Zum Inhalt springen

Wie viel Prozent in ETF investieren?

Gefragt von: Benno Schade-Baum  |  Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026
sternezahl: 4.2/5 (20 sternebewertungen)

Die Höhe der Investition in ETFs hängt von den persönlichen Umständen ab. Die Empfehlung liegt bei 10 bis 20 Prozent des Nettoeinkommens, vor allem, wenn bereits ein finanzielles Polster vorhanden ist und keine Schulden bestehen.

Wie viel Prozent in ETF anlegen?

Gerd Kommer rät jungen Menschen beispielsweise dazu, einfach 10 % des Nettogehalts in einen breiten ETF zu investieren. Viele Banken empfehlen die 50-30-20-Regel. Dabei sind 50 % des Nettoeinkommens für Fixkosten vorgesehen, 30 % für die Freizeit und die restlichen 20 % für Investitionen.

Ist eine Rendite von 10% realistisch?

Langfristig Vermögen mit Aktien aufbauen – das ist das Ziel vieler Anleger. Eine durchschnittliche Jahresrendite von 7 bis 10 % ist dabei historisch durchaus realistisch.

Ist eine Sparquote von 30% gut?

Eine Sparquote von 20 Prozent des Nettoeinkommens ist das Minimum für ernsthaften Vermögensaufbau. Bei einem Nettoeinkommen von 2.500 Euro solltest Du also mindestens 500 Euro monatlich sparen. Besser wären 25 bis 30 Prozent, um wirklich schnell voranzukommen.

Wie viel Prozent bringen ETFs?

Die Rendite bei ETFs variiert stark je nach Typ, aber langfristig können globale Aktien-ETFs (wie der MSCI World) historisch etwa 7-9 % pro Jahr erzielen, während Anleihen-ETFs (ca. 1-4 %) und Geldmarkt-ETFs (ca. 3-4 %, an Leitzinsen gekoppelt) schwächer rentieren, aber weniger schwanken. Kurzfristig gibt es große Schwankungen (z.B. 2021 über 30 % vs. 2022 minus 13 %), aber bei langen Anlagehorizonten (30+ Jahre) steigt die Wahrscheinlichkeit hoher Renditen deutlich an. 

Wie viel Geld solltest du maximal in einen ETF stecken? | justETF

30 verwandte Fragen gefunden

Was wird aus 10000 Euro in 10 Jahren?

In 10 Jahren wird die Kaufkraft schon nur noch bei circa 8.200 Euro liegen. Und hierbei ist noch nicht mit einkalkuliert, dass die Inflationsrate in den nächsten Jahren auch wieder deutlich ansteigen kann, wie wir es in den Jahren 2022 und 2023 gesehen haben.

Was besagt die 3:5-10-Regel für ETFs?

4. Was besagt die 3:5:10-Regel für ETFs? Es handelt sich dabei nicht um eine gesetzliche Vorschrift, sondern um eine bewährte Richtlinie, die von Beratern häufig zitiert wird: Begrenzen Sie den Anteil von ETFs einzelner Sektoren an Ihrem Portfolio auf 10 %, halten Sie den Tracking Error unter 5 % (Richtwert) und streben Sie eine Gesamtkostenquote von unter 0,3 % an . Dies trägt zur Diversifizierung und Kosteneffizienz bei.

Wann gehört man zu den Top 10% Einkommen?

Gemäß IW zählst du als Single mit einem Einkommen von mehr als 5.300 Euro netto im Monat zum einkommensstärksten Zehntel der Bevölkerung. Ab 7.100 Euro netto steigst du sogar in das oberste Prozent der Einkommensskala auf. Die Werte gelten für Ein-Personen-Haushalte.

Wie lange braucht man, um 50000 € zu Sparen?

Die 10 000 Euro hat sie mit diesen drei Prozent pro Jahr in vier Jahren zusammen. Um 50 000 Euro zusammenzubekommen, braucht sie nun aber nicht fünfmal so lang, also fast 20 Jahre, sondern 16 Jahre und drei Monate. Und für 100 000 Euro benötigt sie auch keine 32 Jahre, sondern gut 27 Jahre.

Ist es gut, 400 Dollar im Monat zu sparen?

Ja, 400 Dollar im Monat zu sparen ist gut , denn das ist mehr als die durchschnittlichen 250 Dollar, die ein US-Haushalt im Durchschnitt bei mittlerem Einkommen und durchschnittlicher Sparquote spart. Mit 400 Dollar monatlich können Sie Ihre finanziellen Ziele erreichen, für den Ruhestand vorsorgen und einen Notgroschen für unerwartete Ausgaben aufbauen.

Ist eine Rendite von 10 % realistisch?

Eine Rendite von 10 % kann je nach Anlageart realistisch sein . Wie bereits erwähnt, erzielte der S&P 500 von 1928 bis 2024 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 12 %. Beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei lediglich um einen historischen Durchschnittswert handelt.

Wie lege ich 100.000 Euro am besten an?

Um 100.000 € optimal anzulegen, kombiniert man je nach Risikobereitschaft sichere Anlagen wie Tages-/Festgeld für den Notgroschen mit renditestärkeren Optionen wie ETFs (Aktienindexfonds), Aktien und Immobilien für den Vermögensaufbau, wobei Diversifikation, Kosten und ein langer Anlagehorizont entscheidend sind. Wichtig ist, zuerst Schulden zu tilgen und einen Notgroschen zu bilden, bevor man mit langfristigem Vermögensaufbau startet, idealerweise mit Hilfe eines Finanzberaters oder Neobrokers. 

Welche ETFs sollte man 2025 kaufen?

Für 2025 sind vor allem thematische ETFs stark: Goldminen-ETFs (z.B. UBS - Solactive Global Pure Gold Miners, UBS - Solactive Global Pure Gold Miners ETF A) aufgrund des hohen Goldpreises, aber auch Wasserstoff-ETFs (Solactive Global Hydrogen) und Gaming-ETFs (VanEck Video Gaming and eSports) zeigen gute Performance, während ein breit gestreuter MSCI World oder ACWI (z.B. HSBC MSCI World) für langfristige Stabilität sorgt, wobei Europa 2025 besser lief als die USA, wie Börse Frankfurt zeigt.

Wie verdopple ich 5000 Euro?

Um 5.000 € zu verdoppeln, benötigen Sie entweder Zeit (z.B. mit ETFs, ca. 10-12 Jahre bei 6-8 % Rendite) oder höheres Risiko (Einzelaktien, Krypto), wobei das Risiko ebenfalls steigt. Eine sichere Methode ist das Sparen auf Tages- oder Festgeld, aber das dauert deutlich länger. Die 72er-Regel hilft bei der Einschätzung: 72 geteilt durch die erwartete Rendite in Prozent ergibt die ungefähre Verdopplungszeit in Jahren.
 

Ist es sinnvoll, monatlich 500 Euro in ETFs zu investieren?

Mit 500 € monatlich in ETFs zu investieren, ist ein hervorragender Start für den Vermögensaufbau durch einen ETF-Sparplan, der eine breite Streuung bietet und schon ab geringen Beträgen möglich ist, idealerweise in einen globalen ETF (z.B. MSCI World/ACWI), aber bei mehr Kapital auch in eine Kombination (z.B. Welt + Schwellenländer) für höhere Renditechancen, wobei ein Robo-Advisor die Verwaltung vereinfacht. Sie können mit 500 € im Monat signifikantes Kapital ansparen und langfristig von Zinseszinseffekten profitieren, um finanzielle Ziele zu erreichen. 

Wie viel Geld muss ich in der ETF haben, um davon zu leben?

Um von ETFs zu leben, braucht man je nach Ausgaben und Strategie ein großes Kapital; die 4-Prozent-Regel (25-fache Jahresausgaben) ist ein Richtwert, aber Dividenden-ETFs sind eine Alternative, die aber oft weniger Kapital erfordert (z.B. 400.000 € für 1000 €/Monat bei hoher Ausschüttung). Starten Sie mit 10–20 % Ihres Nettoeinkommens in ETFs, nachdem ein Notgroschen aufgebaut ist, um Ihr Vermögen zu mehren. 

Ist man ab 100.000 Euro reich?

So werden Bankkunden üblicherweise in drei Kategorien eingeteilt. Als „reich“ (zu Englisch: „affluent“) gelten Sie dabei schon ab einem liquiden Nettovermögen von 100.000 Euro. Im Deutschen würden wir dafür eher den Ausdruck „wohlhabend“ benutzen.

Sind 30% Sparquote gut?

Ja, eine Sparquote von 30 % ist sogar sehr gut! Damit baust du nicht nur Rücklagen für Notfälle auf, sondern kannst auch gezielt investieren und Vermögen aufbauen. Allerdings sollte sie zu deinem Einkommen passen – wenn du dich einschränken musst, um 30 % zu sparen, kann eine etwas niedrigere Quote sinnvoller sein.

Wie viel sollte man mit 40 gespart haben?

Mit 40 sollten Sie idealerweise das Zwei- bis Dreifache Ihres jährlichen Bruttoeinkommens gespart haben, wobei die Faustregel auch das Vierfache des Nettoeinkommens empfiehlt, um für den Ruhestand gut gerüstet zu sein, was je nach Gehalt zwischen 100.000 € und über 150.000 € bedeuten kann, wobei auch der Notgroschen für Unerwartetes wichtig ist. Die offiziellen Durchschnittswerte liegen bei rund 87.200 € für 40- bis 44-Jährige, aber die individuelle Situation (Einkommen, Lebensstil) spielt eine große Rolle, daher sind die Gehalts-Faustregeln oft relevanter für die eigene Planung. 

Sind 80000 Euro ein gutes Gehalt?

Ja, 80.000 € brutto pro Jahr sind ein sehr gutes Gehalt in Deutschland; damit gehörst du zu den oberen 10 % der Einkommensverteilung und zählst zu den Bestverdienern, was für Singles ein komfortables Einkommen bedeutet, auch in teureren Städten. Ob es „gut“ genug ist, hängt vom Lebensstil ab, aber statistisch gesehen ist es deutlich über dem Durchschnitt und ermöglicht ein hohes Sparpotenzial, so Finanz.de. 

Wann ist man für eine Bank reich?

Banken stufen Kunden je nach Vermögensklasse ein: Ab 100.000 Euro gilt man als „affluent“ (wohlhabend/begütert), ab einer Million Euro als „High Net Worth Individual (HNWI)“, was als offiziell „reich“ gilt, und ab 30 Millionen Euro als Ultra-HNWI, was individuellere Betreuung bedeutet. Die Millionengrenze markiert den Übergang von der Standardberatung zu exklusiverem Private Banking.
 

Sind 5 ETFs zu viel für mein Portfolio?

Sind 5 ETFs zu viel? Nein. 5 ETFs können eine gute Wahl für das Portfolio sein, solange sie eine ausreichend hohe Diversifikation bieten. Anfängerinnen und Anfänger sollten allerdings nicht in mehr als 5 ETFs investieren, um noch den Überblick zu behalten.

Wie lange sollte ein ETF bestehen?

ETFs sollten idealerweise langfristig, mindestens 10 bis 15 Jahre, gehalten werden, um Marktschwankungen auszusitzen und vom langfristigen Wachstum sowie dem Zinseszinseffekt zu profitieren; kürzere Fristen (unter 10 Jahre) erhöhen das Risiko, Verluste zu erleiden, da Schwankungen nicht ausgeglichen werden können. Die optimale Dauer hängt vom persönlichen Anlageziel ab, aber je länger, desto besser für die Rendite und Risikoabmilderung. 

Wann ist ein ETF zu klein?

Unter 100 Mio. Euro: ETFs in dieser Größenordnung gelten oft als klein. Hier ist das Risiko höher, dass der Fonds wieder geschlossen oder mit einem anderen verschmolzen wird.

Vorheriger Artikel
Was macht Coté De Pablo jetzt?
Nächster Artikel
Welcher YouTuber lebt auf Madeira?