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Wie wurde in der DDR der Supermarkt genannt?

Gefragt von: Herr Dr. Joseph Rieger  |  Letzte Aktualisierung: 16. April 2026
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In der DDR gab es keine einheitlichen Supermärkte wie heute, sondern verschiedene Ladenformate: Die wichtigsten waren Konsum (Genossenschaften) und die staatliche HO (Handels-Organisation) mit ihren größeren Kaufhallen, oft unter dem Namen Centrum; es gab auch kleine Läden wie Delikatläden für "gehobenen Bedarf" und die Spezialläden Intershop, die Westwährung akzeptierten.

Wie hießen die Supermärkte in der DDR?

HO und Konsum waren die beiden Hauptketten bei den Supermärkten. Die Konsum-Läden waren Geschäfte der Konsumgenossenschaften.

Wie hießen Supermärkte in der DDR?

Alte Supermarkt-Namen sind unter anderem Plus, miniMal, HL-Markt, Spar, Kaiser's Tengelmann, Extra, Comet, Bolle, sowie die DDR-Kette HO; viele dieser Marken wurden durch Fusionen und Übernahmen von größeren Unternehmen wie Edeka und Rewe assimiliert und in deren Marken umgewandelt.
 

Wie hießen die delikatessenläden in der DDR?

Delikatläden (kurz Delikat; umgangssprachlich Deli oder Fress-Ex) waren Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel des „gehobenen Bedarfs“ in der DDR.

Was ist der Fachbegriff für einen Supermarkt?

Der Sammelbegriff Lebensmitteleinzelhandel (LEH) bezeichnet Handelsunternehmen im Einzelhandel mit einem Sortiment, das überwiegend aus Lebensmitteln besteht (institutionelle Sicht), sowie synonym auch die eigentliche Handelsaktivität, Lebensmittel an Endverbraucher zu vertreiben (funktionale Sicht).

HO & CONSUMER STORES: Only people from the GDR know these!

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Wie nennt man Supermärkte noch?

Netto, Aldi oder Lidl sind Discounter, mit Supermärkten sind Rewe, Kaufland oder Edeka gemeint. Und obwohl beide Lebensmittel verkaufen, gibt es zwischen einem Discounter und einem Supermarkt doch deutliche Unterschiede.

Wie hieß der erste Supermarkt in Deutschland?

1938 eröffnete Herbert Eklöh in Osnabrück den ersten Selbstbedienungsladen in Deutschland, einen Vorläufer des Supermarkts mit einer Ladenfläche von rund 250 Quadratmetern.

Wie hieß das Kaufhaus am Alex zu DDR-Zeiten?

20 Jahre GALERIA Kaufhof am Alexanderplatz“ (S. 3) heißt es dazu: „Schon zu DDR-Zeiten hatte das Centrum-Warenhaus eine Abteilung mit Produkten aus dem „nicht-sozialistischem“ Ausland Allerdings war der sogenannte Delegationskauf nur Diplomaten, Prominenten und Politikern vorbehalten.

Welche Nachspeise wurde in der DDR oftmals serviert?

Wackelpudding / Götterspeise

Auch die Götterspeise ist ein typisches Dessert in der DDR gewesen. Damals auch gerne Wackelpudding oder Wackelpeter genannt.

Welche Supermärkte gab es in den 70er Jahren?

1973 öffnete der erste MiniMAL-Supermarkt in Deutschland. Er gehörte wie auch HL-Markt, Penny-Markt und toom zur Bad Homburger Leibbrand Gruppe. Schon ein Jahr später übernahm Rewe die Marke zu 50 Prozent. Nach der Wende expandierte minimal vor allem in Ostdeutschland.

Wann ging Plus Pleite?

Der Lebensmittel-Discounter Plus gibt es seit 2010 nicht mehr, als die Edeka-Gruppe die meisten Filialen übernahm und in Netto Marken-Discount umwandelte, wodurch die Marke Plus vollständig aus dem deutschen Einzelhandel verschwand. Plus, einst ein Tochterunternehmen von Tengelmann, existierte seit den 1970ern, wurde aber nach der Übernahme durch Edeka bis 2010 schrittweise in Netto-Märkte umgewandelt.
 

Was wurde aus Plaza?

Mitte 2019 wurden als Letztes die ehemaligen Sky-Märkte in Kiel und Lübeck umgestellt. Die Marken sky und plaza waren damit endgültig verschwunden. Im Laufe des Jahres 2019 fuhr die coop eG ihre Beteiligung an den Supermärkten Nord schrittweise weiter zurück und gab sie schließlich ganz auf.

Wie hieß Edeka früher?

Edeka hieß früher nicht anders, sondern der Name ist eine Abkürzung des ursprünglichen Namens: Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler, gesprochen als E.d.K., was sich zu Edeka entwickelte und 1911 offiziell eingetragen wurde. Es gab zwar auch andere Unternehmen wie Spar, Plus oder Kaiser's Tengelmann, die später von Edeka übernommen wurden, aber der Name Edeka selbst leitet sich von der Genossenschaft ab. 

Wie hießen früher die Supermärkte?

Alte Supermarkt-Namen sind unter anderem Plus, miniMal, HL-Markt, Spar, Kaiser's Tengelmann, Extra, Comet, Bolle, sowie die DDR-Kette HO; viele dieser Marken wurden durch Fusionen und Übernahmen von größeren Unternehmen wie Edeka und Rewe assimiliert und in deren Marken umgewandelt.
 

Was war typisches DDR-Essen?

Typische DDR-Gerichte sind herzhafte Hausmannskost wie Soljanka, Königsberger Klopse, Jägerschnitzel (oft aus Jagdwurst), Eier in Senfsoße, Letscho, Tote Oma (Blutwurst mit Sauerkraut), Würzfleisch, Quarkkeulchen und einfache, aber beliebte Süßspeisen wie Eierkuchen (Plinsen) oder der Kuchen Kalter Hund, oft geprägt durch Kreativität mit verfügbaren Zutaten und Einflüsse aus Osteuropa.
 

Was hat die Butter zu DDR-Zeiten gekostet?

Im Jahr 1989 kostete Tafelbutter 2,40 Mark und Markenbutter 2,50 Mark. Der DDR- Durchschnittslohn betrug 1989 gerade mal 1.032 Mark im Monat und trotzdem konnte sich jeder Butter leisten. Heute beträgt das Durchschnittseinkommen in Deutschland 3.780 € im Monat und alle beklagen sich über die hohen Butterpreise.

Was trinken die Ossis?

Alkohol in der DDR Mit diesem Schnaps stießen die Ossis am liebsten an. Ostalgie mit Schwips: Diese Sorten Schnaps, Wein und Bier standen in der DDR bei jeder Feier auf dem Tisch. Schnaps, Bier und Wein: Das tranken die Ossis gerne.

Welches Obst gab es in der DDR nicht?

Alles, was auf heimischem Boden wuchs, war meist auch erhältlich: Äpfel, Birnen und Kirschen genauso wie Kartoffeln oder Kohl, seltener Tomaten oder Paprika. Während im Westen aber neben der bald allgegenwärtigen Banane auch Kiwis, Mangos oder Lychees in die Läden kamen, waren diese in der DDR ganz unbekannt.

Wie hieß eine beliebte Süßigkeit in der DDR?

Die Bonbons Pfeffi und Krügerol kennen viele noch aus DDR-Zeiten. Heute werden sie in Westdeutschland hergestellt. Was viele auch nicht wissen: Eine beliebte Kamelle kommt mittlerweile aus dem Osten.

Was gab es in der DDR nicht zu kaufen?

In der DDR gab es Mangelwirtschaft, daher fehlten oft Südfrüchte (Bananen, Orangen, Kiwis, Mangos), Kaffee, Kakao, Mandeln, bestimmte hochwertige Elektronik (oft nur "Bückware" oder Westprodukte über Quellen), sowie eine große Auswahl an Markenprodukten und westliche Konsumgüter, da Importe wegen Devisenmangels stark eingeschränkt waren, was zu langen Schlangen und "Erfindungsreichtum" bei Ersatzstoffen führte. 

Welche Bezirke sollte man in Berlin vermeiden?

Die gefährlichsten Bezirke – Wo lauert das echte Risiko?

  • Mitte (Alexanderplatz & Co.) Typische Delikte: Taschendiebstahl, Raub, Drogenhandel. ...
  • Kreuzberg (Kottbusser Tor, Görlitzer Park) Typische Delikte: Drogenverkauf, Raubüberfälle, Körperverletzung. ...
  • Neukölln (Hermannplatz) ...
  • Wedding (Gesundbrunnen) ...
  • Bahnhof Zoo & Tiergarten.

Wie hieß Karstadt zu DDR-Zeiten?

Anders als der Name Kaufhof, der 1933 der vormaligen Leonhard Tietz AG übergestülpt wurde und 1994 zu Galeria Kaufhof wurde, blieb der Name Karstadt trotz wechselnder Eigentumsverhältnisse durch viele Jahrzehnte und über zwei Jahrhundertmarken hinweg unverändert. Auch in der DDR war Karstadt präsent.

Sind Aldi und Lidl deutsche Brüder?

Gut zu wissen. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Lidl und Aldi zum selben Konzern gehören – das stimmt aber nicht, sie sind beide einfach deutsche Unternehmen . Der Grund für diesen Irrtum liegt darin, dass Aldi und Trader Joe's zu Aldi Nord gehören.

Welche Discounter gab es in den 70er Jahren?

Plus: Einst einer der größten Discounter Deutschlands

Die ersten Plus-Discounter gab es bereits in den 1970er-Jahren. Mit mehr als 2.000 Filialen zählte Plus schließlich zu den größten Discountern in Deutschland. 2010 war damit Schluss: Edeka übernahm die Kette und formte die Filialen zu Netto Marken-Discounts um.

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