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Wird die GEZ 2023 abgeschafft?

Gefragt von: Andreas Schmitz  |  Letzte Aktualisierung: 5. Mai 2026
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Nein, die GEZ (jetzt offiziell Rundfunkbeitrag) wurde 2023 nicht abgeschafft und wird auch in den nächsten Jahren bestehen bleiben, auch wenn es Diskussionen und rechtliche Auseinandersetzungen zur zukünftigen Finanzierung gibt. Der Beitrag bleibt bis auf Weiteres bei 18,36 € pro Monat, da eine geplante Erhöhung von der Politik blockiert wurde. Es gibt aber Neuerungen, wie z.B. Erleichterungen für bestimmte Studierende ab Oktober 2025 und die Möglichkeit für Unternehmen, sich rückwirkend von Zahlungen zu befreien, was jedoch Ende 2025 ausläuft.

Wann wird der Rundfunkbeitrag in Deutschland abgeschafft?

Der Rundfunkbeitrag wird nicht generell abgeschafft, aber es gibt politische Diskussionen und rechtliche Schritte (wie die Beschwerde von ARD/ZDF beim Bundesverfassungsgericht), die eine Anpassung oder Neugestaltung fordern. Wichtige Änderungen 2025 betreffen Befreiungen für bestimmte Studierende und Sozialleistungsempfänger (ab Oktober), während eine geplante Erhöhung gestoppt wurde und der Beitrag bis auf Weiteres bei 18,36 € bleibt, bis das Bundesverfassungsgericht entschieden hat. 

Wer muss ab Oktober keine Rundfunkgebühren mehr zahlen?

Ab Oktober können sich Personen, die bestimmte Sozialleistungen beziehen (z.B. Bürgergeld, Grundsicherung), Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz sowie Bewohner von Pflege- oder Behinderteneinrichtungen, vom Rundfunkbeitrag befreien lassen; auch Studierende und Auszubildende mit Berufsausbildungsbeihilfe oder BAföG-Anspruch können eine Befreiung oder Ermäßigung beantragen. Auch taubblinde Menschen oder Inhaber von Nebenwohnungen können befreit werden, wobei es keine grundlegend neuen Regelungen nur für den Oktober gibt, sondern die bestehenden Befreiungstatbestände bestehen bleiben, wie die Website des Rundfunkbeitrags und die Zeitung Berliner Zeitung berichten. 

Wie hoch sind die Rundfunkgebühren ab Oktober 2025?

Der Rundfunkbeitrag bleibt vorerst bei 18,36 Euro pro Monat und Wohnung. Eine von der KEF vorgeschlagene Erhöhung auf 18,94 Euro ab 2025 wurde politisch nicht umgesetzt, weshalb die Sender Klage eingereicht haben. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung bleibt der aktuelle Betrag bestehen.

Was muss ich tun, um keine GEZ mehr zu zahlen?

Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht – Ausnahmen

Dann können Sie eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht als besonderer Härtefall beantragen. Voraussetzung: Ihr Einkommen überschreitet Ihren sozialen Bedarf um weniger als die Höhe des monatlichen Rundfunkbeitrags von 18,36 Euro.

GEZ: Entfällt bald für diese Haushalte die Rundfunkgebühr?

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Wie kommt man am besten aus der GEZ raus?

So funktioniert die Abmeldung vom Rundfunkbeitrag

Die Abmeldung müssen Sie direkt beim ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice vornehmen – entweder online über das Abmeldeformular oder postalisch. Wichtig: Sie müssen den Beitragsservice aktiv und nachweislich informieren!

Was passiert, wenn ich keine GEZ-Gebühren mehr bezahle?

Wenn Sie den Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) nicht bezahlen, erhalten Sie zunächst Mahnungen und dann einen Festsetzungsbescheid, der die Nachzahlung plus Säumniszuschläge (mindestens 8 €) enthält; bei weiterhin ausbleibender Zahlung drohen Zwangsvollstreckung (Kontopfändung, Lohnpfändung) und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, das mit einer Geldbuße von bis zu 1000 € geahndet werden kann, was mittelbar zu Haft führen kann, wenn das Bußgeld nicht gezahlt wird. 

Wie lange muss man noch gez zahlen?

Die Möglichkeit für Unternehmen, sich infolge der Corona-Pandemie rückwirkend von der Zahlung des Rundfunkbeitrags freistellen zu lassen, endet zum 31. Dezember 2025. Ab dem 1. Januar 2026 gilt nur noch die reguläre Verwaltungspraxis für alle beitragspflichtigen Betriebsstätten.

Kann man sich verweigern, GEZ zu bezahlen?

Nein, eine generelle Verweigerung des Rundfunkbeitrags (ehemals GEZ) ist nicht möglich, da die Zahlungspflicht verfassungsmäßig bestätigt wurde; wer zahlt nicht, riskiert Mahnungen, Bußgelder bis zu 1.000 Euro oder mehr und im Extremfall Erzwingungshaft, wobei Befreiungen für Sozialleistungsempfänger bestehen und rechtliche Schritte bei Programm-Mängeln zwar möglich, aber extrem hohe Hürden haben. 

Wann müssen Rentner keine GEZ mehr bezahlen?

Rentner müssen den Rundfunkbeitrag (GEZ) nicht zahlen, wenn sie bestimmte Sozialleistungen wie Grundsicherung, Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt) oder Hilfe zur Pflege beziehen und einen entsprechenden Befreiungsantrag stellen; auch bei extrem niedrigem Einkommen kann eine Härtefallregelung greifen, bei starken Behinderungen (Merkzeichen „RF“) gibt es eine Ermäßigung auf ein Drittel.
 

Kann man sich gegen GEZ-Gebühren wehren?

Ja, man kann gegen den Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) vorgehen, hauptsächlich durch Widerspruch gegen den Beitragsbescheid, der innerhalb eines Monats nach Erhalt eingereicht werden muss, oder durch Klage vor dem Verwaltungsgericht, falls der Widerspruch abgelehnt wird, oft mit Argumenten wie Programmvielfalt oder Befreiungsmöglichkeiten, wobei auch Betrüger-Websites wie service-rundfunkbeitrag.de zu beachten sind. 

Was ist der Befreiungsgrund 407 für die GEZ?

Der Befreiungsgrund 407 bezieht sich auf die Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht (ehemals GEZ) für Personen, die Pflegegeld nach landesgesetzlichen Vorschriften beziehen oder Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII erhalten, aber auch für Kriegsopferfürsorge-Leistungen zur Pflege, wie Pflegezulage nach dem LAG oder Blindenhilfe, da diese eine finanzielle Belastung darstellen. Es geht darum, Menschen, die bereits staatliche Unterstützung aufgrund von Pflegebedürftigkeit bekommen, nicht zusätzlich durch den Rundfunkbeitrag zu belasten, wobei Landespflegegeld (z.B. Bayern) nicht immer zählt. 

Wie können Rentner den Rundfunkbeitrag sparen?

Wie sich Rentner von der GEZ befreien können

Rentner können sich in bestimmten Fällen vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Das geht, wenn Sie Grundsicherung oder Bürgergeld (früher Arbeitslosengeld II) erhalten. Empfänger von Arbeitslosengeld I, Wohngeld oder Übergangsgeld haben keinen Anspruch auf eine Befreiung.

Ist die GEZ-Gebühr rechtswidrig?

Nein, der Rundfunkbeitrag (früher GEZ) ist grundsätzlich verfassungsgemäß, wie das Bundesverfassungsgericht 2018 bestätigte, aber es gibt hohe Hürden für Klagen, falls die Programmvielfalt der öffentlich-rechtlichen Sender grob verletzt wird, was aber extrem schwierig nachzuweisen ist und eine Zahlungspflicht nicht automatisch aufhebt; eine Verweigerung kann zu Zwangsvollstreckung führen. 

Wie viele Menschen verweigern GEZ?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Fast vier Millionen Haushalte in Deutschland zahlen den Rundfunkbeitrag nicht mehr pünktlich oder verweigern ihn komplett.

Ist es Pflicht, GEZ zu zahlen?

Ja, in Deutschland muss grundsätzlich jeder Haushalt den gesetzlich vorgeschriebenen Rundfunkbeitrag (umgangssprachlich GEZ) zahlen, der 18,36 € pro Monat beträgt und pro Wohnung fällig wird, unabhängig von Empfangsgeräten. Befreiungen oder Ermäßigungen sind möglich für Empfänger bestimmter Sozialleistungen oder bei Schwerbehinderung mit entsprechenden Merkzeichen, aber auch hierfür muss ein Antrag gestellt werden.
 

Wie komme ich aus der GEZ raus?

Um sich vom Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) befreien zu lassen, müssen Sie einen Antrag beim Beitragsservice stellen, wenn Sie bestimmte Sozialleistungen wie Bürgergeld, Grundsicherung oder BAföG erhalten, oder wenn gesundheitliche Gründe (Merkzeichen "RF") vorliegen; der Antrag erfolgt online mit Nachweisen und muss unterschrieben postalisch eingereicht werden, wobei eine rückwirkende Erstattung für bis zu drei Jahre möglich ist.
 

Ist man verpflichtet, GEZ zu zahlen oder kann man dagegen auch klagen?

Ja, man ist grundsätzlich zur Zahlung des Rundfunkbeitrags (früher GEZ) verpflichtet, da er als verfassungsgemäß gilt, aber es gibt Wege, dagegen vorzugehen: Man kann Befreiung oder Ermäßigung beantragen, wenn bestimmte Sozialleistungen bezogen werden, und gegen einen Bescheid Widerspruch einlegen oder Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben, wobei Klagen gegen das Prinzip selbst nur bei sehr hohen Hürden Erfolgsaussichten haben, während Fehler im Bescheid leichter angreifbar sind. 

Warum wird man gezwungen, GEZ zu zahlen?

Warum muss jeder Rundfunkbeitrag zahlen? Mit Ihrem Rundfunkbeitrag wird das Programm der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten finanziert. Die meisten europäischen Länder besitzen einen öffentlich-rechtlichen oder ähnlich gestellten Rundfunk.

Wird der GEZ-Beitrag abgeschafft?

Der Rundfunkbeitrag wird vorerst nicht erhöht, weil die Bundesländer die Anhebung auf 18,94 Euro abgelehnt haben; dagegen haben ARD und ZDF Verfassungsbeschwerde eingelegt (1 BvR 2524/24). Wie es mit dem Rundfunkbeitrag im Jahr 2026 weitergeht, hängt deshalb vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts ab.

Was passiert, wenn ich keine GEZ mehr zahle?

Wenn Sie den Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) nicht bezahlen, erhalten Sie zunächst Mahnungen und dann einen Festsetzungsbescheid, der die Nachzahlung plus Säumniszuschläge (mindestens 8 €) enthält; bei weiterhin ausbleibender Zahlung drohen Zwangsvollstreckung (Kontopfändung, Lohnpfändung) und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, das mit einer Geldbuße von bis zu 1000 € geahndet werden kann, was mittelbar zu Haft führen kann, wenn das Bußgeld nicht gezahlt wird. 

Wer muss ab Oktober keine Rundfunkgebühren mehr bezahlen?

Ab Oktober können sich Personen, die bestimmte Sozialleistungen beziehen (z.B. Bürgergeld, Grundsicherung), Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz sowie Bewohner von Pflege- oder Behinderteneinrichtungen, vom Rundfunkbeitrag befreien lassen; auch Studierende und Auszubildende mit Berufsausbildungsbeihilfe oder BAföG-Anspruch können eine Befreiung oder Ermäßigung beantragen. Auch taubblinde Menschen oder Inhaber von Nebenwohnungen können befreit werden, wobei es keine grundlegend neuen Regelungen nur für den Oktober gibt, sondern die bestehenden Befreiungstatbestände bestehen bleiben, wie die Website des Rundfunkbeitrags und die Zeitung Berliner Zeitung berichten. 

Ist es strafbar, GEZ nicht zu zahlen?

Wer den Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) nicht zahlt, riskiert neben Mahnungen und einem Säumniszuschlag von 1 % pro Monat (mind. 8 €) auch ein Ordnungswidrigkeitsverfahren mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 €. Ignorieren führt zu Zwangsvollstreckung (Pfändung), und wer die erforderliche Vermögensauskunft verweigert, kann sogar in Beugehaft kommen, bis die Zahlung erfolgt ist. Bei einfachen Vergesslichkeiten sollte man schnellstmöglich nachzahlen, um die Kosten niedrig zu halten. 

Wie werde ich die GEZ los?

Um sich vom Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) befreien zu lassen, müssen Sie einen Antrag beim Beitragsservice stellen, wenn Sie bestimmte Sozialleistungen wie Bürgergeld, Grundsicherung oder BAföG erhalten, oder wenn gesundheitliche Gründe (Merkzeichen "RF") vorliegen; der Antrag erfolgt online mit Nachweisen und muss unterschrieben postalisch eingereicht werden, wobei eine rückwirkende Erstattung für bis zu drei Jahre möglich ist.
 

Was muss ich tun, um keine GEZ zu zahlen?

Tipps, um den Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ) nicht zahlen zu müssen, drehen sich meist um legale Befreiungen oder Ermäßigungen bei Bezug bestimmter Sozialleistungen (Bürgergeld, BAföG, Sozialhilfe, Wohngeld) oder bei Schwerbehinderung (mit "RF"-Kürzel im Ausweis) sowie um die volle Befreiung bei Einzug in ein Pflegeheim oder eine ähnliche Einrichtung. Einfach die Zahlung einzustellen, ist riskant, da Mahnverfahren mit Zinsen und Säumniszuschlägen drohen, weshalb legale Anträge beim Beitragsservice der einzig sichere Weg sind.
 

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