Zum Inhalt springen

Wo gibt es die besten Bausparverträge?

Gefragt von: Frau Dr. Silke Schlüter  |  Letzte Aktualisierung: 29. April 2026
sternezahl: 4.1/5 (75 sternebewertungen)

Den "besten" Bausparvertrag finden Sie nicht pauschal, da es auf Ihre individuellen Ziele ankommt, aber Schwäbisch Hall, BHW, Alte Leipziger und Debeka sind oft unter den Top-Anbietern in Tests, wobei Schwäbisch Hall oft für Service und Beratung glänzt, BHW und Alte Leipziger für günstige Konditionen. Vergleichen Sie Angebote über Portale wie FMH oder Verivox und achten Sie auf Effektivzinsen, Abschlussgebühren und mögliche staatliche Förderungen (Wohnungsbauprämie, Riester).

Sind Bausparverträge heute noch sinnvoll?

Ja, Bausparen lohnt sich wieder, vor allem als Zinssicherung für zukünftige Immobilienprojekte und in Kombination mit staatlichen Förderungen wie Wohnungsbauprämie oder Wohn-Riester, da es niedrige Darlehenszinsen langfristig festschreibt und Planungssicherheit bietet, auch wenn die Guthabenzinsen eher niedrig sind. Als reine Geldanlage ohne Immobilie ist es wegen der geringen Guthabenzinsen oft nicht rentabel.
 

Wann ist ein 10.000 € Bausparvertrag zuteilungsreif?

Ein 10.000 € Bausparvertrag wird zuteilungsreif, wenn Sie je nach Tarif 40-50 % (also 4.000-5.000 €) angespart haben, eine Mindestansparzeit (oft 2 Jahre) erreicht und die nötige Bewertungszahl erreicht haben, was typischerweise nach 7-10 Jahren der Fall ist, wobei die genaue Zeit vom Vertrag, Einzahlungen und der Reihenfolge der Zuteilung abhängt. 

Welche Zinsbindung ist günstiger, 10 Jahre oder 15 Jahre?

Die günstigsten Zinsen erhalten Sie derzeit für eine Sollzinsbindung von 10 Jahren. Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren sind etwas teurer, sie profitieren hier aber von einer längeren Zinssicherheit und einer geringeren Restschuld.

Wie hoch ist die Abschlussgebühr für einen Bausparvertrag mit 100.000 Euro Bausparsumme?

Ein Bausparvertrag über 100.000 Euro beinhaltet eine Ansparphase (ca. 40 % Eigenkapital, z.B. 40.000 €) mit niedrigen Guthabenzinsen (oft < 1 %), gefolgt von einem zinsgünstigen Darlehen für die restlichen 60 % (z.B. 60.000 €), wobei Abschlussgebühren (ca. 1-1,6 % der Summe) anfallen und die Zuteilung nach ca. 8-10 Jahren erreicht wird, um sich gegen steigende Zinsen abzusichern oder als Tilgung für eine bestehende Finanzierung zu dienen. Die monatliche Belastung (Zins und Tilgung) für das Darlehen liegt dann oft bei ca. 700-900 Euro, abhängig vom Tarif. 

Building society savings contract – Is building society savings still worthwhile?

18 verwandte Fragen gefunden

Was passiert mit meinem Bausparvertrag nach 7 Jahren?

Ein Bausparvertrag, der 7 Jahre läuft, steht oft kurz vor oder ist bereits in der Zuteilungsreife, was die Auszahlung von Guthaben und/oder Darlehen ermöglicht, aber auch die Sperrfrist für staatliche Förderungen (Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie) endet, wodurch Sie frei über das geförderte Geld verfügen können, meist für wohnwirtschaftliche Zwecke. Nach 7 Jahren ist die Mindestbindungsfrist für VL-Verträge erreicht, aber je nach Tarif dauert die Zuteilung 7-10 Jahre, bis 30-50% der Bausumme angespart sind. 

Wie hoch ist das Mindestguthaben, das man bei einem Bausparvertrag einzahlen muss, um zuteilungsreif zu sein?

Der monatliche Sparbetrag beträgt in der Regel 3 bis 4 Promille der Bausparsumme. Er kann meist auch anders vereinbart werden. In der Ansparphase zahlst du in der Regel monatlich in deinen Bausparvertrag ein. Je nach gewähltem Tarif liegt dein Sparziel bei 30, 40 oder 50 Prozent der vereinbarten Bausparsumme.

Wie bekomme ich einen Bausparvertrag schneller zuteilungsreif?

Durch regelmäßige Sparbeiträge und Sonderzahlungen können Sie die Zuteilung Ihres Vertrages beschleunigen. Ein Bauspardarlehen können Sie für Maßnahmen rund um die Immobilie oder für die Anschlussfinanzierung verwenden. Nach Erhalt Ihres Darlehens zahlen Sie dieses in monatlichen Raten zurück.

Was ist der Nachteil von Bausparverträgen?

Nachteile eines Bausparvertrags sind vor allem geringe Guthabenzinsen in der Ansparphase, hohe Abschlussgebühren (ca. 1,6 %), lange Wartezeiten, bis das Darlehen zuteilungsreif ist, sowie mangelnde Flexibilität und Unkosten bei vorzeitiger Kündigung, wodurch er oft als reine Geldanlage unattraktiv ist und nur bei steigenden Bauzinsen seine Stärke ausspielt. 

Was ist besser als ein Bausparvertrag?

Die bessere und günstigere Alternative ist der Fonds- und ETF-Sparplan. Auch hier kann man monatlich Geld zur Seite legen. Mittel- bis langfristig kann man hier mit einer Rendite von 4 bis 6 % pro Jahr rechnen.

Was ändert sich bei Bausparverträgen 2025?

Werden 700 € oder mehr jährlich in den Bausparvertrag eingezahlt, beträgt die maximale Höhe der Wohnungsbauprämie 70 € bei Singles. Bei verheirateten Paaren oder Lebenspartnerschaften beläuft sich der Betrag auf 1.400 € jährliche Sparleistung und eine maximale Wohnungsbauprämie von 140 €.

Kann man mit 4000 netto ein Haus finanzieren?

Ja, mit 4000 € netto monatlich kann man ein Haus finanzieren, wobei die monatliche Kreditrate idealerweise bei 30-40 % des Einkommens (also ca. 1200 € bis 1600 €) liegt, was einen Kreditrahmen von grob 300.000 € bis über 400.000 € ermöglicht, je nach Eigenkapital, Zinsen und Nebenkosten, die ebenfalls berücksichtigt werden müssen. 

Wer steckt hinter Wüstenrot?

Die Wüstenrot Gruppe ist ein österreichischer Finanzkonzern mit einer österreichischen Genossenschaft, der Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen. m.b.H, als Eigentümerin.

Welche Alternativen gibt es zum Bausparvertrag?

Alternativen zum Bausparvertrag

  • ETFs und Fonds für den Vermögensaufbau. Wer flexibel sparen möchte, kann auf börsengehandelte Indexfonds (ETFs) setzen. ...
  • Wohn-Riester. Speziell für die Altersvorsorge und den Immobilienerwerb bietet sich Wohn-Riester an. ...
  • Festgeld und Tagesgeldkonten. ...
  • Direktkredite oder Kombikredite.

Wann ist ein Bausparvertrag mit 10.000 Euro zuteilungsreif?

Wann ist ein Bausparvertrag mit 10.000 Euro zuteilungsreif? Bei einer Bausparsumme von 10.000 Euro musst du in der Regel 4.000 bis 5.000 Euro angespart haben, um die Zuteilung zu erreichen. Wenn du monatlich 100 Euro sparst, dauert dies etwa 40 bis 50 Monate – also etwa dreieinhalb bis vier Jahre.

Wie viel zahlt man monatlich für einen Bausparvertrag?

Sie zahlen monatlich einen Betrag ein, der meist bei 4 bis 6 Promille (‰) der vereinbarten Bausparsumme liegt, also rund 3 bis 4 € pro 1.000 € Bausparsumme, aber die Rate ist flexibel anpassbar und kann durch vermögenswirksame Leistungen (VL) vom Arbeitgeber (bis 40 €) aufgestockt werden, was den Prozess beschleunigt und staatliche Förderungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage ermöglicht. 

Ist ein Bausparvertrag heute noch sinnvoll?

Ja, Bausparen lohnt sich wieder, vor allem als Zinssicherung für zukünftige Immobilienprojekte und in Kombination mit staatlichen Förderungen wie Wohnungsbauprämie oder Wohn-Riester, da es niedrige Darlehenszinsen langfristig festschreibt und Planungssicherheit bietet, auch wenn die Guthabenzinsen eher niedrig sind. Als reine Geldanlage ohne Immobilie ist es wegen der geringen Guthabenzinsen oft nicht rentabel.
 

Ist ein Bausparvertrag 10 Jahre nach Zuteilung kündbar?

Ein Bausparvertrag ist laut BGH-Entscheidungen in der Regel 10 Jahre nach Erreichen der Zuteilungsreife mit Frist von 6 Monaten kündbar.

Welche Nachteile hat die Wohnungsbauprämie?

Allerdings hat die Wohnungsbauprämie auch einen großen Nachteil: Wer erst einmal einen Bausparvertrag abgeschlossen hat, um die Wohnungsbauprämie zu beantragen, geht häufig als Erstes zu seiner Bausparkasse, wenn es Jahre später um die Baufinanzierung geht.

Kann man sich einen Bausparvertrag jederzeit auszahlen lassen?

Du kannst deinen Bausparvertrag grundsätzlich jederzeit kündigen. Die genauen Kündigungsbedingungen findest du in den Allgemeinen Bausparbedingungen (ABB) deines Vertrags. Häufig gilt eine Kündigungsfrist von 3 bis 6 Monaten.

Wie viel Einkommen braucht man für 50.000 Kredite?

Für einen 50.000 € Kredit benötigen Sie ein stabilen monatlichen Nettoeinkommen über der Pfändungsfreigrenze (ca. 1.490 €/Monat, bei Unterhalt mehr) und eine gute Bonität (Schufa), wobei die Kreditrate idealerweise nicht mehr als 35-40% Ihres Nettoeinkommens ausmacht; ein Einkommen ab etwa 1.500 € bis 2.000 € netto monatlich ist oft ein realistischer Startpunkt, aber entscheidend sind die konkrete monatliche Belastung und die Laufzeit, die Sie wählen. 

Kann ich Bausparverträge von der Steuer absetzen?

Jedoch lässt sich nicht jeder Bausparvertrag von der Steuer absetzen. Wenn Sie einen Riester-Vertrag zum Erwerb von Wohneigentum abgeschlossen haben, können Sie die hierfür anfallende Sparsumme sowie die Tilgungsbeiträge in der jährlichen Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen.

Wie hoch sind die Kosten für einen Bausparvertrag bei der Sparkasse?

Wenn Sie einen LBS-Bausparvertrag abschließen, vereinbaren Sie in der Regel einen monatlichen Sparbeitrag, der von der Höhe des gewünschten Bauspardarlehens und der Dauer der Ansparphase abhängt. Je nach Tarif können Sie grob mit einer Rate von rund 3 bis 4 Euro pro 1000 Euro Bausparsumme rechnen.

Nächster Artikel
Was bedeutet 10 vor 7?