Zum Inhalt springen

Wie viel Vitamin D3 am Tag für Kinder?

Gefragt von: Galina Schmitt  |  Letzte Aktualisierung: 3. September 2026
sternezahl: 4.2/5 (38 sternebewertungen)

Kinder benötigen je nach Alter unterschiedliche Mengen Vitamin D: Säuglinge bis 12 Monate bekommen meist 400-500 I.E. (10-12,5 µg), während Kinder von 1 bis 18 Jahren oft 800 I.E. (20 µg) empfohlen werden, besonders wenn sie nicht genug Sonnenlicht bekommen, um Rachitis vorzubeugen. Diese Empfehlungen sind Schätzwerte für die Gesamtzufuhr, einschließlich Sonne und Ernährung, und sollten mit einem Kinderarzt besprochen werden.

Wie viel Vitamin D3 für Kinder?

Für Kinder sind die Vitamin-D3-Dosierungen je nach Alter unterschiedlich: Säuglinge benötigen 400–500 IE (10–12,5 µg) täglich, Kinder von 1 bis unter 15 Jahren etwa 800 IE (20 µg), während für Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren 800 IE empfohlen werden, wobei die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Kinder bis 10 Jahre 2.000 IE (50 µg) und ab 10 Jahren 4.000 IE (100 µg) als tolerierbare Gesamtzufuhr festlegt. Eine Kombination mit Fluorid ist für Säuglinge wichtig.
 

Soll man Kindern im Winter Vitamin D geben?

Ja, Kinder sollten im Winter Vitamin D supplementieren, da die körpereigene Produktion durch mangelnde Sonneneinstrahlung nicht ausreicht, was für Knochenentwicklung, Immunsystem und Infektprävention wichtig ist, wobei Säuglinge bis 1 Jahr immer 400 IE täglich und ältere Kinder in den Wintermonaten oft auch 400-800 IE (10-20 Mikrogramm) erhalten, idealerweise nach ärztlicher Rücksprache.
 

Ist Vitamin D3 für Kinder geeignet?

Vitamin D3 ist für Kinder wichtig für Knochengesundheit (Calciumaufnahme), Immunsystem und Wachstum; empfohlen werden 400 I.E. (Säuglinge) bis 800 I.E. (Kinder bis 15 Jahre) täglich, oft als Tropfen mit Vitamin K2 kombiniert, um Mangelerscheinungen wie Rachitis vorzubeugen, da Sonne oft nicht reicht. Die Dosierung variiert nach Alter, aber auch die Kombination mit K2 ist wichtig, da es zusammen mit D3 die Knochenentwicklung unterstützt. 

Ist es sinnvoll, Kindern Vitamin D zu geben?

Ja, Kinder sollten Vitamin D nehmen, besonders Säuglinge im ersten Lebensjahr (400-800 IE/Tag) und oft auch ältere Kinder und Jugendliche, da die Eigensynthese über die Sonne wegen Sonnenschutz und weniger Aufenthalt im Freien oft nicht ausreicht, um Mangelerscheinungen wie Rachitis vorzubeugen und das Immunsystem zu unterstützen; die empfohlene Dosis liegt für Kinder ab 1 Jahr meist bei 800 IE täglich. 

Vitamin D3 für Kinder & Jugendliche: Was Eltern wissen müssen!

29 verwandte Fragen gefunden

Kann man Kindern zu viel Vitamin D geben?

Die Überdosierung blieb ohne akuten Schaden für das Kind. Akzidentelle Überdosierungen von Vitamin D3 (Cholecalciferol; hier kurz Vitamin D) bei Kindern und Erwachsenen werden häufig an die AkdÄ gemeldet (1–3) und können schwer - wiegende Folgen für die Patientinnen und Patienten haben.

Wie zeigt sich Vitamin-D-Mangel bei Kindern?

Ein Vitamin-D-Mangel bei Kindern äußert sich oft durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Muskelschwäche, erhöhte Infektanfälligkeit und Haarausfall; ein schwerer Mangel führt zu Rachitis mit Knochenerweichung, Deformierungen (z.B. X-/O-Beine, verbogene Rippen), verzögerter Entwicklung und Krampfanfällen. Wichtig: Bei Verdacht auf Mangel immer ärztlichen Rat einholen, da schwere Folgen drohen.
 

Wie lange Vitamin D3 einnehmen Kinder?

Wie lange sollte Vitamin D supplementiert werden? Vitamin D soll bis zum zweiten erlebten Sommer supplementiert werden. Herbst- und Winterkinder ergänzen also anderthalb Jahre, während Frühlingskinder nach einem Jahr in den Sommermonaten selbst genügend Vitamin D herstellen.

Ist Vitamin D aus der Drogerie genauso gut wie aus der Apotheke?

Nein. Bei Nahrungsergänzungsmitteln aus Apotheken wird zum Teil der Eindruck erweckt, es würde sich um geprüfte und zugelassene Produkte mit nachgewiesener Wirkung handeln. Tatsächlich unterscheiden sich diese Produkte nicht von anderen.

Wie hoch darf man Vitamin D3 dosieren?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt als Schätzwert für eine angemessene Vitamin-D-Zufuhr bei fehlender endogener Synthese bei Erwachsenen 800 IE/d (4). Die Europäische Lebensmittelbehörde hat als sichere Obergrenze 4000 IE/d für Heranwachsende und Erwachsene festgelegt (5).

Was passiert, wenn man seinem Kind kein Vitamin D gibt?

Bei Säuglingen und Kindern kann dies zum Krankheitsbild der Rachitis führen, das heißt zu schwerwiegenden Störungen des Knochenwachstums und zu bleibenden Verformungen des Skeletts inklusive Aufreibungen im Bereich der Wachstumsfugen.

Was ist besser, Vitamin D täglich oder wöchentlich?

Eine tägliche Einnahme von Vitamin D gilt als optimaler, da sie zu einer konstanteren Versorgung führt und Schwankungen im Gewebe minimiert, während wöchentliche oder monatliche hohe Dosen zu stärkeren Schwankungen führen können und eine täglich moderate Dosis oft als sicherer angesehen wird. Da Vitamin D fettlöslich ist, sollte die Einnahme mit einer fetthaltigen Mahlzeit erfolgen, um die Aufnahme zu verbessern, und die Dosierung sollte idealerweise mit einem Arzt abgestimmt werden.
 

Kann Vitamin D das Immunsystem von Kindern stärken?

Frische Luft und Sonne. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft verbessert das Immunsystem Ihres Kindes deutlich. Verstärkt wird dies durch die Vitamin D-Bildung. Das sogenannte Sonnenhormon stimuliert die Fresszellen im Blut und ist damit günstig für die Abwehr von Krankheitserregern, etwa Bakterien und Viren.

Wie viel Vitamin D für Kinder im Winter?

Für Kinder im Winter ist eine Vitamin-D-Supplementierung oft nötig, da die Sonne nicht ausreicht; die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Kinder von 1 bis unter 15 Jahren 800 I.E. (20 µg) täglich, wenn die körpereigene Produktion fehlt, was in den Wintermonaten der Fall ist, um Mangelerscheinungen wie Rachitis vorzubeugen und Knochen sowie Immunsystem zu unterstützen. Eine Kombination mit Vitamin K2 wird bei höheren Dosen empfohlen. 

Was ist der Unterschied zwischen Vitamin D und D3?

"Vitamin D" ist der Oberbegriff, aber Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist die wichtigere und effektivere Form, da es die körpereigene Variante ist, die durch Sonnenlicht in der Haut gebildet wird und vom Körper besser verwertet wird als das pflanzliche Vitamin D2 (Ergocalciferol). D3 erhöht die Vitamin-D-Spiegel im Blut schneller und effektiver, daher wird es in Nahrungsergänzungsmitteln und bei Mangelerscheinungen meist empfohlen.
 

Ist die tägliche Einnahme von 20.000 IE Vitamin D unbedenklich?

Wer Vitamin D ergänzen möchte: Nahrungsergänzungsmittel mit bis zu 20 µg Vitamin D pro Tagesdosis sind auch langfristig gesundheitlich unbedenklich und reichen aus, um die Serumkonzentration des Blutmarkers 25-Hydroxyvitamin D auf angemessene 50 Nanomol (nmol) pro Liter (L) zu heben – auch ohne die Bildung über die ...

Warum empfehlen Ärzte kein Vitamin D?

Höhere Dosierungen sollten nur unter ärztlicher Kontrolle und unter Berücksichtigung des individuellen Vitamin-D-Status erfolgen. Denn die regelmäßige Zufuhr von mehr als 4 000 IE/Tag (100 µg/Tag) über Präparate und angereicherte Lebensmittel kann zu Nebenwirkungen führen (9).

Welches ist das beste Vitamin D3 Präparat?

Das "beste" Vitamin D3 Präparat hängt von Ihren Bedürfnissen ab, aber Testsieger wie Dekristol 1000 I.E. und Hevert Vitamin D3 1000 I.E. erhalten Bestnoten für Qualität und Dosierung, wobei Tropfen oft wegen der guten Aufnahme in <Sonnenblumenöl oder MCT-Öl empfohlen werden, oft kombiniert mit K2. Achten Sie auf natürliche Öle als Basis, hohe Bioverfügbarkeit und eine optimale Dosierung (oft um 1000 I.E. pro Tag), da viele Produkte zu hoch dosiert sind.
 

Was sagt Robert Franz zu Vitamin D3?

Vitamin D3 – „Die Sonne im Inneren“

auf einem ausreichend bis hohem Niveau gehalten werden, um gestärkt in die Grippe- und Hustensaison zu gehen. Ferner heißt D3 nicht umsonst „das Sonnenvitamin“. Es gilt auch als „Stimmungsmacher“ und hilft unsere Laune zu verbessern.

Wie viele Einheiten Vitamin D3 pro Tag Kind?

Für Kinder von 1 bis 10 Jahre sind es 2000 I.E. Vitamin D pro Tag, die maximal zugeführt werden dürfen, Säuglinge im Alter von 0 bis 6 Monaten nehmen höchstens 1000 I.E. pro Tag ein. Im Alter von 6 bis 12 Monaten beträgt die maximale Tageszufuhr 1400 I.E.

Soll man Kindern Vitamin D3 geben?

Ja, Kinder sollten Vitamin D3 nehmen, besonders Säuglinge (400-500 IE täglich bis zum 2. Frühsommer) zur Rachitis-Prophylaxe; auch ältere Kinder profitieren oft von einer Supplementierung, um Knochen, Immunsystem und Muskeln zu unterstützen, da eine Zufuhr durch Sonne und Nahrung oft nicht ausreicht, aber die Dosierung sollte altersgerecht sein und idealerweise mit dem Kinderarzt abgestimmt werden. 

Wie schnell wirkt Vitamin D bei Kindern?

Wirkdauer: Je nach Ausgangslage und Dosierung kann es einige Wochen dauern, bis sich der Vitamin-D-Spiegel und damit die Wirkung stabilisiert. Mangel-Symptome: Müdigkeit, Muskelschwäche, Stimmungstiefs oder häufige Infekte können Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels sein.

Was passiert, wenn man Kindern zu viel Vitamin D gibt?

Eine Vergiftung infolge einer exzessiven Vitamin-D-Überdosierung zeigt sich durch eine ausgeprägte Erhöhung der Calciumwerte im Blutserum. Symptome einer solchen Hypercalcämie können z. B. Müdigkeit, Muskelschwäche, Übelkeit, Herzrhythmusstörungen und Gewichtsverlust sein.

Was ist ein Vitamin D Räuber?

Ein Vitamin-D-Räuber ist ein Faktor (z.B. Stress, mangelnde Sonne, bestimmte Medikamente, Übergewicht), der den Vitamin-D-Spiegel im Körper senkt, entweder durch erhöhten Verbrauch, schlechtere Aufnahme oder Beeinträchtigung der körpereigenen Produktion, wodurch ein Mangel begünstigt wird. Typische „Räuber“ sind chronischer Stress, viel Zeit drinnen (Büro, Homeoffice), dunkle Haut, Alter, bestimmte Krankheiten (z.B. Magen-Darm-Leiden) und Medikamente wie Antiepileptika.
 

Wie merkt man Eisenmangel bei einem Kind?

Eisenmangel bei Kindern äußert sich oft durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Blässe, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme und Appetitlosigkeit; auch Infektanfälligkeit, Schlafstörungen, brüchige Nägel und einen „Pica“-Drang (Verlangen nach ungenießbaren Dingen) können auftreten, während bei starker Anämie Herzklopfen oder Atemnot möglich sind. Da die Symptome schleichend kommen, sollten Eltern bei anhaltender Antriebslosigkeit oder Verhaltensänderungen einen Arzt aufsuchen, besonders in der Wachstumsphase.
 

Vorheriger Artikel
Wie viele bitcoins hat Unge?
Nächster Artikel
Sind Milla und Mike getrennt?