Zum Inhalt springen

Wie viele Deutsche studieren in Österreich Medizin?

Gefragt von: Nathalie Bertram  |  Letzte Aktualisierung: 14. September 2026
sternezahl: 4.5/5 (6 sternebewertungen)

Im Jahr 2021 studierten rund 2.585 deutsche Staatsangehörige Medizin in Österreich, womit Österreich das beliebteste Land für deutsche Medizinstudierende im Ausland war. Aktuellere Zahlen zeigen, dass über 2.500 Deutsche in Österreich Medizin studieren, eine Zahl, die durch hohe Anmeldezahlen beim MedAT-Aufnahmetest und die Attraktivität des Studiums in Österreich (kein NC, gemeinsame Sprache) bestätigt wird, auch wenn die genaue Zahl von Jahr zu Jahr schwankt.

Wie viele Deutsche nehmen am MedAT teil?

📚 MedAT 2025: Über 12.000 traten an! Heute stellten sich 12.394 Bewerber*innen dem Aufnahmeverfahren für ein Medizinstudium an den Unis in Wien, Graz, Innsbruck und Linz. Von insgesamt 15.668 Angemeldeten ein starkes Zeichen für den Traum vom weißen Kittel!

Wie viel Prozent braucht man, um MedAT zu schaffen?

Mehr als 70 % der Punkte sollte man dennoch an allen Universitäten anstreben. Mit knapp 80 % hätte man unseren Zahlen zufolge an grundsätzlich jeder Universität in den letzten Jahren einen Humanmedizinstudienplatz erhalten. Aus diesem Grund empfehlen wir beim MedAT zu versuchen, die 80-Prozentmarke zu knacken.

Ist das Medizinstudium in Österreich besser als in Deutschland?

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Medizinstudium in Österreich für Deutsche eine gute Alternative darstellt. Zwar gibt es keinen Numerus Clausus, allerdings muss man für den Aufnahmetest viel lernen, um gut genug abzuschneiden.

Warum studieren so viele Deutsche in Österreich Medizin?

Kein NC – stattdessen Aufnahme über den MedAT

Österreich ist für viele Studieninteressierte aus Deutschland und anderen EU-Staaten ein interessanter Studienort. Das liegt vor allem daran, dass es keinen Numerus Clausus gibt und die Aufnahme ausschließlich über den MedAT geregelt wird.

AS A DOCTOR IN AUSTRIA | ALL QUESTIONS ANSWERED

16 verwandte Fragen gefunden

Welchen Abi-Schnitt braucht man für Medizin in Österreich?

Für ein Medizinstudium in Österreich brauchen Interessierte aus Deutschland zwar Abitur, aber keinen 1,0-Schnitt. Nur das Testergebnis zählt. Nach der Bewerbung an einer der Universitäten und der Anmeldung zum MedAT wird eine Kostenbeteiligung von 110 Euro fällig, die innerhalb der Anmeldefrist gezahlt werden muss.

Ist das Medizinstudium in Österreich schwer?

Wie schwer ist das Medizinstudium in Österreich? Medizin studieren in Österreich ist keine leichte Sache. Das Medizinstudium verlangt ein enormes Durchhaltevermögen, ein gutes Zeitmanagement und eine hohe Lernbereitschaft. Du studierst viele Semester und musst dir dabei eine große Menge an Stoff aneignen.

Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?

Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis nur mit viel Anlauf über Quoten wie die Zentrale Eignungsquote (ZEQ) oder TMS (Test für Medizinische Studiengänge), da die Abiturbestenquote (ABQ) Einser-Noten erfordert; Alternativen sind private Hochschulen, das Studium im Ausland (z.B. Ungarn, Polen) oder über die Bundeswehr sowie durch eine Ausbildung/FSJ, die Punkte bringt, aber der TMS ist oft der beste Weg.
 

Wie viele schaffen 100% im TMS?

Etwa 34 Prozent aller Testteilnehmer*innen liegen mit ihren Standardwerten zwischen 100 und 110; ebenso viele erzielen Werte zwischen 90 und 100. Etwa 48 Prozent aller Teilnehmenden erreichen Werte zwischen 100 und 120; ebenso viele erreichen Werte zwischen 80 und 100.

Was ist die schwerste Uni Österreichs?

Die Universität Wien ist Österreichs prestigeträchtigste Hochschuleinrichtung und steht weltweit auf Platz 151. Sie ist auch die größte und älteste (gegründet 1365) deutschsprachige Universität der Welt.

Ist es möglich, den MedAT 2025 zu wiederholen?

Nein, das ist nicht möglich. Wenn Sie mehrmals am Aufnahmeverfahren teilnehmen, müssen Sie sich jedes Jahr zum Aufnahmetest über das Anmeldeformular Ihres gewünschten Standortes anmelden.

Wie viele Studienplätze Medizin gibt es in Österreich?

Wie viele Medizinstudienplätze gibt es in Österreich? Im Jahr 2024 stehen insgesamt 1.900 Studienplätze für Humanmedizin (1.756) und Zahnmedizin (144) an den öffentlichen medizinischen Universitäten zur Verfügung. Diese Anzahl bleibt auch 2025 unverändert und soll bis 2028 weiter steigen.

War der MedAT 2025 schwer?

Der MedAT 2025 war inhaltlich wirklich fair und gut machbar. Es gab keine unerwarteten Aufgaben, alles war mit den gängigen Vorbereitungsmaterialien gut lösbar, und der Test war strukturiert und vorhersagbar.

Hat Deutschland zu wenig Medizinstudienplätze?

Ungeachtet zahlreicher Appelle habe sich die Zahl der Medizinstudienplätze in den vergangenen Jahren nur leicht von rund 9.000 im Wintersemester 2015/2016 auf rund 10.200 im Wintersemester 2024/2025 erhöht. An verschiedenen Orten seien neue Medizinstudienplätze, sogar neue Fakultäten entstanden.

Wie viele Medizinstudenten haben Ärzte als Eltern?

Die Berufsmonitoring-Studie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zeigt, dass die Eltern bei knapp einem Viertel der befragten Medizinstudierenden selbst Medizinerinnen oder Mediziner sind.

Kann man mit 1.9 Medizin studieren?

Mit einem Schnitt von 1,9 ist es trotzdem möglich, Medizin zu studieren.

Wo ist das Medizinstudium am einfachsten?

Es gibt nicht das leichteste Medizinstudium, aber bestimmte Unis (z.B. MH Brandenburg, RWTH Aachen, Heidelberg) gelten wegen guter Betreuung und Abschlussquoten als "leichter", während Länder wie Finnland generell stressärmer sind; am wichtigsten sind aber individuelle Lernstile und Motivation, wobei private Unis oder alternative Wege (TMS, Ausland) ebenfalls Chancen bieten, um das Studium zu beginnen. 

Welchen IQ haben Medizinstudenten?

Aber für die meisten Menschen ist der IQ kein Indikator dafür, was sie erreichen können oder nicht. Der durchschnittliche IQ von Ärzten liegt anscheinend bei etwa 125 (nach Wechsler), was etwa dem 95. Perzentil entspricht. Allerdings würden viele Ärzte eher im Bereich des 85.

Ist die Tum eine Elite Uni?

Ja, die Technische Universität München (TUM) gilt definitiv als eine Elite-Universität, was durch ihre konstant Spitzenplatzierungen in nationalen und internationalen Rankings (wie QS, THE) sowie ihre Förderung als Exzellenzuniversität in der deutschen Exzellenzstrategie bestätigt wird, was sie zu einer der besten Hochschulen Deutschlands und Europas macht. Sie zeichnet sich durch herausragende Forschung und Lehre aus, besonders in Natur- und Ingenieurwissenschaften, und zieht viele Top-Talente an.
 

Welche ist die beste Uni für Medizin in Österreich?

(Wien, 11-11-2024) Die MedUni Wien hat im renommierten Shanghai Global Ranking of Academic Subjects in der Kategorie “Clinical Medicine” gegenüber dem Vorjahr (Platz 76-100) einen Sprung nach vorne gemacht und hat sich mit der Listung auf den Plätzen 51-75 unter den besten medizinischen Universitäten der Welt platziert ...

Ist Österreich ein guter Ort zum Medizinstudium?

Ein Medizinstudium in Österreich bietet zahlreiche Vorteile, darunter erschwingliche Studiengebühren, Einblick in die medizinische Spitzenforschung und Möglichkeiten für Praktika in europäischen Gesundheitseinrichtungen.

Wo hat man die größten Chancen auf ein Medizinstudium?

1,0 und die Abiturbestenquote. Mit einem Abiturdurchschnitt von 1,0 hast du Chancen, über die Abiturbestenquote von Hochschulstart einen Studienplatz zu ergattern. In dieser Quote werden 30 % aller Studienplätze für Medizin an die Top-Abiturienten verteilt, zu denen du mit 1,0 auf jeden Fall gehörst.

Nächster Artikel
Wer streamt The Human Voice?