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Wieso Pferdepolizei?

Gefragt von: Frau Prof. Brigitta Reimer B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 28. September 2026
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Die Pferdepolizei wird wegen ihrer einzigartigen Vorteile bei Großveranstaltungen, Demonstrationen und in schwierigem Gelände eingesetzt: Pferde wirken deeskalierend und sympathisch, bieten einen besseren Überblick, sind geländegängig und umweltfreundlich, und ihre Größe wirkt abschreckend auf Störer, während sie Bürgern ein höheres Sicherheitsgefühl geben.

Warum hat die Polizei eine Pferdestaffel?

Aufgrund der muskulösen Erscheinung der Pferde, werden so potentielle Straftäter abgeschreckt. Speziell während Fußballspielen hat sich der Einsatz der berittenen Polizei als deeskalierend herausgestellt. Für friedliche Bürger sorgt der Anblick für ein höheres Sicherheitsgefühl.

Für was braucht man Polizeipferde?

Polizeipferde sollen ruhig bleiben, auch bei Lärm und Ablenkung. Zu ihren Einsätzen gehören Demonstrationen und Fußballspiele. Nirgends ist es leise. Die Pferde haben in für sie ungewohnter Umgebung mit unbekannten Störfaktoren zu tun.

Was ist die Pferdepolizei?

Die Pferdepolizei, auch berittene Polizei oder Reiterstaffel genannt, ist eine spezialisierte Einheit, die Pferde für vielfältige Polizeiaufgaben einsetzt, insbesondere bei Großveranstaltungen wie Demonstrationen oder Fußballspielen, zur Deeskalation, im Streifendienst (auch in Parks), bei Suchaktionen und zur Kontrolle unwegsamen Geländes, da die Pferde einen guten Überblick bieten, Sympathie erwecken und Menschenmengen effektiv leiten oder abdrängen können. Sie sind speziell ausgebildet, um auf Lärm, Fahnen und Menschenansammlungen ruhig zu reagieren und arbeiten eng mit anderen Polizeieinheiten zusammen.
 

Was ist der Vorteil von berittener Polizei?

Sie können ein viel größeres Gebiet abdecken als Polizisten und Polizistinnen zu Fuß. Auch in unwegsamem Gelände, auf dem Polizeiautos nicht fahren können, in Naturschutz- und Naherholungsgebieten oder an der Staatsgrenze sind die berittenen Teams unterwegs.

Einsatz für die Pferdepolizei | Die Nordreportage | NDR

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Wie viel verdient man bei der Pferdepolizei?

Das Gehalt bei der Polizei-Reiterstaffel hängt vom Dienstgrad ab, meist mittlerer (A7-A9) oder gehobener Dienst (A11-A12); Einsteiger verdienen netto um die 1.900 € (A7) bis 2.300 € (A9), mit Aufstieg als Zugführer bis zu 3.000 € netto monatlich, plus Zulagen für spezielle Einsätze (SEK/MEK), was das Gehalt steigert.
 

Was zahlt man für Beritt?

Die Kosten für Beritt variieren je nach Häufigkeit des Trainings (Voll-, Teilberitt), dem Ausbildungsziel und Region, liegen aber meist zwischen 300 € und über 1000 € pro Monat, wobei Vollberitt oft 500 € bis 1000 € kostet, inklusive Einstellkosten und Training, mit Möglichkeiten für Einzelstunden oder gezielte Grundausbildung, die auch 800 € - 1000 € kosten kann. 

Wie viel kostet ein Polizeipferd?

Ein Polizeipferd kostet in der Anschaffung je nach Qualität zwischen ca. 7.000 € und über 15.000 €, aber die Gesamtkosten sind viel höher und beinhalten monatliche Ausgaben für Pflege, Futter, Ausrüstung und Personalkosten, die sich auf mehrere hundert bis über tausend Euro pro Monat belaufen können, plus die aufwendige Ausbildung. Für ein großes Projekt in Österreich wurden einmalig 2,3 Millionen € für Anschaffung und Ausrüstung genannt, während die jährlichen Betriebskosten ohne Personal rund 110.000 € betrugen.
 

Wie wird man Pferde Polizei?

Um bei einer Polizeireiterstaffel zu arbeiten, muss man zuerst Polizeibeamter (m/w/d) mit abgeschlossener Ausbildung sein, mehrere Jahre Berufserfahrung gesammelt haben und sich intern bewerben; die wichtigsten Voraussetzungen sind dann Pferdebegeisterung, sehr gute reiterliche Fähigkeiten (oft ist das Reitabzeichen der Klasse 5 gefordert, spätestens nach der Probezeit), gute körperliche Fitness, Nervenstärke und die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten, einschließlich Wochenenddienst, wobei spezielle Kenntnisse in Pferdehaltung und -gesundheit ebenfalls wichtig sind.
 

Wo gibt es noch Polizeipferde?

Die Reiterstaffel ist in Hamburg seit 2010 im Einsatz und war bis Ende Juli 2025 in Hamburg-Osdorf untergebracht. In einem Reitstall in Pinneberg sind seit Kurzem die Pferde der Reiterstaffel der Hamburger Polizei untergebracht.

Was ist der bestbezahlteste Job bei der Polizei?

Wenn Du Polizeioberrat bist, bekommst Du eine Besoldung bei der Polizei in A14. Das bedeutet, Du kannst Dich monatlich über 5.350 bis 6.806 Euro freuen. Die höchste Besoldung bei der Polizei bekommst Du als Polizeidirektor. Du wirst dann in A15 eingruppiert und bekommst ein Gehalt von 6.149 bis 7.649 Euro jeden Monat.

Wie groß muss man für die Reiterstaffel sein?

Dienstpferde (nur Wallache) brauchen ein Mindest-Stockmaß von 1,68 Meter und müssen zwischen vier und acht Jahren alt sein. Ein gutmütiges und nervenstarkes Wesen ist von Vorteil.

Sind Polizeipferde Beamte?

Sie sind zwar keine Beamte, für die Polizei aber sind sie unverzichtbar: Ob Polizeihund oder Polizeipferd - Tiere im Staatsdienst haben eine besondere Ausbildung hinter sich.

Wann kommen Polizeipferde zum Einsatz?

Wann Polizeipferde eingesetzt werden

Polizeipferde werden bei Umzügen, Demonstrationen oder Festen eingesetzt. Am allerhäufigsten kommen sie jedoch bei Fußballspielen zum Einsatz: Bei jedem Spiel in der Münchner Allianzarena ist die Reiterstaffel der Münchner Polizei dabei.

Kann man Polizeipferde kaufen?

Kann man ein Polizeipferd kaufen? Diese Möglichkeit besteht. In seltenen Fällen wird festgestellt, dass ein Dienstpferd für den Polizeidienst zukünftig ungeeignet ist. Im Rahmen einer Ausschreibung findet dann der Verkauf statt.

Was sind Polizeipferde?

Wallache, das heißt kastrierte Hengste, sind ausgeglichener als Hengste und Stuten und werden deshalb bevorzugt für den Polizeidienst ausgewählt - so wie Eragon. Mit seinen 1,80 Metern ist er besonders groß und bringt alles mit, was ein Pferd für den Polizeidienst braucht.

Wie viel verdient man als Pferdepolizist?

Das Gehalt bei der Polizei-Reiterstaffel hängt vom Dienstgrad ab, meist mittlerer (A7-A9) oder gehobener Dienst (A11-A12); Einsteiger verdienen netto um die 1.900 € (A7) bis 2.300 € (A9), mit Aufstieg als Zugführer bis zu 3.000 € netto monatlich, plus Zulagen für spezielle Einsätze (SEK/MEK), was das Gehalt steigert.
 

Welches Temperament ist ideal für ein Dienstpferd der Polizei?

Das Temperament eines Polizeipferdes ist vielleicht sogar wichtiger als seine Rasse oder sein Körperbau. Pferde für den berittenen Dienst sollten ein ruhiges Wesen haben und gerne mit allen Arten von Menschen zusammen sein . Obwohl sie darauf trainiert werden, absolut zuverlässig zu sein, ist es von Vorteil, wenn sie bereits ein gewisses Maß an Entschlossenheit mitbringen.

Wie gut muss man für die Reiterstaffel reiten?

Zunächst absolviert jede/r Polizeibeamtin/e ein dreijähriges Studium an der Polizeiakademie Niedersachsen. Nach erfolgreichem Abschluss, schließt sich in den meisten Fällen eine Verwendung in der Bereitschaftspolizei oder im Einsatz und Streifendienst an.

Wann gehen Polizeipferde in Rente?

Je nach Gesundheit und Alter gehen Polizeipferde mit etwa 20 Jahren in die Rente. Das Ziel ist: Sie sollen gesund in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Für pensionierte Polizeipferde gibt es eine Interessentenliste von Menschen, die ein zuverlässiges Reitpferd oder einen Beisteller suchen.

Was ist das teuerste Pferd der Welt?

Das teuerste Pferd der Welt ist der Vollblut-Rennhengst Fusaichi Pegasus, der 2000 für rund 64 Millionen US-Dollar verkauft wurde, nachdem er das Kentucky Derby gewonnen hatte, was ihn zum Rekordhalter machte; andere extrem teure Pferde sind das Springpferd Palloubet d'Halong (24,5 Mio. USD) und der Rennhengst Big Brown (60 Mio. USD).
 

Was kostet es, ein totes Pferd abholen zu lassen?

Die Kosten für die Abholung eines toten Pferdes variieren stark, liegen aber meist zwischen 70 € und 400 € für die reine Verwertung (Abdecker), abhängig von Gewicht und Entfernung, während eine Tierbestattung (Kremierung) deutlich teurer ist, oft ab 800 € bis über 1.500 €, je nach Gewicht und ob Einzel- oder Sammelverbrennung. In einigen Bundesländern wie Niedersachsen übernimmt die Tierseuchenkasse einen Großteil der Kosten für die offizielle Entsorgung, der Tierhalter zahlt oft nur einen kleinen Anteil. 

Was besagt die 20%-Regel beim Reiten?

Die Forscher stellten fest, dass ein durchschnittliches, ausgewachsenes, leichtes Reitpferd etwa 20 Prozent seines idealen Körpergewichts problemlos tragen kann . Dieses Ergebnis deckt sich mit den Empfehlungen der Certified Horsemanship Association und den Handbüchern der US-Kavallerie zur Pferdehaltung.