Wie viele fallen durchs Staatsexamen Jura?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Ricarda Pape B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026sternezahl: 4.8/5 (12 sternebewertungen)
Die Durchfallquoten im juristischen Staatsexamen variieren, aber oft fallen im ersten Versuch rund 25-30 %, im zweiten Versuch etwa 10-12 % durch, wobei es erhebliche regionale Unterschiede gibt, mit tendenziell höheren Quoten im ersten Examen (2023 z.B. 72,5% bestanden) und niedrigeren im zweiten (2023 rund 12% Durchfall). Viele scheitern nicht nur einmal, sondern endgültig, wenn sie den zweiten Versuch nach einem Fehler nicht wahrnehmen, was die Dunkelziffer der Abbrecher erhöht.
Wie viele fallen durchs 2. Staatsexamen Jura?
Insgesamt 9.505 Kandidat:innen haben die Prüfungen zum Zweiten Staatsexamen im Jahr 2023 abgelegt. Das zeigen die neuesten Zahlen des Bundesamts für Justiz. Die Durchfallquote lag dabei wie im Vorjahr 2022 auch bei ungefähr 12 Prozent. Doch ein Vergleich zwischen den Bundesländern zeigt erhebliche Unterschiede.
Wie viel Prozent schaffen Jurastudium?
2022 haben 8.765 Studierende nach durchschnittlich 10,6 Semestern erfolgreich die Erste Juristische Prüfung absolviert. Dies stellt einen Anstieg gegenüber dem Jahr 2021 (8.730) dar. Die bundesweite Bestehensquote beim staatlichen Prüfungsteil beträgt 73,8 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (75,3 % ) gesunken.
Was ist das schwierigste Staatsexamen in Deutschland?
💭 Das Jura-Staatsexamen gilt als eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland. Es verlangt umfassendes Wissen, präzises Arbeiten unter Zeitdruck und tiefes Verständnis der Rechtsmaterien. Ob es das schwerste ist, hängt von der individuellen Perspektive ab – klar ist: Eine gute Vorbereitung ist entscheidend!
Wie viele Leute brechen Jura ab?
Die Abbrecherquote im Jurastudium liegt übrigens bei 24 % – und damit unter der durchschnittlichen Abbruchquote aller Studiengänge (32 %). Durchschnittlich erfolgt der Abbruch des Jurastudiums nach dem 7. Semester, etwa 25 % der Jurastudierenden brechen das Studium sogar erst nach dem 10. Semester ab.
Juristisches Staatsexamen - Die richtige Vorbereitung - Welche Lernmethode - Jura
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Ist 7 Punkte in Jura gut?
Ein "vollbefriedigend" erreichst du dabei schon mit 9 Punkten, ein "sehr gut" mit 14 Punkten. Ab einer Gesamtbewertung von mindestens 9 Punkten (vollbefriedigend) oder besser spricht man in den Rechtswissenschaften von einem sogenannten Prädikatsexamen.
Welche Prüfung gilt als die schwierigste der Welt?
Die Diplomprüfung zum Master Sommelier gilt laut World Scholars Hub als die "schwierigste Prüfung der Welt" und ist die hochwertigste Ausbildung der gastronomischen Branche weltweit. Nur 300 Anwärter:innen haben das Diplom seit 1989 erlangt.
Hat schon mal jemand 18 Punkte in Jura geschrieben?
Im Jahre 2021 erreichten beispielsweise in der staatlichen Pflichtfachprüfung (= Erste Juristische Staatsprüfung) bundesweit nur 24 von über 12.000 Kandidaten ein „Sehr gut“. Die Höchstpunktzahl von 18 Punkten wird dabei im Grunde genommen nie vergeben (wenige Ausnahmen bestätigen die Regel).
In welchem Bundesland ist Jura am leichtesten?
Noten im Ersten Staatsexamen
Mit einem „Ausreichend“ gerade so geschafft haben es in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils über 25 % die meisten Prüflinge.
Wie hoch ist die Durchfallquote im 1. Staatsexamen?
Durchfallquote im 1. juristischen Staatsexamen. Laut den aktuellsten Zahlen liegt die bundesweite Durchfallquote im ersten juristischen Staatsexamen im Jahr 2025 bei etwa 26 %. Damit hat sich die Zahl leicht verschlechtert im Vergleich zu 2022 (damals 24,7 %).
Wie viele bestehen Jura endgültig nicht?
Januar 2022 die Aufsichtsarbeiten der staatlichen Pflichtfachprüfung abgelegt hatten. Von den Teilnehmenden gaben 82,02% an, die Prüfung bestanden zu haben, 5,23% sind einmal durchgefallen und planen einen weiteren Versuch. Lediglich 1,31% der befragten Personen haben das erste Staatsexamen endgültig nicht bestanden.
Ist Jura schwerer als Medizin?
Jura ist ein einfacheres Fach, aber ein schwierigeres Umfeld (mehr Professoren wollen deine mangelnde Vorbereitung aufdecken). Medizinstudium ist ein einfacheres Umfeld (relativ fürsorglicher, respektvoller im Vergleich zum Jurastudium), aber ein schwierigeres Fach.
Wie alt ist man beim 1. Staatsexamen Jura?
Im Durchschnitt kann man daher sagen, dass ein Jurastudent, der direkt nach dem Abitur (Alter etwa 18-19 Jahre) das Studium beginnt, zwischen 24 und 28 Jahren alt ist, wenn er oder sie in die Anwaltschaft eintritt.
Wie viele Juristen haben Doppelprädikat?
Ein Doppelprädikat ist relativ selten. Auf der Basis der von Rechtsanwälten erzielten Noten ist davon auszugehen, dass die Doppelprädikatsquote bei rund 13 % liegt.
Was ist eine gute Note im Staatsexamen Jura?
11.50 - 13.99 gut 9.00 - 11.49 vollbefriedigend Page 2 Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts für Justiz ‒ www.gesetze-im-internet.de - Seite 2 von 2 - 6.50 - 8.99 befriedigend 4.00 - 6.49 ausreichend 1.50 - 3.99 mangelhaft 0 - 1.49 ungenügend.
Wie hoch ist die Durchfallquote im Referendariat?
Im Referendariat hingegen liegt die Abbruchquote lediglich bei 5 Prozent. Die DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing sagte dazu am 15. Januar 2025: „Der immer wieder beschriebene außerordentliche ‚Praxisschock' sowie besonders hohe Abbruchquoten im Referendariat sind ein Mythos!
Welche Uni hat den besten Ruf für Jura?
Zu den fünf besten Universitäten in Deutschland im Bereich Jura zählen 2025 demnach in absteigender Reihenfolge: die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität zu Köln und die Universität Hamburg.
Welches ist das leichteste Studium?
Fazit. Das Ranking nach den einfachsten Studiengängen zeigt, dass Medien– und Kommunikationswissenschaften, Lehramt, BWL, Sprachwissenschaften sowie soziale Arbeit zu den eher wenig zeitintensiven und kraftaufwendigen Studiengängen gehören.
Sind 8 Punkte in Jura gut?
Gut: 11,50-13,99 Punkte. Vollbefriedigend: 9,00-11,49 Punkte. Befriedigend: 6,50-8,99 Punkte. Ausreichend: 4,00-6,49 Punkte.
Wie viele Punkte gibt es für eine Großkanzlei?
Je besser die Noten, desto höher das Gehalt. Großkanzleien gehen nach dem 18-Punkte-Prinzip vor: Sie nehmen eigentlich nur Bewerber, die aus beiden Examina jeweils mindestens acht Punkte mitbringen, dazu kommen noch die Zusatzqualifikationen LL. M. und Promotion, die mit jeweils einem Punkt bewertet werden.
Was war das beste Jura-Examen jemals?
Der damals 21-Jährige Freiburger Student hat mit insgesamt 15,66 Punkten das Beste jemals in Baden-Württemberg geschriebene 1. Staatsexamen abgelegt. Noch besser machte es 2010 der Passauer Student Philipp Scheibenpflug, der das zumindest bis dahin beste Examen Bayerns, mit ganzen 16,35 Punkten geschrieben hatte.
Hat jemals jemand 18 Hole-in-Ones geschafft?
Auf anderen Spielsystemen ist eine perfekte Runde mit 18 Hole-in-Ones äußerst selten , obwohl solche Runden in Schweden sowohl auf Filz- als auch auf Betonplätzen gemeldet wurden.
Ist Steuerberater schwerer als Jura?
Rein von den Zahlen betrachtet (auf die Durchfallquoten bezogen) scheint man wesentlich leichter durch das jura Examen zu kommen und dieses zu bestehen als das Steuerberater Examen. Wie Sinnhaftig der Vergleich insgesamt ist, steht insgesamt in Frage.
Was ist das schwerste Berufsexamen?
Das Examen zum Wirtschaftsprüfer gilt als eine der härtesten Prüfungen im deutschen Bildungswesen, weil umfassendes Wissen aus Wirtschaftswissenschaften und Recht abgefragt wird.
Welche Prüfung hat die höchste Durchfallquote?
Das Steuerberaterexamen gilt als eine der anspruchsvollsten und schwierigsten Prüfungen in Deutschland. Rund jeder zweite angehende Steuerberater scheitert im ersten Versuch. Nach dem zuletzt positiven Trend liegt die Bestehensquote aktuell (2022/23) mit 45,1 Prozent deutlich unter den Ergebnissen der letzten Jahre.
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