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Wie viele geringe Mängel darf man beim TÜV haben?

Gefragt von: Emma Kolb-Wetzel  |  Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026
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Beim TÜV gibt es keine feste Obergrenze für geringe Mängel (GM), solange das Fahrzeug verkehrssicher bleibt; der Prüfer kann die Plakette erteilen und vermerkt die Mängel zur Behebung in der Nachprüfung (innerhalb eines Monats). Allerdings zählt jeder Mangel (z. B. defekte Glühlampe, Kratzer am Spiegel), und bei erheblichen Mängeln gibt es sofort keine Plakette, da die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist, was eine Nachprüfung erfordert.

Ist ein geringer Mängel TÜV relevant?

Geringe Mängel: Prüfplakette trotz kleiner Mängel

In solchen Fällen kann er die HU-Plakette vergeben und auf eine Nachuntersuchung verzichten. Als Halter des Fahrzeugs müssen Sie die im Prüfbericht vermerkten Mängel unverzüglich beseitigen.

Bei welchen Mängeln bekommt man keinen TÜV?

Kein TÜV gibt es bei erheblichen Mängeln (EM) oder verkehrsunsicheren Zuständen (VU), die eine direkte Verkehrsgefährdung darstellen, wie z.B. defekte Bremsen, zu geringe Reifenprofiltiefe, starker Rost an tragenden Teilen, gravierende Mängel an Beleuchtung oder Achsen, die nicht genehmigte Anbauten, sowie fehlende oder abgelaufene Ausrüstung (Verbandskasten, Warnweste). Bei geringen Mängeln (GM) gibt es die Plakette meist, aber Sie müssen die Mängel zeitnah beheben.
 

Wie oft darf man beim TÜV durchfallen?

Für die TÜV-Nachprüfung gibt es keine gesetzliche Obergrenze, wie oft Sie sie wiederholen dürfen, aber alle Versuche müssen innerhalb der einmonatigen Frist nach der ursprünglichen Hauptuntersuchung (HU) abgeschlossen sein, sonst droht eine neue, vollständige HU und ein Verwarnungsgeld. Sie können die Mängel beheben und die Nachprüfung mehrfach wiederholen, solange Sie die Monatsfrist einhalten; die Frist beginnt mit dem Datum der letzten HU. 

Was ist ein geringfügiger Mängel?

geringfügiger Mangel: a) Abweichung vom ordnungsgemäßen Zustand (konkrete Anforderungen der BetrSichV), die nicht zu einer Gefährdung führt (z. B. fehlende nach BetrSichV erforderliche Unterlagen mit Ausnahme einer fehlenden ggf.

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Was ist ein geringfügiger Mangel?

Ein geringfügiger Mangel ist eine Abweichung von den Normen, die die Gebrauchstauglichkeit eines Objekts jedoch voraussichtlich nicht beeinträchtigt . Ein schwerwiegender Mangel ist ein Mangel, der voraussichtlich zum Ausfall des Geräts bei der Erfüllung seines vorgesehenen Zwecks führt. Ein kritischer Mangel ist ein Mangel, der als gefährlich oder unsicher eingestuft wird.

Was sind geringe Mangel?

Geringer Mangel (GM)

Ein geringer Mangel stellt keine unmittelbare Gefahr dar und beeinträchtigt die Verkehrssicherheit nicht wesentlich. Das Fahrzeug besteht in der Regel die Prüfung trotz kleiner Beanstandungen.

Was kostet die zweite Nachuntersuchung beim TÜV?

🕒 Nachuntersuchung und Fristen

Du hast einen Monat Zeit für die Nachuntersuchung. Bei erfolgreicher Reparatur kostet die Wiederholung nur etwa 20–30 €.

Wie viele Tage darf ich den TÜV überziehen?

Nicht wenige Fahrzeugbesitzer vergessen, den Termin für die Hauptuntersuchung wahrzunehmen. Grundsätzlich ist es möglich, den TÜV einen Monat zu überziehen, ohne Strafen fürchten zu müssen. Haben Sie diesen Zeitraum ebenfalls überschritten, erhalten Sie meist eine Verwarnung, falls die Polizei Sie kontrolliert.

Was passiert, wenn man das zweite Mal durch den TÜV fällt?

Die TÜV-Nachuntersuchung ist eine dringende Angelegenheit. Du hast exakt einen Monat Zeit, um die monierten Mängel zu beheben, dein Auto erneut vorzustellen und somit ein Bußgeld zu umgehen. Dabei steht es dir frei, für die erneute Untersuchung eine andere Prüforganisation als beim ersten Mal zu wählen.

Wann kommt ein Auto nicht durch den TÜV?

Ein Auto kommt nicht durch den TÜV, wenn erhebliche Mängel bestehen, die die Verkehrssicherheit gefährden (z.B. defekte Bremsen, verschlissene Reifen, kaputte Beleuchtung, Ölverlust, beschädigte Windschutzscheibe) oder wenn wichtige Unterlagen fehlen, wie die vollständigen Fahrzeugpapiere. Auch eine ständige aktive Warnleuchte (Airbag, ABS, etc.) oder ein nicht funktionierendes Fahrwerk führen zum Nichtbestehen. 

Kann die Polizei den TÜV abfragen?

Ja, die Polizei darf den TÜV (Hauptuntersuchung - HU) abfragen und kontrollieren, indem sie die Plakette am Fahrzeug prüft, den Fahrzeugschein einsieht und auch direkt in ihren Systemen nach dem Stand der HU sucht, da die Gültigkeit der HU Teil der Verkehrssicherheitspflicht ist und bei Kontrollen immer überprüft wird, auch auf Privatgelände, wenn es öffentlich zugänglich ist, wie Supermarktparkplätze oder offene Einfahrten.
 

Was sind leichte Mängel beim Auto?

Leichte Mängel (LM):

Fahrzeuge mit Mängeln, die keinen nennenswerten Einfluss auf die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeuges haben und bei denen eine kurzzeitige Abweichung von den gesesetzlichen Vorschriften hingenommen werden kann.

Sind kleinere Mängel ein Durchfall?

Ein geringfügiger Mangel oder ein Hinweis führt nicht zwangsläufig zum Nichtbestehen der Hauptuntersuchung (HU). Langfristige Vernachlässigung kann jedoch zu schwerwiegenderen Problemen führen und zukünftige HU-Prüfungen negativ beeinflussen. Kluge Fahrzeughalter beheben diese Mängel, um größere Probleme zu vermeiden, die Sicherheit zu erhöhen und die Lebensdauer ihres Fahrzeugs zu verlängern.

Was sind die häufigsten Mängel beim TÜV?

Mängel meist am Fahrwerk und Licht

Und wie immer natürlich die Beleuchtung. Die wird beim Mini-Sieger Fiat 500 E als einziges überdurchschnittlich beanstandet, 1,5 Prozent EM beim Abblendlicht gleich beim TÜV-Debüt. Wegen der schweren Batterien sind Mängel am Fahrwerk bei den E-Modellen ganz vorne mit dabei.

Wird beim TÜV Fehler ausgelesen?

Beim TÜV gehört das Fehlerspeicher-Auslesen zur regulären Hauptuntersuchung dazu.

Was kostet ein Monat TÜV überzogen?

Wenn Sie den TÜV nur 1 Monat überziehen, fallen noch keine direkten Bußgelder an, aber es wird eine Verwarnung ausgesprochen. Erst ab 2 Monaten Überziehung wird es teuer: Dann drohen 15 € Verwarnungsgeld (2-4 Monate Überziehung), ab 4 Monaten 25 €, und ab 8 Monaten 60 € Bußgeld plus 1 Punkt in Flensburg. Außerdem kann die Prüfstelle bei einer Überziehung von 2 Monaten oder mehr einen Aufschlag von 20 % auf die HU-Gebühr erheben. 

Wie lange darf ich 2025 ohne TÜV fahren?

Grundsätzlich darf man den TÜV nicht überziehen, aber eine Toleranz von bis zu zwei Monaten wird oft geduldet, wobei ab zwei Monaten Überziehung Bußgelder und bei mehr als acht Monaten zusätzlich ein Punkt in Flensburg drohen. Bei Überziehungen von 2-4 Monaten fallen 15 € Verwarnungsgeld an, von 4-8 Monaten 25 € und über 8 Monate 60 € plus 1 Punkt; ab 2 Monaten Überziehung gibt es zudem einen Aufschlag auf die Prüfgebühr. 

Worauf prüft der TÜV?

Sie prüfen alles: Lichter, Bremsen, Sitze, Sicherheitsgurte, Hupe, Undichtigkeiten, Abgaswerte und vieles mehr . Diese Prüfung heißt Hauptuntersuchung, wird aber umgangssprachlich auch TÜV genannt. TÜV und Dekra sind die zuständigen Behörden für die Fahrzeugprüfung in Deutschland.

Was bedeutet "geringe Mängel bei nachprüfung"?

Bei geringen Mängeln (GM) während der Hauptuntersuchung (HU) wird normalerweise die Plakette erteilt, wenn die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt ist, aber Sie müssen diese Mängel (z.B. kaputte Leuchte) innerhalb eines Monats beheben, da sie sonst bei einer Nachprüfung oder Kontrolle beanstandet werden. Bei einer Nachprüfung selbst, die nur bei erheblichen Mängeln (EM) oder gefährlichen Mängeln (VM) erforderlich ist, müssen alle aufgeführten Mängel (auch die kleinen GMs) behoben sein, sonst gibt es wieder keine Plakette. 

Ist der TÜV in der Werkstatt günstiger?

Ist der TÜV in der Werkstatt günstiger? In der Regel sind die TÜV-Kosten in einer Werkstatt nicht günstiger, da die Werkstatt die Gebühren der Prüforganisation weitergibt und oft noch eine kleine Bearbeitungsgebühr hinzufügt. Direkt bei einer Prüfstelle wie TÜV, DEKRA oder GTÜ kannst du möglicherweise etwas sparen.

Ist die TÜV-Nachprüfung überall möglich?

Ja, eine TÜV-Nachprüfung ist überall bei jeder staatlich anerkannten Prüforganisation (wie TÜV, DEKRA, GTÜ, KÜS) möglich, nicht nur bei der ursprünglichen Stelle, solange der HU-Bericht (Mängelbericht) mitgenommen wird, der die festgestellten Mängel dokumentiert, und die einmonatige Frist eingehalten wird, um die Nachprüfung günstiger durchführen zu können. Man ist nicht an den Ort der Erstprüfung gebunden, muss aber unbedingt den Prüfbericht vorlegen, um die Mängel gezielt prüfen zu lassen. 

Was macht die Polizei bei abgelaufenem TÜV?

Was macht die Polizei, wenn der TÜV abgelaufen ist? Wenn die Polizei ein Fahrzeug mit abgelaufenem TÜV entdeckt, wird in der Regel ein Bußgeld verhängt. Bei längerer Überziehung kann auch ein Punkt in Flensburg folgen und das Fahrzeug kann stillgelegt werden, bis die HU nachgeholt ist.

Was kostet es, wenn man ein zweites Mal zum TÜV muss?

Wie hoch die TÜV-Gebühren bei einer Nachprüfung ausfallen, hängt von der jeweiligen Prüforganistation sowie dem Bundesland ab. Die Preise bewegen sich dabei in der Regel zwischen 12 und 30 Euro. Teilweise werden für die Kosten auch 50 Prozent der regulären Gebühr erhoben.

Was passiert, wenn man Mangel vom TÜV nicht beheben lässt?

Wird diese Frist nicht eingehalten, droht ein Verwarngeld gemäß Bußgeldkatalog (ca. 40 Euro). Darüber hinaus muss eine neue Hauptuntersuchung im kompletten Umfang durchgeführt werden.