Wie viel Wasser ist noch im Rhein?
Gefragt von: Herr Prof. Wulf Bittner | Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2026sternezahl: 4.6/5 (16 sternebewertungen)
Der Wasserstand im Rhein variiert je nach Standort und Wetter, aber aktuelle Pegelstände und Berichte zeigen oft niedrige bis mittlere Wasserstände, die jedoch schwanken können – beispielsweise mit steigenden Pegeln nach Niederschlägen, aber weiterhin Herausforderungen für die Schifffahrt, wobei die genauen Zahlen von den Bundeswasserstraßen und Pegel-Seiten wie ELWIS täglich aktualisiert werden.
Wie hoch ist der Rhein aktuell?
Der Normalwasserstand des Rheins bei Köln liegt bei 3,21 Meter.
Ist der Rhein noch schiffbar?
Auf einer Gesamtlänge von 1.233 Kilometer durchfließt der Rhein sechs europäische Länder. Zwischen Rheinfelden bei Basel und der Nordsee ist er auf 884 Kilometer Länge schiffbar und zählt zu den verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt. den Niederrhein: von Bonn bis Emmerich.
Ist der Rhein wieder gestiegen?
In den Vorjahren Pegel von zwei Metern
Bis Ostersonntag erwartet die WSV, dass er wieder auf 118 Zentimeter steigt. Zum Vergleich: Im April der Jahre 2023 und 2024 fiel der Pegelstand jeweils kaum unter zwei Meter.
Kann der Rhein ganz austrocknen?
Ihren Prognosen zufolge könnte es mindestens bis zum Sommer 2025 zu warm und zu trocken bleiben – auch bei uns in Mitteleuropa. Schon jetzt sind die Pegel vieler Flüsse anomal niedrig, im Rhein ist die Schifffahrt bereits durch das Niedrigwasser beeinträchtigt.
NUR NOCH 87 cm Wasser im Rhein in Düsseldorf
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Wann war der Rhein zuletzt ausgetrocknet?
Rhein zuletzt 1963 zugefroren
Im Winter 1962/63 friert der Rhein das bislang letzte Mal zu. An der Loreley staut sich damals das Eis so stark, dass gar keine Eisbrecher mehr durchkommen, es muss gesprengt werden. Das städtische Hafenamt versorgt die festsitzenden Besatzungen mit Trinkwasser.
Ist der Rhein überflutet?
Zurzeit liegt keine Sturmflutwarnung oder Hochwasserinformation vor. Zurzeit liegt kein Hochwasserlagebericht vor.
Wie viel Meter tief ist der Rhein?
Die Tiefe des Rheins variiert stark je nach Abschnitt und Wasserstand, liegt aber in der Fahrrinne meist zwischen 2 und 8 Metern, wobei sie bei Niedrigwasser in Köln auf 2–3 Meter sinken kann, während die garantierte Mindesttiefe der Fahrrinne bei niedrigem Pegel oft noch bei 1,90 Meter (bei GlW) liegt, aber auch bis 3 Meter betragen kann. Die tatsächliche Tiefe hängt von Pegelständen ab, die für Schifffahrt umgerechnet werden, aber selbst bei extrem niedrigem Pegel sind noch Wasser vorhanden.
Können Schiffe die gesamte Länge des Rheins befahren?
Obwohl der Rhein ungefähr 820 Meilen lang ist, sind nur etwa 540 Meilen seiner Länge schiffbar, von seiner Mündung bei der niederländischen Stadt Rotterdam, wo er in die Nordsee mündet, bis nach Rheinfelden an der deutsch-schweizerischen Grenze .
Kann Köln überflutet werden?
Grundsätzlich ist das gesamte Kölner Stadtgebiet durch Überflutungen infolge von Starkregenereignissen gefährdet.
Hat der Rhein viel Wasser?
Sie ist mit 357 m³/s Abflussmenge und rund 874 km Länge einer der wichtigsten Flüsse des zum Rhein orientierten Gewässersystems.
Bei welchem Rheinpegel wird die Schifffahrt eingestellt?
Marke II: Sobald der Wasserstand am Kölner Pegel 8,30 m erreicht, gilt Marke II. Die Schifffahrt muss dann in Köln vollständig eingestellt werden. Der Grund dafür ist, dass dann die Schiffe wegen ihrer Höhe die Brücken nicht mehr passieren können.
Hat der Rhein momentan Hochwasser?
An den Flüssen in Baden-Württemberg besteht derzeit keine überregionale Hochwassergefahr.
Wann wird Deutschland überflutet sein?
Bereits bis 2050 könnten weite Teile der Welt überflutet sein, Deutschland und auch die Niederlande würde es dabei besonders hart treffen. Das lässt eine Studie vermuten. Ein Horror-Szenario, das auf einer interaktiven Karte visualisiert wurde.
Wann steht Köln unter Wasser?
Vor 30 Jahren stand die Kölner Altstadt unter Wasser. Am 30. Januar 1995 erreichte der Rheinpegel einen Stand von 10,69 Metern. Was in Sachen Schutz seither passiert ist.
Ist das Grundwasser jetzt wieder aufgefüllt?
Die Bodenfeuchte der oberen 60 cm ist in der vergangenen Woche oft geringfügig gesunken. Momentan liegt die Bodenfeuchte vom Norden verbreitet über 100 und lokal auch über 110 Prozent nutzbarer Feldkapazität (% nFK).
Welches Hochwasser war schlimmer, 2002 oder 2013?
Die Sommerhochwässer von August 2002 und Juni 2013 im Elbegebiet waren die extremsten durch Regen induzierten Ereignisse seit über 500 Jahren. Ihr Vergleich zeigt, dass 2002 höhere Abflüsse über die Elbe aus Tschechien nach Deutschland gelangten als 2013.
Hat sich der Grundwasserspiegel in Deutschland wieder erholt?
Die Grundwassersituation in Deutschland ist derzeit nicht alarmierend. Alarmierend wäre sie, wenn mehr Grundwasser entnommen würde, als sich nachbilden kann. Das ist aktuell nicht der Fall und die Grundwasserstände haben sich seit dem Ende der letzten Dürre bundesweit wieder erholen können.
Welcher Fluss ist der dreckigste der Welt?
Der Citarum in Indonesien gilt weithin als der schmutzigste Fluss der Welt, hauptsächlich wegen der massiven Einleitung von giftigen Textilabfällen und Müll. Weitere stark verschmutzte Flüsse sind der Rio Las Vacas in Guatemala (plastikverseucht) und der Jangtse in China, aber auch der Ganges und der Mekong stehen auf den Listen der am stärksten belasteten Gewässer.
Welche Gewässer sind am gefährlichsten?
Das gefährlichste Gewässer der Welt ist umstritten, aber der Victoriasee in Afrika wird oft wegen seiner extrem hohen Zahl an Ertrinkungsfällen genannt, verursacht durch schnelle, gefährliche Stürme, schlechte Boote und mangelnde Rettungsmittel. Andere extrem gefährliche Orte sind der radioaktiv verseuchte Karatschai-See (verstrahlt), der Boiling Lake (kochend heiß), der für gefährliche Strömungen bekannte Kaindy-See (Unterwasserwald), der mit giftigen Gasen gefüllte Kivu-See und die Drake-Passage (raue See).
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