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Wie warm muss ich heizen?

Gefragt von: Wanda Harms  |  Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026
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Sie müssen je nach Raum unterschiedlich heizen: Im Wohn- und Kinderzimmer sind tagsüber 20-22°C ideal, in der Küche 18°C, im Bad 21°C (tagsüber) und Schlafzimmer/Flur 15-18°C, nachts reichen oft 18°C. Es ist wichtig, alle Räume zu heizen (mind. 16°C), damit die Wärme zirkuliert, und die Temperatur nachts nicht unter 18°C fallen zu lassen, da dies ein Mangel sein kann und zu Schimmelbildung führen kann.

Ist 20 Grad in der Wohnung zu kalt?

Nein, 20 Grad sind für das Wohnzimmer nicht zu kalt, sondern gelten oft als ideal und energiesparend, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 18–20 °C empfiehlt, während Mietervereine oft 20–22 °C tagsüber fordern, und Sie sich persönlich kälter fühlen können, wenn es Zugluft gibt, aber 20 °C sind ein guter Richtwert, um Heizkosten zu sparen, ohne zu frieren.
 

Wie warm sollte man mindestens heizen?

Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C.

Wann ist es zu kalt in der Wohnung?

Sinkt die Raumtemperatur allerdings unter 18 Grad Celsius, gibt es kein Zuwarten mehr. Ist es in Ihrer Wohnung dauerhaft zu kalt, fordern Sie Ihren Vermieter zur Abhilfe auf.

Wie viel Grad muss ein Mieter heizen?

In einer Mietwohnung müssen tagsüber in Wohnräumen 20-22 °C, in Küchen 18 °C, in Bädern 22 °C und nachts (23-6 Uhr) in allen Räumen mindestens 18 °C erreicht werden können. Der Vermieter muss dies während der Heizperiode (ca. 1. Okt. - 30. April) sicherstellen, ansonsten liegt ein Mangel vor, der eine Mietminderung rechtfertigt. Eine ausreichende Beheizung ist eine Pflicht des Vermieters, die nicht durch Vertragsklauseln ausgeschlossen werden kann.
 

Energiekrise: Wann muss der Vermieter die Heizung einschalten und wie warm muss es sein?

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Soll man bei 12 Grad Außentemperatur heizen?

Neuere Gebäude benötigen in der Regel erst ab 12 bis 15 Grad zusätzliche Wärme, Niedrigenergiehäuser ab 11 bis 14 Grad. In modernen Passivhäusern reicht es mitunter, erst ab 9 bis 11 Grad Außentemperatur zu heizen. Maßgeblich ist aber immer, dass die Mindesttemperaturen in den Wohnräumen eingehalten werden.

Welche Mindesttemperatur ist für Mieter vorgeschrieben?

Heizung, Beleuchtung und Strom

Die Heizungsanlage muss eine Mindestinnentemperatur von 22 °C sicher gewährleisten können. Aus Sicherheitsgründen dürfen Kochgeräte und tragbare Heizgeräte nicht als primäre Wärmequelle verwendet werden. Die Versorgungseinrichtungen müssen verfügbar und funktionsfähig sein.

Wie stark darf eine Wohnung auskühlen?

Eine Wohnung darf tagsüber (6-23 Uhr) nicht unter 20-22°C fallen, das Bad sogar 21-22°C, nachts sind 16-18°C üblich; bei dauerhafter Unterschreitung liegt ein Mangel vor, der zur Mietminderung berechtigt, da Gerichte die Temperaturen als Standard für normale Nutzung festlegen, auch wenn es kein direktes Gesetz gibt. Das Umweltbundesamt empfiehlt 20°C in Wohnräumen, 18°C in der Küche und 16-17°C im Schlafzimmer, da weniger Grad Energie sparen. 

Welche Raumtemperatur im Winter, damit kein Schimmel entsteht?

Um Schimmel im Winter zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur mindestens 16°C bis 18°C betragen, idealerweise zwischen 19°C und 22°C, je nach Raum, und immer in Verbindung mit regelmäßigem Stoß- oder Querlüften, um Feuchtigkeit abzuführen, denn zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelwachstum auch bei warmen Temperaturen. Wichtig ist, gleichmäßig zu heizen und kalte Ecken zu vermeiden, da warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern kann und diese an kalten Flächen kondensiert. 

Warum heizt meine Heizung nicht über 20 Grad?

Wenn Ihre Heizung nicht über 20 Grad heizt, liegt es oft an Luft im Heizkörper, einem klemmenden Thermostatventil oder zu niedrigem Druck im Heizkreislauf; prüfen Sie zuerst den Druck am Manometer und entlüften Sie die Heizkörper, falls diese gluckern; bei anhaltenden Problemen sind oft eine falsche Heizkurve, eine defekte Umwälzpumpe oder ein verklemmtes Ventil die Ursache, die einen Fachmann erfordern.
 

Ist es günstiger, die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen?

Ja, es ist tatsächlich günstiger, die Heizung im Winter sowohl am Tag als auch nachts konstant laufen zu lassen und die Temperaturen nur leicht zu verändern. Einen Raum komplett wieder aufzuheizen kostet deutlich mehr Energie als der kontinuierliche Betrieb über stabile Temperaturen.

Sind 23 Grad im Wohnzimmer gut?

Die ideale Temperatur in Wohnräumen

Im Wohnzimmer wird in den meisten Haushalten viel Zeit verbracht. Da dieses Zimmer häufig für ein gemütliches Beisammensitzen genutzt wird, kann es hier ruhig etwas wärmer sein. Die ideale Temperatur sollte zwischen 20 und 23 Grad liegen.

Auf welcher Stufe ist die Heizung am sparsamsten?

Um Energie und damit Heizkosten zu sparen, ist richtiges Heizen das A und O. Denn im Schnitt entfallen rund 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs auf die Heizung.

Warum friere ich bei 22 Grad Raumtemperatur?

Du frierst bei 22°C, weil dein persönliches Kälteempfinden von vielen Faktoren abhängt, nicht nur von der Lufttemperatur, sondern auch von Strahlungswärme (kalte Wände/Fenster), Luftfeuchtigkeit, Luftzirkulation (Zugluft), niedrigem Blutdruck, Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel, wenig Muskelmasse oder auch einfach nur Müdigkeit. Auch das Verhältnis von Wärmeabgabe zu Wärmeerzeugung spielt eine Rolle; wenn die Wände kühl sind, fühlt es sich schnell kälter an. 

Warum sollte die Heizung immer auf Stufe 3 stehen?

Die Heizung immer auf Stufe 3 zu stellen, ist eine gute Strategie, da dies meist ca. 20-21 °C entspricht – eine ideale Komforttemperatur für Wohnräume, die Wärme liefert, ohne zu überhitzen und Energie zu verschwenden. Es ist ein Mythos, dass eine höhere Stufe (wie 5) den Raum schneller heizt; stattdessen heizt es nur länger und teurer, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Durch die Einstellung auf 3 reguliert das Thermostatventil präziser und verhindert Überhitzung, was Energie spart.
 

Wie viel Grad im Wohnzimmer im Winter?

Im Winter sind im Wohnzimmer 20 bis 22 Grad Celsius ideal für Komfort und Energieeffizienz, aber auch 19 bis 20 Grad sind völlig ausreichend, während es nachts auf 18 Grad abgesenkt werden kann, um Schimmelrisiken zu vermeiden und Heizkosten zu sparen. 

Bei welcher Temperatur stirbt Schimmel?

Die meisten Schimmelpilze sterben bereits bei etwa 50 °C, während widerstandsfähigere Arten oder deren Sporen oft erst bei 70 °C bis 80 °C zuverlässig abgetötet werden, wobei eine Einwirkzeit von mindestens zwei Minuten bei über 72 °C oft als Standard gilt; bei der Entfernung von Schimmel ist jedoch nicht nur die Temperatur, sondern auch Feuchtigkeit und das Material entscheidend, um das Wachstum dauerhaft zu stoppen.
 

Soll man im Winter das Schlafzimmer heizen?

Ja, man sollte das Schlafzimmer im Winter heizen, aber nicht zu stark; die ideale Temperatur liegt bei kühlen 16 bis 18 Grad Celsius, um Schimmel vorzubeugen und den Tiefschlaf zu fördern, wobei eine durchgehende Grundheizung besser ist als komplettes Auskühlen und Wiederaufheizen. Eine höhere Temperatur führt zu mehr Energieverbrauch, daher lieber auf eine wärmere Decke setzen, aber unter 16 Grad sollte es nicht fallen, da der Körper dann die Temperatur nicht halten kann.
 

Ist 20 Grad zu kalt im Wohnzimmer?

Das Umweltbundesamt (UBA) rät den Deutschen schon lange zu kühleren Innentemperaturen: "Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen", heißt es beim UBA.

Wann ist eine Wohnung unbewohnbar?

Eine genaue Definition dafür, wann eine Wohnung als unbewohnbar zu gelten hat, gibt es nicht. Die Frage, ob dem Mieter ein Verbleib in seiner Wohnung zugemutet werden kann, diese also zumindest teilweise noch bewohnbar ist, hängt immer vom menschlichen Ermessen und meist von vielen Einzelfaktoren ab.

Auf welche Raumtemperatur haben Mieter Anspruch?

Mieter haben einen Anspruch auf eine angemessene Raumtemperatur, wobei tagsüber in Wohnräumen meist 20 bis 22 Grad Celsius und nachts mindestens 18 Grad Celsius gelten; Badezimmer sollten auf ca. 22 Grad heizbar sein, Flure auf ca. 15 Grad. Unterschreiten diese Werte die Mindesttemperatur, liegt ein Mangel vor, der eine Mietminderung rechtfertigt, wenn der Vermieter nicht abhilft. Es gibt jedoch keine gesetzlich festgelegte Heizperiode, aber die Rechtsprechung nennt den 1. Oktober bis 1. Mai als Richtwert. 

Ist 15 Grad zu kalt zum Schlafen?

Nein, 15 Grad sind nicht zu kalt zum Schlafen, sondern liegen sogar im optimalen Bereich von 15 bis 18 Grad, den viele Experten für einen erholsamen Schlaf empfehlen, da kühlere Temperaturen das Einschlafen fördern; wichtig ist jedoch, dass es nicht deutlich darunter fällt, um nicht zu frieren, und mit der passenden Bettdecke sowie Kleidung für Wärme sorgt. Es ist eine subjektive Empfindung, aber viele Menschen schlafen bei dieser Temperatur besser, da der Körper nachts abkühlt.
 

Wie warm muss eine Mietwohnung mindestens werden?

Während dieser Zeit müssen die Wohnräume ausreichend beheizt werden können. 2. Mindesttemperaturen: Laut der Rechtsprechung muss tagsüber eine Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius herrschen. Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr sind mindestens 18 Grad ausreichend.

Wie kalt darf es in meiner Wohnung sein?

Eine Richtschnur kann § 535 BGB sein, der Vermieter verpflichtet, "die Mietsache dem Mieter in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen." Die Rechtsprechung kommt grundsätzlich zu dem Schluss, dass Mieter tagsüber einen Anspruch auf eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius und nachts ...

Wie warm muss eine Wohnung sein, ohne zu heizen?

Eine Wohnung muss ohne Heizen nicht zwangsläufig eine bestimmte Temperatur halten, aber Gerichte sehen tagsüber meist 20-22 °C in Wohnräumen als Minimum (22 °C Bad, 18 °C Schlafzimmer), während nachts 18 °C als ausreichend gelten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens 18 °C. Sinkt die Temperatur ohne Heizung unter 18 °C (außer nachts) oder unter 16 °C (dauerhaft tagsüber), liegt ein Mangel vor, der zu Mietminderung berechtigen kann. 

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