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Wie viel verdient man als Pfarrer Netto?

Gefragt von: Gesine Schröder  |  Letzte Aktualisierung: 16. April 2026
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Ein Pfarrer verdient netto je nach Konfession, Bundesland und Berufserfahrung unterschiedlich, aber oft liegt das Netto-Einkommen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben zwischen ca. 2.800 € und 4.000 € pro Monat, wobei oft auch Sachleistungen wie ein Pfarrhaus die „reale“ Vergütung erhöhen. Bei einem Brutto von ca. 4.700 € bleiben netto etwa 2.850 € bis 3.100 € übrig, aber auch höhere Beträge sind möglich.

Wie viel verdient ein Pfarrer netto im Monat?

Das Medianentgelt für den Beruf "Katholischer Pfarrer" in der Berufsgattung "Berufe in der Theologie - hoch komplexe Tätigkeiten" beträgt 5.512 €. Das untere Quartil liegt bei 3.937 € und das obere Quartil beträgt 7.066 €.

Welche Gehaltsstufe hat ein Pfarrer?

Berufsanfänger im Pfarrdienst steigen in der Regel in die Besoldungsgruppe A13 ein. Das Gehalt liegt hier je nach Stufe zwischen 4.511,11 und 5.799,96 Euro brutto im Monat. Danach können, je nach Pfarramtszeit und der Größe der Gemeinde, höhere Besoldungsgruppen erreicht werden.

Wie hoch ist das Gehalt eines Pfarrers in der Stufe A13?

Pfarrer beider Kirchen (evangelische und katholische) bekommen zu Beginn ein Grundgehalt nach der Stufe A13. Das entspricht dem Grundgehalt eines Regierungsrates. Das Gehalt eines Pfarrers beläuft sich somit im Durchschnitt zwischen 3.700 Euro und 4.500 Euro.

Wie hoch ist das Gehalt von Pfarrern?

Pastor Gehalt

Pfarrer werden in der Regel nach dem Beamtentarif bezahlt und der Besoldungsgruppe A13 zugerechnet. In Stufe 1 können sie mit einem Einstiegsgehalt von rund 4.200 Euro brutto im Monat rechnen. Hinzu kommen noch Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie mögliche Zuschläge für Kinder und Ehepartner.

Immer im Einsatz für die Kirche: Das verdient eine evangelische Pfarrerin | Lohnt sich das? | BR

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Wie viel verdient ein katholischer Pfarrer?

Durchschnittlich gibt's rund 57.100 Euro brutto im Jahr, aber das variiert je nach Konfession, Bundesland und Erfahrung. Obendrauf kommt oft noch freie Kost und Logis im Pfarrhaus. Pfarrer:innen sind Seelsorger, Organisatoren und Prediger in einem.

Ist man als Pfarrer Beamter?

„Pfarrer und Kirchenbeamte stehen in einem öffentlich- rechtlichen Dienstverhältnis, das dem staatlichen Beamtenverhält- nis ähnlich ist. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat dazu das Kirchenbeamtengesetz und das Pfarrdienstgesetz erlassen.

Was verdient ein Papst im Monat?

Ein Papst verdient kein monatliches Gehalt; das Amt wird als Berufung angesehen, nicht als bezahlte Arbeitsstelle, wobei der Vatikan alle Lebenshaltungskosten wie Unterkunft, Verpflegung, Reisen und medizinische Versorgung übernimmt und der Papst auf ein traditionelles Einkommen verzichtet. Stattdessen wird von ihm ein bescheidenes Leben erwartet, und jegliche Einnahmen aus Nebentätigkeiten (z.B. Buchverkäufe) kommen karitativen Zwecken zugute. 

Sind Lehrer Topverdiener?

Lehrer in Deutschland gehören zu den gut bezahlten Berufsgruppen, besonders im internationalen Vergleich, aber ob sie als „Topverdiener“ gelten, hängt vom Vergleichsmaßstab ab: Sie verdienen solide Gehälter (oft über 50.000 € brutto/Jahr) und können mit Erfahrung gut verdienen, sind aber nicht mit den absoluten Spitzenverdienern wie Notaren oder Top-Managern vergleichbar, wobei Verbeamtung, Bundesland und Schulform große Unterschiede machen. 

Wer bezahlt die Haushälterin des Pfarrers?

Frage: Könnte es vielleicht auch an der Bezahlung der Pfarrhaushälterinnen liegen? Reinbott: Das Gehalt ist vom jeweiligen Bistum festgelegt und wird direkt an die Haushälterin überwiesen. Der Pfarrer bekommt dafür sogar einen eigenen Zuschuss.

Wie hoch ist die Pension eines evangelischen Pfarrers?

(1) Das Ruhegehalt beträgt für jedes Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit 1,79375 v.H. der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, insgesamt jedoch höchstens 71,75 v.H..

Wie sind Pfarrer versichert?

Pfarrer sind in der Regel rentenversichert, ähnlich wie andere Arbeitnehmer in Deutschland. Sie zahlen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, die einen Teil ihrer Altersvorsorge abdecken.

Was ist das Pfarrexamen?

Das Pfarrexamen ist in der römisch-katholischen Kirche die Eignungsprüfung, die Voraussetzung für die Übernahme des Amtes eines Pfarrers ist. In Deutschland ist das Pfarrexamen in der Regel Bestandteil der „Zweiten Dienstprüfung“ für Pfarramtsanwärter.

Wie viele evangelische Pfarrer gibt es in Deutschland?

Gegenwärtig gibt es in beiden Bundesländern insgesamt rund 2.600 Geistliche, darunter mehr als 2.200 evangelische Pastor:innen und etwa 360 katholische Priester.

Wer verdient 4000 € netto?

Ein Nettogehalt von 4000 Euro ist in bestimmten Berufen durchaus realisierbar. Zu diesen gehören unter anderem Ärzte, Richter, IT-Spezialisten und Investmentbanker. Ärzte in Führungspositionen erreichen durch ihre lange Ausbildungszeit und hohe Verantwortung oft ein solches Gehalt.

Wer verdient mehr, Lehrer oder Arzt?

Ein angestellter Arzt verdient brutto soviel wie ein Gymnasiallehrer (ausgehend von der Regelarbeitszeit). Netto hat der Lehrer circa 500 Euro mehr. Und das, obwohl der Arzt eine längere tägliche, wöchentliche, jährliche und Lebensarbeitszeit hat.

Wie viel verdient ein Gymnasiallehrer netto?

Das Netto-Gehalt für Gymnasiallehrer variiert stark je nach Bundesland, Erfahrungsstufe und Besoldungsgruppe (A13/E13), aber als Berufseinsteiger in A13/E13 kann man mit etwa 3.200 € bis 3.600 € netto rechnen, während in der höchsten Stufe über 4.000 € netto möglich sind (z.B. in Bayern oder Baden-Württemberg). Die genauen Zahlen hängen von Steuern, Kinderfreibeträgen und Versicherungen ab, wobei Beamte steuerlich günstiger gestellt sind. 

Wie viel verdient Kardinal Woelki?

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki erhält während seiner Auszeit weiter sein volles Monatsgehalt von fast 13.800 Euro.

War der Papst Millionär?

Der Papst als Person besitzt in der Regel kein nennenswertes Privatvermögen, da das Amt als Berufung und nicht als Erwerbsberuf angesehen wird. Papst Franziskus, der am 21. April 2025 verstarb, erhielt kein Gehalt, keinen Ehrensold und keine Aufwandsentschädigung.

Was ist höher als der Papst?

Das Sakrament der Weihe wird in drei Stufen erteilt: Bischofsweihe (für Papst, Kardinäle, (Erz-)Bischöfe, Weihbischöfe) Priesterweihe (für Generalvikare, (Regional-)Dekane, Pfarrer, Kapläne, Vikare, Benefiziaten) Diakonatsweihe (für ständige oder durchlaufende Diakone)

Was bekommt ein Pfarrer Rente?

So lag die durchschnittlich ausgezahlte Altersrente nach mindestens 45 Versicherungsjahren 2023 bei 1.806 Euro, nach mindestens 35 Versicherungsjahren bei 1.623 Euro. Pensionäre erhielten am 1. Januar 2023 ein durchschnittliches Ruhegehalt von 3.240 Euro brutto im Monat.

Was ist der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pastor und einem Pfarrer?

Bei den Katholiken ist ein Priester ein Pastor, wenn er keine Pfarrei leitet. In der evangelischen Kirche wird „Pastor“ vor allem in Nord- und Mitteldeutschland verwendet, während in den anderen Teilen Deutschlands, in Österreich und der Schweiz der Begriff „Pfarrer“ gebräuchlich ist.

Wer zahlt das Gehalt von Pfarrern?

Die kirchlichen Amtsträger werden von den Kirchen aus Kirchensteuermitteln bezahlt!