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Wie viel Vitamin B6 in Kartoffeln?

Gefragt von: Rose Hummel  |  Letzte Aktualisierung: 27. März 2026
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Kartoffeln sind eine gute Quelle für Vitamin B6, mit etwa 0,14 mg bis 0,33 mg pro 100 Gramm gekochter Kartoffeln (mit Schale). Das entspricht ungefähr 9-18 % des Tagesbedarfs für Erwachsene, je nach Quelle und Zubereitung. Die Schale enthält einen signifikanten Anteil des Vitamins, also ist es vorteilhaft, Kartoffeln mit Schale zu essen, wenn möglich.

Haben Kartoffeln Vitamin B6?

Ja, Kartoffeln sind eine gute Quelle für Vitamin B6 (Pyridoxin), das wichtig für das Nervensystem ist; sie enthalten etwa 0,3 mg pro 100 g roh, wobei gekochte Kartoffeln je nach Zubereitung auch noch viel Vitamin B6 bieten, manchmal sogar mehr, wenn sie mit Schale gekocht werden, was sie zu einem wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung macht, ähnlich wie Bananen, Fleisch oder Vollkornprodukte.
 

Wo steckt am meisten B6 drin?

Wo ist Vitamin B6 enthalten? Vitamin B6 kommt in beinahe allen Lebensmitteln vor. Besonders gute Quellen sind Fleisch ( v.a. Hühner- und Schweinefleisch), Fisch, Vollkornprodukte, diverse Gemüse ( z.B. Kohl, grüne Bohnen, Linsen, Salat), Bananen, Kartoffeln sowie Weizenkeime und Sojabohnen.

Welches Vitamin enthält Kartoffeln?

Erdäpfel enthalten Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C. Der hohe Gehalt an Vitamin C verlieh dem Erdapfel den Namen „Zitrone des Nordens“. Als Schutz gegen Fraßfeinde enthalten Erdäpfel die giftige Substanz Solanin, weshalb Erdäpfel auch keinesfalls roh verzehrt werden dürfen.

Wie viel Gramm Vitamin B6 pro Tag?

Für Vitamin B6 liegt die empfohlene Zufuhr für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene zwischen 1,4 mg (Frauen) und 1,6 mg (Männer) pro Tag (D-A-CH, 2019).

Vitamin B6 (Pyridoxin) - Mangel, Symptome & Quellen

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Was hemmt die Aufnahme von B6?

Diese Stoffe hemmen die Vitamin-B6-Aufnahme

  • Alkohol.
  • Medikamente (z. B. hydrazidhaltige Tuberkulostica oder Antibiotika)

Wie viel Vitamin B6 ist nötig, um den Prolaktinspiegel zu senken?

Vitamin B6 (Pyridoxin) wird als Nahrungsergänzungsmittel zur Senkung des Prolaktinspiegels eingesetzt. Eine Studie mit 60 Frauen im gebärfähigen Alter zeigte, dass 300 mg Vitamin B6, aufgeteilt in drei Einzeldosen täglich, den Prolaktinspiegel ähnlich wie Cabergolin senkten.

Welches Vitamin fehlt in Kartoffeln?

„Eine Ernährung, die ausschließlich aus Kartoffeln besteht, führt zu einem Mangel an den Vitaminen A, E und K , den Mineralstoffen Kalzium und Selen, essentiellen Fettsäuren, Eiweiß und Ballaststoffen.“

Haben gekochte Kartoffeln noch Vitamine?

Gekochte Kartoffeln enthalten wichtige Vitamine wie Vitamin C (bleibt besser erhalten, wenn mit Schale gekocht wird), B-Vitamine (B1, B6, Niacin, Riboflavin) sowie Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Beim Kochen gehen wasserlösliche Vitamine teilweise ins Kochwasser über, weshalb die Zubereitung mit Schale oder schonende Methoden wie Dampfgaren helfen, mehr Nährstoffe zu bewahren. 

Warum essen Sportler Reis statt Kartoffeln?

Dabei hat Reis mit 120 bis 160 Kalorien pro 100 Gramm etwas mehr Kalorien. Kartoffeln halten dich aber länger satt. 100 Gramm Reis enthalten dafür mehr Eiweiß, Eisen und Magnesium. Am besten wechselst du deine Carb-Quellen gut ab.

Wie decke ich meinen Vitamin B6 Bedarf?

So decken Sie Ihren Bedarf an Vitamin B6

  1. 200 Gramm Brokkoli + 150 Gramm Putenbrust + 50 Gramm Naturreis.
  2. 150 Gramm Hering + 2 Kartoffeln (160 g) + 50 Gramm Feldsalat/Vogerlsalat.
  3. 50 Gramm Walnüsse + 150 Gramm grüne Bohnen + 1 Banane + 1 Glas Milch mit 1,5 Prozent Fett (250 Milliliter)
  4. 1 Avocado (200 g) + 1 Apfel (150 g)

Was ist ein Vitamin B6 Räuber?

Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milch und Vollkornprodukte sind besonders reich an B-Vitaminen. Zudem ist es ratsam, auf die klassischen Vitamin-B-Räuber wie Rauchen und Alkohol zu verzichten. In vielen Fällen reichen diese Basismaßnahmen aber nicht aus, um einen Vitamin-B-Mangel zu beheben.

Kann zu viel Vitamin B6 schädlich sein?

Ja, zu viel Vitamin B6 ist schädlich und kann Nervenschäden (Neuropathie) verursachen, die zu Kribbeln, Taubheitsgefühlen und Gangunsicherheit führen, was jedoch nur durch hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel erreicht wird, nicht durch normale Ernährung. Langfristig mehr als 500 mg täglich sind gefährlich, aber schon über 100 mg pro Tag können leichte neurologische Probleme verursachen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt für Erwachsene eine tolerierbare Gesamtzufuhr von 12 mg pro Tag.
 

Wo ist das meiste Vitamin B6 drin?

Gute Quellen für Vitamin B6 sind u.a. Lachs, Walnüsse, Rinderleber, Avocado, Hühnerfleisch, Hering, mageres Schweinefleisch und Kartoffeln, die zwischen 0,98 und 0,19 mg Vitamin B6 pro 100g Lebensmittel liefern (1).

Was ist gesünder, Reis oder Kartoffel?

Weder Reis noch Kartoffeln sind pauschal „gesünder“; es kommt auf die Sorte und Zubereitung an: Kartoffeln sind kalorienärmer und liefern Vitamine (bes. unter der Schale) und Ballaststoffe, während Reis (bes. Vollkorn) mehr Eiweiß, Magnesium und Zink bietet, aber mehr Kalorien hat, weshalb Kartoffeln oft als bessere Beilage zum Abnehmen gelten, aber Reis mehr Nährstoffdichte aufweisen kann. 

Haben Haferflocken Vitamin B6?

Ja, Haferflocken enthalten Vitamin B6 (Pyridoxin), aber nur in moderaten Mengen (ca. 0,1 bis 0,16 mg pro 100g), was zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt, aber sie sind keine Top-Quelle wie Fleisch oder Fisch. Sie liefern auch viele andere B-Vitamine wie B1 und Folsäure sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink.
 

Warum sind am Vortag gekochte Kartoffeln gesünder?

Gekochte Kartoffeln vom Vortag sind gesünder, weil das Abkühlen und die Lagerung im Kühlschrank einen Teil der Stärke in resistente Stärke umwandeln, einen Ballaststoff, der den Darm gesund hält, den Blutzuckerspiegel stabilisiert und die Sättigung fördert, bei gleichzeitig etwas geringerer Kalorienaufnahme. Diese resistente Stärke wird im Dünndarm kaum verdaut und wirkt wie Ballaststoffe, die im Dickdarm von nützlichen Darmbakterien verstoffwechselt werden und Butyrat produzieren, eine wichtige Energiequelle für die Darmzellen. 

Sind Kartoffeln gesünder als Bananen?

Allerdings sind Kartoffeln im Allgemeinen reicher an den meisten Vitaminen und Mineralstoffen als Bananen und enthalten mehr Eisen, Phosphor, Kalium und Kupfer.

Ist es in Ordnung, jeden Tag gekochte Kartoffeln zu essen?

Der tägliche Verzehr einer mittelgroßen Kartoffel kann Teil einer gesunden Ernährung sein und erhöht nicht das kardiometabolische Risiko – also die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes, Herzkrankheiten oder Schlaganfall zu erkranken –, solange die Kartoffel gedämpft oder gebacken und ohne Zugabe von zu viel Salz oder gesättigten Fettsäuren zubereitet wird, wie Untersuchungen zeigen.

Was spricht gegen den Verzehr von Kartoffeln?

Kartoffeln enthalten zwar viel Stärke bzw. Kohlenhydrate, Nährstoffe, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Kombiniert man sie jedoch mit protein-, ballaststoff- und ungesättigten Fettsäurenreichen Lebensmitteln, kann die Verdauung verlangsamt und eine gleichmäßigere Freisetzung von Glukose ins Blut bewirkt werden .

Was enthalten Kartoffeln viel?

Kartoffeln sind reich an Vitamin C und Vitamin B. An Mineralstoffen stecken in der Kartoffel vor allem Folsäure, Kupfer, Phosphat, Kalium und Schwefel. Kartoffeln enthalten kaum Fett, wenig Eiweiß, reichlich Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

Was ist gesünder, Eier oder Kartoffeln?

Zusammenfassung der Unterschiede zwischen Kartoffeln und Eiern

Kartoffeln enthalten mehr Vitamin B6 ; Eier hingegen sind reicher an Kupfer, Selen, Cholin, Vitamin B12, Vitamin B2, Vitamin B5 und Phosphor.

Kann Vitamin B6 bei Hormonungleichgewicht helfen?

Vitamin B6 unterstützt die Leber bei der Verdauung und Ausscheidung von überschüssigem Östrogen und trägt somit zum Östrogenstoffwechsel bei . Dadurch wird eine Östrogendominanz verhindert, die Symptome wie Blähungen, Stimmungsschwankungen und unregelmäßige Menstruationszyklen verursachen kann.

Kann Vitamin D den Prolaktinspiegel senken?

Die Gabe von Vitamin D an Patienten mit Makroprolaktinämie erhöhte den 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel, senkte das Gesamtprolaktin und das Makroprolaktin und zeigte eine Tendenz zur Senkung des Parathormonspiegels (PTH). Der Effekt von Vitamin D auf das Gesamtprolaktin und das Makroprolaktin korrelierte mit deren Ausgangswerten und dem Ausgangsspiegel von 25-Hydroxyvitamin D.

Wie kann ich meinen Prolaktinspiegel senken?

Um Prolaktin zu senken, sind oft Dopamin-Agonisten-Medikamente (wie Cabergolin, Bromocriptin) der Goldstandard, besonders bei Prolaktinomen. Ergänzend helfen Lebensstiländerungen: Stressreduktion durch Yoga/Meditation, ausreichend Schlaf (7-9h), regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung mit B-Vitaminen, Zink, und Mönchspfeffer als pflanzliches Mittel. Eine genaue Ursachenklärung durch einen Arzt ist entscheidend, da auch Medikamentenwechsel nötig sein können. 

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