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Wo gibt es noch Hochofen in Deutschland?

Gefragt von: Hans-Ulrich Block  |  Letzte Aktualisierung: 8. September 2026
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In Deutschland gibt es noch aktive Hochöfen hauptsächlich bei thyssenkrupp Steel in Duisburg (Schwelgern 1 & 2) und bei ArcelorMittal in Bremen, während andere Werke wie Salzgitter auf Direktreduktion umstellen und bereits Anlagen modernisieren, aber weiterhin Hochöfen betreiben. Der Trend geht zur Umstellung auf klimafreundlichere Verfahren, daher werden Hochöfen schrittweise stillgelegt und durch Direktreduktionsanlagen (DRI) ersetzt, um CO2-Emissionen zu senken, wie auch bei Thyssenkrupp in Duisburg geplant ist, der seine Anlagen bis 2045 umbauen will.

Wie viele Hochofen gibt es noch in Deutschland?

In Deutschland gibt es nur noch eine geringe zweistellige Zahl aktiver Hochöfen, wobei die genaue Zahl je nach Quelle leicht variiert, aber Schätzungen von rund 20 oder etwas mehr in einigen großen Hüttenwerken (z.B. bei Thyssenkrupp in Duisburg oder Salzgitter) liegen, die Zahl aber stark von früheren Jahrzehnten (1960 gab es noch über 100) gesunken ist. Die Mehrheit des deutschen Stahls wird über die Elektrostahlroute produziert, aber integrierte Hüttenwerke mit Hochöfen sind für etwa 70% der Produktion wichtig.
 

Wo steht der größte Hochofen Deutschlands?

Der größte Hochofen Europas steht in Duisburg-Schwelgern bei thyssenkrupp Steel Europe (tkSE). Der klimafreundlichste Hochofen des Unternehmens ist zwar kleiner, aber dafür ein Meilenstein auf dem Weg zur Herstellung von klimaneutralem Stahl.

Wo ist das größte Stahlwerk in Deutschland?

Das größte Stahlwerk Deutschlands ist der Standort thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg, insbesondere das Werk Schwelgern mit dem größten Hochofen Europas (Schwelgern 2), welches zusammen mit weiteren Werken einen Großteil der deutschen Stahlproduktion ausmacht und als größter integrierter Stahlstandort Europas gilt. Thyssenkrupp ist insgesamt der größte Stahlhersteller Deutschlands, der Standort in Duisburg hat eine enorme Produktionskapazität und ist der zentrale Punkt der deutschen Stahlindustrie.
 

Welche deutsche Stadt ist für ihre Stahlproduktion bekannt?

Duisburg entstand durch zahlreiche Eingemeindungen umliegender Städte und Gemeinden. Die Stadt ist bekannt für ihre Stahlindustrie. Alle Hochöfen des Ruhrgebiets befinden sich heute in Duisburg. Im Jahr 2000 wurden hier 49 % des gesamten Roheisens und 34,4 % des gesamten Roheisens Deutschlands produziert.

Ein Besuch in einem Stahlwerk

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Wer ist der größte Stahlhändler Deutschlands?

Die Duisburger Klöckner & Co SE ist Deutschlands größter Stahl- und Metallhändler mit 6,3 Milliarden Euro Umsatz (2019). Das Unternehmen ist kein Stahlproduzent, sondern beschränkt sich ausschließlich auf den Handel.

Wie viel Eisen produziert ein Hochofen pro Tag?

Nachdem ein Hochofen angeblasen wurde, bleibt dieser etwa 10 bis 15 Jahre ununterbrochen in Betrieb. Erzeugt werden, je nach Größe des Hoch- ofens, durchschnittlich 11.000 t Roheisen pro Tag.

Was ist der größte Hochofen Europas?

Der im Herbst 1993 in Betrieb genommene Hochofen in Schwelgern ist der größte Hochofen Europas und einer der größten seiner Art weltweit.

Wie lange kann ein Hochofen betrieben werden?

Ein großer Hochofen kann pro Tag bis zu 13000 Tonnen Roheisen erzeugen. Die Betriebszeit beträgt 8 bis 15 Jahre.

Wer ist der größte Stahlproduzent in Deutschland?

thyssenkrupp ist Deutschlands größter Stahlproduzent. Neben der Stahlproduktion ist der Konzern auch im Anlagenbau und im Materialhandel tätig. thyssenkrupp entstand 1999 durch den Zusammenschluss von Hoesch-Krupp und Thyssen.

Wie viele Kohlebergwerke gibt es noch in Deutschland?

In Deutschland sind das zehn Braunkohlen-Tagebaue. Nach dem Bundesberggesetz (BBergG) stehen alle diese Bergwerke, also der Untertagebergbau sowie die Aufsuchung und Gewinnung bergfreier Bodenschätze, unter Bergaufsicht.

Wie viele Hochöfen gibt es noch in Deutschland?

In Deutschland gibt es nur noch eine geringe zweistellige Zahl aktiver Hochöfen, wobei die genaue Zahl je nach Quelle leicht variiert, aber Schätzungen von rund 20 oder etwas mehr in einigen großen Hüttenwerken (z.B. bei Thyssenkrupp in Duisburg oder Salzgitter) liegen, die Zahl aber stark von früheren Jahrzehnten (1960 gab es noch über 100) gesunken ist. Die Mehrheit des deutschen Stahls wird über die Elektrostahlroute produziert, aber integrierte Hüttenwerke mit Hochöfen sind für etwa 70% der Produktion wichtig.
 

Wann ist ein Hof ein Gutshof?

Ein Gutshof (Mehrzahl: Gutshöfe) unterscheidet sich insofern, als dass die praktische Arbeit überwiegend von Landarbeitern, Leiharbeitern oder Gastarbeitern ausgeführt wird, während ein Gutsherr vor allem als Unternehmer tätig ist.

Wer sind die größten Stahlhersteller in Deutschland?

Zu den größten Stahlproduzenten in Deutschland zählen die thyssenkrupp Steel Europe AG mit einer Produktion von rund 11 Millionen Tonnen, die ArcelorMittal Germany Holding GmbH mit rund 7 Millionen Tonnen und die Salzgitter AG mit rund 6,75 Millionen Tonnen Rohstahl (jeweils 2021, neuere Zahlen liegen bislang nicht vor ...

Welcher ist der größte Ofen der Welt?

Der bisher größte bekannte Hochofen der Welt mit einem Nutzvolumen von 6.000 m³ steht in den „Gwangyang Steel Works“ von POSCO in der südkoreanischen Provinz Jeollanam-do.

Ist 100 mg Eisen am Tag zu viel?

Die Anfangsdosis liegt dabei zwischen 50 mg bis 100 mg pro Tag. Höhere Dosen führen nicht zu einer höheren Aufnahme von Eisen, sondern erhöhen viel mehr die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen. Je nach Schwere des Eisenmangels kann die Behandlung mehrere Wochen bis Monate dauern.

Warum heißt es Hochofen?

Ab dem Jahr 1828 wurde nicht nur kalte, sondern heiße Luft in den Ofen geblasen. Seit dieser Zeit spricht man vom Hochofen. Der hat einen weiteren Vorteil: Im Roheisen gibt es sehr viel Rost, also eine Verbindung von Eisen mit Sauerstoff.

Wird in Deutschland noch Stahl produziert?

Standorte der Stahlerzeugung

Rund 70 Prozent des Stahls werden in Deutschland in integrierten Hüttenwerken (Hochofen, Stahl- und Walzwerk) erschmolzen, die verbleibenden 30 Prozent über die Elektrostahlroute hergestellt. Die Erzeugung von warmgewalzten Stahlerzeugnissen betrug im Jahr 2023 ca. 31 Mio. Tonnen.

Wo ist das größte Stahlwerk der Welt?

Die Posco-Zentrale in Seoul, Südkorea. Seoul. Die Südkoreaner lieben und leben Superlative, auch in der Stahlindustrie. Das größte und modernste Stahlwerk der Welt ist natürlich in Südkorea beheimatet, behauptet der Stahlriese Posco.

Wer ist der größte Metallbauer in Deutschland?

thyssenkrupp ist der größte deutsche Stahlhersteller. Neben der Stahlerzeugung ist der Konzern im Anlagenbau und im Werkstoffhandel tätig. thyssenkrupp entstand 1999 aus dem Zusammenschluss von Hoesch-Krupp und Thyssen.

Welches Land hat am meisten Stahl?

Deutschland: 43.297.000 Tonnen. Türkei: 37.524.000 Tonnen. Brasilien: 34.365.000 Tonnen. Italien: 24.068.000 Tonnen.

Woher bezieht Deutschland sein Stahl?

Die deutsche Stahlindustrie steht seit Jahren unter Druck: Billige Importe aus China, explodierende Energiepreise und die Umstellung auf Wasserstoff. Die Folge: Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der Beschäftigten in Deutschland dramatisch. Waren es 1990 noch rund 175.000 Jobs im Stahl, sind es heute nur noch gut 78.000.

Wie steht es um die Stahlindustrie in Deutschland?

Die deutsche Stahlindustrie steckt in einer schweren Krise, geprägt von sinkender Produktion (17,1 Mio. Tonnen im 1. Hbj. 2025), hohen Energiepreisen, Billigimporten und einem deutlichen Rückgang der Auftragseingänge, wodurch Arbeitsplätze und die Existenz der Branche bedroht sind, obwohl sie als wichtiger Grundstofflieferant für viele Wertschöpfungsketten eine zentrale Rolle spielt. Die Branche fordert dringend Unterstützung, insbesondere bei den Strompreisen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den grünen Wandel zu bewältigen, der durch Investitionen in z.B. Wasserstofftechnologie und Recycling vorangetrieben wird. 

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