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Wie zuverlässig sind Pelletheizungen?

Gefragt von: Herr Dr. Peer Ruf  |  Letzte Aktualisierung: 16. Februar 2026
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Pelletheizungen sind aufgrund eines hohen Sicherheitsstandards sehr sicher. Im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung gewährleistet die Pelletheizung eine ähnlich hohe Sicherheit.

Ist eine Pelletheizung noch zu empfehlen?

Unsere Empfehlung zur Pelletheizung

Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Pelletheizung nur zu empfehlen, wenn das Gebäude entsprechend groß ist und einen hohen Wärmebedarf hat oder wenn man dauerhaft besonders günstig an Pellets kommt.

Was sind die Nachteile von Pelletsheizungen?

Nachteile der Pelletheizung auf einen Blick

  • Hohe Anschaffungskosten - Ausgleich durch Förderungen und geringe Energiekosten.
  • Lärm - Lediglich das Nachfüllen des Pelletzwischenlagers verursacht 1x am Tag Geräusche.

Wie lange ist die Lebensdauer einer Pelletheizung?

Wie lange hält eine Pelletheizung? Die Lebensdauer einer Pelletheizung liegt in der Regel zwischen 15 und 25 Jahren. Das entspricht etwa der Haltbarkeit moderner Öl- oder Gasheizungen. Entscheidend sind dabei Pflege, Nutzung und die Qualität der Technik.

Wie lange ist es noch erlaubt, mit Pelletheizungen zu heizen?

Das Gebäudeenergiegesetz 2024 erlaubt Pelletheizungen grundsätzlich. Im Frühjahr 2023 beschloss das Kabinett Scholz eine Novellierung des GEG. Für uns an diesem Punkt relevant: Laut erstem Entwurf sollte ab dem 01. Januar 2024 jede neue Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Alles über Pelletheizungen: Vor- und Nachteile, Kosten und staatliche Förderungen 2024

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Haben Pelletheizungen eine Zukunft?

Ja, grundsätzlich sind Pelletheizungen auch nach 2024 noch erlaubt, vor allem in Bestandsgebäuden und Gebäuden mit hohem Energiebedarf, aber auch in Neubauten in Kombination mit einer zweiten Wärmequelle (Hybridlösung).

Was hält länger, Wärmepumpe oder Pelletheizung?

Aktuell kostet eine Tonne Pellets im Bundesdurchschnitt rund 405 Euro (Stand: September 2023), womit sich die Energiekosten fast gleichen. Allerdings zieht eine Pelletheizung höhere jährliche Wartungskosten nach sich (rund 500 Euro) als eine Wärmepumpe (rund 250 Euro).

Wie hoch sind die Wartungskosten für eine Pelletheizung?

Die Kosten für die Wartung einer Pelletheizung in einem Einfamilienhaus liegen zwischen 110 Euro und 370 Euro. Der Durchschnitt beträgt 215 Euro. Im Vergleich zu anderen Heizarten ist die Wartung von Pelletheizungen am teuersten. Verantwortlich dafür ist das aufwendige Warten des Transportsystems der Pellets.

Was spricht gegen Pellets?

Hoher Platzbedarf

Da Pellets bevorratet werden müssen, hat die Pelletheizung einen sehr hohen Flächenbedarf und muss folglich in einem großen Keller aufgestellt werden. Hatten Sie zuvor einen Öltank, kann dieser Platz für eine Pelletheizung genutzt werden.

Was ist die billigste Art zu Heizen?

Antwort: Pelletheizung und Wärmepumpe sind die günstigsten Heizungen im Betrieb und sparen jährlich mehrere hundert Euro gegenüber fossilen Systemen.

Was ist besser, Pellet oder Wärmepumpe?

Für gut gedämmte Neubauten oder sanierte Altbauten ist die Wärmepumpe in der Regel die bessere Wahl, da sie effizient, leise und nahezu emissionsfrei arbeitet. Eine Pelletheizung kann dort sinnvoll sein, wo hohe Vorlauftemperaturen erforderlich sind, etwa im unsanierten Altbau mit klassischen Heizkörpern.

Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?

Bei einem Heizungstausch im Altbau ist die Wärmepumpe, welche die 65-Prozent-Regel des neuen GEG klar erfüllt, aktuell die beste Option. Im Gegensatz zur Gasheizung, die möglicherweise auf Wasserstoff umgerüstet werden kann, weist die Wärmepumpe bereits jetzt viele überzeugende Vorteile auf.

Wie viel Tonnen Pellets braucht ein Einfamilienhaus im Jahr?

Bei einem Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet das einen Wärmebedarf von 7.500 Watt. Das bedeutet, man braucht eine Heizung mit 7,5 kW. Und pro kW werden circa 400 kg Pellets benötigt – das bedeutet einen jährlichen Pelletbedarf von 3.000 Kilogramm.

Wohin mit der Asche von der Pelletheizung?

Entsorgung der Asche: Die abgekühlte Asche sollte in der Restmülltonne entsorgt werden.

Wie oft muss der Schornsteinfeger bei einer Pelletheizung kommen?

Vergleicht man Pelletheizanlagen mit Gas- und Ölbrennwertkesseln, dann verursachen die Holzpellets einen häufigeren Besuch des Schornsteinfegers. Anders als beim Öl- und Gasbrennwertkessel muss er bei einer Pelletheizung den Schornstein und gegebenenfalls die Verbindungsstücke zum Kessel zweimal im Jahr fegen.

Was kostet eine komplette Pelletheizung mit Einbau?

Was kostet Pelletheizung mit Einbau? Je nach Ausführung ist bei der Installation einer Pelletheizung in einem Einfamilienhaus mit Investitionskosten von 20.000 bis 35.000 EUR zu rechnen. Im Preis inbegriffen sind alle Komponenten, die Sie für den optimalen Betrieb brauchen: Pelletlager oder Gewebetank.

Ist die Anschaffung einer Pelletheizung noch sinnvoll?

Insgesamt lässt sich aber feststellen, dass die Heizung eine extrem hohe Ökobilanz aufweist und ein nahezu CO2-neutrales Heizen möglich macht. Aufgrund des nachwachsenden Rohstoffes ist eine gewisse Versorgungssicherheit gewährleistet. Geringe Betriebskosten machen das Heizen mit Pellets demnach sehr sinnvoll.

Was ist derzeit das beste Heizsystem?

Betrachtet man alle Gesichtspunkte, wird deutlich, dass derzeit die beste Heizung die Wärmepumpe ist – sowohl im Neu- als auch im Altbau. Es gibt keine andere Heizung, die effizienter ist. Zudem ist die Wärmequelle Umweltenergie und immer verfügbar.

Hat die Pelletheizung eine Zukunft?

Das Wichtigste in Kürze zur Zukunft der Pelletheizung

Pelletheizungen sind zukunftssicher und zukunftsfähig: Staatliche Förderungen und nachhaltige Forstwirtschaft sichern den langfristigen Bestand. CO₂-neutrale Heiztechnologie: Es wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie der Baum zuvor aufgenommen hat.

Was ist billiger, Gas- oder Pelletheizung?

Ist Heizen mit Pellets wirklich günstiger? Der Preis für Pellets ist mit circa 5 Cent je Kilowattstunde im Vergleich zu Öl und Gas der günstigste. Außerdem unterliegt der Pelletpreis aufgrund stabiler Holzvorkommen auch deutlich geringeren Schwankungen als die fossilen Rohstoffe.

Was kostet der Schornsteinfeger bei Pelletheizung?

Bei einem Pelletofen liegen die Schornsteinfeger Kosten bei ca. 50 Euro pro Jahr. Denn bei Pelletöfen sind zwei Kehrungen pro Jahr vorgeschrieben, unabhängig vom Nutzungsgrad.

Was besagt die 3:2-10-Regel für Schornsteine?

Die 3-2-10-Regel ist eine Bau- und Sicherheitsnorm für die Schornsteinhöhe. Sie besagt: Ihr Schornstein muss mindestens 90 cm über den Dachaustrittspunkt hinausragen. Er muss außerdem mindestens 60 cm höher sein als jeder Teil des Daches (oder eines benachbarten Gebäudes) im Umkreis von 3 Metern.

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