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Wie viel Prozent schaffen Jura?

Gefragt von: Ortwin Schreiber  |  Letzte Aktualisierung: 12. September 2026
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Etwa 20-25 % der Jura-Studierenden schaffen ein Prädikatsexamen (Note „gut“ oder „sehr gut“), während die Durchfallquote im ersten Staatsexamen bei rund 35 % liegt. Die meisten Studierenden bestehen mit „befriedigend“ oder „ausreichend“, aber der Weg zum Erfolg ist lang, mit einer Durchschnittsstudiendauer von über 10 Semestern.

Wie viel Prozent bestehen Jura?

Das Prädikatsexamen schaffen durchschnittlich nur etwa 15 bis 20 Prozent der Absolventen. Die Durchfallquote hingegen liegt meist bei circa 35 Prozent. Ein "sehr gut" erreicht nicht einmal jeder Tausendste. Mit einem "gut" im Examen zählst du deshalb schon zur absoluten Spitzenklasse.

Wie viel Prozent brechen Jura ab?

Die Abbrecherquote im Jurastudium liegt übrigens bei 24 % – und damit unter der durchschnittlichen Abbruchquote aller Studiengänge (32 %). Durchschnittlich erfolgt der Abbruch des Jurastudiums nach dem 7. Semester, etwa 25 % der Jurastudierenden brechen das Studium sogar erst nach dem 10. Semester ab.

Ist 7 Punkte in Jura gut?

Gut: 11,50-13,99 Punkte. Vollbefriedigend: 9,00-11,49 Punkte. Befriedigend: 6,50-8,99 Punkte. Ausreichend: 4,00-6,49 Punkte.

Wie viele Juristen haben Doppelprädikat?

Ein Doppelprädikat ist relativ selten. Auf der Basis der von Rechtsanwälten erzielten Noten ist davon auszugehen, dass die Doppelprädikatsquote bei rund 13 % liegt.

Wie viele STUNDEN LERNEN sind GENUG?

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Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Ja, 18 Punkte sind im juristischen Staatsexamen theoretisch erreichbar (als Höchstnote), aber extrem selten; es handelt sich um eine absolute Ausnahmeerscheinung, da die Bewertung sehr streng ist, aber es gibt Berichte über einzelne Klausuren oder Prüfungen, in denen diese Punktzahl vergeben wurde, wobei der Gesamtdurchschnitt dann meist niedriger lag. 

Welche Note braucht man für eine Großkanzlei?

In den meisten Bundesländern liegt die Notengrenze für angehende Richter und Staatsanwälte aktuell nämlich bei 8,0 Punkten im zweiten Staatsexamen – von Bewerbern ein Doppelprädikat zu verlangen, kann sich derzeit also niemand mehr wirklich leisten.

Wie hoch ist die Durchfallquote im 1. Staatsexamen?

Laut den aktuellsten Zahlen liegt die bundesweite Durchfallquote im ersten juristischen Staatsexamen im Jahr 2025 bei etwa 26 %. Damit hat sich die Zahl leicht verschlechtert im Vergleich zu 2022 (damals 24,7 %).

Ist befriedigend in Jura gut?

In der Juristenausbildung werden Prüfungen in Punkten von 0 bis 18 bewertet. Die Punkte bilden wiederum jeweils in Dreierschritten die sieben Notenstufen von "Sehr gut" bis "Ungenügend" ab. Im juristischen Bewertungssystem gibt es zwischen "Gut" und "Befriedigend" die Note "Vollbefriedigend", kurz "VB".

Wie hoch ist der Frauenanteil im Jurastudium?

Die Zweite Juristische Staatsprüfung wurde 2020 von insgesamt 7.818 Personen erfolgreich abgelegt. Dies entspricht, wie bereits in den Vorjahren, einem Anteil von über 85 Prozent aller Prüfungsteilnehmenden. Der Anteil der Frauen ist geringfügig auf 56,6 Prozent (2019: 55,8 Prozent) gestiegen.

Wie alt ist der durchschnittliche Jura-Absolvent?

Das Durchschnittsalter von Jura-Absolventen liegt beim Berufseinstieg nach dem ersten Staatsexamen meist zwischen 24 und 27 Jahren, nach dem zweiten Staatsexamen (Referendariat) eher bei 26 bis 29 Jahren, wobei der Hauptfaktor die Studiendauer ist, die oft 10 Semester (ca. 5 Jahre) beträgt, aber durch Praktika und Wartezeiten variiert. Die meisten beginnen direkt nach dem Abitur (18-19 Jahre) und sind somit relativ jung.
 

Ist Jura schwerer als Medizin?

Beide Studiengänge, Jura und Medizin, gelten als extrem anspruchsvoll und gehören zu den schwierigsten in Deutschland, wobei die Schwierigkeit subjektiv ist und stark vom Typus des Lernenden abhängt. Jura fordert vor allem strukturelles Denken und das Bewältigen hoher Durchfallquoten in den Staatsexamen, während Medizin ein breites, naturwissenschaftliches Wissen mit enormer Lernbelastung kombiniert. Es gibt keinen klaren "Gewinner" bei der Frage, welcher schwerer ist; beide erfordern Disziplin, aber auf unterschiedliche Weise.
 

Was ist das meist studierte Fach in Deutschland?

In Deutschland ist Betriebswirtschaftslehre (BWL) das meiststudierte Fach, gefolgt von Informatik und Medizin, wobei sich auch Psychologie, Rechtswissenschaft und Ingenieurfächer großer Beliebtheit erfreuen, mit leichten Unterschieden je nach Geschlecht. 

Was ist die Durchschnittsnote in Jura?

Während der bundesweite Durchschnitt im Ersten Staatsexamen bei etwa 7 Punkten liegt, erzielen Bucerius-Absolvent:innen im Schnitt über 10 Punkte – und damit mehr als eine ganze Note besser. Dieser Vorsprung zeigt sich auch im Zweiten Staatsexamen.

Ist Jura sehr schwer?

Ja, Jura gilt als sehr schwer und anspruchsvoll, vor allem wegen der riesigen Stoffmenge, dem Druck der hohen Durchfallquoten in den Staatsexamen und der Notwendigkeit, abstrakt zu denken und präzise anzuwenden. Es ist aber machbar, wenn man eine gute Struktur, effektive Lernmethoden hat und sich auf das "strukturelle Denken" und die Falllösung konzentriert statt nur auswendig zu lernen.
 

Welche Prüfung ist die schwerste in Deutschland?

Die Steuerberaterprüfung und das juristische Staatsexamen gelten als die schwersten Berufsprüfungen in Deutschland, oft mit Durchfallquoten um 50 %, gefolgt vom Wirtschaftsprüferexamen (WP-Examen). Auch der Abschluss als Heilpraktiker sowie anspruchsvolle Studiengänge wie Medizin, Jura, Mathematik und der Militärbereich (Marinetaucher) werden oft genannt. 

Wie viele fallen endgültig durch Jura?

Neben der belastbaren Zahl der im jeweiligen Jahr im staatlichen Teil der Ersten Prüfung bundesweit endgültig erfolglosen Individuen steht auch immer eine Prozentzahl. Für das Jahr 2022 lautet sie 3,9 % und bezieht sich auf 513 Betroffene.

Was ist höher, Anwalt oder Jurist?

Fazit: Jurist vs Anwalt – Entscheidende Unterschiede

Anwalt ist ein Jurist, der zusätzlich eine Zulassung zur Anwaltschaft erhalten hat, um Mandanten rechtlich vertreten und beraten zu dürfen.

Welche Uni hat den besten Ruf für Jura?

Zu den fünf besten Universitäten in Deutschland im Bereich Jura zählen 2025 demnach in absteigender Reihenfolge: die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität zu Köln und die Universität Hamburg.

In welchem Bundesland ist Jura am leichtesten?

Noten im Ersten Staatsexamen

Mit einem „Ausreichend“ gerade so geschafft haben es in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils über 25 % die meisten Prüflinge.

Wo ist das Staatsexamen Jura am schwersten?

Besonders viele Durchfaller im ersten Examen gab es in Brandenburg mit 41,79 Prozent. Das Bundesland setzt seinen Negativtrend damit fort: Schon 2021 und 2020 war es das Land mit den meisten Durchfallern. Die zweite Staatsprüfung bestanden dagegen deutlich mehr Teilnehmer:innen.

Was sind überdurchschnittliche Noten Jura?

Wird in der Ersten Juristischen Prüfung eine Gesamtnote von mindestens 9 Punkten erzielt, so ist diese „vollbefriedigend“ und es wird von einem Prädikatsexamen gesprochen – einer überdurchschnittlich guten Leistung.

Wie lange dauert ein Jurastudium bis zum 2. Staatsexamen?

Ein Jurastudium bis zum Zweiten Staatsexamen dauert mindestens 7 Jahre, meist aber länger: etwa 4,5 bis 5 Jahre bis zum Ersten Staatsexamen (Regelzeit 9 Semester, oft 10-11), gefolgt von einem zweijährigen Referendariat und dem Zweiten Staatsexamen, das sich auch über 0,5 bis 1 Jahr erstreckt, wobei die Gesamtdauer je nach individuellem Tempo und Vorbereitungszeit variiert. 

Welche Durchschnittsklasse braucht man für Anwalt?

An den beliebten Universitäten (z.B. die beiden Universitäten in Berlin, der Universität Köln oder an der Universität Hamburg) bestehen Zulassungsbeschränkungen, der erforderliche Numerus Clausus (NC) für das Jura-Studium schwankt zwischen den Universitäten und liegt zwischen 1,2 und 3,0.

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