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Wie viel Mutterschaftsgeld bekommt man 2022?

Gefragt von: Rebecca Reichert MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 26. Juli 2026
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2022 bekam man als Arbeitnehmerin Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse in Höhe von maximal 13 Euro pro Tag, basierend auf dem Nettogehalt der letzten drei Monate, wobei der Arbeitgeber die Differenz zum vollen Netto zahlt (Arbeitgeberzuschuss). Geringfügig Beschäftigte (Minijob) und privat Versicherte erhielten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 210 € vom Bundesamt für Soziale Sicherung, wenn sie nicht über die Krankenkasse abgesichert waren.

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld pro Monat?

Mutterschaftsgeld wird monatlich gezahlt, wobei die Krankenkasse maximal 13 € pro Tag (ca. 390 €/Monat) beisteuert und der Arbeitgeber die Differenz zum Nettogehalt der letzten drei Monate ausgleicht, sodass meist das volle Nettoeinkommen erhalten bleibt. Bei Minijobs oder Privatversicherten zahlt die Krankenkasse/Arbeitgeberzuschuss nicht; hier gibt es eine Einmalzahlung von max. 210 € vom Bundesamt für Soziale Sicherung. Die Auszahlung erfolgt während der Mutterschutzfristen (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt), sagt die AOK.
 

Wie hoch ist das gesetzliche Mutterschaftsgeld?

Das gesetzliche Mutterschaftsgeld wird für bis zu 39 Wochen gezahlt. Sie erhalten: 90 % Ihres durchschnittlichen wöchentlichen Verdienstes (vor Steuern) für die ersten 6 Wochen . 187,18 £ oder 90 % Ihres durchschnittlichen wöchentlichen Verdienstes (je nachdem, welcher Betrag niedriger ist) für die folgenden 33 Wochen .

Woher weiß ich, wie viel Mutterschaftsgeld ich bekommen habe?

Ist Ihre Mitarbeiterin schwanger und erhält von ihrer Krankenkasse Mutterschaftsgeld, müssen Sie der Kasse mitteilen, wie viel Entgelt die Schwangere zuletzt erhalten hat. Aus diesen Angaben ermittelt die Krankenkasse die Höhe des Mutterschaftsgeldes.

Wie wird das Mutterschaftsgeld berechnet?

Grundsätzlich beträgt die Schutzfrist, in der Mutterschaftsgeld bezahlt wird, insgesamt 14 Wochen. Dieser Zeitraum teilt sich in sechs Wochen vor der Entbindung und acht Wochen nach der Entbindung auf.

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Wie lange muss der Arbeitgeber das Mutterschaftsgeld zahlen?

Der Arbeitgeber zahlt während der Mutterschutzfristen von 6 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Geburt, den sogenannten Mutterschutzlohn, der dem normalen Entgelt entspricht. Bei individuellen Beschäftigungsverboten vor der Frist zahlt der Arbeitgeber ebenfalls Lohn, bis die gesetzliche Schutzfrist beginnt; danach springt die Krankenkasse ein. Der Anspruch besteht für die gesamte Schutzfrist, also in der Regel 14 Wochen insgesamt, wobei der Arbeitgeber den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlt, wenn die Krankenkasse Mutterschaftsgeld überweist.
 

Wie viel Elterngeld bei 2600 netto?

Bei einem Nettoeinkommen von 2.600 € erhalten Sie in der Regel 65 % davon als Basiselterngeld, was etwa 1.690 € pro Monat (0,65 * 2600 €) entspricht, da Sie über 1.240 € netto liegen und sich innerhalb der Bemessungsgrenze bewegen. Es gibt einen Mindestbetrag von 300 € und einen Höchstbetrag von 1.800 €. 

Ist Mutterschaftsgeld weniger als Gehalt?

Ja, Mutterschaftsgeld (bis 13 €/Tag von der Krankenkasse) ist oft weniger als das Gehalt, weshalb der Arbeitgeber die Differenz zum Nettogehalt als Arbeitgeberzuschuss aufstockt, sodass Sie Ihr gewohntes Nettoeinkommen erhalten, auch während der Mutterschutzfristen. Dieser Zuschuss gleicht das Mutterschaftsgeld bis zur Höhe Ihres durchschnittlichen Nettogehalts der letzten drei Monate aus, da das Mutterschaftsgeld gedeckelt ist.
 

Wie viel Geld bekommt die Mutter nach der Geburt?

Nach der Geburt gibt es in Deutschland hauptsächlich zwei Arten finanzieller Unterstützung: Mutterschaftsgeld (von Krankenkasse und Arbeitgeber während der Mutterschutzfristen) und Elterngeld (nach den Mutterschutzfristen, gestaffelt nach Einkommen), wobei Mutterschaftsgeld den Lohn ersetzt und Elterngeld den Einkommensverlust nach der Geburt ausgleicht. Mutterschaftsgeld beträgt bis zu 13 € pro Tag plus Arbeitgeberzuschuss, Elterngeld mindestens 300 € bis max. 1.800 € (Basiselterngeld). 

Wie lange dauert es, bis Mutterschaftsgeld gezahlt wird?

Die Bearbeitung des Mutterschaftsgeldes dauert bei den Krankenkassen durchschnittlich zwei bis sechs Wochen, kann aber je nach Vollständigkeit der Unterlagen variieren; der erste Teil (vor der Geburt) wird oft als Abschlagszahlung ausgezahlt, während der zweite Teil nach der Geburt folgt, sobald alle Nachweise, wie die Geburtsurkunde, eingereicht sind. Wichtig ist, den Antrag mit der ärztlichen Bescheinigung über den Entbindungstermin frühzeitig zu stellen.
 

Ist Mutterschaftsgeld 100 Prozent?

Da das Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss zusammen beinahe 100 Prozent des wegfallenden monatlichen Nettoverdienstes ersetzen, das Elterngeld aber nur 65 Prozent (Ersatzrate), liegen die Mutterschaftsleistungen während der Schutzfristen i.d.R. über dem der Antragstellerin zustehenden Elterngeldbetrag.

Ist das Mutterschaftsgeld von 210 Euro einmalig?

Das "Mutterschaftsgeld einmalig 210 Euro" ist ein fester Betrag, den das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) zahlt, wenn Sie familienversichert (z.B. über den Partner) sind oder einen Minijob haben, und es wird einmalig ausgezahlt, nicht täglich wie bei der GKV. Es dient als Ersatzleistung für die gesetzliche Krankenkasse, wenn Sie dort keinen Anspruch haben, und wird unabhängig vom Einkommen gezahlt. Manchmal gibt es zusätzlich einen Zuschuss vom Arbeitgeber. 

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld bei der AOK?

Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 Euro pro Kalendertag.

Was beantragen bei Schwangerschaft?

In der Schwangerschaft müssen Anträge für Mutterschaftsgeld (Krankenkasse), Elternzeit (Arbeitgeber), Elterngeld, Kindergeld (Familienkasse), und ggf. finanzielle Hilfen wie Bürgergeld oder Mittel der Bundesstiftung Mutter und Kind gestellt werden, wobei der Mutterpass mit ärztlicher Entbindungsterminbescheinigung zentrales Dokument ist und viele Anträge schon während der Schwangerschaft (z.B. Mutterschaftsgeld, Erstausstattung) gestellt werden sollten.
 

Wie viel Mutterschaftsgeld bei 2000 € netto?

Wie viel Mutterschaftsgeld gibt es bei 2000 Euro netto? Hier ein Beispiel: Wenn du vor der Geburt 2000 Euro netto verdient hast, dann bekommst du während des Mutterschutzes praktisch genau das Gleiche. Die Krankenkasse zahlt 13 Euro pro Tag, was auf den Monat gerechnet 390 Euro ergibt.

Wer bekommt 1000 € pro Kind?

Voraussetzungen für Kinderzuschlag

Ihr Kind lebt in Ihrem Haushalt, ist unter 25 Jahre alt und nicht verheiratet beziehungsweise nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Sie erhalten Kindergeld (oder eine vergleichbare Leistung) für Ihr Kind.

Wer bekommt 1800 € Elterngeld?

Eltern, deren Einkommen vor der Geburt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben mehr als 2.770 Euro betrug (sogenanntes Elterngeld-Netto), bekommen den Höchstbetrag von 1.800 Euro. Darüberhinausgehendes Einkommen wird nicht durch das Elterngeld ersetzt.

Wie viel Geld bekomme ich im Mutterschutz?

Im Mutterschutz erhalten Sie Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse (max. 13 €/Tag) und einen Zuschuss vom Arbeitgeber (Differenz zum Nettogehalt), um Ihr gewohntes Einkommen zu sichern, wobei die Höhe von Ihrem vorherigen Lohn abhängt. Selbstständige erhalten Leistungen entsprechend ihrer Kasse, oft basierend auf Krankengeldansprüchen. Das Mutterschutzgeld wird für 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt gezahlt, während der Arbeitgeberzuschuss bis zu 13 € pro Tag ergänzt. 

Wer zahlt das Mutterschaftsgeld?

Beim Mutterschutz zahlt die Krankenkasse Mutterschaftsgeld (max. 13€/Tag), der Arbeitgeber den Rest (Mutterschutzlohn) als Aufstockung und bei Beschäftigungsverboten, und das Bundesamt für Soziale Sicherung zahlt eine Einmalzahlung, wenn kein Anspruch auf Krankenkassenleistung besteht (z.B. bei privat Versicherten oder Minijobs). Arbeitgeber bekommen die gezahlten Zuschüsse über das Umlageverfahren U2 von den Krankenkassen erstattet. 

Warum 13 € Mutterschaftsgeld?

Wenn Ihr durchschnittlicher Nettolohn pro Tag höher als 13 Euro ist, haben Sie einen Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld. Der Zuschuss gleicht den Verdienstausfall aus, der Ihnen während der Mutterschutzfristen, also während des gesetzlichen Berufsverbots, entsteht.

Wann bekomme ich 100% Elterngeld?

Eltern, die im maßgeblichen Bemessungszeitraum ein durchschnittliches Netto-Einkommen von weniger als 1.000 Euro erzielten, bekommen davon bis zu 100 Prozent durch das Elterngeld ersetzt.

Wie viel Geld bekommt man, wenn man 2 Jahre in Elternzeit geht?

Basiselterngeld beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro. Das bedeutet: Sie bekommen als Basiselterngeld mindestens 300 Euro, auch wenn Sie vor der Geburt gar kein Einkommen hatten oder auch wenn bei Ihnen nach der Geburt kein Einkommen wegfällt, weil Sie weiter in gleicher Teilzeit arbeiten.

Warum bekommt man nur 65% Elterngeld?

Das Elterngeld ersetzt zwischen 65 und 100 Prozent des Einkommens. Die genaue Prozentzahl wird durch die Ersatzrate festgelegt. Das Elterngeld soll das Einkommen, auf welches Sie zu Gunsten der Betreuung Ihres Kindes verzichten, zumindest zum Teil ersetzen, daher ist von einer "Ersatzrate" die Rede.

Wie kann ich mein Mutterschaftsgeld aufstocken?

Die "Aufstockung" des Mutterschaftsgeldes ist der Arbeitgeberzuschuss, der den Verdienstausfall während der Mutterschutzfristen ausgleicht, wenn Ihr Nettogehalt über 13 € pro Tag liegt (da das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse maximal 13 €/Tag beträgt). Arbeitgeber zahlen die Differenz zwischen Ihrem durchschnittlichen täglichen Nettoeinkommen der letzten drei Monate und den 13 €. Diesen Zuschuss müssen Sie beim Arbeitgeber beantragen und erhalten ihn für die Zeit des gesetzlichen Mutterschutzes (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt). 

Wie lange darf man in der Schwangerschaft krankgeschrieben sein?

Eine Krankschreibung in der Schwangerschaft dauert so lange, wie es der Arzt individuell festlegt, meist bei Beschwerden wie starker Übelkeit, aber sie geht dem allgemeinen Mutterschutz vor; der offizielle Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor Geburt und endet 8 Wochen danach (länger bei Frühgeburten/Mehrlingen), in dieser Zeit besteht ein generelles Beschäftigungsverbot, weshalb eine separate Krankschreibung dann oft nicht mehr nötig ist, sondern das Mutterschutzgesetz greift und es bis zum Mutterschaftsgeld geht.