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Wird Fußbodenheizung gefördert?

Gefragt von: Helene Braun  |  Letzte Aktualisierung: 31. März 2026
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Ja, eine Fußbodenheizung wird gefördert, aber meist nicht als reine Einzelmaßnahme, sondern als Teil einer größeren Heizungssanierung oder Optimierung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) durch BAFA und KfW, oft mit bis zu 70 % Förderung bei Kombination mit Wärmepumpen und Erneuerbaren Energien, wobei der hydraulische Abgleich eine Voraussetzung ist und Steuerermäßigungen möglich sind.

Wird eine Fußbodenheizung von der BAFA gefördert?

Ja, das BAFA fördert die Installation einer Fußbodenheizung im Rahmen der Heizungsoptimierung in Bestandsgebäuden, insbesondere wenn sie mit erneuerbaren Energien kombiniert wird. Sie erhalten 15 % Zuschuss (20 % mit individuellem Sanierungsfahrplan iSFP) auf förderfähige Kosten (bis 30.000 € bzw. 60.000 €) für Flächenheizungen, wenn diese effizient sind (Vorlauftemperatur ≤35∘is less than or equal to 35 raised to the composed with power≤35∘C), und können auch Kosten für Dämmung, Rohrleitungen und Estrich bezuschussen lassen, was die Umstellung attraktiver macht.
 

Was kostet eine Fußbodenheizung für 100 qm?

Für 100 qm kostet eine Fußbodenheizung je nach System und Aufwand zwischen 2.500 € (elektrisch, einfach) und 11.000 € oder mehr (Nasssystem, Sanierung), wobei ein typischer Nasssystem-Umbau etwa 4.500 bis 8.000 € und ein Trockensystem 7.000 bis 10.000 € kosten kann, da die Kosten stark von der Art des Systems (Nass, Trocken, Elektro) und dem Zustand des Altbaus abhängen. Material-Sets sind günstiger, die Installation durch Fachleute und Aufarbeiten des Bodens treiben den Preis nach oben.
 

Wer ist für die Förderung von Fußbodenheizungen zuständig?

Bis Ende 2023 war das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für den Großteil der Förderung von Fußbodenheizungen zuständig. Seit 2024 kümmert sich darum die KfW-Bank.

Wird eine Fußbodenheizung von der KfW gefördert?

Die KfW bietet verschiedene Programme an, die den Einbau von Fußbodenheizungen fördern. Zu den bekanntesten gehören das Programm 430 (Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss) und das Programm 151/152 (Energieeffizient Sanieren – Kredit).

New underfloor heating: All information about costs and subsidies

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Welche Förderungen gibt es für Fußbodenheizungen?

BAFA-Förderung Fußbodenheizung

Die Förderung der Heizungsoptimierung bezuschusst das Nachrüsten von Flächenheizungen, also auch von Fußbodenheizungen, im Altbau mit einem Zuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 30.000 Euro. Somit können Sie bis zu 4.500 Euro Zuschuss vom BAFA erhalten.

Welche Fördermittel gibt es 2025 für den Heizungstausch?

Die Heizungsförderung 2025 läuft weiter und bietet bis zu 70 % Zuschuss für den Einbau klimafreundlicher Heizungen (z.B. Wärmepumpen), basierend auf einer Grundförderung von 30 %, plus Boni wie den Klimageschwindigkeitsbonus (20 % für Selbstnutzer bis 2028) und einem Einkommensbonus (bis 30 %), mit einer maximalen förderfähigen Investitionssumme von 30.000 € für Einfamilienhäuser (max. 21.000 € Zuschuss). Es gibt auch Kredite (z.B. 120.000 € über die KfW) und Förderungen für Einzelmaßnahmen wie Heizungsoptimierung.
 

Welche Förderungen gibt es für die Nachrüstung einer Fußbodenheizung?

Ja, die Nachrüstung einer Fußbodenheizung wird durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert, entweder als Einzelmaßnahme zur Heizungsoptimierung (15 % Zuschuss für max. 30.000 € Investition) oder als Umfeldmaßnahme im Zuge einer größeren Sanierung, besonders in Kombination mit Wärmepumpen oder erneuerbaren Energien, wobei höhere Sätze (bis zu 70 %) möglich sind, wenn sie mit einem Heizungstausch oder iSFP kombiniert wird und bestimmte technische Voraussetzungen (max. 35°C Vorlauftemperatur) erfüllt sind. Zudem gibt es die Möglichkeit eines steuerlichen Absetzens (20 % der Kosten über drei Jahre). 

Wie viele Jahre hält eine Fußbodenheizung?

Eine fachgerecht installierte Fußbodenheizung hält in der Regel 40 bis 60 Jahre, wobei Kunststoffrohre oft für 50 Jahre ausgelegt sind. Moderne Systeme profitieren von hochwertigen, sauerstoffdichten Rohren, während elektrische Systeme je nach Typ und Hersteller 30 Jahre oder länger durchhalten können. Die Lebensdauer hängt von der Qualität der Installation, Wartung und den verwendeten Materialien ab.
 

Kann ich die Kosten für eine Fußbodenheizung von der Steuer absetzen?

Die Kosten für eine Fußbodenheizung sind als Steuerermäßigung nach § 35a EStG in der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen, wenn die Fußbodenheizung nachträglich eingebaut wird oder es sich um Wartung, Spülung und Reparatur der Fußbodenheizung handelt. Nicht begünstigt sind die Materialkosten der Fußbodenheizung.

Ist eine Fußbodenheizung sparsamer als Heizkörper?

Ja, eine Fußbodenheizung ist in der Regel sparsamer als Heizkörper, da sie mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen arbeitet (ca. 30-35 °C vs. 50-60 °C bei Heizkörpern), was zu einer gleichmäßigeren Wärmeverteilung und bis zu 10-20 % niedrigeren Heizkosten führen kann, insbesondere in gut gedämmten Gebäuden und in Kombination mit einer Wärmepumpe. Allerdings sind die Anschaffungskosten höher und sie reagiert langsamer auf Temperaturänderungen.
 

Wie viel Strom verbraucht eine Fußbodenheizung im Jahr?

Dort würde eine elektrische Fußbodenheizung pro Tag rund 0,32 Euro kosten – und pro Jahr etwa 58 Euro. Der Verbrauch läge bei 0,8 kWh pro Tag und 144 kWh pro Jahr.

Ist eine Gasheizung für Fußbodenheizung sinnvoll?

Eine Fußbodenheizung kann sehr gut mit einer modernen Gasheizung (insbesondere Brennwerttechnik) betrieben werden, da sie mit den niedrigeren Vorlauftemperaturen effizient arbeitet und hohen Komfort bietet; die Kombination ist sinnvoll, oft mit einem Schichtenspeicher für die Warmwasserbereitung, und die Kosten hängen stark von System (Nass-/Trockensystem, Einfräsen) und Wohnfläche ab, wobei die Nachrüstung teurer ist als im Neubau.
 

Für welche Heizung gibt es staatliche Zuschüsse?

Gas-Hybridanlagen und Solarkollektoranlagen werden grundsätzlich mit 30 % der förderfähigen Kosten gefördert. Gasbrennwertheizungen, die erst im Laufe von zwei Jahren um eine Technologiekomponente zur Nutzung erneuerbarer Energien erweitert werden, können eine Förderung von 20 % der förderfähigen Kosten erhalten.

Wer bekommt 70% Förderung?

Beim maximalen Fördersatz von 70 Prozent beträgt die Heizungsförderung für Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihr Haus selbst bewohnen, also insgesamt 21.000 Euro. Wer darüber hinaus einen Emissionsminderungszuschlag erhält, kann mit bis zu 23.500 Euro rechnen.

Welche Förderungen gibt es 2025 für die energetische Sanierung?

Auch 2025 läuft die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten für Dämmung, Fenster, Heizungstausch (Wärmepumpe, Biomasse etc.) und mehr, primär über BAFA (Einzelmaßnahmen) und KfW (Kredite/Gesamtsanierung), mit Basisförderungen für Heizungstausch ab 30 % und Boni (iSFP, Einkommen, Effizienz), wobei die Antragstellung vor Maßnahmenbeginn entscheidend ist und die Gelder weiterhin fließen sollen, aber kurzfristige Pausen möglich sind.
 

Wie oft muss eine Fußbodenheizung gespült werden?

Eine Fußbodenheizung sollte je nach Rohrmaterial alle 2 bis 5 Jahre gespült werden, wobei moderne Kunststoffrohre seltener eine Spülung benötigen (ca. alle 5 Jahre) als ältere Systeme mit Eisenrohren (alle 2-4 Jahre). Eine Spülung ist besonders wichtig, wenn Leistungseinbußen, ungleichmäßige Wärme oder Geräusche auftreten, da sich Schlamm und Ablagerungen bilden können. Fachpersonal wird empfohlen, da die VDI 2035 die Wasserqualität regelt und spezielle Geräte nötig sind, um die Leitungen richtig zu reinigen.
 

Wie viel kostet es, eine alte Fußbodenheizung zu erneuern?

Ausgehend davon, dass die Fußbodenheizung in einem Haus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche ca. 12.500 Euro kostet, können Sie von KfW mit einer Förderung von ca. 3.750 Euro bis maximal 8.890 Euro allein für die Fußbodenheizung rechnen. Der höhere Betrag ist natürlich nur beim Erhalt aller möglichen Boni möglich.

Ist eine Fußbodenheizung wartungsfrei?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Zentralheizungen müssen elektrische Fußbodenheizungen keine regelmäßige Wartung benötigen; wenn sie von einem qualifizierten Techniker installiert wurden, sollten sie einfach zu kontrollierende Wärme ohne Probleme bieten.

Wie viel kostet eine Fußbodenheizung auf 100 qm?

Für 100 qm kostet eine Fußbodenheizung je nach System und Aufwand etwa 2.000 € (elektrisch) bis 10.000 € (Nasssystem im Altbau), wobei Nasssysteme im Neubau meist 50-100 €/m² und Frässysteme 30-50 €/m² kosten. Elektrische Systeme sind günstiger (ca. 20-50 €/m²), aber im Betrieb teurer; die Kosten hängen stark von der Art der Verlegung (Nass, Trocken, Fräsen) und dem Zustand des Altbaus ab.
 

Welche Fußbodenheizung bei Sanierung?

Welche Fußbodenheizung eignet sich für die Sanierung? Für alle, die eine schnelle und trockene Installation einer Fußbodenheizung bevorzugen, ist das Trockenestrichsystem eine gute Wahl. Bei diesem System werden die Wasserrohre der Fußbodenheizung zusammen mit Wärmeleitblechen in Systemplatten eingesetzt.

Welche Heizungen werden 2025 noch gefördert?

Welche Heizsysteme werden 2025 gefördert?

  • Wärmepumpen.
  • Solarthermische Anlagen.
  • Biomasseheizungen.
  • Brennstoffzellen.
  • Wasserstofffähige Heizungsanlagen.
  • Innovative Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien.
  • Errichtung, Umbau, Erweiterung von Gebäudenetzen.
  • Anschluss an ein Gebäudenetz.

Welche Förderungen gibt es für den Heizungstausch inklusive Fußbodenheizung?

Ja, die Nachrüstung einer Fußbodenheizung wird durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert, entweder als Einzelmaßnahme zur Heizungsoptimierung (15 % Zuschuss für max. 30.000 € Investition) oder als Umfeldmaßnahme im Zuge einer größeren Sanierung, besonders in Kombination mit Wärmepumpen oder erneuerbaren Energien, wobei höhere Sätze (bis zu 70 %) möglich sind, wenn sie mit einem Heizungstausch oder iSFP kombiniert wird und bestimmte technische Voraussetzungen (max. 35°C Vorlauftemperatur) erfüllt sind. Zudem gibt es die Möglichkeit eines steuerlichen Absetzens (20 % der Kosten über drei Jahre). 

In welchen Häusern scheitert die Wärmepumpe?

In welchen Häusern scheitert die Wärmepumpe? In Gebäuden mit hohem Alter und Vorlauftemperaturen über 70 Grad Celsius, kann eine Wärmepumpe unwirtschaftlich werden. Auch bei fehlenden Stellflächen für die Außeneinheit oder sehr kleinen Heizkörpern sind Anpassungen nötig.

Welche Zuschüsse gibt es 2025 vom Staat?

Staatliche Zuschüsse 2025 gibt es vor allem für Heizungstausch (BEG-Förderung, bis 70% bei Wärmepumpen), Energieberatung (BAFA), E-Auto-Umstieg (neues Programm in Entwicklung) und Wohnungsbau (KfW-Darlehen mit Zins- und Tilgungszuschüssen), während Bürgergeld-Sätze stabil bleiben, aber der Kinderzuschlag (KiZ) plus Sofortzuschlag auf bis zu 297€ steigt. Für Unternehmen gibt es steuerliche Vorteile durch degressive Abschreibung auf Investitionen. 

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