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Wie viele fallen durchs Abi Bayern?

Gefragt von: Gerd Richter-Langer  |  Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026
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In Bayern liegt die Abitur-Durchfallquote bei etwa 4,5 %, basierend auf älteren Daten, aber die Zahlen schwanken jährlich; es gibt keine aktuelle offizielle Zahl für 2024, aber Schulen berichten von etwa 3-5 % Nichtbestehen, mit Sonderfällen wie dem "Doppel-Abi"-Jahrgang 2025, der das G8-Ende markierte und die Statistik beeinflusste.

Wie viel Prozent schaffen das Abitur in Bayern?

In Bayern bleibt der Anteil an jungen Menschen, die das Abitur machen, auch auf längere Sicht recht konstant. Der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife an der gleichaltrigen Wohnbevölkerung betrug im Abschlussjahr 2015 bayernweit 31,6 Prozent.

Kann man mit 4.0 Abi bestehen?

Ja, man kann ein Abitur mit der Endnote 4,0 theoretisch bestehen, da dies die Grenze zum Bestehen darstellt und die Mindestanforderungen erfüllt, aber es ist ein sehr knappes Bestehen (ausreichend), und die Chancen für zulassungsbeschränkte Studiengänge sind gering, da viele Universitäten einen besseren Schnitt (oft 3,0 oder besser) erwarten oder brauchen. Mit 4,0 hat man es gerade noch geschafft, aber oft sind alternative Wege wie Fachhochschulen, duale Studiengänge oder Aufnahmeprüfungen besser, um auch mit dieser Note einen Studienplatz zu bekommen. 

Ist in Bayern das Abi schwerer?

Ob das bayerische Abitur tatsächlich schwerer ist, ist umstritten und hängt von der Perspektive ab: Statistische Daten (Durchschnittsnoten, Durchfallquoten) deuten manchmal sogar auf ein leichteres oder zumindest nicht das schwierigste Abi hin, was an der hohen Qualität des Unterrichts oder der Bewertungspraxis liegen könnte. Andererseits gibt es das Klischee und die Wahrnehmung, dass die bayerischen Anforderungen generell höher sind und die Umstellung auf G8/G9 die Situation verändert hat, was zu einem "Geister-Abi" mit wenigen Prüflingen führen kann.
 

Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?

Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis nur mit viel Anlauf über Quoten wie die Zentrale Eignungsquote (ZEQ) oder TMS (Test für Medizinische Studiengänge), da die Abiturbestenquote (ABQ) Einser-Noten erfordert; Alternativen sind private Hochschulen, das Studium im Ausland (z.B. Ungarn, Polen) oder über die Bundeswehr sowie durch eine Ausbildung/FSJ, die Punkte bringt, aber der TMS ist oft der beste Weg.
 

Abitur-Note: So berechnen sie deinen endgültigen Notendurchschnitt! | Leo Eckl

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Ist das Abi heute schwerer als früher?

Fazit. Je nachdem, welche Zahlen man genau betrachtet, gibt es heute tatsächlich etwas bessere Abiturnoten als früher. Richtig ist aber auch: Zumindest in einigen Bundesländern rasseln heute auch mehr Schülerinnen und Schüler durch die Abi-Prüfung.

Ist 2,8 ein guter Durchschnitt Abi?

In vielen Fällen wird ein Durchschnittsnote von etwa 3,0 oder schlechter als unterdurchschnittlich betrachtet. Ob ein Durchschnitt von 2,6 Abi schlecht ist oder 2,8 Abi-Durchschnitt schlecht ist, hängt von der genannten Skala ab. Nach dieser Skala wird ein Durchschnitt unter 3,0 nicht als schlechtes Abitur betrachtet.

Kann man mit 2.0 Medizin studieren?

Das bedeutet: Selbst mit einem Abitur von zum Beispiel 2,0 hast du noch Möglichkeiten, Medizin zu studieren – solange du bereit bist, dich entsprechend vorzubereiten bzw. zu informieren. Außerdem: Sobald du dich bei Hochschulstart bewirbst, wirst du automatisch für die drei Hauptquoten berücksichtigt.

Ist ein Notendurchschnitt von 6,0 möglich?

Allerdings verwenden viele Gymnasien auch eine gewichtete Notenskala – die bis zu 5,0 oder sogar 6,0 reichen kann – um Schüler für die Teilnahme an anspruchsvolleren Kursen wie Advanced Placement (AP), Dual Credit, Honors oder International Baccalaureate (IB) zu belohnen.

Was ist der häufigste Abi-Durchschnitt?

Die durchschnittliche Abiturnote lag an den Gymnasien bei 2,25, an den Stadtteilschulen bei 2,52 und an den Beruflichen Gymnasien bei 2,54.

Ist das bayerische Abitur das schwerste?

Das bayerische Abitur gilt als anspruchsvoll und wird oft als eines der schwersten im Bundesvergleich angesehen, was auch durch die traditionell niedrigeren Durchschnittsnoten (z.B. um 2,2-2,3) und die strengere Bewertungspraxis gestützt wird, aber Noten und Quoten sind nur ein Indikator, da auch Lehrplan und Unterrichtsqualität eine Rolle spielen. Aktuell (Stand 2024/2025) zeigen Zahlen aber auch, dass Bayern oft bessere Notendurchschnitte hat als manche andere Länder, was auf eine andere Bewertungskultur hindeutet, während Bundesländer wie Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen oft als schwieriger gelten.
 

Warum gibt es 2026 so wenig Abiturienten?

Keine Abschlussfeiern, keine Abibälle und für die Unternehmen keine Absolventen, die in den Ausbildungsmarkt drängen. Hintergrund dieser besonderen Situation ist die vor Jahren vollzogene Umstellung vom achtjährigen auf den neunjährigen Weg zum Abitur (G8 auf G9).

Wann fällt man bei Abi durch?

Mindestens 100 von maximal 300 möglichen Punkten müssen in den Abiturprüfungen zum Bestehen erreicht werden, in zwei Fächern, darunter mindestens eines auf erhöhtem Anforderungsniveau, müssen jeweils 5 Punkte erreicht werden.

In welchem Fach fallen die meisten Schüler durch?

Mathematik ist mit Abstand das am häufigsten gewählte mündliche Prüfungsfach. Die zunehmende Häufigkeit der mündlichen Mathe-Prüfungen ist die Kehrseite der abnehmenden schriftlichen Mathe-Prüfungen.

Wo ist das leichteste Abi in Deutschland?

Das leichteste Abitur gibt es tendenziell in Thüringen, gefolgt von Sachsen und Brandenburg, basierend auf niedrigeren Durchschnittsnoten und Durchfallquoten im bundesweiten Vergleich, wobei die genauen Zahlen jährlich leicht variieren, aber Thüringen meist an der Spitze liegt.
 

Kann man mit 3.5 Abi Medizin studieren?

Fazit: Mit 3,0 Medizin studieren – ja, das geht!

Mit Zielstrebigkeit, Geduld und einer klaren Strategie kannst du dir deinen Traum vom Arztberuf erfüllen – auch mit einem Abi-Schnitt von 3,0 oder schlechter. Das Wichtigste ist: Gib nicht auf, sondern such dir den Weg, der zu dir passt.

Ist es zu spät mit 23 Medizin zu studieren?

Es ist nicht zu spät! Bei uns (momentan 2. FS) gibt es auch Studenten, die schon einen Bachelor haben oder vorher gearbeitet haben und jetzt verheiratet mit Kindern nochmal neu anfangen um ihrem Traumberuf nachzugehen! 23 ist da sogar noch relativ im Mittelfeld.

Ist 2,5 Abi gut?

Wenn dein Schnitt genau 2,50 ist, dann ist es gut. Ab 2,51 befriedigend.

Was ist ein guter Abi-Durchschnitt?

Ein guter Abischnitt ist subjektiv, aber alles unter 2,0 gilt allgemein als sehr gut, ein Schnitt zwischen 2,0 und 2,5 wird als gut angesehen, während über 3,0 als befriedigend bis ausreichend gilt, wobei unter 3,0 oft noch als solide für viele Studiengänge gilt, auch wenn es auf den NC ankommt. Der beste Schnitt ist 1,0, aber auch mit einem 2,0-Schnitt hat man oft gute Chancen auf einen Studienplatz, während ein 4,0 das absolute Minimum zum Bestehen darstellt, aber für viele Studiengänge nicht mehr ausreicht. 

Ist ein Notendurchschnitt von 2,8 ein Platz auf der Ehrenliste?

Auszeichnung: Aktueller ungewichteter Notendurchschnitt von 2,70 – 3,29 (durchschnittliche Kursnoten von 3,00 – 3,49 für das Jahr).

Was kann man mit schlechtem Abi studieren?

Mit schlechtem Abitur kannst du viele Fächer studieren, oft ohne Numerus Clausus (NC) an privaten Hochschulen, Fachhochschulen oder dualen Studiengängen, in Bereichen wie BWL, Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften oder Naturwissenschaften, aber auch mit alternativen Wegen wie TMS (Test für Medizinische Studiengänge) für Medizin, Auslandsstudium oder über den zweiten Bildungsweg. Wichtig sind Motivation, die Wahl des richtigen Studiengangs und die Nutzung alternativer Zugänge, nicht nur der NC. 

Wie alt ist der jüngste Abiturient?

Bonn – Abi mit elf, jetzt Studium mit zwölf!

Lina Heider (12) ist Deutschlands jüngste Abiturientin – und jetzt auch Deutschlands wohl jüngste Studentin. Die Turbo-Schülerin hat nach nur sechs Jahren Schulzeit das Abi in der Tasche.

Wie viele Leute fallen beim Abi durch?

Durchgefallen Knapp 5,2 Prozent der Prüflinge fiel 2024 durchs Abitur. 2021 waren es unter 3,4 Prozent gewesen, in den Folgejahren lag die Quote bei 4,4, dann 4,9 Prozent.

Ist das Abi in Bayern schwerer als in Berlin?

Mutmaßlich einfacher als in Bayern oder Baden-Württemburg soll das Abitur in den Bundesländern Berlin, Bremen und Brandenburg sein. In Berlin dürfen Schüler in Mathematik aus zwei Aufgaben wählen. In Bayern übernimmt das der Lehrer.