Zum Inhalt springen

Wird man von Paracetamol müde?

Gefragt von: Herr Dr. Miroslav Wild B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026
sternezahl: 5/5 (33 sternebewertungen)

Auch eine Verengung und Verkrampfung der Atemwege (Analgetika-Asthma) kann bei empfindlichen Personen durch Paracetamol ausgelöst werden. Eine Selbstmedikation mit Paracetamol sollte nicht länger als 3 Tage hintereinander dauern. Eine dauerhafte Einnahme kann Kopfschmerzen, Müdigkeit und Nervosität verursachen.

Kann Paracetamol müde machen?

Paracetamol kann diesen Stoff im Körper aufbrauchen, besonders wenn Menschen ohnehin wenig davon besitzen. Dadurch entsteht ein Abbauprodukt, das den Säurehaushalt stört. Symptome einer Übersäuerung sind zum Beispiel tiefe, schnelle Atmung, starke Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen.

Kann man mit Paracetamol gut schlafen?

Paracetamol ist nicht direkt schlaffördernd, aber die Linderung von Schmerzen und Fieber kann indirekt den Schlaf verbessern, da die Beschwerden reduziert werden. Manchmal wird Müdigkeit als Nebenwirkung genannt, doch langfristige Einnahme ohne ärztlichen Rat ist wegen möglicher Gewöhnung und anderer Risiken nicht ratsam, und es sollte nicht zur reinen Schlafhilfe missbraucht werden. 

Macht Paracetamol müde?

Ja. Eine der häufigsten Nebenwirkungen von Paracetamol ist Erschöpfung und Müdigkeit, die zu vermehrtem Einschlafen führen . Das im Produkt enthaltene Paracetamol bzw. Antihistaminikum kann insbesondere nachts beim Einschlafen helfen.

Was sind die Nebenwirkungen von Paracetamol?

Paracetamol ist bei richtiger Dosierung meist gut verträglich, aber mögliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen), Leberwert-Anstieg und allergische Reaktionen wie Hautausschläge; bei Überdosierung drohen schwere Leberschäden bis zum Organversagen, weshalb die maximale Tagesdosis (oft 4000 mg für Erwachsene, aber weniger bei Selbstmedikation) unbedingt eingehalten werden muss. Selten sind auch Blutbildveränderungen oder Atemnot möglich. 

Ibuprofen, Paracetamol und Co: So gefährlich sind Schmerztabletten I ARD Gesund

33 verwandte Fragen gefunden

Wie fühlt man sich nach Paracetamol?

Nach 1 bis 3 Tagen kann Ihnen übel werden. Sie können sich erbrechen und Bauchschmerzen haben. Nach drei bis vier Tagen können Sie sich weiter erbrechen, Ihre Haut und Augen können sich gelb färben (Gelbsucht) und es können Blutungen unter Ihrer Haut entstehen.

Verursacht Paracetamol Schwitzen?

Einige Medikamente können ebenfalls nächtliche Schweißausbrüche verursachen , darunter: fiebersenkende Mittel wie Paracetamol und Aspirin.

Warum hilft Paracetamol beim Einschlafen?

Da die thermoregulatorischen Wirkungen von Paracetamol vermutlich durch die Hemmung von PGE₂ im Hypothalamus vermittelt werden, ist es naheliegend anzunehmen, dass Paracetamol leicht schlaffördernde Eigenschaften besitzen könnte, insbesondere wenn man bedenkt, dass PGE₂ bekanntermaßen Wachheit induziert [ ...

Welches Schmerzmittel macht müde?

Starke Schmerzmittel wie Opioide (z.B. Morphin, Tilidin) und starke Opioid-Analgetika (z.B. Tramadol) verursachen oft Müdigkeit, Benommenheit und reduzieren die Reaktionsfähigkeit. Auch niedrigere Dosen bestimmter Mittel wie Ibuprofen können bei manchen Menschen zentralnervöse Effekte wie Müdigkeit auslösen. Bei der Einnahme von Schmerzmitteln ist Vorsicht geboten, insbesondere beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen, und eine ärztliche Rücksprache ist wichtig, um die richtige Dosis und das passende Medikament zu finden.
 

Ist Paracetamol beruhigend?

Ja, Paracetamol hat eine beruhigende Wirkung, da es das zentrale Nervensystem beeinflusst, das Endocannabinoid-System aktiviert und dadurch Stress sowie Angst mindert und Emotionen dämpft, was zu einem Gefühl innerer Abschirmung führen kann, aber es ist kein primäres Schlafmittel. Diese emotional dämpfende Eigenschaft ist Teil des Mechanismus, wie es physischen und psychischen Schmerz lindert, aber es kann auch zu schnelleren, weniger abgewogenen Entscheidungen führen, wie DW berichtet. 

Macht Paracetamol müde?

Paracetamol (Tylenol) und Antibiotika sind nicht dafür bekannt, Schläfrigkeit zu verursachen . Die Beschwerden, die sie behandeln (Schmerzen, Fieber und Infektionen), können jedoch zu stärkerer Müdigkeit als gewöhnlich führen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie sich durch die Medikamente übermäßig schläfrig fühlen. Er kann Ihnen helfen, das weitere Vorgehen zu besprechen.

Wie viele Stunden wirkt Paracetamol?

Pharmakokinetik. Maximale Plasmakonzentrationen werden 30 bis 60 Minuten nach oraler Einnahme erreicht. Nach rektaler Gabe wird Paracetamol zu 68 bis 88 Prozent resorbiert; maximale Plasmakonzentrationen werden erst nach 3 bis 4 Stunden erreicht. Paracetamol verteilt sich rasch in allen Geweben.

Wann sollte man kein Paracetamol einnehmen?

Wann sollte Paracetamol nicht eingenommen werden? Wenn bei Menschen eine Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder andere Bestandteile des jeweiligen Präparats besteht, sollte der Wirkstoff auf keinen Fall eingenommen werden. Das Gleiche gilt für Betroffene mit schwerer Leber- und/ oder Nierenschwäche.

Kann man von Paracetamol besser schlafen?

Paracetamol ist nicht direkt schlaffördernd, aber die Linderung von Schmerzen und Fieber kann indirekt den Schlaf verbessern, da die Beschwerden reduziert werden. Manchmal wird Müdigkeit als Nebenwirkung genannt, doch langfristige Einnahme ohne ärztlichen Rat ist wegen möglicher Gewöhnung und anderer Risiken nicht ratsam, und es sollte nicht zur reinen Schlafhilfe missbraucht werden. 

Welche Medikamente erzeugen Müdigkeit?

Apotheker sollten besonders beachten, dass zahlreiche Arzneimittel als Nebenwirkung müde machen können, zum Beispiel Antidepressiva, Antihypertensiva, Antihistaminika, Antipsychotika, Benzodiazepine und Z-Substanzen, Opioide und Migränemedikamente.

Warum fühle ich mich komisch, nachdem ich Paracetamol genommen habe?

Im Allgemeinen ist Paracetamol (der Wirkstoff in Paracetamol) bei therapeutischer Dosierung gut verträglich. Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen zählen Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung . Bei intravenöser Anwendung wurden Schmerzen und Reaktionen an der Injektionsstelle beobachtet.

Ist Müdigkeit eine Nebenwirkung von Paracetamol?

Müdigkeit ist keine typische direkte Nebenwirkung von Paracetamol bei bestimmungsgemäßer Anwendung, sondern kann eine Folge der Schmerzlinderung sein, die zu Entspannung führt, oder bei Überdosierung/langem Gebrauch auftreten (z.B. bei Übersäuerung oder Entzug). Es kann auch eine sehr seltene, ernste Nebenwirkung sein (Azidose), bei der Symptome wie starke Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen auftreten, was einen sofortigen Arztbesuch erfordert, besonders bei Vorerkrankungen oder hoher Dosis. 

Welches Medikament macht richtig müde?

Als Schlafmittel eingesetzt werden zum Beispiel:

  • pflanzliche Mittel (Phytopharmaka) wie Baldrian.
  • Antihistaminika.
  • Melatonin.
  • Antidepressiva.
  • Antipsychotika.
  • Benzodiazepine und Z-Substanzen (Benzodiazepin-Rezeptor-Agonisten)
  • ein dualer Orexin-Rezeptorantagonist (DORA)

Was macht am meisten müde?

Bewegung: Zu viel oder zu wenig Bewegung kann müde machen – zum Beispiel ein Wandertag in den Bergen oder auch ein ganzer Tag auf dem Sofa. Raumluft: In geschlossenen Räumen ist es oft ein Mangel an frischer Luft, der sich durch Müdigkeit bemerkbar macht. Das liegt übrigens nicht, wie oft vermutet, am Sauerstoffmangel.

Warum hilft mir Paracetamol beim Einschlafen?

Personen, die durch Paracetamol besser schlafen, könnten unerkannte Schmerzen haben. Eine weitere mögliche Hypothese ist, dass Paracetamol nach der Metabolisierung im Gehirn die Aktivität der Cannabinoidrezeptoren verstärkt, was wiederum die Aktivität des serotonergen Systems erhöht [17,18].

Kann Paracetamol Schlaflosigkeit als Nebenwirkung haben?

Ja, Schlaflosigkeit (Insomnie) kann eine seltene Nebenwirkung von Paracetamol sein, oft zusammen mit Unruhe und Angst, aber häufiger verursacht durch koffeinhaltige Kombipräparate, die Paracetamol enthalten, da Koffein wach macht. Bleiben Sie bei der empfohlenen Dosis, da langfristige oder übermäßige Einnahme zu anderen Problemen führt, aber wenn Sie Schlafstörungen bemerken, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
 

Wie fühlt man sich auf Paracetamol?

Es zeigte sich, dass Probanden der Paracetamol-Gruppe den Schmerz der Charaktere deutlich niedriger einschätzten. In einer zweiten Versuchsanordnung wurden einer anderen Studiengruppe mit 114 Probanden laute Geräusche vorgespielt.

Warum schwitzt man nach Paracetamol?

Einige Arzneimittel können beispielweise die Körpertemperatur erhöhen. Andere bringen die „Temperaturregler“ im Gehirn oder Nervensystem durcheinander oder beeinflussen den Hormonhaushalt. In der Folge reagiert unser Körper mit: mehr Schweiß als üblich.

Welche Tabletten lösen starkes Schwitzen aus?

Salvysat® Tabletten mit dem Wirkstoffauszug aus Salbeiblättern und Salbeiöl ist das Mittel der Wahl bei starkem Schwitzen (Hyperhidrose). Es konnte gezeigt werden, dass der Trockenextrakt aus Salbeiblättern die übermäßige Schweißproduktion um bis zu 50 % reduzieren kann.

Warum lieber Paracetamol statt Ibuprofen?

Man nimmt Paracetamol statt Ibuprofen, weil es bei Fieber und leichten Schmerzen wie Kopf- oder Zahnschmerzen oft besser verträglich ist, besonders bei empfindlichem Magen, da es entzündungshemmend wirkt, was Paracetamol nicht tut, aber dafür Ibuprofen die Leber stärker belasten kann. Paracetamol ist also die bessere Wahl, wenn keine Entzündung vorliegt und der Fokus auf Fiebersenkung liegt oder der Magen geschont werden soll, während Ibuprofen bei Entzündungen wie Gelenkschmerzen effektiver ist.