Wie warm muss man heizen?
Gefragt von: Rosa Roth | Letzte Aktualisierung: 27. Februar 2026sternezahl: 4.6/5 (45 sternebewertungen)
Man sollte je nach Raum unterschiedlich heizen: Im Wohn- und Kinderzimmer sind 20–22 °C ideal, im Schlafzimmer reichen 16–18 °C, in der Küche etwa 18–20 °C und im Bad 22–23 °C, um Komfort und Energieeffizienz zu verbinden; auch unbeheizte Räume sollten nicht unter 15 °C fallen, um Schimmel vorzubeugen. Die richtige Temperatur hängt vom individuellen Empfinden ab, aber das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt eine allgemeine Richtlinie von etwa 20 °C in Wohnräumen und weniger in anderen Räumen.
Wie warm sollte man mindestens heizen?
Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C.
Ist 20 Grad in der Wohnung zu kalt?
Nein, 20 Grad sind für das Wohnzimmer nicht zu kalt, sondern gelten oft als ideal und energiesparend, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 18–20 °C empfiehlt, während Mietervereine oft 20–22 °C tagsüber fordern, und Sie sich persönlich kälter fühlen können, wenn es Zugluft gibt, aber 20 °C sind ein guter Richtwert, um Heizkosten zu sparen, ohne zu frieren.
Wann ist es zu kalt in der Wohnung?
Sinkt die Raumtemperatur allerdings unter 18 Grad Celsius, gibt es kein Zuwarten mehr. Ist es in Ihrer Wohnung dauerhaft zu kalt, fordern Sie Ihren Vermieter zur Abhilfe auf.
Bei welcher Außentemperatur muss man heizen?
Sie sollten mit dem Heizen beginnen, wenn die Außentemperaturen dauerhaft unter 15 bis 17 Grad fallen, wobei der genaue Wert vom Dämmstandard Ihres Gebäudes abhängt: Gut isolierte Neubauten (ab ca. 1995) können oft bis 12-15 Grad warten, während unsanierte Altbauten schon ab 15-17 Grad heizen sollten, um ein behagliches Klima zu sichern.
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Soll man bei 12 Grad Außentemperatur heizen?
Neuere Gebäude benötigen in der Regel erst ab 12 bis 15 Grad zusätzliche Wärme, Niedrigenergiehäuser ab 11 bis 14 Grad. In modernen Passivhäusern reicht es mitunter, erst ab 9 bis 11 Grad Außentemperatur zu heizen. Maßgeblich ist aber immer, dass die Mindesttemperaturen in den Wohnräumen eingehalten werden.
Wie kalt muss es draußen sein, damit die Heizung eingeschaltet wird?
Man liest oft, dass Menschen ihre Häuser heizen, sobald die Temperaturen regelmäßig auf 15 °C und darunter sinken. Laut dem britischen Wetterdienst Met Office ist das meist im Oktober der Fall, aber ein gelegentlicher Kälteeinbruch kann dazu führen, dass man die Heizung schon früher einschaltet.
Wie viel Grad muss ein Mieter heizen?
In einer Mietwohnung müssen tagsüber in Wohnräumen 20-22 °C, in Küchen 18 °C, in Bädern 22 °C und nachts (23-6 Uhr) in allen Räumen mindestens 18 °C erreicht werden können. Der Vermieter muss dies während der Heizperiode (ca. 1. Okt. - 30. April) sicherstellen, ansonsten liegt ein Mangel vor, der eine Mietminderung rechtfertigt. Eine ausreichende Beheizung ist eine Pflicht des Vermieters, die nicht durch Vertragsklauseln ausgeschlossen werden kann.
Welche Raumtemperatur im Winter, damit kein Schimmel entsteht?
Um Schimmel im Winter zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur mindestens 16°C bis 18°C betragen, idealerweise zwischen 19°C und 22°C, je nach Raum, und immer in Verbindung mit regelmäßigem Stoß- oder Querlüften, um Feuchtigkeit abzuführen, denn zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelwachstum auch bei warmen Temperaturen. Wichtig ist, gleichmäßig zu heizen und kalte Ecken zu vermeiden, da warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern kann und diese an kalten Flächen kondensiert.
Sind 23 Grad im Wohnzimmer gut?
Die ideale Temperatur in Wohnräumen
Im Wohnzimmer wird in den meisten Haushalten viel Zeit verbracht. Da dieses Zimmer häufig für ein gemütliches Beisammensitzen genutzt wird, kann es hier ruhig etwas wärmer sein. Die ideale Temperatur sollte zwischen 20 und 23 Grad liegen.
Warum fühlt sich mein Haus bei 20 Grad kalt an?
Es kann zu Zugluft und kälteren Luftpolstern in Bodennähe kommen; die Wände sind kälter und geben nicht die übliche Menge an Infrarotstrahlung ab, sodass Sie Wärme verlieren, da Ihr Körper mehr Infrarotstrahlung abgibt als er empfängt; Sie verbringen möglicherweise mehr Zeit in Innenräumen und haben daher weniger körperliche Aktivität, sodass Ihr Körper weniger Wärme produziert.
Warum friere ich bei 22 Grad Raumtemperatur?
Du frierst bei 22°C, weil dein persönliches Kälteempfinden von vielen Faktoren abhängt, nicht nur von der Lufttemperatur, sondern auch von Strahlungswärme (kalte Wände/Fenster), Luftfeuchtigkeit, Luftzirkulation (Zugluft), niedrigem Blutdruck, Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel, wenig Muskelmasse oder auch einfach nur Müdigkeit. Auch das Verhältnis von Wärmeabgabe zu Wärmeerzeugung spielt eine Rolle; wenn die Wände kühl sind, fühlt es sich schnell kälter an.
Warum heizt meine Heizung nicht mehr als 20 Grad?
Wenn Ihre Heizung nicht über 20 Grad heizt, liegt das oft an einem klemmenden Thermostatventil (Stift), Luft im System (gluckert), einem niedrigen Wasserdruck, einer zu niedrigen Heizkurve oder mangelhafter Isolierung; einfache Lösungen sind Entlüften, Ventilstift bewegen oder Vermieter kontaktieren, da dies eine gesetzliche Mindesttemperatur darstellt.
Ist es günstiger, die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen?
Ja, es ist tatsächlich günstiger, die Heizung im Winter sowohl am Tag als auch nachts konstant laufen zu lassen und die Temperaturen nur leicht zu verändern. Einen Raum komplett wieder aufzuheizen kostet deutlich mehr Energie als der kontinuierliche Betrieb über stabile Temperaturen.
Ist 20 Grad zu kalt im Wohnzimmer?
Das Umweltbundesamt (UBA) rät den Deutschen schon lange zu kühleren Innentemperaturen: "Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen", heißt es beim UBA.
Auf welcher Stufe ist die Heizung am sparsamsten?
Um Energie und damit Heizkosten zu sparen, ist richtiges Heizen das A und O. Denn im Schnitt entfallen rund 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs auf die Heizung.
Bei welcher Temperatur stirbt Schimmel?
Die meisten Schimmelpilze sterben bereits bei etwa 50 °C, während widerstandsfähigere Arten oder deren Sporen oft erst bei 70 °C bis 80 °C zuverlässig abgetötet werden, wobei eine Einwirkzeit von mindestens zwei Minuten bei über 72 °C oft als Standard gilt; bei der Entfernung von Schimmel ist jedoch nicht nur die Temperatur, sondern auch Feuchtigkeit und das Material entscheidend, um das Wachstum dauerhaft zu stoppen.
Soll man im Winter das Schlafzimmer heizen?
Ja, man sollte das Schlafzimmer im Winter heizen, aber nicht zu stark; die ideale Temperatur liegt bei kühlen 16 bis 18 Grad Celsius, um Schimmel vorzubeugen und den Tiefschlaf zu fördern, wobei eine durchgehende Grundheizung besser ist als komplettes Auskühlen und Wiederaufheizen. Eine höhere Temperatur führt zu mehr Energieverbrauch, daher lieber auf eine wärmere Decke setzen, aber unter 16 Grad sollte es nicht fallen, da der Körper dann die Temperatur nicht halten kann.
Wie oft sollte man ungenutzte Räume Lüften?
Ungenutzte Räume sollten mindestens einmal täglich gelüftet werden, besser sind zweimal (morgens und abends), um Feuchtigkeit und schlechte Luft auszutauschen, vor allem wenn sie nicht beheizt werden, aber auch in unbeheizten Räumen ist der Luftwechsel wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden. Stoßlüften (Fenster weit öffnen) für 5–10 Minuten ist effektiver als Kipplüften, um einen schnellen Luftaustausch zu gewährleisten und die Wände nicht zu stark auskühlen zu lassen.
Wie kalt darf es nachts in der Wohnung sein?
Nachts sollte die Temperatur in der Wohnung idealerweise nicht unter 16°C fallen, um Schimmelbildung vorzubeugen, wobei 18°C oft als angenehm empfunden werden und Schlafexperten diesen Bereich (16-18°C) für guten Schlaf empfehlen. Rechtlich müssen tagsüber oft 20-22°C erreichbar sein, aber auch Nachtabsenkungen auf etwa 18°C sind akzeptabel, solange es nicht zu stark abkühlt, da eine zu starke Absenkung (z.B. unter 16°C) das Schimmelrisiko erhöht und Schlafqualität mindert.
Wie viel Grad Heizung Wohnzimmer?
Die ideale Heizungstemperatur im Wohnzimmer liegt meist zwischen 20 und 22 °C, da dies als behaglich empfunden wird und Energie spart; es kann auch etwas wärmer (bis 23 °C) sein, wenn man sich viel dort aufhält, oder etwas kühler (ca. 19 °C), wenn man es mit Kleidung kombiniert. Experten empfehlen, die Temperatur nachts und tagsüber bei Abwesenheit zu senken, um Energie zu sparen.
Ist 15 Grad zu kalt zum Schlafen?
Nein, 15 Grad sind nicht zu kalt zum Schlafen, sondern liegen sogar im optimalen Bereich von 15 bis 18 Grad, den viele Experten für einen erholsamen Schlaf empfehlen, da kühlere Temperaturen das Einschlafen fördern; wichtig ist jedoch, dass es nicht deutlich darunter fällt, um nicht zu frieren, und mit der passenden Bettdecke sowie Kleidung für Wärme sorgt. Es ist eine subjektive Empfindung, aber viele Menschen schlafen bei dieser Temperatur besser, da der Körper nachts abkühlt.
Bei welcher Außentemperatur muss die Heizung laufen?
Sie sollten mit dem Heizen beginnen, wenn die Außentemperaturen dauerhaft unter 15 bis 17 Grad fallen, wobei der genaue Wert vom Dämmstandard Ihres Gebäudes abhängt: Gut isolierte Neubauten (ab ca. 1995) können oft bis 12-15 Grad warten, während unsanierte Altbauten schon ab 15-17 Grad heizen sollten, um ein behagliches Klima zu sichern.
Auf was sollte die Heizung im Winter stehen?
Im Winter sind die Stufen 2 (ca. 16°C), 3 (ca. 20°C) und 4 (ca. 24°C) am häufigsten in Gebrauch, je nach Raum: Stufe 3 ist ideal für Wohnräume (ca. 20°C), Stufe 2 für Schlafzimmer (ca. 16°C) und Stufe 4 fürs Bad (ca. 24°C). Wichtig ist, eine konstante Temperatur zu halten, um schnell aufzuheizen, aber nicht zu überhitzen – das erreicht man am besten mit Stufe 3, da Stufe 5 nicht schneller heizt, aber mehr Energie verbraucht. Das Sternchen-Symbol steht für den Frostschutz (ca. 5°C).
Wie kalt wird es im Haus ohne Heizung?
Bei einem durchschnittlichen deutschen Winter kühlen unbeheizte Wohnräume auf circa 7 bis 8°C herunter – diese Werte wurden im Rahmen einer energetischen Simulation an unserer Professur errechnet.
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