Wird man als Taufzeugin auch eingetragen?
Gefragt von: Hanspeter Wiese | Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (17 sternebewertungen)
Ja, Taufzeuginnen (und Taufzeugen) werden eingetragen, aber meistens nicht als vollwertige Paten, sondern als Begleiter, und ihre Einträge sind oft in speziellen Dokumenten oder im Taufbuch vermerkt, um ihre Rolle zu bezeugen, besonders wenn sie nicht die formalen Voraussetzungen für Paten erfüllen. Sie werden als wichtige Begleitpersonen für das Kind auf seinem Glaubensweg dokumentiert, aber der entscheidende Unterschied ist, dass der Eintrag oft neben dem Paten oder als Taufzeuge (nicht Pate) geführt wird und die Taufurkunde oder das Stammbuch das Hauptdokument sind, wo diese Informationen festgehalten werden.
Wird ein Taufzeuge eingetragen?
875 CIC)“ (vgl. ABl 2023,326 f.). Taufpaten und Taufzeugen werden mit Vor- und Nachnamen eingetragen; die Konfession ist zwingend zu ergänzen, damit erkennbar ist, ob es sich um einen Taufpaten oder Taufzeugen handelt (§ 17, Abs 1 KbG [ABl.
Ist Taufzeuge das Gleiche wie Taufpate?
Der Hauptunterschied liegt in der Konfession und der rechtlichen Anerkennung in der katholischen Kirche: Ein Taufpate muss katholisch getauft und gefirmt sein und hat eine offizielle Rolle bei der Begleitung im Glauben, während ein Taufzeuge (z. B. ein evangelischer Christ) eine getaufte Person aus einer anderen Konfession ist, die ebenfalls die Glaubensbegleitung unterstützt, aber nur als "Zeuge" der Taufe fungiert, wenn nicht genug katholische Paten da sind oder zur Ergänzung. Beide begleiten das Kind auf seinem Lebens- und Glaubensweg, aber der Pate hat eine rechtlich verankerte, die Kirche anerkannte Patenschaft.
Wird die Taufe ins Stammbuch eingetragen?
Taufurkunde, Stammbuch und Patenurkunde
Die Taufe wird in der Regel im Stammbuch beurkundet. Das Stammbuch sollte dazu vorher im Pfarramt abgegeben oder zur Taufe mitgebracht werden. Der Eintrag erfolgt im Pfarramt. Sollte kein Stammbuch vorhanden sein, wird Ihnen eine Taufurkunde ausgestellt.
Werden Paten eingetragen?
Die Paten werden ins Stammbuch eingetragen. Einmal eingetragene Paten können später aus dem Stammbuch nicht mehr gestrichen werden. Neue Paten können jedoch hinzugefügt werden.
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Kann man einen Taufpaten nachträglich eintragen lassen?
Nein, offizielle Taufpaten können nachträglich nicht in das Kirchenbuch eingetragen oder ausgetauscht werden, da das Taufbuch ein amtliches Dokument über die Taufe ist. Sie können aber nachträglich einen Ehrenpaten bestimmen, der das Kind auf seinem Lebensweg begleitet; dies kann in einem Gottesdienst feierlich begangen werden, aber die ursprünglichen Paten bleiben im Buch stehen. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Pfarrer oder Ihrer Pfarrerin, um eine passende Form zu finden, wie diese neue Rolle anerkannt wird.
Was sind stille Taufpaten?
die nicht getauft und gefirmt sind Paten werden, so können diese als Taufzeugen oder sogenannte stille Paten benannt werden.
Ist man, wenn man getauft ist, automatisch in der Kirche?
Wird man mit der Taufe automatisch Mitglied der Kirche? Ja, mit der Taufe beginnt die Kirchenmitgliedschaft.
Welche Dokumente brauche ich als Taufpatin?
Dafür brauchen Sie in der Regel lediglich einen Personalausweis. Der Patenschein ist kostenlos, und meistens können Sie ihn gleich mitnehmen und ihn dann an die Taufeltern weiterschicken.
Wie viel kostet eine Taufe?
Eine kirchliche Taufe ist für Gemeindemitglieder meist kostenlos, da Sakramente nicht verkauft werden dürfen; Kosten können aber für freiwillige Spenden (z. B. 50 €) oder zusätzliche Leistungen (Organist, Küster) entstehen, besonders wenn man einen Sondertermin wünscht. Die eigentlichen Kosten fallen bei der anschließenden Feier (Raum, Essen, Deko, Taufkleidung, Kerze, ca. 40-100 €) und für Taufgeschenke (20-150 € je nach Verwandtschaft) an, während eine freie Taufe mit Redner zwischen 700 und 1.200 € kosten kann.
Was machen Taufzeugen?
Taufzeugen können ins Taufverzeichnis eingetragen werden. Kirchlich gesehen besteht ihre einzige Aufgabe darin, im Zweifelsfall bestätigen zu können, dass Ihr Kind getauft wurde.
Kann ich trotz Kirchenaustritt Taufzeuge sein?
Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann in der Regel kein Taufpate mehr werden, da das Amt die Verpflichtung zur Begleitung des Kindes im christlichen Glauben und in der kirchlichen Gemeinschaft beinhaltet, was durch den Austritt nicht mehr gewährleistet ist. Allerdings kann man unter bestimmten Umständen Taufzeuge sein, wenn man nicht aus der Kirche ausgetreten ist, oder es kann eine Ausnahme gemacht werden, besonders wenn man wieder eintritt oder ein Pfarrer zustimmt. In der katholischen Kirche kann ein evangelischer Christ oder ein konfessionsloser Christ als Taufzeuge dienen, wenn er die „Zeugenschaft“ ablegt, aber ein Ausgetretener ist ausgeschlossen.
Wie viel Geld verdient ein Patenkind bei Taufe?
Patenonkel / Patentante - 100 bis 150 Euro. Enger Familienkreis (Großeltern, Onkel, Tante, etc.) - 50 bis 100 Euro. Freunde - 20 bis 50 Euro.
Was ist der Unterschied zwischen Taufpaten und Taufzeugen?
Der Hauptunterschied liegt in der Konfession und der rechtlichen Anerkennung in der katholischen Kirche: Ein Taufpate muss katholisch getauft und gefirmt sein und hat eine offizielle Rolle bei der Begleitung im Glauben, während ein Taufzeuge (z. B. ein evangelischer Christ) eine getaufte Person aus einer anderen Konfession ist, die ebenfalls die Glaubensbegleitung unterstützt, aber nur als "Zeuge" der Taufe fungiert, wenn nicht genug katholische Paten da sind oder zur Ergänzung. Beide begleiten das Kind auf seinem Lebens- und Glaubensweg, aber der Pate hat eine rechtlich verankerte, die Kirche anerkannte Patenschaft.
Wie viele Taufzeugen darf man haben?
Man darf in der katholischen Kirche maximal zwei Taufpaten haben, wovon einer katholisch sein muss, aber darüber hinaus können weitere Personen als Taufzeugen ernannt werden, die eine wichtige Begleitrolle übernehmen, aber nicht eingetragen werden, während in der evangelischen Kirche zwei Paten üblich sind, von denen einer evangelisch sein sollte, wobei auch hier weitere Zeugen möglich sind.
Was ist eine Taufzeugin?
Taufpate – Taufzeuge: Wo liegt der Unterschied? Taufzeugen gibt es nur bei den Katholiken, sie müssen – im Gegensatz zu den Taufpaten – nicht katholisch, aber getauft sein. Ein Taufzeuge hat die gleiche Aufgabe wie ein Taufpate: das Kind im Glauben zu erziehen.
Ist ein Taufzeuge für die evangelische Taufe erforderlich?
Ein evangelischer Taufzeuge (oft auch einfach Pate genannt) ist eine getaufte Person, die das Kind auf seinem Glaubensweg begleitet und die Eltern bei der christlichen Erziehung unterstützt; er muss Mitglied einer christlichen Kirche sein, idealerweise evangelisch, kann aber auch katholisch oder orthodox sein, wobei er die gleiche Aufgabe wie ein Pate hat: ein Vorbild sein und beim Glaubenswachstum helfen, wobei das Patenamt oft mit der Konfirmation endet.
Ist es möglich, ohne Taufpaten getauft zu werden?
Ja, eine Taufe ohne Paten ist in der Regel möglich, auch wenn Paten erwünscht sind; oft wird dann eine Taufe ohne kirchliche Vorgaben (freie Taufe) oder mit Taufzeugen gefeiert, wobei die Eltern oder andere Vertrauenspersonen die Begleitung der christlichen Erziehung übernehmen. Sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Kirche gibt es Ausnahmen und Lösungen, wenn keine passenden Paten gefunden werden können, aber eine Unterstützung durch Paten wird als wertvoll angesehen.
Werden Taufpaten eingetragen?
Patinnen und Paten werden in das Kirchenbuch eingetragen. Viele Eltern verbinden mit der Patenschaft den Wunsch, dass die Patin oder der Pate im Falle ihres Todes an ihrer Stelle für die minderjährigen Kinder sorgt. Das Patenamt beinhaltet allerdings keine solche juristische Pflicht.
Ist man nach einem Kirchenaustritt noch getauft?
Jugendliche ab 14 Jahren können frei entscheiden, ob sie getauft werden wollen - unabhängig von dem Bekenntnis ihrer Eltern. Die Taufe bleibt auch nach einem Kirchenaustritt weiterhin gültig. Der Anspruch Gottes an den Menschen und die Verheißung seines Segens können nicht rückgängig gemacht werden.
Was kostet der Wiedereintritt in die Kirche?
Der Wiedereintritt in die katholische oder evangelische Kirche ist kostenlos, es fallen keine direkten Gebühren an. Die Hauptkosten entstehen durch die anschließende Kirchensteuer, die vom Staat eingezogen wird, wenn Sie steuerpflichtig sind (ca. 8-9% der Einkommensteuer). Für die Zeit, in der Sie ausgetreten waren, müssen Sie keine Steuern nachzahlen.
Woher weiß ich, ob ich Mitglied in der Kirche bin?
Kirchensteuermerkmal. Das Kirchensteuermerkmal zeigt an, welche Religionszugehörigkeit jemand hat. Zu finden ist diese Angabe auf der Lohnsteuerbescheinigung unten links unter der Bezeichnung „Kirchensteuermerkmale“ und muss in der Steuererklärung angegeben werden.
Ist es möglich, dass ein Taufzeuge nicht in der Kirche ist?
Das Kirchenrecht sieht vor, dass wenigstens ein Pate Mitglied der evangelischen Kirche ist - also selbst getauft und konfirmiert wurde -, zusätzliche Paten anderer Konfessionen sind darüber hinaus auch möglich. Menschen, die keiner Kirche angehören gelten als Taufzeugen und können auch an der Taufe beteiligt werden.
Wie lange ist man Patentante?
Man ist Patentante offiziell bis zur Konfirmation (ca. 14 Jahre) in der evangelischen Kirche, aber die Beziehung besteht oft ein Leben lang, während in der katholischen Kirche das Amt mit der Firmung erneuert werden kann und dann lebenslang gilt; zudem gibt es auch nicht-kirchliche Patenschaften, die oft bis zur Volljährigkeit dauern. Das Ende der offiziellen Verpflichtung bedeutet nicht das Ende der persönlichen Verbindung, die meist über die Jahre hinaus besteht.
Wen sollte man als Pate wählen?
In vielen Kreisen ist es an sich üblich, den Onkel oder die Tante des Täuflings als Paten bzw. Patin zu wählen. Es ist allerdings nicht zwingend notwendig, ein Familienmitglied mit dieser Verpflichtung zu betrauen.
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