Zum Inhalt springen

Wie viel Urlaub bei 36 Stunden Woche?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Wenzel Schüler  |  Letzte Aktualisierung: 16. September 2026
sternezahl: 5/5 (71 sternebewertungen)

Bei einer 36-Stunden-Woche hängt der Urlaubsanspruch davon ab, an wie vielen Tagen pro Woche Sie arbeiten: Der gesetzliche Mindesturlaub (24 Werktage bei 6-Tage-Woche) wird auf die tatsächlichen Arbeitstage umgerechnet; arbeiten Sie z. B. an 4 Tagen pro Woche (36 Stunden), stehen Ihnen bei 24 Tagen Mindesturlaub 16 Tage zu (24 / 6 x 4). Maßgeblich sind die Arbeitstage, nicht die Stunden, wobei der Anspruch proportional gekürzt wird, wenn Sie weniger Tage arbeiten als eine Vollzeitkraft (normalerweise 5 oder 6).

Wie viel Urlaub steht mir zu Tabelle?

Ihr gesetzlicher Mindesturlaubsanspruch in Deutschland hängt von Ihrer Arbeitszeit pro Woche ab und beträgt bei einer 5-Tage-Woche 20 Tage, bei einer 6-Tage-Woche 24 Tage, während Teilzeitkräfte proportional weniger erhalten, aber auch bei 4 Tagen 16 Tage, bei 3 Tagen 12 Tage, bei 2 Tagen 8 und bei 1 Tag 4 Urlaubstage pro Jahr bekommen, basierend auf dem Bundesurlaubsgesetz. 

Wie berechne ich meine Urlaubstage bei Teilzeit?

So funktioniert die Urlaubsberechnung bei Teilzeit

Sie arbeiten jedoch nicht fünf, sondern lediglich drei Tage in der Woche. Die Urlaubstage berechnen Sie bei Teilzeit wie folgt: 20 Urlaubstage pro Jahr / 5 Wochenarbeitstage x 3 tatsächliche Arbeitstage = 12 gesetzliche Urlaubstage bei Teilzeit.

Wie viele Urlaubstage hat man bei einer 4-Tage-Woche?

Bei einer 4-Tage-Woche berechnet sich der Urlaubsanspruch anteilig: Der gesetzliche Mindestanspruch von 24 Werktagen (4 Wochen) reduziert sich proportional auf 16 Urlaubstage pro Jahr (24 Tage / 5 Tage * 4 Tage), da Sie weniger Arbeitstage pro Woche haben, aber weiterhin vier Wochen Erholung zustehen. Bei einem vertraglich vereinbarten höheren Urlaubsanspruch (z.B. 30 Tage bei 5-Tage-Woche) wird dieser ebenfalls anteilig berechnet, was zu etwa 24 Tagen bei einer 4-Tage-Woche führt.
 

Wie hoch ist der gesetzliche Urlaubsanspruch bei Teilzeit?

Der gesetzliche Urlaubsanspruch bei Teilzeit richtet sich nach den tatsächlich gearbeiteten Tagen pro Woche, nicht nach den Stunden, wobei der Mindestanspruch 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (20 Tage bei 5-Tage-Woche) beträgt, anteilig berechnet wird: Formel: (Vollzeit-Urlaubstage / 6 Tage) \* Ihre Arbeitstage pro Woche = Ihr Anspruch. Arbeitest du z.B. an 3 Tagen pro Woche, hast du bei 20 Vollzeit-Tagen 12 Tage Urlaub (20 / 6 x 3). 

Urlaubsanspruch bei Teilzeit richtg berechnen | HR-Basics

44 verwandte Fragen gefunden

Hat man bei Teilzeit genauso viel Urlaub wie bei Vollzeit?

Wer in Teilzeit arbeitet, hat den gleichen Urlaubsanspruch wie Vollzeitkräfte. Denn wie viel Urlaub Ihnen zusteht, hängt nicht davon ab, wie viele Stunden Sie arbeiten, sondern davon, an wie vielen Tagen pro Woche Sie arbeiten.

Wie rechne ich anteilig Urlaubstage aus?

Um den Urlaubsanspruch für 5 Arbeitstage zu berechnen, müssen Sie den gesetzlichen Urlaubsanspruch anteilig berechnen. Die Formel dazu lautet: Nominaler Urlaubsanspruch geteilt durch die Anzahl der Arbeitstage pro Woche mal der Anzahl der tatsächlichen Arbeitstage.

Ist der Samstag in einer 5-Tage-Urlaubswoche ein Urlaubstag?

Bei einer 5-Tage-Woche (Mo-Fr) ist der Samstag grundsätzlich ein freier Tag, der bei der Urlaubsplanung nicht als Urlaubstag zählt – es sei denn, Ihr Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag sieht Samstage als tatsächliche Arbeitstage vor, was eher bei 6-Tage-Wochen der Fall ist; der gesetzliche Mindestanspruch von 24 Werktagen im Jahr wird auf 20 Urlaubstage umgerechnet. 

Wie viel Urlaub bei 40 Stunden Woche?

Bei einer 40-Stunden-Woche stehen Ihnen gesetzlich mindestens 20 Arbeitstage (vier Wochen) Urlaub zu, da sich der Anspruch nach den Arbeitstagen pro Woche richtet (bei 5 Arbeitstagen) und nicht nach den Stunden. Der tatsächliche Urlaubsanspruch kann jedoch durch Arbeits-, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen höher liegen und sollte im Vertrag geprüft werden. 

Wann hat man Anspruch auf 30 Tage Urlaub?

Einen Anspruch auf 30 Urlaubstage hat man in Deutschland nicht gesetzlich, aber oft durch Tarifverträge (z.B. nach dem 40. Lebensjahr) oder arbeitsvertragliche Vereinbarungen; bei Jugendlichen (unter 16) ist es gesetzlich vorgeschrieben, bei Schwerbehinderten gibt es zusätzliche Tage. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 20 Tage (bei 5-Tage-Woche), aber viele Unternehmen gewähren mehr, oft gestaffelt nach Alter oder Betriebszugehörigkeit.
 

Wie viele Stunden rechnet man für einen Urlaubstag?

Ein Urlaubstag wird mit der Anzahl der Stunden berechnet, die Sie an diesem spezifischen Tag gearbeitet hätten, basierend auf Ihrer regelmäßigen Wochenarbeitszeit. Bei einer 5-Tage-Woche mit 8 Stunden pro Tag entspricht ein Urlaubstag 8 Stunden, während bei einer 6-Tage-Woche mit 40 Stunden pro Woche ein Tag 6,67 Stunden (6h 40min) hat. Bei Teilzeit wird der Wert des Urlaubstages durch die Anzahl der tatsächlichen Arbeitstage bestimmt, um eine faire Berechnung sicherzustellen, oft basierend auf einem Stunden-Satz, der die Wochenstunden durch die Arbeitstage teilt, sagt die IHK-Nordschwarzwald. 

Wie viele Arbeitstage bei 5 Tage-Woche und 30 Tage Urlaub?

Lohnsteuer kompakt FAQs

Bei einer 5-Tage-Woche hat ein Angestellter zudem mindestens 20 Tage Urlaub, viele aber dank Tarifvertrag 30 oder gar 35 Tage. Somit bleiben je nach Bundesland und Arbeitsvertrag zwischen 213 und 232 Arbeitstage übrig.

Wie hoch ist der Urlaubsanspruch bei Eintritt mitten im Monat?

Bei Eintritt Mitte des Monats haben Sie Anspruch auf anteiligen Urlaub für diesen Monat, wobei der volle Jahresurlaub erst nach sechsmonatiger Wartezeit entsteht. Der Anspruch berechnet sich als 1/12 des Jahresurlaubs pro vollem Beschäftigungsmonat, wobei Bruchteile ab einem halben Tag aufgerundet werden können. Bei Eintritt in der ersten Jahreshälfte erwerben Sie ab dem siebten Monat den vollen Jahresurlaub, bei Eintritt nach dem 30. Juni (zweite Jahreshälfte) nur Teilurlaub für das restliche Jahr. 

Wie berechnet man den Urlaubsanspruch bei Teilzeit?

Die Formel für den Urlaubsrechner bei Teilzeit lautet: (Vollzeit-Urlaubstage ÷ Vollzeit-Arbeitstage pro Woche) x Tatsächliche Teilzeit-Arbeitstage pro Woche = Teilzeit-Urlaubstage. Diese Berechnung stellt sicher, dass Teilzeitkräfte den gleichen Urlaubsanspruch haben wie Vollzeitkräfte, nur eben anteilig zu ihren Arbeitstagen. 

Woher weiß ich, wie viele Urlaubstage ich habe?

Der gesetzliche Urlaubsanspruch berechnet sich nach der Formel: 24 Werktage ÷ 6 × tatsächliche Arbeitstage pro Woche. Bei einer 5-Tage-Woche ergibt dies: 24 ÷ 6 × 5 = 20 Urlaubstage pro Jahr.

Hat man ab 50 mehr Urlaub?

Nein, der gesetzliche Mindesturlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) steigt nicht automatisch mit dem Alter, gilt also für alle volljährigen Arbeitnehmer gleich. Allerdings können Tarifverträge oder Arbeitsverträge zusätzliche Urlaubstage für ältere Arbeitnehmer vorsehen, oft ab 50 Jahren, um dem erhöhten Erholungsbedarf Rechnung zu tragen; dies ist rechtlich zulässig. Menschen mit Schwerbehinderung erhalten zudem generell fünf Tage Zusatzurlaub. 

Wie viel Urlaubsanspruch hat man bei Teilzeit?

Ihr Urlaubsanspruch bei Teilzeit berechnet sich nach der Anzahl Ihrer wöchentlichen Arbeitstage, nicht nach den Stunden: Der gesetzliche Mindesturlaub (oft 20 Tage bei 5 Tagen/Woche) wird anteilig auf Ihre Arbeitstage umgelegt, sodass Sie genauso viele Wochen Urlaub haben wie Vollzeitkräfte, aber mit weniger Tagen pro Woche (z.B. 4 Tage/Woche = 4 Wochen Urlaub). 

Warum weniger Urlaub bei 4-Tage-Woche?

In den meisten Fällen verkürzt sich der Urlaubsanspruch in der 4-Tage-Woche. Denn für den Urlaubsanspruch ist entscheidend, an wie vielen Tagen der Woche gearbeitet wird. Der Urlaubsanspruch verringert sich auf 80 % der ursprünglichen Urlaubstage, wenn nur noch 4 statt bisher 5 Tage der Woche Arbeitstage sind.

Wie berechnet man den Urlaubsanspruch bei Teilzeit ohne feste Arbeitstage?

Bei unregelmäßigen Arbeitstagen berechnet sich Ihr Urlaubsanspruch nach den tatsächlich gearbeiteten Arbeitstagen pro Woche, nicht nach Stunden, basierend auf der Formel: (Ihre Arbeitstage pro Woche x Gesetzlicher/Tariflicher Urlaub) / (Wochentage der Vollzeitkraft). Der Anspruch bleibt dabei grundsätzlich gleich, aber die Anzahl der freien Tage ändert sich, wobei Bruchteile meist auf volle Tage aufgerundet werden. Wichtig ist, dass Sie volle Tage Urlaub erhalten, die Sie an Ihren jeweiligen Arbeitstagen nehmen können, und dass bereits erworbener Urlaub nicht nachträglich gekürzt werden darf, wenn Sie auf Teilzeit wechseln. 

Welche Tage zählen nicht als Urlaubstage?

§ 3 Abs. 2 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG): Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind. Feiertage zählen also nicht als Urlaubstage.

Muss ich vor und nach meinem Urlaub ein freies Wochenende haben?

Ja, grundsätzlich muss mindestens ein Wochenende vor oder nach dem Urlaub frei bleiben, da das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) eine zusammenhängende Gewährung des Urlaubs vorsieht und Wochenenden oft als arbeitsfreie Tage gelten, was bei Schichtplänen aber auch durch einen zusätzlichen Urlaubstag ausgeglichen werden kann, wenn der AG dies verlangt. Bei normaler 5-Tage-Woche sind Wochenenden sowieso frei, bei Schichtarbeit oder ähnlichen Modellen kann der Arbeitgeber verlangen, dass für Samstage Urlaub genommen wird, um einen "Puffer" vor oder nach dem eigentlichen Urlaub zu schaffen, da er sonst zusätzliche freie Tage gewähren müsste. 

Ist der Mindesturlaub in Deutschland 20 oder 24 Wochen?

Mindesturlaub laut Bundesurlaubsgesetz

Das Gesetz stammt aus dem Jahr 1963. Da in Deutschland bis heute der Samstag als Werktag gilt, sieht das Gesetz mindestens 24 Werktage pro Jahr als bezahlten Urlaubsanspruch vor, sodass generell gilt: Ein Mitarbeiter hat das Recht auf mindestens 4 Wochen bezahlten Urlaub.

Wie kann ich Urlaubstage in Stunden umrechnen?

Um Urlaubstage in Stunden umzurechnen, multiplizieren Sie die Anzahl Ihrer Urlaubstage mit Ihrer täglichen, durchschnittlichen Arbeitszeit in Stunden (z.B. 8 Stunden bei 40 Std./5-Tage-Woche). Die Formel lautet: Urlaubstage × Tägliche Arbeitsstunden = Urlaubsstunden. Für Teilzeitkräfte wird der Anspruch anhand der vollen Wochenstunden und der vollen Urlaubstage berechnet, wodurch sich der Wert pro Urlaubstag an die tatsächlichen Arbeitstage anpasst. 

Wie rechne ich mir meinen Urlaub aus?

Die Urlaubsberechnung hängt von den Arbeitstagen pro Woche ab: Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche, was bei einer 5-Tage-Woche 20 Tage (24/6 * 5) und bei einer 4-Tage-Woche 16 Tage (24/6 * 4) sind. Bei Teilzeit wird der Anspruch anteilig berechnet: (Jahresurlaub / 12) * volle Arbeitsmonate oder (Gesamt-Urlaubstage / 5) * Teilzeit-Arbeitstage. Bei Eintritt in der zweiten Jahreshälfte ab 1. Juli kann oft der volle Jahresurlaub zustehen, und Urlaubsansprüche verfallen nicht bei Elternzeit oder Mutterschutz. 

Wie viele Urlaubstage erhält man bei einer 5-Tage-Woche?

Bei 30 Urlaubstagen im Jahr und einer 5-Tage-Woche hat ein Vollzeitbeschäftigter 30 Urlaubstage, was 6 Wochen entspricht; Teilzeitkräfte bekommen anteilige Tage, wobei die Formel lautet: (Gesamturlaubstage × Anzahl der tatsächlichen Arbeitstage pro Woche) / (Betriebsübliche Wochenarbeitstage), sodass z.B. ein 3-Tage-Mitarbeiter (30 / 5 × 3) 18 Tage erhält, um weiterhin sechs Wochen Urlaub zu haben.