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Wird eine harte Matratze mit der Zeit weicher?

Gefragt von: Marcel Neumann-Pietsch  |  Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026
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Ja, eine harte Matratze wird mit der Zeit weicher, da sich die Materialien (Federkerne, Schaumstoff) während einer Eingewöhnungsphase von etwa 4 bis 6 Wochen an die Körperkonturen und die Nutzung gewöhnen, was zu einem weicheren Liegegefühl führt. Wenn die Matratze auch nach dieser Zeit noch zu hart ist und Beschwerden wie Rückenschmerzen verursacht, weil Schultern und Hüfte nicht einsinken, deutet dies oft auf einen falschen Härtegrad hin, der durch einen Topper oder gegebenenfalls einen Neukauf korrigiert werden sollte.

Wie bekomme ich eine harte Matratze weicher?

Um eine harte Matratze weicher zu machen, ist ein Matratzentopper (Visco-, Gelschaum oder Softschaum) die effektivste Lösung, da er direkt das Liegegefühl verbessert und Druckstellen mindert; alternativ kann ein verstellbarer Lattenrost die Härte leicht anpassen, indem man die Schieber in der Mitte nach innen verschiebt, oder man wärmt die Matratze vorab mit einer Wärmflasche, was besonders bei Schaumstoffmatratzen hilft, um die Materialien flexibler zu machen.
 

Kann man sich an eine harte Matratze gewöhnen?

Grundsätzlich kann sich der Körper an vieles gewöhnen und auch bei einer neuen Matratze muss sich diese zunächst dem Körper anpassen. Dies dauert bis zu sechs Wochen. Verspürst du danach immer noch Rückenschmerzen oder Verspannungen, könnte es der falsche Härtegrad sein.

Werden Matratzen mit der Zeit weicher oder fester?

Werden Matratzen mit der Zeit weicher? Sofern Sie keine extrem feste Matratze gekauft haben, ja, Ihre Matratze wird mit der Zeit weicher, je öfter Sie darauf schlafen .

Wie lange braucht eine Matratze, um weich zu werden?

a) Neuzustand der Matratze: Eine brandneue Matratze kann anfangs härter erscheinen, weil sie noch nicht eingebettet ist. Die fabrikneuen Materialien sind anfänglich etwas steifer und werden erst nach kurzer Zeit weicher. Bei täglicher Nutzung benötigt die Einbettung zirka 3 Wochen.

Matratze zu hart? 🪨 3 Tipps, wie Du Deine matratze weicher machst!

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Wird eine neue Matratze mit der Zeit weicher?

Ja, eine Matratze wird mit der Zeit weicher, da sich die Materialien an den Körper anpassen (Eingewöhnung) und durch tägliche Nutzung abnutzen, was die Elastizität mindert und sie mit den Jahren durchhängen lässt; aber auch eine zu harte neue Matratze wird durch die Nutzung weicher und bequemer. Während die anfängliche Weicherwerden-Phase wenige Wochen dauert (bis ca. 6 Wochen), führt die langfristige Abnutzung zu Liegekuhlen und Elastizitätsverlust. 

Warum fühlt sich meine neue Matratze so hart an?

Neue Matratzen können sich anfangs sehr hart anfühlen, da sich das Material erst mit der Zeit an Ihren Körper anpassen muss . Deshalb bieten Matratzenhersteller üblicherweise eine Probezeit an. Mit der Zeit passt sich Ihre neue Matratze durch das Schlafen an Ihr Gewicht und Ihre Schlafposition an.

Ist es besser, auf einer weichen oder harten Matratze zu schlafen?

Weder eine sehr harte noch eine sehr weiche Matratze ist ideal; die beste Wahl ist eine mittelfeste Matratze, die sich an die Wirbelsäule anpasst und eine natürliche Haltung unterstützt, indem sie Schultern und Becken einsinken lässt, während der Rest des Körpers gestützt wird, je nach Körpergewicht und Schlafposition (z. B. weicher für Seitenschläfer, härter für Bauchschläfer). 

Wird eine Matratze weicher, wenn man darauf herumspringt?

Matratzen reagieren äußerst empfindlich auf Gewicht, insbesondere bei schnellen Gewichtsveränderungen, da sich das Material dadurch rasch ausdehnt und zusammenzieht. Deshalb kann der Druck beim Springen dazu beitragen, dass sich die Matratze mit der Zeit insgesamt etwas weicher anfühlt .

Wie merkt man, ob eine Matratze zu weich ist?

Symptome einer zu weichen Matratze sind oft Rücken-, Nacken-, Schulter- und Hüftschmerzen, da die Wirbelsäule durchhängt und die Muskeln verspannen müssen, um den Körper zu stützen. Sie fühlen sich morgens müde und erschöpft, haben schlaflose Nächte, können sich schlecht drehen oder stehen schwer auf, weil der erholsame Tiefschlaf fehlt und Sie im Bett versinken. Auch Konzentrationsprobleme und schlechte Laune können Folgen sein. 

Wie lange braucht der Rücken, um sich an eine neue Matratze zu gewöhnen?

In der Regel dauert es zwischen 10 bis 14 Tagen, bis sich der Körper an die neue Matratze gewöhnt hat. In Einzelfällen, beispielsweise bei sehr sensiblen Personen oder wenn die vorherige Matratze stark abgenutzt oder ungeeignet war, kann die Anpassung allerdings auch drei bis vier Wochen dauern.

Ist es schlimm, wenn die Matratze zu hart ist?

Auf einer zu harten Matratze können zum Beispiel die Schultern in der Seitenlage nicht tief einsinken, wodurch sie abknicken. Die Folge sind Schmerzen und Verspannungen. Auch das Becken leidet unter einem zu hohen Druck durch eine feste Matratze, da es nicht tief genug einsinken kann.

Kann ein zu hartes Bett Rückenschmerzen verursachen?

Schlafen auf der falschen Matratze ist eine der häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen. Eine zu harte Matratze übt übermäßigen Druck auf die Wirbelsäule aus und führt so zu Beschwerden . Eine zu weiche Matratze hingegen unterstützt die natürliche Krümmung der Wirbelsäule nicht.

Kann ein Topper eine zu harte Matratze ausgleichen?

Ja, ein Matratzen-Topper hilft definitiv, eine zu harte Matratze weicher zu machen, indem er eine nachgiebige Schicht hinzufügt, die Druckpunkte wie Schultern und Hüften entlastet und den Schlafkomfort deutlich verbessert. Besonders eignen sich dafür Topper aus Visco-Schaum (Memory-Schaum) oder Gelschaum, da diese Materialien sich dem Körper optimal anpassen und die gefühlte Härte der Matratze spürbar reduzieren können, wodurch Fehlkäufe „gerettet“ werden können. 

Wird eine Matratze fester, wenn man sie auf den Boden legt?

Fazit: Die Matratze auf den Boden zu legen, hat seine Vorteile. Es ist nicht nur kostengünstig, sondern sorgt auch für eine festere , stützendere Liegefläche und hat einen gewissen minimalistischen Charme.

Wie merkt man, dass man die falsche Matratze hat?

Symptome einer falschen Matratze sind oft Rücken-, Nacken- oder Hüftschmerzen, Verspannungen, Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, schlechter Schlaf mit häufigem Aufwachen und das Gefühl, morgens erschöpft zu sein, obwohl man lange geschlafen hat. Weitere Anzeichen können Kopfschmerzen, schlechte Laune, Antriebslosigkeit oder sogar Allergien durch alte Matratzen (Hausstaubmilben) sein, die auf eine unzureichende Unterstützung oder eine ungeeignete Matratze hindeuten. 

Wie lange dauert es, bis eine Matratze weicher wird?

Wird eine Matratze mit der Zeit weicher? Ja, Matratzen werden nach etwa 4 – 6 Wochen etwas weicher. Matratzen gewöhnen sich an die neue Umgebung und Anforderungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die neue Belastung).

Wird eine feste Matratze mit der Zeit weicher?

Langfristig werden Sie feststellen, dass Ihre Memoryschaummatratze weicher wird und sich Ihrer Körperform anpasst . Dies dauert in der Regel etwa 30 bis 90 Tage.

Kann man eine harte Matratze weicher machen?

Um eine harte Matratze weicher zu machen, ist ein Matratzentopper (Visco-, Gelschaum oder Softschaum) die effektivste Lösung, da er direkt das Liegegefühl verbessert und Druckstellen mindert; alternativ kann ein verstellbarer Lattenrost die Härte leicht anpassen, indem man die Schieber in der Mitte nach innen verschiebt, oder man wärmt die Matratze vorab mit einer Wärmflasche, was besonders bei Schaumstoffmatratzen hilft, um die Materialien flexibler zu machen.
 

Welcher Härtegrad ist für Seitenschläfer am besten geeignet?

Für Seitenschläfer ist ein mittlerer Härtegrad am besten geeignet. Etwa H2 oder H3, je nach Gewicht. Wenn dieser zu hart ist, werden sich deine Schultern morgens bemerktbar machen. Ist dieser hingegen zu weich, sinkt die Hüfte durch.

Warum schlafen Japaner auf harten Betten?

In Japan ist es üblich, auf einer sehr dünnen Matratze über einer Tatami-Matte zu schlafen, die aus Reisstroh besteht und mit weichem Binsengras gewebt ist. Die Japaner glauben, dass diese Praxis die Muskeln entspannt und eine natürliche Ausrichtung von Hüfte, Schultern und Wirbelsäule ermöglicht.

Welche Matratzen empfehlen Orthopäden?

Orthopäden empfehlen Matratzen mit mittlerem Härtegrad (H3) und hoher Punktelastizität, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form unterstützen, wie 7-Zonen-Matratzen aus Materialien wie Kaltschaum, Latex oder Viscoschaum. Wichtig ist eine gute Druckentlastung, um Gelenke und Muskeln zu entlasten, sowie eine gute Belüftung, um Feuchtigkeit abzuleiten.
 

Wo schmerzen, wenn die Matratze zu weich ist?

Rücken- und Hüftschmerzen sind die häufigsten Folgen von zu weichen Matratzen. Auf Dauer kann es aber zu größeren Gesundheitsbeschwerden kommen - starke Schmerzen, Fehlstellungen oder eingeklemmte Nerven und Adern, wenn Körperpartien zu stark abgeknickt werden.

Kann man sich an eine harte Matratze gewöhnen?

Grundsätzlich kann sich der Körper an vieles gewöhnen und auch bei einer neuen Matratze muss sich diese zunächst dem Körper anpassen. Dies dauert bis zu sechs Wochen. Verspürst du danach immer noch Rückenschmerzen oder Verspannungen, könnte es der falsche Härtegrad sein.

Was kann ich tun, wenn meine Matratze zu hart ist?

Wenn Ihre Matratze zu hart ist, verwenden Sie einen weichen Topper (z. B. aus Visco-, Gelschaum oder Latex), stellen Sie den Lattenrost weicher ein, bauen Sie Lattenrost-Leisten aus oder ändern Sie Ihre Schlafpositionen, um den Körper an die Matratze zu gewöhnen; wenn alles nicht hilft, sollte eine neue Matratze in Betracht gezogen werden, da Tricks nur bedingt helfen.
 

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