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Wo am häufigsten Hautkrebs?

Gefragt von: Hans-Werner Harms  |  Letzte Aktualisierung: 14. April 2026
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Hautkrebs tritt am häufigsten an sonnenexponierten Stellen auf, insbesondere im Gesicht, an Ohren, Nacken, Kopfhaut, Handrücken und Unterarmen, da das Basalzellkarzinom (häufigste Form) und Plattenepithelkarzinom stark mit UV-Strahlung zusammenhängen. Beim malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs) sind bei Männern oft Rücken und Brust betroffen, bei Frauen die Beine; bei dunkleren Hauttypen sind auch Handflächen, Fußsohlen und Nägel häufiger betroffen.

Wo hat man am häufigsten Hautkrebs?

Die Weltregionen mit der größten Belastung durch schwarzen Hautkrebs, das maligne Melanom, waren Australien/Asien, Nordamerika, West-, Mitteleuropa und Osteuropa. Heller Hautkrebs trat am häufigsten in Nordamerika auf, aber auch in anderen Weltregionen nahm die Belastung daran erheblich zu.

Wo am Körper tritt Hautkrebs am häufigsten auf?

Es tritt vor allem zwischen beziehungsweis an den Fingern und Zehen, unter der Fußsohle sowie an Nägeln auf. Bei dunkelhäutigen Menschen ist dieser Typ des Melanoms allerdings am häufigsten. Anfangs ist dieser Hautkrebs unregelmäßig begrenzt und bräunlich-schwarz, später könne sich Knötchen bilden.

In welchem Land ist die höchste Hautkrebsrate?

Im Jahr 2022 werden 2,000 neue Fälle von maligne Melanom wurden diagnostiziert, davon 60 % bei Männern und 40 % bei Frauen. Die Hautkrebsrate in Israel ist höher als in Nordamerika, doppelt so hoch wie in der Europäischen Union und bis zu 14-mal höher als auf allen anderen Kontinenten.

In welchem Alter ist Hautkrebs am häufigsten?

Im Jahr 2022 erkrankten in Deutschland rund 25.450 Personen am malignen Melanom der Haut, darunter etwa gleich viele Frauen wie Männer. Das mittlere Erkrankungsalter der Frauen ist mit 63 Jahren vergleichsweise niedrig. Männer erkranken im Mittel mit 69 Jahren.

5 Anzeichen für Hautkrebs: Selbst die Gefahr erkennen - ABCDE-Regel!

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Wie zeigt sich Hautkrebs am Anfang?

Hautkrebs erste Anzeichen sind oft verdächtige Muttermale (ungewöhnliche Form, Farbe, schnell wachsend, juckend, blutend), sich nicht heilende Wunden oder neue Hautveränderungen wie schuppige Flecken oder glänzende Knötchen, besonders an sonnenexponierten Stellen; die ABCDE-Regel (Asymmetrie, Begrenzung, Color (Farbe), Durchmesser >5mm, Evolution/Veränderung) hilft bei der Melanom-Erkennung, während weißer Hautkrebs sich als schmerzlose, nicht heilende Stellen oder Knötchen zeigen kann, die ärztliche Abklärung erfordern.
 

Wie wahrscheinlich ist es, dass Hautkrebs streut?

Das Melanom ist in der Mehrheit der Fälle mit einer Operation heilbar. Je doch kann es bei ca. 15 % der Patienten Ableger in anderen Organen, sogenannte Metastasen, bilden.

Welches Land hat am wenigsten Krebserkrankungen?

Demnach hat die spanische Stadt Murcia die niedrigste Krebsrate der Welt. Die Inzidenz von Krebserkrankungen ist dort zum Beispiel nur halb so hoch wie die in Japan, wo Krebs an sich schon wesentlich seltener auftritt als in westlichen Industrienationen.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken?

Das Risiko an einem malignen Melanom zu erkranken liegt gegenwärtig bei ca. 2 %, das heißt, jeder 50. Mensch in Deutschland erkrankt in seinem Leben an einem schwarzen Hautkrebs.

Warum hat Australien so viel Hautkrebs?

Hautkrebs in Australien

Dies ist vor allem auf die Lage des Landes in Äquatornähe zurückzuführen, was bedeutet, dass die Australier einer hohen UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt sind. Tatsächlich wird geschätzt, dass zwei von drei Australiern bis zum Alter von 70 Jahren an Hautkrebs erkranken.

Wie fühlt man sich körperlich bei Hautkrebs?

Hautkrebs zeigt sich anfangs oft nur als sichtbare Hautveränderung wie ein sich veränderndes Muttermal (nach ABCDE-Regel) oder neue, nicht heilende Flecken, Knötchen und Geschwüre (heller Hautkrebs), die jucken, bluten oder schuppen können; echte körperliche Symptome wie Nachtschweiß, Gewichtsverlust oder Fieber treten meist erst im fortgeschrittenen Stadium auf.
 

Kann Hautkrebs durch Stress entstehen?

Stress kann jedoch auch eine Rolle spielen, da er dazu führt, dass der Körper instabile Sauerstoffmoleküle, sogenannte freie Radikale, produziert. Diese können Entzündungen verstärken und die DNA Ihrer Haut schädigen, was zu Mutationen und möglicherweise zu Hautkrebs führt.

Wo streut Hautkrebs als erstes hin?

Er wächst am Anfang oft nur langsam, ist aber dennoch sehr gefährlich. Denn ist ein Melanom erst einmal in tiefere Hautschichten vorgedrungen, können sich einzelne Krebszellen leicht über Blut- und Lymphbahnen im Körper ausbreiten und Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden, etwa in Lunge, Leber, Knochen oder Gehirn.

In welchem Land ist die Krebsrate am höchsten?

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern ist Australien im internationalen Vergleich das Land mit der höchsten Krebsprävalenz: Knapp 2.700 von 100.000 Australierinnen und über 3.100 von 100.000 Australiern erkrankten in den vorausgegangenen fünf Jahren an Krebs.

Wie hoch ist das Sterberisiko bei Hautkrebs?

Besonders häufig starben alte Menschen an der Krankheit. So war demnach mehr als die Hälfte (52,8 Prozent) der 2023 an Hautkrebs Verstorbenen mindestens 80 Jahre alt. Relativ gesehen sei das Sterberisiko aber in der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen am höchsten, teilten die Statistiker mit.

Juckt weißer Hautkrebs?

Von weißem Hautkrebs betroffene Hautpartien schuppen oder verfärben sich, können aber auch uneben werden oder Juckreiz und Schmerzen verursachen. Auch Blutungen sind möglich. Charakteristisch für hellen Hautkrebs ist ein langsames Wachstum, das sich nicht selten über mehrere Jahre erstreckt.

Wie lange dauert es, bis Hautkrebs bösartig wird?

Hautkrebs entsteht, wenn sich Zellen in der Haut bösartig verändern und unkontrolliert wachsen. Das passiert aber nicht plötzlich. Es dauert in der Regel viele Jahre, bis sich Hautkrebs entwickelt. Deswegen steigt das Risiko mit zunehmendem Alter.

Wo ist das Hautkrebsrisiko am höchsten?

Neuseeland hat die höchste Inzidenz an Melanomen, gefolgt von Australien und der Schweiz. Schweden ist das Land mit dem effizientesten Zugang zu onkologischen Therapien, gemessen an den Gesundheitsausgaben.

In welchem Alter tritt Hautkrebs am häufigsten auf?

Das mittlere Erkrankungsalter für Melanome liegt bei Frauen bei 60 Jahren, bei Männern bei 67 Jahren. Für den weißen Hautkrebs liegt das mittlere Erkrankungsalter bei 70 Jahren. Das hohe Durchschnittsalter liegt vor allem an der lebenslangen Einwirkung von hautkrebsfördernden Einflüssen wie UV-Strahlen.

Wo ist die Krebsrate in Deutschland am höchsten?

Besonders hohe Inzidenzraten finden sich in Schleswig-Holstein (Männer: 457, Frauen: 387 pro 100.000) sowie im Saarland und in Sachsen, die seit Jahren überdurchschnittlich viele Neuerkrankungen aufweisen.

Warum steigt die Krebsrate weltweit?

Mehr Menschen erkranken an Krebs, weil die Bevölkerung älter wird, Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkohol, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko erhöhen, und auch Umweltbelastungen sowie Infektionen eine Rolle spielen, obwohl die genauen Ursachen für die Zunahme bei jungen Menschen noch erforscht werden. Der demografische Wandel und veränderte Lebensweisen sind entscheidende Treiber, ergänzt durch verbesserte Diagnosemethoden. 

Wo treten Tumore am häufigsten auf?

Tumorerkrankungen in den Bauchorganen gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen beim Menschen. Die am häufigsten betroffenen Organe sind Magen, Leber, Dick- und Mastdarm, Bauchspeicheldrüse und Speiseröhre.

Warum gibt es immer mehr Hautkrebs?

​Wie er erläutert, ist UV-Strahlung – insbesondere sind es die UVB-Strahlen – für die Entstehung von Hautkrebs hauptverantwortlich. In den letzten Jahren haben schon sowohl die UV-Strahlung aufgrund des Klimawandels, als auch die Inzidenzrate von Hautkrebs zugenommen.

Wie merke ich, dass Hautkrebs gestreut hat?

Im fortgeschrittenen Stadium (III oder IV) hingegen hat der Tumor bereits Metastasen gebildet. In diesem Fall kann Hautkrebs Symptome wie Schmerzen, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, anhaltende Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen sowie Atemnot hervorrufen.

Wie kann man Hautkrebs vorbeugen?

Wie kann man Hautkrebs vorbeugen? Am sichersten ist es, wenn man übermäßige Sonneneinstrahlung meidet. Zudem sollte man sich regelmäßig selbst untersuchen, um frühzeitig Hautveränderungen zu entdecken, denn es gilt: Je früher Hauttumore erkannt werden, desto besser ist die Heilungschance.