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Wie wird die Pockenimpfung durchgeführt?

Gefragt von: Frau Prof. Mandy Hildebrandt  |  Letzte Aktualisierung: 15. Oktober 2026
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Die Pockenimpfung wird heute hauptsächlich zur Vorbeugung von Mpox („Affenpocken“) mit einem Lebendimpfstoff durchgeführt, der mit einer feinen Nadel oder einer speziellen Impfpistole in den Oberarm injiziert wird, oft mit einer doppelten Dosis im Abstand von ca. 28 Tagen für eine vollständige Immunisierung; frühere Impfungen nutzten noch die alte Methode, bei der der Impfstoff eingeritzt wurde und eine charakteristische Narbe hinterließ.

Wie wird die Pockenimpfung verabreicht?

Der neuere Pockenimpfstoff wird über eine subkutane Injektion in den Oberarm verabreicht. Zugelassen ist er für Erwachsene ab einem Alter von 18 Jahren. Für die Immunisierung sind zwei Dosen im Abstand von 28 Tagen nötig. Derzeit ist unklar, wie lange der Impfstoff wirkt.

Wie wird man gegen Pocken geimpft?

Die Impfung erfolgt subkutan. Die Impfung kann auch bei Personen mit Immundefizienz erfolgen. Immungeschwächte Personen ( z.B. HIV -Infizierte), die in der Vergangenheit gegen Pocken geimpft wurden, sollen ebenfalls eine 2-malige Impfung erhalten.

Wie funktionierte die Pockenimpfung?

Immunologie und Impfschutz gegen die Pocken

Bei der Impfreaktion werden neutralisierende Antikörper gebildet, die vor einer Infektion mit humanen Pockenviren schützen. Innerhalb von ein bis zwei Wochen weisen 95 % der Geimpften neutralisierende Antikörper mit einem Titer von eins zu über zehn auf.

Warum keine Pockenimpfung mehr?

Seit etwa 40 Jahren wird nicht mehr gegen Pocken geimpft, da sie in der Natur ausgerottet wurden.

Impfstoff-Geschichte – aus den Pocken lernen?

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Warum hat die Pockenimpfung Narben hinterlassen?

Impfung dämmte die Pocken ein

An der Einritzstelle der Pistole entstand dann eine geplante Infektion. Die Haut der Geimpften bildete eine Pustel – aus der die runde Narbe resultierte, die bis heute bei vielen Menschen im Alter über 50 Jahren zu sehen ist.

Ist die Pockenimpfung lebenslang wirksam?

Nein. Pockenimpfungen aus früheren Jahren gewährleisten in der Regel keinen ausreichenden Impfschutz mehr – weder gegen Variola-Viren noch gegen Mpox oder Alaskapocken.. In Deutschland ist dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin zufolge kein Mensch mehr komplett immun gegen Pocken.

Kann man sich heute noch gegen Pocken impfen lassen?

Es gibt kein tierisches Reservoir für das Pokkenvirus. Konsequenterweise wurde die Pockenschutzimpfung eingestellt.

Warum gibt es keine Impfpistolen mehr?

In der Humanmedizin wird die Impfpistole insbesondere aus Gründen der Sterilität kaum mehr verwendet und scheint insbesondere für Kinder auch ungeeignet zu sein.

Was bedeutet die Narbe am linken Oberarm?

Zeichen am Oberarm

Wer älter als 40 ist, trägt in der Regel am Oberarm eine kleine Narbe. Sie rührt von der Pockenimpfung, die bis in die Mitte der 1970er-Jahre eine Pflichtimpfung war und mittels Impfpistole erfolgte. Die Impfung schützte vor einer jahrtausendalten Geißel der Menschheit.

Welche Kritik gibt es an der Windpocken-Impfung?

Kritik an der Windpocken-Impfung dreht sich um die (vermeintlich harmlose) Krankheit selbst, mögliche Nebenwirkungen wie leichten Ausschlag, Fieber oder allergische Reaktionen und vor allem um die Sorge, dass die Impfung das Risiko für eine spätere Gürtelrose (Herpes Zoster) bei Nicht-Geimpften erhöhen könnte, weil der natürliche Auffrischungseffekt der Kinderkrankheit fehlt. Befürworter betonen den Schutz vor schweren Verläufen und Komplikationen, während Kritiker die Langzeitfolgen und die Effektivität der Studien in Frage stellen.
 

Was ist der neue Virus 2025?

Die Erkältungssaison ist im Jahr 2025 eher typisch gestartet. Nun hat das Infektionsgeschehen in Europa allerdings an Tempo zugelegt. Der Grund dafür ist eine neue Subvariante des Grippevirus A(H3N2), sie wird auch als Subklade K bezeichnet.

Wie oft impft man gegen Pocken?

Wer in der Kindheit gegen Pocken geimpft wurde, braucht laut Ständiger Impfkommission in der Regel nur eine Impfdosis, um den Schutz vor Mpox aufzufrischen. Lediglich für Menschen mit Immunschwäche wird eine Impfung mit zwei Dosen empfohlen.

Was sind schwarze Pocken?

Schwarze Pocken (Variola haemorrhagica) sind eine besonders schwere, meist tödliche Form der Pocken, verursacht durch das Pockenvirus (Variola), die sich durch massive innere und äußere Blutungen auszeichnet und schnell zum Tod führt. Während die regulären Pocken eine Sterblichkeitsrate von etwa 30 % hatten, verläuft die „schwarze“ Form oft innerhalb weniger Tage nach ersten Symptomen tödlich. Pocken galten als eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten, wurden aber durch weltweite Impfkampagnen der WHO 1980 für ausgerottet erklärt, wobei das Virus nur noch in Laboren existiert. 

Wie lange knubbelt man am Arm nach einer Impfung?

Wie lange bleibt die Verhärtung nach der Impfung? Der kleine Knubbel entsteht innerhalb von Wochen oder Monaten nach der Impfung und verschwindet von selbst wieder. Das dauert im Durchschnitt 22 Monate.

Was ist die Bifurkationsnadel bei der Pockenimpfung?

Durch die Verwendung einer Bifurkationsnadel konnte die notwendige Impfdosis des Pockenimpfstoffes auf ein Viertel verringert werden. Die Verletzung der Haut mit der Bifurkationsnadel führt zu einer zusätzlichen Aktivierung der angeborenen Immunantwort, wodurch die Immunität verstärkt wird.

Wie funktioniert die Pockenimpfung?

Der Pocken-Impfstoff wurde nicht mittels Spritze und Kanüle in den Deltamuskel injiziert, sondern mit einer Impfpistole eingebracht.

Welche Impfung hat die meisten Impfschäden?

Die meisten Verdachtsfälle bei Kindern wurden nach Impfung mit Bexsero, einem Impfstoff gegen Meningokokken B (n=306), dem HPV-Impfstoff Gardasil 9 (n=281) sowie nach Impfung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff Priorix (n=254) berichtet.

Warum spritzt man in den Po?

In der ästhetischen Medizin werden Hyaluron-Filler eingesetzt, um Volumen aufzubauen, Falten zu glätten und in diesem Fall das Gesäß zu vergrößern. Sie sind ideal für die Gesäßvergrößerung, da sie eine schnelle und anpassungsfähige Lösung bieten.

Warum Narbe bei Pockenimpfung?

Eigentlich ganz einfach, denn er oder sie hat zumindest zwei kleine kreisrunde Stellen am Oberarm, die unterschiedlich stark ausgebildet sind. Das kommt von den zwei Schnitten mit der Lanzette, die die Haut aufritzten, um den Impfstoff in die Blutbahn zu bringen.

Kann man Pocken bekommen, wenn man geimpft ist?

In zwei Hochsicherheitslaboratorien (eines in den USA und das andere in Russland) werden Proben des Virus aufbewahrt. Da die Schutzwirkung des Impfstoffes mit der Zeit nachlässt, könnten sich inzwischen wahrscheinlich fast alle Menschen wieder mit Pocken infizieren – auch diejenigen, die dagegen geimpft worden sind.

Welche Jahrgänge wurden gegen Windpocken geimpft?

Der erste Varicellaimpfstoff vom Impfstamm Oka wurde in den 1970er Jahren in Japan entwickelt und im Jahr 1984 in Deutschland unter dem Namen Varilrix, sowie 1988 in Japan und Korea zugelassen. 1995 wurde in den USA Varivax zugelassen, der auf dem Oka/Merck-Impfstamm basiert – 2010 in Deutschland.

Welche Impfung hält ein Leben lang?

Lebenslangen Schutz bieten meist Lebendimpfungen wie gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) und Windpocken (Varizellen) nach vollständiger Grundimmunisierung. Andere Impfungen, die Teile des Erregers nutzen (z.B. Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), erfordern regelmäßige Auffrischungen, da der Schutz nachlässt. Die STIKO empfiehlt Auffrischungen für Erwachsene, z.B. alle 10 Jahre für Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten.
 

Welche Impfung wurde in den Oberarm geritzt?

Der wissenschaftliche Durchbruch in Form einer Schutzimpfung kommt erst im Jahr 1796, als der englische Arzt Edward Jenner einen Jungen mit Kuhpocken - über einen Schnitt in den Oberarm - infiziert. Da es noch keine Spritzen gibt, ritzt der Mediziner die Krankheitserreger unter die Haut.

Soll man sich gegen Pocken impfen lassen?

Vor schweren Krankheitsverläufen ist man noch besser geschützt. Die STIKO empfiehlt daher für Personen, die bereits gegen Pocken geimpft sind, nur eine 1-malige Impfung mit Imvanex. Diese Impfung boostert die Impfantwort.

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