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Wie viele fallen in Jura durch?

Gefragt von: Stanislaw Bühler-Bruns  |  Letzte Aktualisierung: 15. Juli 2026
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In Jura fallen bundesweit im ersten Staatsexamen durchschnittlich etwa 25 % durch, die Durchfallquoten variieren je nach Bundesland (zwischen ca. 18 % und 42 %), aber nur ein kleiner Teil (ca. 3-5 %) fällt endgültig durch, da die meisten im Wiederholungsversuch bestehen; viele scheitern aber auch durch Studienabbruch, der bei ca. 24 % liegt.

Wie viel Prozent fallen bei Jura durch?

Die Niete: Durchgefallen!

Nicht vergessen darf man, dass 30 Prozent der Jurastudierenden nach dem ersten Durchlauf bzw. 10 Prozent auch im zweiten Durchlauf das Examen nicht bestehen. Nach fünf Jahren Studium steht man dann am Ende ohne einen Abschluss da.

Wie viele Leute brechen Jura ab?

Die Abbruchquote im Jurastudium liegt in Deutschland bei etwa 24 bis 25 Prozent, was zwar unter dem allgemeinen Universitätsdurchschnitt (ca. 32 %) liegt, aber deutlich höher ist als in Studiengängen wie Medizin oder Lehramt (ca. 11-13 %). Viele Studierende brechen das Studium sogar erst nach dem 10. Semester ab, oft wegen Leistungsdruck, mangelnder Eignung oder fehlender fachlicher Identifikation, wobei der extreme Druck und die Struktur des Examens zu psychischen Belastungen führen. 

Wie viel schaffen Jurastudierende?

Im Durchschnitt beträgt die Studiendauer 11 Semester, nur 1,5 Prozent schaffen es innerhalb von 4 bis 6 Semestern. Von den 9481 zur Prüfung zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten studierten 491 Personen (5 Prozent) 4 bis 7 Semester, bis sie das Erste Staatsexamen ablegten.

Ist Jura das schwerste Studium?

Ja, Jura gilt als eines der schwierigsten Studienfächer in Deutschland, was an der enormen Stoffmenge, den langen Studiendauern und vor allem an den extrem anspruchsvollen Staatsexamen mit hohen Durchfallquoten liegt, aber auch an der geforderten Denkweise und dem hohen Zeitaufwand. Ob es das schwierigste ist, hängt von persönlichen Fähigkeiten ab, wird aber oft in einem Atemzug mit Medizin, Physik und MINT-Fächern genannt.
 

Durch das Jura Staatsexamen gefallen? Hoffnungslosigkeit oder Neustart?

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Welche sind die 3 schwersten Studiengänge?

  • Was sind die schwersten Studiengänge?
  • Ranking schwerste Studiengänge.
  • Platz 1: Medizin.
  • Platz 2: Jura.
  • Platz 3: Maschinenbau.
  • Platz 4: Physik.
  • Platz 5: Pharmazie.
  • Platz 6: Mathematik.

Ist Jura schwerer als Medizin?

Beide Studiengänge, Jura und Medizin, gelten als extrem anspruchsvoll und gehören zu den schwierigsten in Deutschland, wobei die Schwierigkeit subjektiv ist und stark vom Typus des Lernenden abhängt. Jura fordert vor allem strukturelles Denken und das Bewältigen hoher Durchfallquoten in den Staatsexamen, während Medizin ein breites, naturwissenschaftliches Wissen mit enormer Lernbelastung kombiniert. Es gibt keinen klaren "Gewinner" bei der Frage, welcher schwerer ist; beide erfordern Disziplin, aber auf unterschiedliche Weise.
 

Wie viele Stunden pro Tag sollte man Jura lernen?

I.

Bei dessen Anfertigung sollten Sie sich an den Stoffkatalog der Juristenausbildungsordnung orientieren. Den Lernplan sollten Sie so ausrichten, dass Sie zu Beginn des Jurastudiums ca. 4 Tage pro Woche effektiv 8 Stunden lernen. Es empfiehlt sich am Vormittag von 9-12 Uhr und am Nachmittag von 13-18 Uhr zu lernen.

Wie viel verdient ein Jurist pro Monat?

Als Jurist verdient man in Hamburg durchschnittlich 67.085€ im Jahr. Das entspricht einem monatlichen Bruttogehalt von 5.590€. Das Gehalt als Jurist liegt in Hamburg zwischen 55.246€ und 77.500€. Als Jurist bekommst du einen durchschnittlichen Stundenlohn in Höhe von 32€.

Ist 7 Punkte in Jura gut?

Ein "vollbefriedigend" erreichst du dabei schon mit 9 Punkten, ein "sehr gut" mit 14 Punkten. Ab einer Gesamtbewertung von mindestens 9 Punkten (vollbefriedigend) oder besser spricht man in den Rechtswissenschaften von einem sogenannten Prädikatsexamen.

Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Ja, 18 Punkte sind im juristischen Staatsexamen theoretisch erreichbar (als Höchstnote), aber extrem selten; es handelt sich um eine absolute Ausnahmeerscheinung, da die Bewertung sehr streng ist, aber es gibt Berichte über einzelne Klausuren oder Prüfungen, in denen diese Punktzahl vergeben wurde, wobei der Gesamtdurchschnitt dann meist niedriger lag. 

Was ist das meist studierte Fach in Deutschland?

In Deutschland ist Betriebswirtschaftslehre (BWL) das meiststudierte Fach, gefolgt von Informatik und Medizin, wobei sich auch Psychologie, Rechtswissenschaft und Ingenieurfächer großer Beliebtheit erfreuen, mit leichten Unterschieden je nach Geschlecht. 

Wie alt ist der durchschnittliche Jura-Absolvent?

Das Durchschnittsalter von Jura-Absolventen liegt beim Berufseinstieg nach dem ersten Staatsexamen meist zwischen 24 und 27 Jahren, nach dem zweiten Staatsexamen (Referendariat) eher bei 26 bis 29 Jahren, wobei der Hauptfaktor die Studiendauer ist, die oft 10 Semester (ca. 5 Jahre) beträgt, aber durch Praktika und Wartezeiten variiert. Die meisten beginnen direkt nach dem Abitur (18-19 Jahre) und sind somit relativ jung.
 

In welchem Bundesland ist Jura am einfachsten?

In Hamburg und Niedersachsen sind es immerhin noch über 8,5 %. Auch das kann dafür sprechen, dass das Studium den Kandidat:innen hier vergleichsweise leicht fällt. Mit einem „Ausreichend“ gerade so geschafft haben es in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils über 25 % die meisten Prüflinge.

Wie viele Juristen haben Doppelprädikat?

Ein Doppelprädikat ist relativ selten. Auf der Basis der von Rechtsanwälten erzielten Noten ist davon auszugehen, dass die Doppelprädikatsquote bei rund 13 % liegt.

Was ist eine gute Note in Jura?

Eine "gute" Note im Jurastudium (Staatsexamen) entspricht 11,50 bis 13,99 Punkten und ist eine sehr starke Leistung, die nur von einem kleinen Prozentsatz der Absolventen erreicht wird, da sie deutlich über dem "befriedigend" (6,50-8,99 Pkt.) liegt und eine Voraussetzung für bestimmte Karrierewege wie das Notariat sein kann. Sie gehört zu den sogenannten Prädikatsnoten (neben "sehr gut") und signalisiert exzellente juristische Fähigkeiten.
 

Wer verdient 80.000 brutto im Jahr?

Wer 80.000 € brutto im Jahr verdient, gehört in Deutschland zu den besserverdienenden Arbeitnehmern und findet sich häufig in qualifizierten Berufen wie Ärzte (Fach-/Oberärzte), Unternehmensberater, Juristen, IT-Spezialisten (Softwarearchitekten, Data Scientists) oder leitende Ingenieure und Controller, oft mit Berufserfahrung oder in Schlüsselpositionen. Auch in Branchen wie der Öl- und Gasindustrie oder im Finanzwesen (Investmentbanking, Portfolio Manager) sind solche Gehälter üblich. 

Wer verdient besser, Jurist oder Arzt?

Bestbezahlte Berufe mit Studium

Betriebswirtschaftler:in mit 55.300 € im Jahr. Jurist:in mit 63.800 € im Jahr. Mediziner:in mit 88.300 € im Jahr.

Sind 70.000 Euro ein gutes Gehalt in Deutschland?

Ein gutes Gehalt in Deutschland hängt von Ihrem Fachgebiet, Ihrer Erfahrung und Ihren Ansprüchen an den Lebensstandard ab. Im Allgemeinen gilt ein Bruttojahresgehalt zwischen 64.000 € und 70.000 € als sehr gut . Dies entspricht einem Nettogehalt von rund 40.000 € bis 43.000 € pro Jahr und ermöglicht einen komfortablen Lebensstandard in den meisten deutschen Städten (Quelle).

Wie viele fallen endgültig durch Jura?

Die meisten schaffen es beim zweiten Mal. Doch die Statistik zeigt: Einige scheitern endgültig. 2025 liegt die endgültige Durchfallquote im 1. Examen bundesweit bei etwa 3–4 %, in manchen Bundesländern sogar bei über 6 %.

Welches ist das schwierigste Jahr im Jurastudium?

Das Jurastudium stellt eine akademische Herausforderung dar; die meisten Studierenden sind sich einig , dass das erste Studienjahr („1L“) das schwierigste ist. Dies liegt unter anderem daran, dass im Jurastudium völlig andere Lehrmethoden zum Einsatz kommen als in den meisten anderen Hochschulen übliche Vorlesungen.

Ist es normal, mit 22 zu studieren?

Das durchsnittliche Eintrittsalter für das Studium liegt laut Statista bei 21,9 das also vollkommen normal. Vor G8 und Wehrdienstanschaffung war es vermutlich noch höher. Natürlich gibt es Leute mit einem klaren linearen Lebenslauf, aber nur weil deiner etwas anders ist ist das noch lange nicht problematisch.

Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?

Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis nur mit viel Anlauf über Quoten wie die Zentrale Eignungsquote (ZEQ) oder TMS (Test für Medizinische Studiengänge), da die Abiturbestenquote (ABQ) Einser-Noten erfordert; Alternativen sind private Hochschulen, das Studium im Ausland (z.B. Ungarn, Polen) oder über die Bundeswehr sowie durch eine Ausbildung/FSJ, die Punkte bringt, aber der TMS ist oft der beste Weg.
 

Wann darf man kein Jura mehr studieren?

In den ersten vier Semestern beschäftigen sich die Studenten mit Bürgerlichem, Öffentlichem und Straf-Recht und schreiben darüber eine Zwischenprüfung. Wer die nicht besteht, wird exmatrikuliert und kann danach in Deutschland kein Jura mehr studieren.

Was ist das schwerste Studium der Welt?

Es gibt nicht das eine schwerste Studium, aber Medizin, Physik, Pharmazie, Maschinenbau und Jura werden durchweg als die anspruchsvollsten genannt, wegen enormer Lernpensums, hohem Abstraktionsgrad und komplexen Inhalten, wobei Medizin oft an erster Stelle steht, gefolgt von Naturwissenschaften und technischen Fächern, die hohe Durchfallquoten aufweisen, aber auch Studiengänge wie Astrophysik und Architektur gelten als extrem fordernd. Der Schwierigkeitsgrad hängt stark von den persönlichen Stärken, Interessen und der Motivation ab, so. 

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