Zum Inhalt springen

Wie viel schwerer ist der Master?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Patrick Raab B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2026
sternezahl: 4.5/5 (26 sternebewertungen)

Der Master ist in der Regel schwerer als der Bachelor, da er auf dem Grundlagenwissen aufbaut und eine tiefere Spezialisierung sowie komplexere wissenschaftliche Anforderungen mit sich bringt, insbesondere bei der Masterarbeit, die umfangreicher und anspruchsvoller ist als die Bachelorarbeit. Während der Bachelor die grundlegenden Kenntnisse vermittelt, vertieft der Master das Fachwissen und bereitet stärker auf die berufliche Praxis vor, weshalb er oft als anspruchsvoller wahrgenommen wird, auch wenn er auf dem aufgebauten Wissen basiert.

Ist ein Master schwerer?

Insgesamt ist der Master meistens schwerer als der Bachelor. Dabei wird aber auf dem Wissen des Bachelors aufgebaut. Sobald die Grundlagen erlernt wurden, fällt das Masterstudium leichter.

Wie viele schaffen Master?

Beginnen wir mit einer Zahl: 46 Prozent. Das ist der Anteil der Bachelor-Absolventen, die dem Statistischen Bundesamt zufolge ihr Studium in der Regelstudienzeit abschließen. Und nur 34 Prozent schaffen auch noch den Master im vorgegebenen Zeitrahmen.

Ist eine Masterarbeit schwerer als eine Bachelorarbeit?

Der Unterschied zwischen der Master- und der Bachelorarbeit liegt vor allem im Umfang. Die Masterthesis hat mit ca. 60–70 Seiten einen fast doppelt so großen Umfang wie die Bachelorarbeit (30–40 Seiten). Darüber hinaus ist die Masterthesis aufgrund von strengeren Bewertungskriterien deutlich komplexer.

Welcher Master ist der schwerste?

Platz 1: Medizin

Das Medizinstudium ist nicht nur eines der schwersten, sondern auch eines der beliebtesten Studienfächer. Studierende müssen ein breites Wissen in Anatomie, Physiologie und Biochemie erwerben. Besonders herausfordernd sind die ersten Semester, in denen Grundlagen gelehrt werden.

Master: Darum solltest du einen machen

35 verwandte Fragen gefunden

Ist ein Masterstudium schwierig?

Es ist nicht einfach . Und nicht jeder, der ein Masterstudium beginnt, schließt es auch ab. Im Folgenden sind einige der häufigsten Hürden aufgeführt, die wir beobachtet haben. Wer gerne aufschiebt, wird schnell feststellen, dass das ständige, hohe Pensum an Lesen, Schreiben und Recherchieren bedeutet, dass Rückstand keine Option ist.

Welche sind die 3 schwersten Studiengänge?

Die schwersten Studiengänge sind u. A. : Jura, Medizin, Bauingenieurwesen und Mathematik/ Physik/ Chemie . Bedenken Sie jedoch, dass ein schwieriges Studium Sie auch bei ausreichender Motivation, Ehrgeiz und Interesse leicht an Ihre Grenzen bringen kann.

Wie viele Studenten fallen durch die Masterarbeit?

Für die Durchfallquote der Masterarbeit liegen keine offiziellen Daten vor. Die Durchfallquote für die Masterprüfung lag in Deutschland im Jahr 2020 aber bei 1,03 % (vgl. Statistisches Bundesamt). Wenn du in der Masterarbeit durchgefallen bist, kannst du sie einmal wiederholen.

Kann man in 3 Monaten eine Masterarbeit schreiben?

Ja, mit genügend Zeit. Die meisten Hochschulen haben 4 Monate Semester, und im ersten Monat versucht man eher, ein Thema zu finden und einen Betreuer auszuwählen. Normalerweise sind also 3 Monate die übliche Zeit, nur nicht zu lange mit dem Thema herumfummeln.

Für wen lohnt sich Master?

Studierst du ein Fach mit hohem Konkurrenzdruck wie BWL oder VWL, kann sich ein Master besonders lohnen. Denn er sorgt dafür, dass du aus der Masse herausstichst. Und auch in sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fächern, bei denen der Bachelor häufig ausreicht, kann ein Master deine Karrierechancen verbessern.

Ist der Notendurchschnitt im Master wichtig?

Bachelorschnitt ist wichtig für die Masterzulassung. Wenn du einen guten Bachelorschnitt hast, hast du meistens eine recht freie Wahl wo du den Master machen wirst. Bei einem schlechten Bachelorschnitt kann es in bestimmten Fächern schwierig werden, überhaupt einen Master zu machen.

Wie hoch ist das Durchschnittsalter für den Masterabschluss?

Das Durchschnittsalter von Master-Absolventen liegt in Deutschland typischerweise zwischen 26 und 29 Jahren, wobei der Median oft bei etwa 27 Jahren liegt, je nach Statistik und Hochschultyp (Universitäten oder Fachhochschulen). Die Altersspanne ist jedoch groß, da viele mit Praktika, Auslandsaufenthalten oder einer früheren Berufsausbildung die Studiendauer verlängern, was zu einem Alter von bis zu 30 Jahren führen kann, aber auch mit 24 schon fertig sein kann.
 

Wie viel Prozent mehr Gehalt mit Master?

Absolvent:innen mit einem Masterabschluss erhalten 12 Prozent mehr Lohn als ihre Kommiliton:innen mit einem Bachelor.

Was ist krasser, Bachelor oder Master?

Unterschied Bachelor und Master

Ein Master ist ein höherer akademischer Abschluss, der sich in den meisten Fällen über vier Semester erstreckt und auf einem abgeschlossenen Bachelorstudium beruht.

Wie lange braucht man für 70 Seiten Masterarbeit?

Die Masterarbeit ist ein großes Projekt, um Deinen aufbauenden Studiengang zu beenden. Durchschnittlich sind diese Arbeiten ungefähr 60-70 Seiten lang. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 6 Monate.

Wie viel Zeit für Masterarbeit pro Tag?

Als Richtwert kann man jedoch sagen, dass man insgesamt etwa 225 Stunden für eine fertige Masterarbeit benötigen könnte. Das bedeutet, bei einem konsequenten Zeitplan sollte man etwa 10 bis 15 Stunden pro Woche investieren oder jeden Tag etwa 2 Stunden für die Masterarbeit einplanen.

Wie hoch ist die Durchfallquote beim Master?

Die Masterarbeit Durchfallquote liegt laut aktueller Statistik bei rund 7–10 %, auch wenn das natürlich vom Studiengang abhängt.

Was ist das seltenste Studium?

Sorabistik. Dieser Studiengang ist einer der seltensten der Welt – und damit handelt es sich um ein Studium mit Jobgarantie. Lehrinhalte sind die sorbische Kultur und Sprache.

Wie viel Prozent der Deutschen haben einen Master-Abschluss?

Rund 12 % der deutschen Bevölkerung über 15 Jahre haben einen Masterabschluss, wobei der Anteil der Absolventen mit Masterabschluss innerhalb der Hochschulabschlüsse bei etwa 29 % liegt, was eine Zunahme darstellt, während Bachelorabschlüsse mit rund 50 % die Mehrheit bilden (Daten aus 2023/2024). Der Gesamtanteil der Personen mit Hochschulabschluss (Bachelor, Master, Promotion etc.) liegt bei etwa 18-20 %, aber der Anteil derer, die einen Master besitzen, steigt stetig an. 

Was ist das leichteste Studium?

Das "leichteste" Studium ist subjektiv, aber oft werden Soziale Arbeit, Medien/Kommunikation, Germanistik, Lehramt (je nach Fächerkombi) und BWL genannt, weil sie oft weniger Mathe und dafür mehr geistes- und sozialwissenschaftliche Inhalte haben, die sich auf Textverständnis und Sozialkompetenz konzentrieren; andere schnelle Optionen sind Verwaltungswissenschaften, aber Erfolg hängt immer von individuellen Stärken und Selbstmanagement ab. 

Welches Studium hat die höchste Durchfallquote?

Die höchsten Durchfallquoten im Studium finden sich traditionell in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, insbesondere bei Mathematik, Bauingenieurwesen, Informatik, Chemie und Physik, sowie oft auch in Medizin und Architektur, wobei Mathematik häufig als absoluter Spitzenreiter genannt wird (oft über 40%, teilweise 80% Abbruchquote), gefolgt von technischen Fächern wie Bauingenieurwesen (über 50%) und Luft- und Raumfahrttechnik (bis 65%).
 

Ist Medizin oder Jura schwerer?

Beide Studiengänge, Medizin und Jura, gelten als extrem anspruchsvoll und gehören zu den schwierigsten in Deutschland, wobei die Schwierigkeit subjektiv ist und von individuellen Stärken abhängt; Medizin wird oft wegen des immensen Stoffumfangs und der praktischen Anwendung bewertet, während Jura durch seine enorme Stofffülle, hohe Durchfallquoten (besonders im Staatsexamen) und die Notwendigkeit des abstrakten Denkens herausfordert. Viele sehen Medizin als stofflich intensiver, Jura als intellektuell herausfordernder mit extremen Prüfungsstress.
 

Vorheriger Artikel
Ist blaues Licht für Fische gut?
Nächster Artikel
Wie lange dauert eine Rückstufung?