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Wie wird ein Wurzelbehandelter Zahn entfernt?

Gefragt von: Sofie Eder-Müller  |  Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2026
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Ein wurzelbehandelter Zahn wird entfernt, indem der Zahnarzt ihn normal extrahiert (gezogen), ähnlich einem nicht wurzelbehandelten Zahn, aber der Vorgang ist oft nicht komplizierter oder schmerzhafter. Die Wurzelbehandlung hat das Innere des Zahns bereits von Nervengewebe befreit und die Kanäle gefüllt, wodurch der Zahn "tot" ist, aber die Extraktion selbst folgt dem Standardprozedere: Betäubung, Lösen des Zahns aus dem Kiefer und anschließende Versorgung der Lücke, oft mit Implantat oder Brücke, wobei biologische Zahnheilkunde auf Ozonisierung und spezielle Heilungsprotokolle setzt.

Kann man einen wurzelbehandelten Zahn ziehen?

Ja, ein wurzelbehandelter Zahn kann gezogen werden, besonders wenn die Behandlung fehlschlägt, der Zahn strukturell geschädigt ist, chronische Entzündungen bestehen oder die Kanäle verkalkt sind, was die Extraktion schwieriger macht als bei einem gesunden Zahn. Die Entfernung ist eine gängige Option, wenn der Zahn nicht mehr zu retten ist, wobei danach meist Zahnersatz wie eine Brücke, Prothese oder ein Implantat folgt, um die Lücke zu schließen. 

Ist es schwieriger, einen Zahn zu ziehen, der wurzelbehandelt wurde?

Ja, die Entfernung von wurzelbehandelten Zähnen kann aufgrund von Faktoren wie veränderter Zahnstruktur, Vorhandensein von Zahnfüllungen, verkalkten Kanälen, anatomischen Gegebenheiten und dem Risiko von Infektionen oder Entzündungen schwieriger sein als die Entfernung normaler Zähne .

Wie lange dauert es, einen wurzelbehandelten Zahn zu ziehen?

Das Ziehen eines wurzelbehandelten Zahns dauert meist nur wenige Minuten (oft unter 5 Minuten) bei komplikationslosem Verlauf, aber die gesamte Behandlung kann je nach Schwierigkeit – ob der Zahn bricht, stark beschädigt ist oder Wurzelreste entfernt werden müssen – auch länger dauern und spezielle Instrumente oder sogar kleine chirurgische Schnitte erfordern, was die Dauer verlängert. Der eigentliche Ziehvorgang an sich ist dank Betäubung schmerzfrei. 

Wer zieht einen wurzelbehandelten Zahn?

Eine Wurzelbehandlung erhält den Zahn

Hierbei gehen sowohl Zahnarzt als auch Endodontologe immer wie folgt vor: Zuerst wird der Zahn aufgebohrt und das nekrotische Gewebe im Zahninneren entfernt. „Hierbei wäre es wichtig, dass das Material bis zur Wurzelspitze hin entfernt wird.

Toter Zahn - Entfernen lassen oder was ist zu tun? I Ganzheitliche Zahnarztpraxis Dr. Koch

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Kann man einen wurzelbehandelten Zahn ohne Betäubung ziehen?

Dank moderner Behandlungsmethoden und der Option einer lokalen Anästhesie ist heutzutage eine Wurzelbehandlung ohne Schmerzen möglich. Einige Patienten empfinden die Behandlung sogar als völlig schmerzfrei. Die Angst vor einer Wurzelbehandlung ist daher unbegründet.

Wie lange dauert es, bis eine Zahnwurzel abstirbt?

Eine Zahnwurzel stirbt normalerweise nicht schlagartig ab, sondern der Prozess der Entzündung (Pulpitis) führt dazu, dass der Nerv über Tage bis Wochen abstirbt, oft begleitet von starken Schmerzen, die dann nachlassen, wenn der Nerv tot ist, und der Zahn kann sich gräulich verfärben; der Vorgang kann aber auch symptomlos verlaufen, wobei die Dauer stark von Kariesfortschritt, Trauma oder Behandlung abhängen kann. 

Warum wurzelbehandelte Zähne ziehen lassen?

Der Grund ist, dass wurzelbehandelte Zähne meist nicht komplett bakteriendicht sind. Vor allem in den Seitenkanälen der feinen Wurzelkanälchen können Bakterien verbleiben. Deren Stoffwechselprodukte zersetzen das umliegende Gewebe und sondern Giftstoffe ab, die über die Blutbahn auf den gesamten Körper wirken.

Ist Zahnwurzel ziehen schmerzhaft?

Das Entfernen einer Zahnwurzel (Zahnextraktion) ist während des Eingriffs durch eine örtliche Betäubung normalerweise nicht schmerzhaft, Sie spüren nur Druck; danach können jedoch für einige Tage leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten, die mit Schmerzmitteln (wie Ibuprofen, nicht Aspirin), Kühlen und Schonung gelindert werden können, aber bei starken oder anhaltenden Beschwerden sofort zum Zahnarzt sollten, um Infektionen oder Komplikationen auszuschließen.
 

Wann ist der schlimmste Tag nach dem Zahn ziehen?

Tag 1: Zahn gezogen - Akute Schmerzen und Schwellung

Direkt nach dem Eingriff sind die Schmerzen oft am stärksten. Dies ist die Phase, in der der Körper am meisten auf die Verletzung reagiert. Schwellungen und Blutergüsse können ebenfalls auftreten.

Ist es schmerzhaft, einen Zahn ziehen zu lassen, der zuvor wurzelbehandelt wurde?

Anders als oft angenommen, ist die Zahnextraktion nach einer Wurzelkanalbehandlung in der Regel weniger schmerzhaft als die ursprüngliche Behandlung . Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, sodass die Beschwerden während der Extraktion minimal sind.

Warum zieht mein wurzelbehandelter Zahn ab und zu?

In diesem Fall sollten Sie schnellstmöglich Ihren Arzt aufsuchen. Wurzelkanal verblieben sind und dort eine Infektion verursacht haben. Weder das Immunsystem, noch irgendwelche Antibiotika können den Wurzelkanal erreichen. Die einzige Lösung wäre eine erneute Operation.

Ist ein wurzelbehandelter Zahn abgebrochen?

Ein wurzelbehandelter Zahn bricht leichter, weil er durch die Nerventfernung spröde wird, aber meistens schmerzfrei, da der Nerv tot ist; suchen Sie sofort einen Zahnarzt auf, um das Bruchstück eventuell wieder anzukleben (in Milch oder Kochsalzlösung aufbewahren) oder den Zahn mit einer Krone zu stabilisieren, da ansonsten eine Extraktion und Ersatz nötig werden könnte, wenn der Zahn nicht mehr zu retten ist.
 

Wie lange kann ein toter Zahn im Mund bleiben?

Ein toter Zahn (wurzelbehandelter Zahn) kann unter optimalen Bedingungen ein Leben lang halten, oft sind jedoch mehrere Jahre bis Jahrzehnte realistisch, bevor eine Neubehandlung oder Extraktion nötig wird. Die Haltbarkeit hängt von der Gründlichkeit der Behandlung (Entfernung aller Bakterien) und der anschließenden stabilen Versorgung, oft mit einer Krone, ab; gute Pflege ist entscheidend.
 

Wann ist die beste Tageszeit, um einen Zahn ziehen zu lassen?

Die Tageszeit für das Ziehen eines Zahnes ist weniger wichtig als die richtige Nachsorge, aber ein Termin am Vormittag oder frühen Nachmittag ist ideal, damit Sie den Rest des Tages (und die Nacht) Ruhe haben, das Blutgerinnsel sich bilden kann, Blutdruck nicht durch Anstrengung steigt, keine Nachblutung auftritt und Sie die Wunde beobachten können. Vermeiden Sie in den ersten 24 Stunden Alkohol, Koffein, Rauchen, scharfe Speisen, harte Arbeit und Sport, um die Heilung zu fördern und Komplikationen wie Nachblutungen zu verhindern. 

Warum pocht mein wurzelbehandelter Zahn nach Jahren?

Ein pochender, wurzelbehandelter Zahn nach Jahren deutet fast immer auf eine erneute Entzündung hin, weil Bakterien im Kanal verblieben sind, eine neue Infektion (z.B. durch undichte Krone/Füllung) auftrat, oder der Zahn durch Risse oder Überlastung gereizt wird. Es ist wichtig, zeitnah einen Zahnarzt aufzusuchen, da die Entzündung chronisch sein und sich verschlimmern kann, was oft eine Revision (erneute Wurzelbehandlung) oder im schlimmsten Fall eine Zahnextraktion erforderlich macht.
 

Wann muss ein wurzelbehandelter Zahn raus?

Ein wurzelbehandelter Zahn muss gezogen werden, wenn er trotz Behandlung erneut entzündet ist, durch Karies oder Fraktur zu stark zerstört wurde, locker sitzt, eine große Zyste nicht entfernt werden kann oder wenn der Zahn nach der Behandlung lang anhaltende, starke Schmerzen verursacht, die auf eine nicht behandelte Entzündung hinweisen. Es ist ein Zeichen, wenn der Zahn nicht mehr stabil genug für eine Sanierung ist und die Heilungsaussichten schlecht sind, um eine Ausbreitung der Entzündung zu verhindern.
 

Welcher Zahn tut am meisten weh beim Ziehen?

Der Zahn, der am meisten wehtut beim Ziehen, sind oft impaktierte Weisheitszähne, die nicht richtig durchgebrochen sind, da ihre Entfernung chirurgisch aufwändiger ist (Knochenbearbeitung, Nähte) und zu stärkeren Schmerzen und Schwellungen führt, wobei aber auch stark zerstörte oder entzündete Zähne wehtun, während das Ziehen von einfachen Zähnen dank Betäubung oft nur Druck verursacht, aber die Nachwirkungen (Schmerzen) bei Weisheitszähnen länger andauern können. Das Schmerzempfinden ist aber immer individuell.
 

Wie wird die Wurzelspitze eines Kiefers entfernt?

Um eine Kiefernwurzel auszugraben, gräbst du sie rundherum mit Spaten, Axt oder Hacke frei, trennst die Wurzeln vom Stumpf und hebelst diesen heraus; alternativ kannst du den Stumpf mit Seilwinde oder Bagger entfernen oder ihn fräsen lassen, wobei Kiefernwurzeln aufgrund ihrer Tiefe (bis zu 10 Meter) besonders herausfordernd sind und oft professionelle Hilfe nötig wird, aber Nadelbaumwurzeln nicht neu austreiben.
 

Kann man einen wurzelbehandelten Zahn einfach ziehen?

Bei einem wurzelbehandelten Zahn ist immer das umliegende Gewebe mit Bakteriengiften, Eiweißzerfallsprodukten, Entzündungsstoffen usw. belastet. Entsprechend reicht es nicht einfach, den betroffenen wurzelbehandelten Zahn zu entfernen. Auch das umliegende Entzündungsgewebe muss entfernt werden.

Welche Krankheiten können wurzelbehandelte Zähne auslösen?

Viele Zähne bei Patienten mit Wurzelbehandlung verursachen chronische Entzündungen, die auf einem DVT-Röntgenbild sichtbar sind. Oft bilden sich Zysten an der Wurzelspitze, mit denen der Körper versucht, die Infektion abzuschirmen und die Schmerzen zu lindern.

Wie alt werden wurzelbehandelte Zähne?

Definitive Füllung und Krone verlängerten das Leben auf 20 Jahre. Die Datenanalyse ergab, dass die durchschnittliche Überlebenszeit eines Zahns nach einer Wurzelbehandlung 11,1 Jahre betrug. Beeinflusst wird sie durch verschiedene Faktoren, unter anderem durch die definitive Restauration.

Warum tut mein Zahn trotz Wurzelbehandlung weh?

Wenn ein Zahn trotz Wurzelbehandlung schmerzt, liegt oft eine erneute Entzündung, nicht gereinigte Wurzelkanäle, ein Riss im Zahn oder eine Fehlbelastung (z. B. durch Knirschen oder eine schlechte Krone) vor, die durch Bakterien oder Gewebereizung verursacht wird. Wichtig ist, zeitnah einen Zahnarzt aufzusuchen, da starke Schmerzen oder Schwellungen eine Nachbehandlung wie eine Revision, Antibiotika oder in seltenen Fällen eine Extraktion erfordern. Leichte Beschwerden klingen oft nach ein paar Tagen ab, aber anhaltende oder starke Schmerzen sind ein ernstes Zeichen. 

Soll man tote Zähne ziehen lassen?

Man sollte tote Zähne immer zahnärztlich behandeln lassen, um chronische Entzündungen und schwerwiegendere Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Die Entscheidung zwischen Erhaltung (Wurzelbehandlung) und Entfernung hängt vom Zustand ab: Erhalten ist immer das Ziel, wenn möglich. Ist der Zahn stark geschädigt oder entzündet, muss er oft entfernt und durch Zahnersatz wie ein Implantat oder eine Brücke ersetzt werden, wobei die Entfernung auch das umliegende Gewebe einschließen muss.
 

Wie entfernt der Zahnarzt eine Wurzel?

Bei der Wurzelspitzenresektion durchtrennt der Operateur über der betreffenden Zahnwurzel das Zahnfleisch und die Knochenhaut. Das Weichgewebe wird vom Knochen weggeschoben, bis dieser frei zugänglich ist. Um an die Wurzelspitze zu gelangen wird der Knochen mit einer speziellen Knochenfräse abgetragen.