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Wie viele Menschen in Deutschland verdienen mehr als 100.000 Euro?

Gefragt von: Ruth Wilke-Walter  |  Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2026
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Etwa 5 bis 7,5 % der Beschäftigten in Deutschland verdienen über 100.000 Euro brutto pro Jahr, was sich auf mehrere Millionen Menschen beläuft, wobei Studien unterschiedliche Zahlen nennen, darunter 6 % laut Stepstone. Der Anteil ist in Branchen wie Pharma, Luft- und Raumfahrt, Banking und Chemie sowie in Management-Positionen am höchsten, wobei Männer deutlich häufiger diese Einkommensklasse erreichen als Frauen.

Wie viel verdienen die Top 5% in Deutschland?

Um zu den Top 5 % der Gehaltsbezieher in Deutschland zu gehören, benötigt man als Single ein monatliches Nettoeinkommen von etwa 5.780 Euro (laut IW Köln 2025), während in manchen Branchen wie Medizin oder Top-Management Gehälter deutlich über 100.000 € Jahresbrutto die Regel sind, und auch in Bereichen wie IT, Ingenieurwesen oder Jura hohe Einkommen möglich sind. 

Wie viele Menschen verdienen in Deutschland über 100.000 Euro?

Das ist also ein wirklich gutes Gehalt in Deutschland. Laut Statista verdienen nur 7,5 % der Erwerbstätigen in Deutschland 100.000 Euro oder mehr im Jahr. Dies deckt sich mit unserer Umfrage, da 8 % der befragten internationalen Fachkräfte ein Bruttojahreseinkommen von 100.000 Euro erzielen.

Wie viele Deutsche haben mehr als 100.000 Euro?

Jeder zweite deutsche Haushalt besitzt über 100.000 Euro Vermögen. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: Jeder zweite Haushalt in Deutschland verfügt über ein Vermögen von mehr als 100.000 Euro.

Wie viele Menschen verdienen mehr als 150.000 in Deutschland?

Es gibt keine exakte Zahl, aber Schätzungen zeigen, dass ein kleiner einstelliger Prozentsatz der Steuerpflichtigen über 150.000 € Einkommen erzielt; während 2019 über 3 Millionen Menschen (7,5 %) 100.000 € oder mehr verdienten, fällt diese Gruppe für über 150.000 € deutlich kleiner aus, wobei die obersten 1 % bereits über 210.000 € verdienen, was die Schätzung einer kleinen Minderheit von Hunderttausenden bis wenigen Millionen Menschen im oberen Einkommensbereich nahelegt, wobei Männer deutlich häufiger über 100.000 € verdienen als Frauen.
 

5 Einkommensstufen, die dir zeigen wo du wirklich stehst!

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Wie viel Prozent der Deutschen verdienen über 200000?

Das Medianeinkommen liegt bei rund 52.000 Euro, das Durchschnittsgehalt bei etwa 63.000 Euro. Die oberen 10 Prozent kommen im Schnitt auf rund 97.000 Euro, während das oberste 1 Prozent ein durchschnittliches Jahreseinkommen von über 210.000 Euro erzielt.

Wann gehört man zu den Top 10% Einkommen?

Gemäß IW zählst du als Single mit einem Einkommen von mehr als 5.300 Euro netto im Monat zum einkommensstärksten Zehntel der Bevölkerung. Ab 7.100 Euro netto steigst du sogar in das oberste Prozent der Einkommensskala auf. Die Werte gelten für Ein-Personen-Haushalte.

Wie viel besitzen die reichsten 5% in Deutschland?

Wer ein Vermögen von mehr als 722.000 Euro besitzt, gehört in Deutschland zu den oberen fünf Prozent. Zum Vermögen zählen Sachvermögen wie Immobilien, Unternehmen, Schmuck oder Autos und Finanzvermögen inklusive Wertpapiere und Aktien. Davon abgezogen werden Schulden wie Hypotheken oder Kredite.

Wer verdient 100.000 Euro brutto im Jahr?

Wer 100.000 € brutto pro Jahr verdient, sind oft Fachkräfte in gut bezahlten Branchen wie IT, Pharma, Finanzwesen oder Fahrzeugbau, Führungskräfte (z.B. Abteilungsleiter, Geschäftsführer), spezialisierte Ingenieure, leitende Ärzte, Juristen in Großkanzleien, aber auch erfolgreiche Vertriebsmitarbeiter, die durch Provisionen hohe Summen erreichen können; insgesamt sind etwa 7,5 % der Steuerzahler in Deutschland in diesem Bereich. 

Wann gilt man in Deutschland als Gutverdiener?

Man gilt in Deutschland als Gutverdiener je nach Definition ab ca. 5.800 bis 6.000 € brutto monatlich (oberes Fünftel der Steuerzahler), während es für die „oberen 10 %“ um 4.400 € netto für Singles liegt und Spitzenverdiener (oberstes 1 %) bei über 12.000 € netto pro Kopf starten. Die genaue Schwelle hängt vom Kontext ab (Steuerrecht, Sozialversicherung, subjektives Empfinden), aber die Grenze für „Gutverdiener“ im steuerlichen Sinne liegt bei etwa dem 1,5- bis 2-fachen des Medianeinkommens. 

Wer gehört in Deutschland zum obersten 1 Prozent?

Das oberste Prozent der deutschen Bevölkerung verdient jährlich mehr als 250.000 € brutto . Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass 0,7 % der Steuerzahler zwischen 250.000 € und 500.000 € verdienen. 0,2 % verdienen zwischen 500.000 € und 1 Million €. Lediglich 0,1 % bzw. 29.345 Steuerzahler verdienen jährlich mehr als 1 Million €.

Wer verdient 150.000 Euro im Jahr?

Personen mit 150.000 € Jahresgehalt gehören in Deutschland zur Top-Verdienergruppe und finden sich oft in hochspezialisierten Berufen wie Ärzten (Chef-/Oberärzte), Investmentbankern, erfahrenen Unternehmensberatern, Juristen in Großkanzleien, IT-Managern, Piloten oder in Führungspositionen in großen Konzernen und der Start-up-Szene. Auch Selbstständige und erfolgreiche Unternehmer können diese Einkommensklasse erreichen.
 

Welches Gehalt gehört zu den obersten 10 Prozent?

Die Spitzenverdiener in den Vereinigten Staaten verdienen fast immer mindestens sechsstellige Beträge, wobei das Durchschnittseinkommen der obersten 10 % im Jahr 2022 über 99.971 US-Dollar lag. Diejenigen, die zu den obersten 1 % gehören, müssen in Bundesstaaten wie Kalifornien, Connecticut, Massachusetts, New Jersey und Washington jährlich 1 Million US-Dollar verdienen.

Wann gehört man zu den 10% reichsten Deutschen?

Das Durchschnittsvermögen in Deutschland der unter 30-Jährigen liegt laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bei 5.000 Euro. Wer in dieser Altersgruppe bereits ein Vermögen von 71.300 Euro angespart hat, zählt – so die IW-Studie weiter – zu den reichsten zehn Prozent seines Alters.

Was gilt in Deutschland als hohes Gehalt?

Durchschnittsgehalt: 110.000 € – 303.000 € jährlich

Das Gesundheitswesen ist nach wie vor Deutschlands bestbezahlter Sektor. Allgemeinchirurgen verdienen durchschnittlich 219.807 €, Kardiologen 224.475 €. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Medizinstudium, das Bestehen der Approbationsprüfung und Deutschkenntnisse (mindestens Niveau B2).

Wer verdient 120.000 im Jahr?

Personen mit 120.000 € Jahresgehalt finden sich oft in hochspezialisierten Berufen und Führungspositionen, wie Ärzte (Fach-/Oberarzt), Unternehmensberater, IT-Experten (Sicherheit, Cloud, KI), leitende Ingenieure, Investmentbanker, Piloten, erfahrene Anwälte/Notare, sowie Geschäftsführer in Branchen wie Medizintechnik oder IT, aber auch in selbstständigen Rollen wie Influencer-Agenturinhaberinnen oder erfolgreiche Podcaster. Es handelt sich um Einkommen deutlich über dem Durchschnitt, oft mit Bonusmöglichkeiten, und ist in Branchen wie Pharma, IT, Beratung und Banking üblich. 

Wie viel verdienen die Top 5% der Deutschen?

Demnach lebt ein Single ab einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 4.400 Euro im Wohlstand und gehört zur Oberschicht. Ab einem Einkommen von 5.780 Euro dürfen sich Singles laut IW zu den reichsten 5% zählen – und ab 12.760 Euro sogar zum reichsten 1%.

Kann man als Ingenieur 100000 verdienen?

Verfahrensingenieur*innen verdienen zum Einstieg rund 60.000 € – in einigen Regionen sogar 63.200 €. Nach zehn Jahren sind Gehälter über 100.000 € in diesem Feld realistisch. Forschungs- und Entwicklungsingenieur*innen erreichen nach zehn Jahren im Schnitt etwa 6.260 € monatlich, also rund 75.000 € im Jahr.

Ist man mit 100.000 Euro wohlhabend?

Als „reich“ (zu Englisch: „affluent“) gelten Sie dabei schon ab einem liquiden Nettovermögen von 100.000 Euro. Im Deutschen würden wir dafür eher den Ausdruck „wohlhabend“ benutzen. Ab einer Million Euro sind Sie ein „High-Net-Worth-Individual“, im deutschen Sprachgebraucht ein „Reicher“.

Wie viele Deutsche haben 1 Million Euro Vermögen?

Etwa 1,5 Prozent der Erwachsenen in Deutschland hat ein Nettovermögen von mindestens einer Million Euro. Demgegenüber besitzt die untere Hälfte der deutschen Bevölkerung weniger als 22.800 Euro. Mehr als jeder vierte Mensch in Deutschland hat kaum Nettovermögen oder ist sogar verschuldet.

Wann gehört man zu den 1000 reichsten Deutschen?

Euro) reduziert hat. Insgesamt verfügen die 1000 reichsten Deutschen (Stand 2019) zusammen über ein Vermögen von 910 Mrd. Euro. Die 100 reichsten Deutschen der manager magazin Reichenliste 2019 kommen auf ein gemeinsames Vermögen in Höhe von 531 Mrd.

Wie viele Menschen verdienen mehr als 200.000 in Deutschland?

In Deutschland verdienen nur sehr wenige Menschen über 200.000 € brutto pro Jahr; laut aktuellen Daten gehören rund 1 % der Bevölkerung zu den Top-Verdienern, wobei eine Zahl von über 200.000 € bereits im oberen Perzentil liegt, was sich auf nur einen kleinen Teil der Steuerpflichtigen beschränkt. Man zählt bereits mit deutlich geringeren Einkommen zu den Spitzenverdienern, z.B. mit 100.000 € im Jahr zu den Top 7,5 % der Einkommensteuerpflichtigen, während 10 % über ca. 97.680 € verdienen und 1 % die Schwelle von 213.286 € überschreitet. 

Wann gilt man bei Banken als reich?

Banken stufen Kunden je nach Vermögensklasse ein: Ab 100.000 Euro gilt man als „affluent“ (wohlhabend/begütert), ab einer Million Euro als „High Net Worth Individual (HNWI)“, was als offiziell „reich“ gilt, und ab 30 Millionen Euro als Ultra-HNWI, was individuellere Betreuung bedeutet. Die Millionengrenze markiert den Übergang von der Standardberatung zu exklusiverem Private Banking.
 

Wie viel Prozent der Deutschen verdienen über 100.000 brutto?

Wohingegen unter den deutschen Männern 5,8 % 100.000 € und mehr im Jahr verdienen, sind es bei den Frauen nur 1,6 %, die zu den Spitzenverdiener*innen zählen. Nach Bundesländern aufgeschlüsselt, haben in Hamburg 9,6 % der Männer ein Jahreseinkommen von über 100.000 € und 2,6 % der Frauen.

Was verdienen Akademiker in Deutschland?

Akademiker verdienen im Durchschnitt jährlich 58.602 Euro brutto, während Nicht-Akademiker auf 41.509 Euro kommen. Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt einen Gehaltsunterschied zwischen Berufsausbildung und Studium: 3.515 Euro gegenüber 5.501 Euro monatlich. Akademiker verdienen im Durchschnitt also deutlich mehr.