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Wo finde ich Klappersteine?

Gefragt von: Hans-Peter Großmann  |  Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2026
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Klappersteine (Hühnergötter) finden Sie hauptsächlich an den Stränden der deutschen Ostseeküste (Mecklenburg-Vorpommern, Rügen, Fischland-Darß-Zingst, Usedom, Hiddensee) und in Kiesgruben Norddeutschlands, besonders nach Stürmen, die sie anspülen; achten Sie im Spülsaum (zwischen Tang, Muscheln und Treibholz) auf runde Feuersteine mit einem oder mehreren Löchern, die im Inneren lose Sand oder einen Kern haben, den man hören kann, wenn man ihn schüttelt, sagt Google Search und andere Quellen.

Wo kann man Klappersteine finden?

Entlang der Ostseeküste in Norddeutschland befinden sich Geschiebelehmkliffe, beispielsweise das 1700 Meter lange und bis 16 Meter hohe Ufer bei Heiligenhafen. Durch Küstenerosion weicht das Kliff zurück und kann man auf dem Strand große Mengen Findlinge finden. Im Geschiebelehm befinden sich faustgroße Klappersteine.

Sind Klappersteine selten?

Aber, auch wenn viele runde Flinte am Strand zu finden sind, wirklich klappernde Klappersteine sind recht selten.

Wo kann man gut Steine sammeln?

Man kann Steine an vielen Orten sammeln, besonders gut an Stränden (Nord-/Ostsee), in Fluss- und Bachbetten, auf Feldern (im Winter/nach dem Pflügen) und in bergen; auch Steinbrüche (mit Erlaubnis!) und Halden (ehemalige Bergwerke) bieten Funde, aber immer Vorsicht walten lassen, Naturschutzgebiete meiden und auf Gesetze achten. 

Wie sieht ein Klapperstein aus?

Klappersteine sind Feuersteinkugeln, die beim Schütteln ein klapperndes Geräusch erzeugen. Im Inneren der Kugel liegt stets der kugelförmige Kieselschwamm Plinthosella squamosa aus der oberen Kreidezeit (rund 70 Millionen Jahre).

Die Glückssträhne - Fossilien suchen an der Ostsee

24 verwandte Fragen gefunden

Wo kann man gefundene Steine bestimmen lassen?

Die Kuratoren der Erdwissenschaftlichen Sammlungen bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Steine, Mineralien oder Fossilien bestimmen zu lassen.

Wo findet man die meisten Fossilien an der Ostsee?

Spannende Frage oder? Kurz zusammengefasst, Fossilien sind Überreste vergangenen Lebens. Da sich die meisten Ostsee Fossilien in der Rügener Kreide finden lassen, sind sie auch so um die 70 Millionn Jahre alt.

Ist es erlaubt, Steine zu sammeln?

In Deutschland können Urlauber an den Nord- und Ostseestränden Muscheln, Fossilien und Steine in kleinen Mengen für sich selbst sammeln, allerdings nicht in Naturschutzgebieten oder an Privatstränden.

Kann ich in Solnhofen selbst Fossilien suchen?

Im Hobbysteinbruch haben Sie die Möglichkeit, selbst nach Fossilien zu suchen. Das Werkzeug kann ausgeliehen werden. Ein fester Ansprechpartner der Gemeinde Solnhofen ist vor Ort, Herr Dieter Kosslitz 0173-5342102. Parkplätze für Busse und PKW sind vorhanden.

Wo kann man Steine ​​finden?

Bäche: Bachbetten enthalten eine Ansammlung von Gesteinen aus dem gesamten Verlauf des Flusses oder Baches. Das fließende Wasser erodiert Gesteinsbrocken und transportiert sie flussabwärts. Bausteine: Zwar kann man mit dem Geologenhammer keine Gesteinsproben sammeln, aber lokale Gebäude bieten eine große Vielfalt an Gesteinen .

Kann man Jade in Deutschland finden?

Man findet ihn an den Ostseestränden von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Kiesgruben Norddeutschlands.

Wie alt sind Klappersteine?

Wer eine Feuersteinkugel findet, der könnte Glück haben und einen Klapperstein erwischen. Diese Kugeln aus Feuerstein umschließen in der Mitte einen kleinen Schwamm der oberen Kreidezeit und sind so ungefähr 70 Millionen Jahre alt.

Wie viel Euro ist ein Fossil wert?

Kosten einer Fossilien-Expertise

Das Honorar für eine Begutachtung richtet sich nach der Anzahl der Objekte und deren Marktgängigkeit. Ab 250,- EUR erhalten Sie bereits eine fundierte Bewertung für ein marktübliches Fossil.

Wie sieht Bernstein aus, wenn man ihn am Strand findet?

Bernstein am Strand sieht oft wie ein unscheinbarer, honiggelber bis bräunlicher oder milchig-weißer Klumpen aus, der leichter als andere Steine ist, leicht glänzt und sich manchmal rau anfühlt, aber auch glatt sein kann. Er schwimmt in Salzwasser und leuchtet unter UV-Licht, wobei er nach Harz riecht und sich elektrisch auflädt; Vorsicht vor gefährlichem Phosphor (sieht ähnlich aus, ist aber explosiv), der oft nach Stürmen angespült wird.
 

Wo findet man die meisten Donnerkeile auf Rügen?

Donnerkeile – auch Belemniten genannt – sind die Fossilien, die sich am häufigsten an Küsten und in Kiesgruben finden lassen. Auf Rügen sind die besten Orte für die Suche nach ihnen die Steilküste zwischen Sassnitz und dem Königsstuhl.

Was tun, wenn man ein Fossil gefunden hat?

Sollte ein Fossil oder ein Stein gefunden werden, wo der Zweifel herrscht, dass es von wissenschaftlichem/paläontologischem Interesse ist, ist dies das standardisierte Vorgehen: Personalien des Finders aufnehmen. Das Fundstück einbehalten oder ein Foto davon machen (NB! Maßstab muss sichtbar sein)

Kann man in der Grube Messel selbst graben?

Die Grube Messel ist ein UNESCO Weltnaturerbe und steht daher unter besonderem Schutz. Ihre Fossilien sollen für die Nachwelt erhalten bleiben! Deshalb ist das Graben nach Fossilien und die Mitnahme von Gesteinen (Ölschiefer und Fossilien), Tieren und Pflanzen aus der Grube Messel für Privatpersonen nicht gestattet.

Wo findet man Fossilien am häufigsten?

Besonders lohnenswert sind Regionen mit freiliegendem Sedimentgestein. Das sind Gesteinsschichten, die sich in früheren Meeren, Seen oder Flüssen abgelagert haben.

Warum keine Steine am Strand sammeln?

Am besten gar nichts mitnehmen

Dazu zählt auch das ungestörte Heranwachsen und Ausbreiten von Pflanzen oder Pilzen, aber auch die natürliche Dynamik an den Küsten. Jede Entnahme, ob von Steinen, Strandgut, Pilzen, Beeren, aber auch von Wurzeln, Zweigen oder Muscheln, verändert das Ökosystem.

Ist es in Ordnung, Steine ​​zu sammeln?

Gemäß den Bestimmungen des BLM (43 CFR 8365.1-5(b)(2)) ist es Mitgliedern der Öffentlichkeit im Allgemeinen gestattet, angemessene Mengen nicht erneuerbarer Ressourcen wie Gesteine, Mineralienproben und Halbedelsteine ​​für nichtkommerzielle Zwecke auf vom BLM verwalteten öffentlichen Flächen zu sammeln.

Warum darf man kein Moos aus dem Wald mitnehmen?

Man darf nicht einfach Moos aus dem Wald holen, weil viele Arten unter Naturschutz stehen (wie Torf-, Weiß- und Hainmoose) und vom Aussterben bedroht sind; zudem hat Moos wichtige ökologische Funktionen (Wasser speichern, Boden schützen, Lebensraum bieten) und der Entnahme sind durch das Naturschutzgesetz und die Handstraußregel (Ausnahmen beachten!) Grenzen gesetzt, um das Ökosystem zu bewahren. 

Wo findet man am einfachsten Fossilien?

„Manche Strände eignen sich besser als andere, je nachdem, woraus die Klippen bestehen, aber an den meisten Stränden findet man mit hoher Wahrscheinlichkeit Fossilien. Das gilt für jeden Strand, wenn man auch Feuerstein-Fossilienschwämme mitzählt.“ Ein versteinerter Seeigel, gefunden in Compton Bay, einem Strand an der Südwestküste der Isle of Wight.

Wo darf man nach Fossilien suchen?

Am besten kann man nach Fossilien in Steinbrüchen suchen, da dort Gesteinsschichten freigelegt sind, in denen Fossilien gut erhalten sein können. Besonders lohnenswert sind Steinbrüche in geologisch interessanten Regionen, wie beispielsweise in der Nähe von ehemaligen Meeresgebieten.

Kann man Ambra an der Ostsee finden?

Bernstein, auch Amber oder Succinit genannt, ist nicht nur wunderschön anzusehen. Dem Fossil wird eine schmerzstillende und beruhigende Wirkung nachgesagt und das nicht erst in unserer heutigen Zeit. Man findet diesen Stein an der Deutschen Ostsee und der Polnischen Ostsee.