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Wie werde ich D-Arzt?

Gefragt von: Annette Fuhrmann B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 14. März 2026
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Um D-Arzt (Durchgangsarzt) zu werden, benötigt man die Facharztanerkennung für Orthopädie und Unfallchirurgie oder Spezialisierte Unfallchirurgie, mindestens ein Jahr Erfahrung in einer unfallchirurgischen Abteilung eines Schwerverletztenkrankenhauses sowie eine entsprechend ausgestattete Praxis (Röntgen, Eingriffsräume), Personal und eine Verpflichtung zur ständigen Fortbildung, um Arbeits- und Wegeunfälle für die Berufsgenossenschaften behandeln zu dürfen.

Wie kann man D-Arzt werden?

Die Voraussetzung für diesen Beruf ist der Facharzt für Chirurgie oder Orthopädie und Unfallchirurgie. Zusätzlich muss eine Berufserfahrung von mindestens einem Jahr in einer unfallchirurgischen Abteilung in einem für schwere Verletzungsarten zugelassenen Krankenhaus vorliegen.

Was braucht man für den D-Arzt?

Nicht jeder Arzt kann D-Arzt werden – die Anforderungen sind hoch:

  • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit unfallchirurgischer Erfahrung.
  • Spezielle Praxisausstattung, u. a. mit Röntgendiagnostik und Eingriffsraum.
  • regelmäßige Fortbildungen.
  • Strenge Dokumentations- und Berichtspflichten.

Wie lange Zeit braucht man, um zum D-Arzt zu gehen?

Nach einem Arbeitsunfall müssen Sie sofort zum Durchgangsarzt (D-Arzt), wenn Sie länger als einen Tag arbeitsunfähig sind oder die Behandlung voraussichtlich mehr als eine Woche dauert; ansonsten kann ein normaler Arzt die Erstversorgung übernehmen, aber bei längerer Heilung ist der D-Arzt Pflicht, um versicherungstechnische Probleme zu vermeiden. Es gibt keine starre Zeitgrenze für den Besuch, aber die Regel ist: Bei längerfristigen Folgen oder Arbeitsunfähigkeit über den Unfalltag hinaus, muss der D-Arzt ran.
 

Wie viel verdient ein D-Arzt?

Ärzte zählen nach wie vor zu den Top-Verdienern. So beträgt das Durchschnittsgehalt eines Arztes laut Stepstone Gehaltsreport 2025 rund 109.500 Euro jährlich, das entspricht 9.125 Euro im Monat.

Das Durchgangsarztverfahren

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Welcher Arzt hat das höchste Gehalt?

Der Arzt mit dem höchsten Verdienst ist oft ein Chefarzt in einem Krankenhaus oder ein selbstständiger Radiologe bzw. Augenarzt mit eigener Praxis, wobei Radiologen mit teils über 1 Million Euro Umsatz pro Jahr die höchsten Einnahmen erzielen können, gefolgt von Dermatologen, HNO-Ärzten und Internisten. Das Einkommen hängt stark von der Fachrichtung, der Position (Angestellter vs. Selbstständiger) und der Region ab, mit Top-Gehältern im Krankenhaus bei Chefärzten (bis 25.000€/Monat) und hohen Reinerträgen in Praxen. 

Wer verdient 25.000 Euro im Monat?

Ein Chefarzt verdient das höchste Gehalt mit durchschnittlich 25.000 € brutto pro Monat.

Was ist der kürzeste Facharzt?

In Deutschland beträgt die Dauer der Facharztausbildung – je nach Fachrichtung – in der Regel etwa 4 bis 6 Jahre. Eine der kürzesten Facharztausbildungen ist die zur/m Fachärztin/Facharzt für Anatomie (Dauer von 4 Jahren).

Wer darf D-Arzt sein?

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um als D-Arzt arbeiten zu können? Um als Durchgangsarzt arbeiten zu können, muss ein Arzt über die Facharztqualifikation für Orthopädie und Unfallchirurgie oder für Spezielle Unfallchirurgie verfügen.

Was ist man nach 6 Jahren Medizinstudium?

Nach 4 bis 6 Jahren schließt Du die Facharzt Weiterbildung mit der Facharztprüfung ab. Damit erwirbst Du das Recht, Dich als Arzt niederzulassen oder als Vertragsarzt in einer medizinischen Einrichtung tätig zu werden.

Was ist der leichteste Facharzt?

Entspannter sind wohl nur Fachärzte, welche völlig ohne Patientenkontakt auskommen. Dazu zählen vornehmlich Fachrichtungen wie Laboratoriumsmedizin oder Humangenetik. Hier erleben Fachärzte eindeutig die besten, weil geregelten Arbeitszeiten.

Wer bezahlt den Durchgangsarzt?

Kurz & knapp: Durchgangsarzt (D-Arzt)

Da die Behandlungskosten nach einem Unfall auf der Arbeit nicht von der Krankenkasse, sondern der gesetzlichen Unfallversicherung getragen werden, muss in diesem Fall ein Durchgangsarzt aufgesucht werden.

Welcher Arzt ist DD?

Ein Doktor der Theologie (Dr. med. divinitatis; lateinisch: Doctor Divinitatis) ist der Inhaber eines höheren akademischen Grades in Theologie (d. h. christlicher Theologie und Seelsorge oder anderen theologischen Disziplinen). Die Bezeichnung ist im englischsprachigen Raum gebräuchlicher als anderswo.

Was ist das kürzeste Medizinstudium?

1. Platz: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Mit einer Quote von 100 Prozent schließen die Studierenden an der Medizinischen Fakultät der Universität Oldenburg ihr Studium in angemessener Zeit ab.

Ist die medizinische Ausbildung in Deutschland kostenlos?

Kostenlose medizinische Ausbildung: Wenn Sie an einem MBBS-Studium in Deutschland interessiert sind, haben Sie den richtigen Ort gewählt! Deutschland bietet eine sehr kostengünstige medizinische Ausbildung – das Studium ist kostenlos, es fallen keine Studiengebühren an, außer an privaten Universitäten .

Wie lange ist Assistenzarzt bis Facharzt?

Die Ausbildung zum Facharzt dauert als Assistenzarzt in der Regel 5 bis 6 Jahre, variiert aber je nach Fachrichtung (z.B. Chirurgie oft 6 Jahre, Augenheilkunde oder Neurologie eher 5 Jahre) und kann durch Teilzeit oder Spezialisierungen beeinflusst werden. In dieser Zeit sammelt man unter Anleitung praktische Erfahrung, absolviert Rotationen (z.B. in Intensivmedizin und Notaufnahme) und legt am Ende eine Facharztprüfung ab, um selbstständig arbeiten zu dürfen. 

Was verdient ein D-Arzt?

Seit 1. Januar 2023 werden Leistungen der Unfallversicherungen höher vergütet. Durch die Erhöhung erhalten D-Ärzte für den Durchgangsarztbericht bei der Versorgung von Patienten nach einem Arbeitsunfall jetzt 20 statt 17,81 Euro.

Sind Augenärzte D-Ärzte?

Augen/HNO/Zähne.

Eine Ausnahmeregelung gilt, wenn es um eine isolierte Augen-, Hals-, Nasen- oder Ohrenverletzung geht. Dann muss sich das Unfallopfer sofort bei einem Augen- oder HNO-Arzt vorstellen. In solchen Fällen gelten diese Fachärzte automatisch als Durchgangsärzte.

Wie lange Zeit dauert es, zum D-Arzt zu gehen?

Nach einem Arbeitsunfall müssen Sie sofort zum Durchgangsarzt (D-Arzt), wenn Sie länger als einen Tag arbeitsunfähig sind oder die Behandlung voraussichtlich mehr als eine Woche dauert; ansonsten kann ein normaler Arzt die Erstversorgung übernehmen, aber bei längerer Heilung ist der D-Arzt Pflicht, um versicherungstechnische Probleme zu vermeiden. Es gibt keine starre Zeitgrenze für den Besuch, aber die Regel ist: Bei längerfristigen Folgen oder Arbeitsunfähigkeit über den Unfalltag hinaus, muss der D-Arzt ran.
 

Welcher Facharzt ist der schwerste?

Es gibt nicht den schwierigsten Facharzt, da "Schwierigkeit" subjektiv ist (z.B. Prüfungen, Stress, Komplexität), aber oft Neurologie, Onkologie (wegen ständiger neuer Medikamente), Rheumatologie (viel neues Wissen) und die sehr umfangreiche Innere Medizin (mit vielen Subspezialisierungen) genannt werden; bei den Prüfungen haben oft Psychiatrie und Innere Medizin höhere Durchfallquoten, während Chirurgie und Orthopädie eher niedrigere haben. 

Welcher Arzt wird man am schnellsten?

Am einfachsten zu berufender Arzt: Hausarzt

Warum gilt die Allgemeinmedizin bzw. der Hausarzt als der einfachste Arztberuf, den man ergreifen kann? Die einfache Antwort lautet: Er ist am zeitsparendsten.

Was ist der angesehenste Facharzt?

Platz 1: Innere Medizin als beliebteste Facharztausbildung

Wie das aktuelle Berufsmonitoring der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zeigt, ist die Innere Medizin die mit Abstand beliebteste Weiterbildung zum Facharzt.

Wer verdient 100.000 Euro im Monat?

100.000 € pro Monat (1,2 Mio. € im Jahr) verdienen vor allem hochrangige Führungskräfte, Top-Manager, erfolgreiche Unternehmer, spezialisierte IT-Experten (KI/ML), leitende Ärzte (Chefärzte), erfolgreiche Anwälte und Top-Vertriebler in Branchen wie Tech, Pharma und Luftfahrt, oft mit Personalverantwortung, in großen Konzernen und durch variablen, erfolgsabhängigen Anteil (Provisionen, Boni). Es sind meist nicht Einstiegsgehälter, sondern das Ergebnis von Karriereentwicklung und speziellen Fähigkeiten. 

Was verdient ein Hausarzt mit eigener Praxis netto?

Je nach Fachrichtung ist ein Einkommensdurchschnitt von etwa 15.000 Euro netto zu erwarten. Dieses Einkommen ist jedoch an Mehrarbeit gekoppelt: Sie sind in der Selbständigkeit für den reibungslosen Ablauf in Ihrer Praxis verantwortlich und das neben der Patientenakquise und der fachärztlichen Arbeit selbst.

Bin ich mit 2000 € netto arm?

Mit 2.000 € netto ist man in Deutschland nicht arm, aber auch nicht reich, sondern eher im unteren bis mittleren Einkommensbereich, besonders als Single, und gilt als solide abgesichert, wenn die Ausgaben kontrolliert werden, da die Armutsgefährdungsschwelle bei etwa 1.378 € für Singles liegt (Stand 2024). Es hängt stark vom Wohnort (Lebenshaltungskosten) und der Haushaltsgröße ab, ob man sich gut fühlt, da Vermögensaufbau möglich ist, aber Luxus nicht drin ist.