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Wie viel Prozent der Deutschen sind in der Kirche?

Gefragt von: Bianka Renner MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 6. Juni 2026
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Etwa die Hälfte der Deutschen (rund 47-50 %) gehört noch einer der großen christlichen Kirchen an, wobei der Anteil der Konfessionslosen mit rund 47 % fast so hoch liegt. Konkret waren Ende 2024 etwa 23,7 % katholisch und 21,5 % evangelisch, aber die Gesamtzahl sinkt stetig durch Austritte und demografische Entwicklung.

Wie viel Prozent der Deutschen gehen in die Kirche?

Fünf Prozent der Bevölkerung (und aller Religionen) sind als „praktizierende Gläubige“ zu betrachten. Von 100 Bundesbürgern nehmen inzwischen 95 nicht mehr an Gottesdiensten teil, nur 5 von ihnen besuchen regelmäßig eine Kirche, Moschee oder Synagoge.

Wie viel Prozent der Deutschen sind Moslems?

In Deutschland leben nach aktuellen Schätzungen (2020/2021) zwischen 5,3 und 5,6 Millionen Muslime, was etwa 6,4 % bis 6,7 % der Gesamtbevölkerung entspricht, womit sie die zweitgrößte Religionsgruppe sind. Neuere Zahlen für 2024 deuten auf etwa 5,4 Millionen Muslime hin, wobei diese Zahlen durch Zuwanderung und die vielfältiger werdende Herkunftsstruktur (Türkei, Naher Osten, Südosteuropa) beeinflusst werden. 

Wie viele Deutsche sind nicht in der Kirche?

Dies geht aus Daten hervor, die die Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland zusammengetragen hat. Demnach gibt es rund 39 Millionen Menschen ohne Religionszugehörigkeit und etwa 38 Millionen, die noch Mitglied bei einer der beiden großen Kirchen sind.

Was ist die meist verfolgte Religion in Deutschland?

Insgesamt bekennen sich damit rund 44 Millionen Menschen zum Christentum – mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Die Anzahl der Muslime in Deutschland wurde zuletzt auf etwa 5,5 Millionen geschätzt.

Der absurde Reichtum der Kirche

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Wie hoch ist der Anteil der religiösen Bevölkerung in Deutschland?

Das Christentum ist die vorherrschende Religion in Deutschland; etwa 45 % der Bevölkerung waren im Jahr 2024 Christen . Davon waren 24 % römisch-katholisch und 21 % evangelisch-christlich. Ein kleiner Anteil (rund 1,5 %) der deutschen Bevölkerung praktiziert orthodoxes Christentum.

Wie viele Muslime wird es 2050 in Deutschland geben?

Genaue Zahlen für 2050 gibt es noch nicht, aber Prognosen von 2017 deuteten auf verschiedene Szenarien: Ohne Zuwanderung könnten es rund 6 Millionen Muslime (ca. 8,7 %) sein, bei mittlerer Migration ca. 11 % und bei starker Migration fast 17,5 Millionen, was Deutschland zur höchsten muslimischen Bevölkerung Europas machen würde. Diese Schätzungen basieren auf dem Wachstum der muslimischen Bevölkerung durch Zuwanderung und höhere Geburtenraten im Vergleich zu Nicht-Muslimen.
 

Welche Stadt in Deutschland hat die meisten Muslime?

Die große Mehrheit der Muslime lebt im ehemaligen Westdeutschland, darunter auch in West-Berlin .

Welche Religion ist die meiste in Deutschland?

Die größte Religionsgruppe in Deutschland sind die Christen, wobei die römisch-katholische Kirche die größte Einzelkonfession mit rund 20,3 Millionen Mitgliedern (ca. 24 %) ist, gefolgt von der Evangelischen Kirche (EKD) mit etwa 18,6 Millionen Mitgliedern (ca. 22 %), wobei die Zahl der Konfessionsfreien stark ansteigt. Nach den beiden großen Kirchen folgen der Islam, Orthodoxe Christen und andere Religionen, aber auch die Gruppe der Konfessionsfreien (ca. 40-46 %) ist mittlerweile fast so groß wie die Katholiken. 

Was ist der Nachteil, wenn man aus der Kirche austritt?

Nachteile eines Kirchenaustritts sind der Verlust sozialer Bindungen und Gemeinschaft, der Wegfall kirchlicher Leistungen (z.B. Patenschaften, kirchliche Trauungen, kirchliche Bestattungen), mögliche Kritik im sozialen Umfeld, sowie eingeschränkte Jobchancen bei kirchlichen Trägern, obwohl man in der Regel weiterhin Gottesdienste besuchen kann, aber keine Sakramente mehr empfängt. Die formalen Schritte sind mit einem Gang zum Amt und einer kleinen Gebühr verbunden.
 

Wie viel verdient ein katholischer Pfarrer netto?

Ein katholischer Pfarrer verdient netto je nach Erfahrung, Bundesland und Besoldungsgruppe (oft A13/A14) brutto zwischen ca. 3.700 € (Einstieg) bis über 6.000 € monatlich, plus Sachleistungen wie ein kostenfreies Pfarrhaus (Kost und Logis). Nettoabzüge gibt es für Steuern und einen Eigenanteil zur Krankenversicherung, da Sozialversicherungsbeiträge entfallen. 

Müssen Muslime in Deutschland Kirchensteuer zahlen?

Vereinfacht gesagt, wird die Kirchensteuer von registrierten Mitgliedern der katholischen, evangelischen und jüdischen Kirche erhoben . Angehörige anderer Glaubensrichtungen sind in Deutschland nicht kirchensteuerpflichtig.

Welche Religion ist auf Platz 1?

Christentum ist weltweit größte Religion. Christen bilden einer Studie zufolge mit 2,3 Milliarden Gläubigen die größte Religionsgruppe der Welt.

Ist die Kirche der größte Immobilienbesitzer in Deutschland?

Die Kirchen in Deutschland gehören zu den größten Immobilieneigentümern. Nur etwa 30 Prozent des evangelischen Gebäudebestands werden nach Angaben des Evangelischen Immobilienverbands Deutschland sakral genutzt. Insgesamt beziffert der Verband den Bestand auf 75.000 Gebäude.

Welche Religion hat 360 Millionen Anhänger?

Weltreligion

  • Christentum (etwa 2 Milliarden Anhänger)
  • Islam (etwa 1,5 Milliarden Anhänger)
  • Hinduismus (etwa 900 Millionen Anhänger)
  • Buddhismus (etwa 350 Millionen Anhänger) Judentum (etwa 15 Millionen Anhänger)

Können Deutsche Muslime sein?

Es gibt nicht „den“ Islam. Ein Blick auf die Situation in Deutschland verdeutlicht bereits die Vielfalt muslimischen Lebens: In Deutschland leben zwischen 3,8 und 4,3 Millionen Muslime, davon besitzt etwa die Hälfte die deutsche Staatsangehörigkeit.

Welche deutsche Stadt ist am besten für Muslime geeignet?

Berlin ist kosmopolitisch

Etwa 8 % der Berliner Bevölkerung sind Muslime, und es gibt rund 80 Moscheen und Gebetsräume, insbesondere in den Berliner Stadtteilen Kreuzberg, Wedding und Neukölln. Die Omar-Ibn-al-Khattab-Moschee ist eine der größten Moscheen Berlins, und die Predigten werden auf Arabisch gehalten.

Wo leben am wenigsten Muslime in Deutschland?

Die wenigsten Muslime leben in den östlichen Bundesländern, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wo der Anteil gemessen an der Bevölkerung am geringsten ist, mit niedrigen Prozentzahlen, obwohl absolute Zahlen durch die Fluchtmigration zugenommen haben. Während Westdeutschland die meisten Muslime beherbergt, konzentriert sich der geringste Anteil in den ostdeutschen Bundesländern, die historisch weniger von früheren Anwerbeabkommen profitierten.
 

Wie viele Kinder bekommen Muslime in Deutschland?

Muslime in Deutschland bekommen im Durchschnitt etwas mehr Kinder als Nicht-Muslime, oft liegt die Rate bei etwa 1,9 Kindern pro Frau (ähnlich dem Gesamtdurchschnitt), aber muslimische Haushalte sind mit durchschnittlich 3,6 Personen größer, was typischerweise ein Paar mit 1-2 Kindern bedeutet, wobei die Geburtenraten sinken und sich denen der Allgemeinbevölkerung annähern, auch bei eingebürgerten Frauen. Die genauen Zahlen sind schwer zu erfassen, da Religionszugehörigkeit nicht zentral erfasst wird, aber die Geburtenraten sinken generell. 

Was wird im Jahr 2030 für Muslime geschehen?

Im Jahr 2030 wird der Ramadan zweimal stattfinden, zuerst am 4. Januar und dann erneut am 26. Dezember , da der Mondkalender etwa 10 Tage kürzer ist als der gregorianische Kalender. Das letzte Mal ereignete sich dieses seltene Ereignis im Jahr 1997, und es wird erst wieder im Jahr 2063 vorkommen.

Welche Religion wird im Jahr 2050 die größte sein?

Eine umfassende religiöse Prognose des Pew Research Center für das Jahr 2050 sagt voraus, dass die weltweite muslimische Bevölkerung schneller wachsen wird als die christliche Bevölkerung – vor allem aufgrund des jüngeren Durchschnittsalters und der höheren Geburtenrate der Muslime.

Welches ist das religiöseste Land in Europa?

Die religiösesten Länder sind Rumänien (1 % Nichtgläubige) und Malta (2 % Nichtgläubige) . EU-weit ist der Glaube mit zunehmendem Alter verbreiteter und tritt häufiger bei Frauen, Menschen mit nur grundlegender Bildung und solchen auf, die sich politisch rechts verorten (57 %).

Was ist die meist vertretene Religion in Deutschland?

Die größte Religionsgruppe in Deutschland sind die Christen, wobei die römisch-katholische Kirche die größte Einzelkonfession mit rund 20,3 Millionen Mitgliedern (ca. 24 %) ist, gefolgt von der Evangelischen Kirche (EKD) mit etwa 18,6 Millionen Mitgliedern (ca. 22 %), wobei die Zahl der Konfessionsfreien stark ansteigt. Nach den beiden großen Kirchen folgen der Islam, Orthodoxe Christen und andere Religionen, aber auch die Gruppe der Konfessionsfreien (ca. 40-46 %) ist mittlerweile fast so groß wie die Katholiken. 

Welche ist die beliebteste Kirche in Deutschland?

Als Weltkulturerbe und Heimat des Dreikönigsheiligtums ist der Kölner Dom eine bedeutende Attraktion für Touristen und Pilger und einer der ältesten und wichtigsten Wallfahrtsorte Nordeuropas.