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Wie viele Morde gab es 2020 in Deutschland?

Gefragt von: Frau Wilma Heck MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 22. März 2026
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In Deutschland gab es 2020 polizeilich erfasste 245 vollendete Morde, bei denen es 280 Opfer gab und 474 Mordversuche. Dies entspricht einer Quote von etwa 0,9 Fällen pro 100.000 Einwohner.

In welchem Jahr gab es in Deutschland die meisten Morde?

Seit 1987 war die höchste Zahl 58 Fälle im Jahr 1988. Seither fielen die Fallzahlen in den einstelligen Bereich. 2019 waren es vier. Zum Vergleich gab es in diesem Zeitraum zwischen drei- und fünftausend Straftaten gegen das Leben.

Wie viele Mordopfer gibt es jährlich in Deutschland?

In Deutschland gibt es pro Jahr etwa 200 bis 300 polizeilich erfasste vollendete Morde, wobei die Zahl je nach Jahr variiert, mit Beispielen wie 245 in 2020 und 218 in 2019, und einer Rate von rund 0,9 bis 1,1 Morden pro 100.000 Einwohner, wobei Deutschland im weltweiten Vergleich eine eher niedrige Rate aufweist. Die Gesamtzahl der Tötungsdelikte (inkl. Totschlag, aber exkl. Mord) liegt höher, bei über 3.000 Fällen pro Jahr. 

Ist die Zahl der Messerangriffe in Deutschland gestiegen?

Der Anteil der als „Messerangriff“ erfassten Taten der gefährlichen und schweren Körperverletzung ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 Prozent angestiegen. Der Anteil an allen gefährlichen und schweren Körperverletzungen hat sich um 0,5 Prozentpunkte erhöht (2023: 5,8 Prozent, 8.951 Fälle).

Wie viele Messerangriffe gab es 2012 in Deutschland?

2012 wurden 970 Fälle registriert, 2017 waren es 1194 - ein Anstieg um 23 Prozent.

Die großen Kriminalfälle der Bundesrepublik: Morde, Moral, Machtmissbrauch Doku (2020)

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Wie viele Messerangriffe gab es von Deutschen 2025?

Laut PKS 2025 wurden im vergangenen Jahr insgesamt 452 Angriffe erfasst, bei denen Messer involviert waren - deutlich weniger als 2023, als laut Innenministerium MV 537 Angriffe verzeichnet wurden.

Wie vielen Mördern begegnet man in seinem Leben?

Hat sie die Tatsache, dass sie viel Zeit mit Mördern und Kriminellen verbracht haben, verändert? Bausch: Statistisch begegnet jeder von uns in seinem Leben 31 Mördern.

In welchem Bundesland gibt es die meisten Morde?

In Berlin wurden im Jahr 2024 pro 100.000 Einwohner rund 1,6 Fälle von Mord (versuchte und vollendete Taten) polizeilich erfasst. Damit war Berlin das Bundesland mit der höchsten Häufigkeitszahl bzw. Mordrate; am niedrigsten war sie hingegen in Brandenburg mit circa 0,2.

Welches Land hat die meisten Morde pro Jahr?

Länder mit der höchsten Mordrate weltweit 2022/2023. Auf den Turks- und Caicosinseln gab es im Jahr 2022 rund 76,3 Mordopfer pro 100.000 Einwohner. Damit waren sie das Land mit der höchsten Häufigkeitszahl bzw. Mordrate; gefolgt von St.

Welches Geschlecht ist häufiger Opfer von Straftaten?

Von Innerfamiliärer Gewalt waren 2024 insgesamt 94.873 Personen betroffen. Das entspricht einem Anstieg um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 54,2 Prozent der Opfer sind weiblich, 45,8 Prozent männlich.

Ist die Kriminalität in Deutschland in den letzten Jahren gestiegen?

Die Gewaltkriminalität stieg im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 217.277 Fälle an. In 15.741 Fällen wurde ein Messerangriff erfasst, das entspricht 7,2 Prozent an allen Fällen der Gewaltkriminalität. Die Aufklärungsquote liegt bei 58,0 Prozent und ist damit um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Wie viele ungelöste Morde gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es mehrere Tausend ungeklärte Morde (Cold Cases), wobei Medienberichte von über 3.000 Fällen sprechen, die nicht aufgeklärt wurden, da Tötungsdelikte oft als natürliche Todesfälle fehlerhaft eingestuft werden können, obwohl die polizeiliche Aufklärungsquote für vollendete Morde offiziell bei über 90 % liegt, was aber nicht alle Fälle einschließt. 

In welchem Jahr gab es die meisten Morde in Deutschland?

Anstieg der Morde 1950 bis 1993

1953 sind es inklusive Versuche und Kindestötungen 1048 Fälle. Im Jahr 1952 liegt diese Zahl mit 992 ähnlich hoch, weshalb es wahrscheinlich 300 Morde in 1952 gibt. Aber 1950 (1639 Fälle) und 1951 liegt diese mit 1754 Fällen erheblich höher.

Welche Stadt in Deutschland ist 2025 die kriminellste?

Laut verschiedenen Rankings für 2025, basierend auf Daten des Bundeskriminalamts (BKA) für 2024, gilt Bremen als die gefährlichste Stadt Deutschlands, gemessen an der Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, gefolgt von Städten wie Frankfurt am Main und Berlin. Bremen führt die Liste mit rund 15.400 bis 15.700 Straftaten pro 100.000 Einwohner an, was eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr darstellt.
 

Wie hoch ist die Mordrate pro 100.000 Einwohner in Deutschland?

Die Mordrate in Deutschland liegt bei etwa 0,9 Fällen pro 100.000 Einwohner (Stand 2024), was sie zu einem Land mit relativ niedriger Rate macht, verglichen mit globalen Durchschnittswerten, wobei es regionale Unterschiede gibt (z.B. Berlin mit 1,6 vs. Brandenburg mit 0,2). International gibt es große Unterschiede, wie z.B. in Südafrika (über 40) oder El Salvador (über 20), während Länder wie Japan (0,23) oder Katar (0,07) extrem niedrige Raten aufweisen. 

Welcher Ort ist der sicherste in Deutschland?

Der sicherste Ort in Deutschland hängt vom Kriterium ab, aber Bayern führt oft bei der Sicherheit, mit Städten wie München (sicherste Großstadt), Erlangen und Fürth (sicherste Städte über 100.000 Einwohner) an der Spitze der Statistiken, basierend auf niedriger Kriminalität pro 100.000 Einwohner, während der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz laut einer breiteren Analyse (inkl. Wirtschaft) als sicherster Ort genannt wurde. 

Was ist das kriminellste Bundesland in Deutschland?

Was ist das kriminellste Bundesland Deutschlands? Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 führt das Bundesland Bremen das Ranking an. Der Stadtstaat, zu dem auch Bremerhaven gehört, verzeichnet mit rund 14.998 Straftaten pro 100.000 Einwohner die höchste Kriminalitätsrate Deutschlands.

Wie viele tödliche Messerattacken gibt es in Deutschland?

Die Zahl der Messerangriffe ist im vergangenen Jahr auf einen Höchstwert gestiegen: 13.844 Körperverletzungen und Raubdelikte mit Messern wurden in Deutschland registriert – 1.500 Fälle mehr als im Vorjahr. Für das erste Halbjahr 2024 meldet alleine die Bundespolizei 430 Messerangriffe.

Wo passieren die meisten Morde in Deutschland?

In Heilbronn wurden im Jahr 2024 18 Tötungsdelikte (Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen) pro 100.000 Einwohner polizeilich erfasst. Damit war Heilbronn die Großstadt mit der höchsten Häufigkeitszahl bzw.

Wie viele Mörderinnen gibt es in Deutschland?

Der Anteil an weiblichen Opfern, die im Zusammenhang mit partnerschaftlichen Beziehungen Opfer von Tötungsdelikten wurden, liegt bei 80,6 Prozent. Insgesamt wurden 360 Mädchen und Frauen Opfer vollendeter Taten. Demnach gab es 2023 beinahe jeden Tag einen Femizid in Deutschland.

Wer wird am häufigsten Opfer von Straftaten?

Wie schon in den Vorjahren waren die meisten Opfer Häuslicher Gewalt von Partnerschaftsgewalt betroffen (171.069 Personen; 64,3 %). 94.873 Personen (35,7 %) waren Innerfamiliärer Gewalt ausgesetzt. Im Bereich der Partnerschaftsgewalt stieg die Zahl der Opfer um 1,9 Prozent auf 171.069.

Haben Messerangriffe in Deutschland zugenommen?

Messerangriffe in Deutschland bis 2024. Im Jahr 2024 wurde in Deutschland bei rund 29.000 Straftaten ein Messerangriff polizeilich erfasst. Im Bereich gefährliche und schwere Körperverletzung, für den Vorjahreswerte vorliegen, stieg ihre Zahl um circa 10,8 Prozent; bei Raubdelikten hingegen sank sie um etwa 2,6 Prozent ...

Wie viele rein Deutsche gibt es noch in Deutschland 2025?

Im Jahr 2025 gibt es in Deutschland rund 71 Millionen Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, was etwa 85 % der Gesamtbevölkerung ausmacht, wobei die genaue Zahl je nach Quartalsstichtag leicht variiert, wie das Statistisches Bundesamt (Destatis) zeigt. Der Begriff „rein deutsch“ ist statistisch schwer zu fassen, aber nach Staatsangehörigkeit lebten im dritten Quartal 2025 rund 71,08 Millionen Deutsche bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 83,5 Millionen.
 

Welches Geschlecht begeht mehr Straftaten?

Im „Ersten Periodischen Sicherheitsbericht“, den das Bundesministerium der Justiz im Jahr 2001 gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern herausgab, wird als Bilanz zu der Thematik festgehalten: „Männliche Jugendliche sind häufiger delinquent als weibliche. Dies ist bei Gewaltdelikten besonders ausgeprägt.

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