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Wie viel Weihnachtsgeld bekommt ein minijobber?

Gefragt von: Ottmar Rose  |  Letzte Aktualisierung: 24. April 2026
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Ein Minijobber hat keinen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld, aber Arbeitgeber können es freiwillig zahlen und müssen dabei die Jahresverdienstgrenze beachten: Ist die jährliche Verdienstgrenze (2025: 6.672 €) inklusive Sonderzahlung überschritten, wird der Minijob sozialversicherungspflichtig. Die Höhe des Weihnachtsgeldes ist nicht festgelegt, oft gibt es einen prozentualen Anteil des Gehalts oder eine feste Summe, aber es muss korrekt in der Lohnabrechnung ausgewiesen werden, um die Grenze einzuhalten.

Wie viel Weihnachtsgeld bei 520 Euro Job?

Beispiel B: Pro Monat verdient ein Arbeitnehmer 520 Euro. Mit dem gezahlten Weihnachtsgeld am Jahresende von 400 Euro erhält er 6.640 Euro pro Jahr. Er erhält 6.640 Euro pro Jahr.

Hat man bei einem Minijob Anspruch auf Weihnachtsgeld?

Ja, Minijobber haben Anspruch auf Weihnachtsgeld, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern wenn es der Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder eine betriebliche Übung vorsieht; dann müssen sie es anteilig erhalten, wie andere Arbeitnehmer auch, jedoch unter Beachtung der Minijob-Verdienstgrenze (ca. 538 € pro Monat), da Sonderzahlungen zum Gesamtverdienst zählen und die Grenze überschreiten können.
 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld bei geringfügiger Beschäftigung?

Sonderzahlungen wie dein Urlaubs- und Weihnachtsgeld, auf die du natürlich so wie alle anderen Beschäftigten auch Anspruch hast, werden nicht in die Geringfügigkeitsgrenze miteinberechnet.

Haben Minijobber Anspruch auf 13 Gehalt?

Ein Arbeitgeber darf also einem Minijobber freiwillig ein 13. und 14. Monatsgehalt bezahlen, ohne die Verdienstgrenze zu überschreiten.

Urlaubsanspruch beim Minijob: So viel Urlaub steht dir zu

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Welche Sonderzahlungen gibt es für Minijobber?

Sonderzuwendungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sind auch im Minijob erlaubt und zählen zum Verdienst, wobei Arbeitgeber die monatliche Verdienstgrenze beachten müssen; sie sind oft anteilig geschuldet, wenn betriebsüblich gezahlt, können aber bei Überschreitung der Grenze den Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verwandeln. Sachbezüge (z. B. Geschenke bis 50 €) oder bestimmte Zuschläge (z. B. Nachtarbeit) sind steuer- und abgabenfrei und beeinflussen die Grenze nicht, solange der Grundlohn unter 25 €/Std. liegt.
 

Wann kommt der 13. € Mindestlohn?

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn wurde am 1. Januar 2015 in Deutschland eingeführt. Damals lag er bei 8,50 Euro brutto pro Stunde, ab 1. Januar 2026 beträgt er 13,90 Euro pro Stunde.

Wie berechne ich mein Weihnachtsgeld?

Um Ihr Weihnachtsgeld zu berechnen, multiplizieren Sie Ihr Monatsbruttogehalt mit einem bestimmten Prozentsatz, der oft durch Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag festgelegt wird (z. B. 25 %, 50 %, 100 %), wobei die Höhe auch von Ihrer Betriebszugehörigkeit abhängt. Für die Nettoberechnung ziehen Sie Steuern und Sozialabgaben ab, was Sie am besten mit einem Online-Rechner machen, da es als „sonstige Bezüge“ versteuert wird. 

Wie viele Monate muss man arbeiten, um Weihnachtsgeld zu bekommen?

Um Weihnachtsgeld zu bekommen, braucht man oft eine Mindestbetriebszugehörigkeit von 6 Monaten, meistens aber mindestens ein volles Jahr, um den vollen Anspruch zu haben; bei kürzerer Beschäftigung gibt es oft nur anteiliges Weihnachtsgeld, wobei die genauen Regeln in Ihrem Arbeits-, Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung stehen, da es keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch gibt.
 

Hat man Anspruch auf Urlaubsgeld bei 520 Euro Job?

Bekommt man im Minijob auch Urlaubsgeld? Eines vorab: Einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsgeld haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und damit auch Minijobber nicht.

Wie berechnet man das Weihnachtsgeld bei einem Minijob?

Für Minijobber gibt es keinen allgemeinen Rechner, da das Weihnachtsgeld oft eine freiwillige Leistung ist, die vertraglich oder tariflich geregelt wird und prozentual (z.B. 50% vom Monatslohn) oder als fester Betrag ausgezahlt wird; entscheidend ist, dass die Gesamteinnahmen (Lohn + Weihnachtsgeld) die Minijob-Grenze (aktuell ~538€ monatlich) in mehr als zwei Monaten nicht dauerhaft übersteigen, um den Minijob-Status zu erhalten. 

Wie hoch ist eine Weihnachtsprämie?

Sie betragen üblicherweise 5–10 % Ihres Jahresgehalts . Bei einem Jahresgehalt von beispielsweise 50.000 US-Dollar kann Ihre Weihnachtsprämie zwischen 2.500 und 5.000 US-Dollar liegen. Den Prozentsatz Ihrer Prämie finden Sie in der Regel in Ihrem Arbeitsvertrag oder erhalten Sie von Ihrem Vorgesetzten.

Wie viele Urlaubstage hat ein Minijobber?

Auch Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, mindestens vier Wochen pro Jahr, wobei sich die genaue Anzahl der Tage nach der Anzahl Ihrer wöchentlichen Arbeitstage richtet, nicht nach den Stunden: Bei 6 Arbeitstagen pro Woche sind es 24 Tage, bei 5 Tagen 20 Tage, bei 2 Tagen 8 Tage usw., immer proportional zum gesetzlichen Mindesturlaub (24 Werktage bei 6-Tage-Woche). Der Anspruch bleibt gleich, da Minijobs Sonderformen der Teilzeit sind, und kann durch Tarifverträge höher ausfallen.
 

Warum bekomme ich als Minijobber kein Weihnachtsgeld?

Bei einem Minijob ist das Weihnachtsgeld steuerfrei, wenn Sie die monatliche/jährliche Verdienstgrenze nicht überschreiten.

Welche Einmalzahlungen sind im Minijob 2025 erlaubt?

Für 2025 können Arbeitgeber Minijobbern Prämien zahlen, solange die neue monatliche Grenze von 556 € (Jahresgrenze 6.672 €) nicht dauerhaft überschritten wird; Einmalzahlungen (z.B. Boni, Inflationsausgleichsprämie) sind erlaubt und zählen nicht zum Verdienst, wenn sie die 14-fache Monatsgrenze nicht übersteigen (2025 max. 7.784 € pro Jahr) und die anderen Minijob-Regeln eingehalten werden. Wichtig ist, dass solche Zahlungen korrekt dokumentiert werden, um den Minijob-Status (steuer- und sozialversicherungsfrei) zu erhalten, da jede Überschreitung der Verdienstgrenze zu Sozialversicherungspflicht führen kann. 

Wie viel Euro kriegt man für Weihnachtsgeld?

Wie viel Weihnachtsgeld bekommt man in Deutschland? Das Weihnachtsgeld kann unterschiedlich hoch ausfallen, von 250 Euro bis knapp über 4.000 Euro ist alles dabei. Es hängt davon ab, ob es einen Tarifvertrag gibt, in welcher Branche du arbeitest, wo du wohnst und was in deinem Arbeitsvertrag steht.

Wann bekommt man kein Weihnachtsgeld?

Man bekommt kein Weihnachtsgeld, wenn es nicht durch Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung geregelt ist, da es keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch gibt; auch bei Kündigung vor einem bestimmten Stichtag oder bei längerem, unbezahltem Krankenstand kann der Anspruch entfallen, wobei Kürzungen bei Krankheit oder Elternzeit oft vertraglich vereinbart sind. 

Welche Monate zählen fürs Weihnachtsgeld?

Die Berechnung des Weihnachtsgeldes hängt vom Tarifvertrag ab, aber meistens wird es auf Basis des durchschnittlichen monatlichen Entgelts der Monate Juli bis September ermittelt, oft als Prozentsatz davon (z.B. 85 % bei TVöD), wobei für Beschäftigte nach dem 1. Dezember ein anteiliger Anspruch besteht, der sich nach der Anzahl der Monate seit Arbeitsbeginn richtet. Die Auszahlung erfolgt meist mit dem Novembergehalt.
 

Ist das 13. Monatsgehalt oder das Weihnachtsgeld besser?

Besser ist meist das 13. Gehalt, weil es eine feste vertragliche Leistung für erbrachte Arbeit ist, an die man einen Anspruch hat und die bei Kündigung anteilig ausgezahlt wird; Weihnachtsgeld ist oft eine freiwillige, an Betriebstreue gebundene Bonuszahlung, die variieren kann und eher gekürzt werden darf, obwohl beide Begriffe oft synonym genutzt werden und steuerlich ähnlich behandelt werden. Das 13. Gehalt erhöht das gesamte Jahreseinkommen garantiert, während Weihnachtsgeld eher eine "Belohnung" ist. 

Woher weiß ich, wie viel Weihnachtsgeld ich bekomme?

Um zu wissen, wie viel Weihnachtsgeld Sie bekommen, schauen Sie in Ihren Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung; dort ist die Berechnung meist als Prozentsatz des Monatsgehalts (oft 25-100 %) oder nach Betriebszugehörigkeit festgelegt. Fehlen klare Regelungen, kann sich der Anspruch aus der betrieblichen Übung ergeben, wenn der Arbeitgeber über Jahre hinweg gezahlt hat. Die genaue Höhe (oft als „sonstige Bezüge“ auf der Lohnabrechnung) hängt von Ihrem Gehalt und den Regelungen in Ihrem Unternehmen ab, da es keinen generellen gesetzlichen Anspruch gibt. 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit?

Ja, oft gibt es Weihnachtsgeld schon nach 6 Monaten Betriebszugehörigkeit, meist als 25 % des Monatsverdienstes, wenn dies in Tarif- oder Arbeitsverträgen so geregelt ist. Es gibt aber keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch; es hängt von Vereinbarungen, dem Arbeitsvertrag, Tarifverträgen oder einer betrieblichen Übung ab, ob und wie viel Weihnachtsgeld gezahlt wird, oft gestaffelt nach Dauer der Betriebstreue. 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld bei Kaufland?

Ja, Mitarbeiter bei Kaufland erhalten Weihnachtsgeld, das gestaffelt nach Gehaltsgruppe und Betriebszugehörigkeit gezahlt wird, wobei es sich um eine tariflich geregelte Sonderzahlung handelt, die zusätzlich zum normalen Gehalt kommt und meist Ende November ausgezahlt wird, ähnlich wie bei. Die genaue Höhe variiert; beispielsweise bekamen Kassierer (Gehaltsgruppe II) 2024 rund 1.020 € im ersten Jahr und bis zu 1.557 € im siebten Jahr, während Filialleiter deutlich höhere Beträge erhalten können, wie etwa 3.104 € Brutto. 

Was ändert sich 2026 für Minijobber?

Für Minijobber ändert sich 2026 vor allem die Verdienstgrenze: Durch den gestiegenen Mindestlohn auf 13,90 €/Stunde erhöht sich der monatliche Verdienstgrenze für einen Minijob auf 603 € (statt bisher 556 €), was mehr Verdienst bei gleichem Stundenumfang ermöglicht, wobei der Übergang zum Midijob nun bei 603,01 € beginnt. Arbeitgeber müssen zudem neue Beitragsnachweise ohne die frühere Rechtskreistrennung (Ost/West) einreichen und die Umlage U1 für Arbeitgeber sinkt voraussichtlich. 

Wie hoch ist der Stundenlohn bei einem Minijob mit 13 Euro?

Ein Minijob mit 13 € Stundenlohn ist 2026 möglich, wobei die Verdienstgrenze auf 603 € monatlich (rund 46 Stunden) steigt, aber wegen des Mindestlohns von 13,90 € (ab 2026) sind bei 13 € Stundenlohn maximal 46 Stunden erlaubt, um die 603 € Grenze nicht zu überschreiten. Die Arbeitszeit richtet sich nach dem Mindestlohn (13,90 €/Std. 2026), wodurch die Minijob-Grenze dynamisch mitwächst und Arbeitnehmer mehr verdienen können, ohne den Status zu verlieren. 

Was ändert sich 2025 mit dem Minijob?

Im Jahr 2023 betrug der Mindestlohn 12 Euro, 2024 stieg er auf 12,41 Euro und 2025 liegt er bei 12,82 Euro. Entsprechend hat sich die Grenze für den Minijob von 520 Euro über 538 Euro und im Jahr 2025 auf 556 Euro erhöht. So etwas wie einen Maximallohn gibt es bei Minijobs im Umkehrschluss nicht.

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