Wie viele Aktien kaufen für Anfänger?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Giesela Braun | Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2026sternezahl: 4.4/5 (2 sternebewertungen)
Für Anfänger sind ETFs ideal für einen einfachen Start, da sie automatisch breit streuen, aber wenn Sie Einzelaktien kaufen, sollten Sie mit kleinen Beträgen (z.B. ab 25€ monatlich mit Sparplänen) beginnen, mehrere Aktien (20-30 als Richtwert) aus verschiedenen Branchen kaufen und nicht mehr als 5% des Kapitals pro Einzelaktie riskieren, um das Risiko zu streuen, da Diversifikation entscheidend ist.
Wie viel sollte man als Anfänger in Aktien Investieren?
Als Anfänger sollten Sie nur Geld investieren, auf das Sie längerfristig verzichten können, idealerweise gestartet mit einem ETF-Sparplan ab 25€ oder 50€ monatlich für breite Streuung, und erst mit wachsendem Wissen in Einzelaktien gehen, wobei eine einzelne Aktie nicht mehr als 5% Ihres Aktienkapitals ausmachen sollte, um Risiken zu minimieren. Beginnen Sie klein, lernen Sie die Produkte kennen (z.B. mit Musterdepot) und passen Sie die Beträge an, wenn Ihr Vermögen wächst.
Wie viele Aktien sollte ich als Anfänger kaufen?
McHugh meint, dass Personen mit einem Vermögen von weniger als 100.000 Dollar ihre Investitionen in Einzelaktien auf fünf Prozent ihres Gesamtportfolios beschränken sollten.
Wie viele Aktien sollte man mindestens kaufen?
Es gibt keine gesetzliche Mindestanzahl für den Kauf von Aktien, aber für eine sinnvolle Risikostreuung (Diversifikation) empfehlen Experten mindestens 10 bis 15 verschiedene Aktien aus unterschiedlichen Branchen und Regionen; 20-25 Titel sind ein guter Richtwert, um das unsystematische Risiko zu minimieren, wobei die Verteilung und die Qualität der Aktien wichtiger sind als die reine Zahl. Eine Alternative sind breit gestreute ETFs, die Hunderte von Aktien enthalten.
Was ist die 3,57 Regel bei Aktien?
Die 3-5-7-Regel ist eine Risikomanagement-Strategie für Aktien-Trader: 3 % Risiko pro Einzeltrade, 5 % Gesamtrisiko über alle offenen Positionen und ein Gewinnziel von mindestens 7 % (oder 7:1 Risiko-Ertrags-Verhältnis), wobei diese Zahlen als Richtwerte dienen und oft mit der 1%-Regel (nur 1 % des Kapitals pro Trade riskieren) kombiniert werden, um das Kapital zu schützen und die Rentabilität zu steigern.
Investieren in Aktien - Das musst du wissen BEVOR du anfängst
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Wie verdopple ich 5000 Euro?
Um 5.000 € zu verdoppeln, benötigen Sie entweder Zeit (z.B. mit ETFs, ca. 10-12 Jahre bei 6-8 % Rendite) oder höheres Risiko (Einzelaktien, Krypto), wobei das Risiko ebenfalls steigt. Eine sichere Methode ist das Sparen auf Tages- oder Festgeld, aber das dauert deutlich länger. Die 72er-Regel hilft bei der Einschätzung: 72 geteilt durch die erwartete Rendite in Prozent ergibt die ungefähre Verdopplungszeit in Jahren.
Wie lange muss man Aktien halten, damit sie steuerfrei sind?
Auf Ihren Gewinn aus dem Verkauf müssen Sie dann Spekulationssteuer zahlen. Die zehn Jahre sind die sogenannte Haltefrist oder Spekulationsfrist. Sie umgehen also die Spekulationssteuer, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen.
Was wird aus 10000 Euro in 10 Jahren?
In 10 Jahren wird die Kaufkraft schon nur noch bei circa 8.200 Euro liegen. Und hierbei ist noch nicht mit einkalkuliert, dass die Inflationsrate in den nächsten Jahren auch wieder deutlich ansteigen kann, wie wir es in den Jahren 2022 und 2023 gesehen haben.
Wie viele Aktien sollte man auf einmal kaufen?
Ein Portfolio mit zu wenigen Aktien kann zu einem übermäßigen Risiko führen. Andererseits kann eine zu hohe Aktienanzahl die Rendite schmälern, ohne einen nennenswerten zusätzlichen Risikoschutz zu bieten. Die meisten Experten sind sich einig, dass ein gut diversifiziertes Portfolio etwa 20 bis 30 Aktien enthalten sollte.
Wie viel Geld sollte man monatlich in Aktien Investieren?
Faustregel für die Altersvorsorge: Monatlich solltest Du etwa 15 Prozent Deines Nettoeinkommens in einem Aktien-ETF beiseitelegen.
Welche Aktien lohnen sich für Einsteiger?
Für Anfänger eignen sich am besten stabile, etablierte Unternehmen aus defensiven Branchen (z.B. Konsumgüter, Versorger) oder breit gestreute ETFs (z.B. auf den MSCI World), um das Risiko zu minimieren und langfristig zu investieren, statt auf schnelle Gewinne zu spekulieren. Beginnen Sie mit kleinen Beträgen über einen ETF-Sparplan, um ein Gefühl für den Markt zu bekommen, bevor Sie sich mit Einzelaktien beschäftigen, idealerweise nach der Core-Satellite-Strategie. Meiden Sie "heiße Tipps" und investieren Sie nur Geld, das Sie langfristig entbehren können.
Lohnt es sich, eine einzelne Aktie zu kaufen?
Der Kauf einzelner Aktien kann sich lohnen, wenn er zu Ihrer Anlagestrategie und Ihren Anlagezielen passt . Er kann ein idealer Einstieg für Anfänger sein, die sich im Aktienmarkt orientieren möchten, und durch den Cost-Average-Effekt lässt sich der Aktienbesitz schnell zu einem ansehnlichen Portfolio ausbauen.
Wie viel Geld sollte ich in Aktien stecken?
Wie viel Sie in Aktien investieren, hängt von Ihrer Risikobereitschaft, Ihrem Alter und Ihren finanziellen Zielen ab, aber Faustregeln wie "100 minus Lebensalter" (als Prozentanteil im Depot) oder die 50/30/20-Regel (20 % des Einkommens für Sparen/Investieren) können eine Orientierung geben, wobei wichtig ist, niemals Geld zu investieren, das Sie kurz- bis mittelfristig benötigen; ein Notgroschen und eine breite Streuung über ETFs sind ratsam.
Ist es für Anfänger sinnvoll, Aktien zu kaufen?
Aktien kaufen für Anfänger bedeutet, mit einem Depot bei einem Online-Broker, idealerweise über kostengünstige Neobroker, einzusteigen, sich auf langfristige Ziele zu fokussieren und das Risiko durch eine breite Streuung (z.B. mit ETFs) zu minimieren, da nur Geld investiert werden sollte, das langfristig nicht benötigt wird.
Wie viel Geld sollte man im Depot haben?
Eine gängige Faustregel lautet: 100 minus Lebensalter. So viel Prozent kann der Aktienanteil Ihres Depots einnehmen. Mit zunehmendem Alter sinkt also idealerweise der Aktienanteil, weil weniger Zeit bleibt, eventuelle Verluste wieder auszugleichen.
Was besagt die 3-5-7-Regel bei Aktien?
Die 3-5-7-Regel im Trading entschlüsselt
Es basiert auf drei Kernprinzipien: Wir haben uns entschieden , das Risiko einzelner Transaktionen auf 3 %, das Gesamtrisiko des Portfolios auf 5 % und das Gewinn-Verlust-Verhältnis auf 7:1 zu begrenzen .
Ist es sinnvoll, mit 100 Euro Aktien zu kaufen?
Mittlerweile besteht auch die Option, Teilaktien zu kaufen, sodass auch bereits mit 100 Euro einfach in Aktien investiert werden kann. Diese Art der Investition hat den Vorteil, dass oft hohe Renditen möglich sind und das Geld dadurch schnell vermehrt werden kann. Allerdings bieten Aktien auch ein hohes Risiko.
Wie viele Aktien machen Sinn?
Um mit Aktien zu "verdienen", braucht es Diversifikation (nicht zu wenige Titel, ca. 15-30) und die richtige Summe pro Aktie (max. 2-5% des Gesamt-Aktienkapitals), damit das Risiko begrenzt wird und Gewinne sich lohnen, wobei der Start mit kleinen Beträgen (z.B. 1€ über ETF-Sparpläne) und langfristigem Horizont immer Sinn macht und die Gesamt-Aktienquote sich nach Alter und Risikobereitschaft richtet (Faustregel: 100 minus Alter). Es geht weniger um eine feste Zahl, sondern um das Verhältnis von Risikomanagement (Diversifikation) zu Potenzial.
Wie viel Zinsen bekomme ich für 20.000 Euro?
Für 20.000 € Zinsen zu bekommen, hängt stark von der Anlageform ab: Bei Tages- oder Festgeld (ca. 2,8–3,2 % p.a.) wären es etwa 560–640 € pro Jahr, während ein Kredit deutlich mehr kostet (z. B. 3–10 % Zinsen), also Hunderte bis Tausende Euro an Zinskosten über die Laufzeit, je nach Bonität und Laufzeit. Die genaue Höhe hängt also vom Zinssatz, der Anlageart (Geld anlegen vs. Geld leihen) und der Laufzeit ab.
Was ist derzeit die beste Geldanlage?
Die "beste" Geldanlage hängt von Ihrer Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab, aber aktuell sind breit gestreute ETFs (z.B. auf den MSCI World), Immobilien und Sachwerte (Gold) für langfristige Ziele attraktiv, während Tages- und Festgeld kurzfristige Sicherheit mit gesetzlicher Einlagensicherung bieten. Für kurzfristige Sicherheit sind Tages- und Festgeldkonten ideal, aber aufgrund niedriger Zinsen kaum inflationsbereinigt; langfristig bieten ETFs oder Immobilien höhere Renditechancen, aber auch höhere Risiken.
Wie viel sind 1000 Euro in 20 Jahren Wert?
Möchtest du zum Beispiel wissen, wie viel 1.000 Euro in zwanzig Jahren wert sind, kannst du das Inflationsziel von zwei Prozent zugrunde legen. Der Inflationsrechner zeigt dir dann an, dass die 1.000 Euro in zwanzig Jahren nur noch eine Kaufkraft von 672,97 Euro besitzen.
Wie viel Geld darf man steuerfrei mit Aktien verdienen?
Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden, Kursgewinne aus Aktienverkäufen, Bankeinlagen, Anleihen, Fonds und Zertifikate bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags steuerfrei. Für Ledige liegt dieser Betrag 2023 bei 1.000 Euro, für verheiratete Personen bei 2.000 Euro.
Sind ETFs nach 10 Jahren steuerfrei?
Von Immobilien kennst Du vielleicht die sogenannte Spekulationsfrist: Liegen zehn Jahre zwischen Kauf und Verkauf eines Hauses, ist der Verkauf steuerfrei. So etwas gibt es bei ETFs nicht. Egal ob Du Deinen ETF nur ein paar Monate oder mehr als zehn Jahre im Depot hattest: Steuern fallen immer an.
Sind Dividenden steuerfrei?
Steuerfreie Dividenden sind für Privatpersonen meist nur bis zum jährlichen Sparerpauschbetrag (1.000 € / 2.000 €) möglich, darüber hinaus fallen 26,375% Abgeltungsteuer an; einige Unternehmen (wie Telekom, Post) zahlen aber Ausschüttungen aus steuerlichen Einlagen, die bei alten Aktien (<!->vor 2009<!->) tatsächlich steuerfrei sind, bei neueren aber nur die spätere Versteuerung beim Verkauf verschieben, indem sie die Anschaffungskosten mindern. Für Unternehmen gibt es durch § 8b KStG eine weitgehende Steuerfreiheit für Beteiligungserträge (95 %), wie in Konzernen.
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