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Wie viel kostet Warmwasser mit Strom?

Gefragt von: Günther Sommer  |  Letzte Aktualisierung: 9. Januar 2026
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Warmwasser mit Strom ist teuer, besonders mit einem elektrischen Durchlauferhitzer, der pro 10 Minuten Duschen 0,80 bis 1,20 € kosten kann, was sich monatlich auf 24-36 € pro Person summiert. Mit einem elektrischen Warmwasserspeicher (Boiler) sind die Kosten geringer (oft unter 100 €/Jahr für Singles), aber immer noch höher als mit Gas oder Heizöl. Die Kosten hängen stark vom Strompreis (z.B. 28-35 ct/kWh) und dem Gerät ab; bei 50°C Wassertemperatur können es über 1000 € pro Jahr sein, aber mit PV-Überschuss sinken die Kosten drastisch.

Was kostet Warmwasser über Strom?

Bei einem Energieverbrauch von zirka 5.500 kWh pro Jahr für einen Vier-Personen-Haushalt müssen Sie rund 10% für die Warmwasserbereitung kalkulieren. Wenn Sie eine Gasheizung nutzen, müssen Sie bei einem Gaspreis von 19 Cent pro kWh und einem Verbrauch von 550 kWh Gas für Warmwasser pro Jahr rund 105 Euro bezahlen.

Was Kosten 10 Minuten Duschen mit Durchlauferhitzer?

Elektrische Durchlauferhitzer erweisen sich als Stromfresser

10 Minuten Duschen kosten – je nach Leistung des eingebauten Geräts – zwischen 0,80 und 1,20 Euro. Wer täglich duscht, muss dann pro Person mit 24 bis 36 Euro an Stromkosten pro Monat rechnen. Doch man kann auch bei Durchlauferhitzern Strom sparen.

Wie viel kostet Warmwasser im Monat?

Daraus ergibt sich ein Wärmeverbrauch für Warmwasser im Monat von 225 Kilowattstunden. Unser Beispielhaushalt nutzt Erdgas zur Warmwasserbereitung. Der Gaspreis liegt hier bei rund 11 Cent pro Kilowattstunde (Stand: November 2024). Daraus ergeben sich Kosten von etwa 24,75 Euro für die Warmwasserbereitung im Monat.

Was ist billiger, Warmwasser mit Gas oder Strom?

Im Allgemeinen ist die Warmwasserbereitung mit Gas deutlich günstiger als mit Strom, da die Kilowattstunde Gas meist nur einen Bruchteil des Strompreises kostet, auch wenn die Preise je nach Anbieter und aktuellem Markt schwanken. Ein Gas-Durchlauferhitzer verbraucht pro erzeugter Kilowattstunde Warmwasser weniger als ein elektrischer, was die Betriebskosten im Alltag senkt. Strom-Durchlauferhitzer sind zwar günstiger in der Anschaffung, aber teurer im laufenden Betrieb.
 

Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer | Warmwasserbereitung | Trinkwasser | ökoloco

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Welche Warmwasserbereitung ist am günstigsten?

Grundsätzlich gilt, dass die Warmwasseraufbereitung über Heizung die niedrigsten Kosten verursacht. Das gilt vor allem für Kombinationen aus Zentralheizung und Warmwasserspeicher. Sie ist auf eine Laufzeit von 25 Jahren bezogen immer am günstigsten.

Ist es günstiger, Warmwasser mit Gas oder mit Strom zu erhitzen?

Wählen Sie sorgfältig, wie Sie Ihr Wasser erhitzen.

Der Strompreis ist etwa dreimal so hoch wie der Preis für Gas oder Öl. Im Allgemeinen ist es deutlich günstiger, Wasser mit der Zentralheizung zu erwärmen , als mit einem Heizstab.

Ist es teuer, ständig warmes Wasser zu haben?

Tatsächlich ist es so: Ja, Sie verbrauchen anfänglich etwas mehr Energie, um das Wasser wieder auf Temperatur zu bringen . Langfristig gesehen verbrauchen Sie jedoch weitaus mehr Energie, da Sie den Warmwasserspeicher stundenlang beheizen, obwohl niemand das Warmwasser nutzt.

Wie hoch sind die Heizkosten bei 60 qm pro Monat?

Wie hoch sind Heizkosten bei 60 qm? Die Heizkosten einer 60 qm großen Wohnung erstrecken sich über ein Spektrum von 231 € bei einer Holzpelletheizung mit geringem Verbrauch und bis zu 1.339 € bei Fernwärme mit hohem Verbrauch.

Wie rechnet man Warmwasser ab Mieter?

Demnach sind die Kosten für Warmwasser auf die jeweilige Wohnfläche zu beziehen. Möglich ist das mit folgender Gleichung: Wärmeverbrauch für Warmwasser (in Kilowattstunden) = 32 x Wohnfläche (in Quadratmetern)

Welche 3 Geräte sind Stromfresser?

Die Top-Stromfresser im Haushalt sind oft Kühl- und Gefriergeräte, Heizungspumpen (besonders ältere Modelle) und der Stromverbrauch für Warmwasser (Durchlauferhitzer), aber auch Waschmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde und Fernseher können hohe Verbraucher sein, wobei die größten Kosten oft durch dauerhaft laufende Geräte wie Router, alte Kühlschränke oder Klimaanlagen entstehen, je nach Nutzung und Effizienz. 

Wie viel kostet ein warmes Vollbad?

Eine Badewanne voll warmes Wasser kostet je nach Größe, Temperatur und Ihrem Energieversorger meist zwischen 1,00 € und 2,50 €, wobei der größte Teil auf die Energiekosten zum Erwärmen entfällt (oft 40-80 Cent), während die Wasser- und Abwasserkosten meist nur etwa 20-30 Cent ausmachen (bei ca. 140-180 Litern). Bei Stromheizung kann es auch 1,40 € oder mehr kosten, während Gas oft günstiger ist. 

Was ist günstiger, Warmwasser über Heizung oder Durchlauferhitzer?

Warmwasser über die Heizung (mit Boiler, Gastherme oder Wärmepumpe) ist meist günstiger im Betrieb als ein elektrischer Durchlauferhitzer, da Strom teurer pro Kilowattstunde ist. Ein Durchlauferhitzer punktet bei den Anschaffungs- und Installationskosten und ist ideal für wenig Verbrauch, während eine zentrale Heizung (z.B. mit Gas) oder ein Boiler bei höherem Verbrauch langfristig die bessere und effizientere Lösung darstellt.
 

Ist Warmwasser teurer als Heizung?

Es ist wichtig zu beachten, dass der Wasserverbrauch von warmen Wasser deutlich teurer ist als der Kaltwasserverbrauch. Während ein Liter Trinkwasser als Kaltwasser etwa 0,44 Cent kostet (der genaue Betrag ist abhängig vom Standort), kann ein Liter Warmwasser je nach Erwärmungsmethode 2,5 bis 4-mal so teuer sein.

Wie viel kostet 1000 Liter warmes Wasser?

Pro Kopf verbraucht eine Person in Deutschland durchschnittlich 127 Liter Wasser am Tag. Etwa 30 bis 35 Liter davon sind warmes Wasser. Während kaltes Trinkwasser rund 0,2 Cent pro Liter kostet, sind die Kosten für warmes Wasser zwischen 2,5 und 4,5 mal so hoch. Ein Liter Warmwasser kostet also rund 0,9 Cent.

Wie viel Strom braucht man für Warmwasser?

Der Stromverbrauch für Warmwasser hängt stark vom Nutzerverhalten und der Heiztechnik ab, liegt aber oft bei ca. 900 kWh pro Person und Jahr (mit Boiler/Durchlauferhitzer), was bei 4 Personen schnell über 3.000 kWh jährlich ausmacht, was relativ teuer ist, weil Strom direkt zur Erwärmung genutzt wird, während Wärmepumpen effizienter sind. Ein 4-Personen-Haushalt benötigt täglich ca. 160 Liter Warmwasser, was rund 9 kWh Energie frisst und somit zu 3.000 bis 4.000+ kWh/Jahr führen kann. Die Kosten pro 10 Minuten Duschen können bei Durchlauferhitzern 0,80 € bis 1,20 € betragen, während sparsame Maßnahmen wie Durchflussbegrenzer helfen, Kosten zu senken. 

Wie viel kostet es pro Monat, die Heizung eingeschaltet zu haben?

Die durchschnittlichen Heizkosten in Großbritannien können je nach Hausgröße, Dämmung und Heizungsart stark variieren. Im Normalfall sollten Sie in einem durchschnittlichen Haus im Winter mit etwa 400 bis 500 Pfund pro Monat rechnen, aber diese Zahl ist nicht in Stein gemeißelt.

Wie viele Gebühren pro Monat für 2 Personen?

Die monatlichen Gaskosten für 2 Personen variieren stark, liegen aber oft zwischen 30 € und 100 €, abhängig von Wohnungsgröße, Dämmung, Heizverhalten und dem aktuellen Gaspreis, wobei ein durchschnittlicher 2-Personen-Haushalt mit Heizung und Warmwasser zwischen 5.000 und 10.000 kWh pro Jahr verbraucht. Bei günstigen Tarifen und kleineren Wohnungen (ca. 50-70 m²) können Kosten unter 80 € pro Monat möglich sein, während größere Wohnungen (ca. 100 m²) auch 100 € oder mehr verursachen können, besonders in der Grundversorgung. 

Wie viel Heizkosten sind normal für 1 Person?

Die durchschnittlichen Heizkosten für eine Person liegen je nach Wohnungsgröße und Heizart oft zwischen 70 € und 150 € pro Monat (ca. 8–15 €/m²/Jahr), wobei kleinere Wohnungen (z.B. 30-50 m²) bei ca. 40–80 €/Monat liegen können und größere bei 80–160 €/Monat. Bei Gas verbraucht eine 50-m²-Wohnung etwa 7.000–8.000 kWh/Jahr (ca. 700–900 €), während ein Altbau mit 50 m² Heizkosten von 165 € bis über 900 € verursachen kann, je nach Brennstoff. 

Ist Warmwasser über Strom teuer?

Ja, Warmwasser kostet Strom, wenn es mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder Boiler erzeugt wird, was oft teurer ist als mit Gas oder Öl, aber es kann günstiger sein als zentral beheiztes Wasser, wenn Strom günstig ist, z.B. durch eine Photovoltaik-Anlage (PV) mit Überschuss. Die Kosten hängen stark von der Heizmethode (Durchlauferhitzer vs. Boiler) und dem Strompreis ab, wobei Durchlauferhitzer im Betrieb meist teurer sind, aber nur dann verbrauchen, wenn Wasser läuft. 

Ist die Nutzung von Warmwasser teurer?

Wasserhähne und Haushaltsgeräte verbrauchen viel Warmwasser, was Kosten verursacht . Sie können Ihre Warmwasserkosten senken, indem Sie in Ihrem Haushalt weniger Warmwasser verbrauchen und verschwenden. Die Warmwasserbereitung ist der zweitgrößte Energiekostenfaktor in Ihrem Haushalt und macht etwa 18 % Ihrer Nebenkostenabrechnung aus.

Was verbraucht am meisten Warmwasser im Haushalt?

Den größten Anteil am Warmwasserverbrauch pro Person in einem Haushalt hat die tägliche Körperpflege. Dazu gehören Duschen, Baden, Gesicht Waschen etc. Der oben genannte Durchschnittswert von 30 bis 48 Litern bezieht sich hierbei nicht auf die gesamte Wassermenge, die etwa beim Duschen oder Baden anfällt.

Wie oft sollte man das Warmwasser aufheizen, um Energie zu sparen?

Wie oft der Speicher aufgeheizt werden sollte, hängt von seinem Fassungsvermögen und dem persönlichen Warmwasserbedarf ab. Bei einem gut gedämmten Speicher mittlerer Größe (ca. 150 bis 180 Liter) genügt es häufig, den Speicher einmal am Tag aufzuheizen, zum Beispiel am Morgen.

Wie lässt sich Warmwasser am günstigsten erhitzen?

Durchlauferhitzer (auch als Sofort- oder Durchlauferhitzer bekannt) liefern Warmwasser nur bei Bedarf. Im Gegensatz zu Speichern verursachen sie keine Bereitschaftsenergieverluste, was Kosten spart.

Wie viel teurer ist Warmwasser?

Grundsätzlich sind die Kosten für Warmwasser deutlich höher als für Kaltwasser. Denn für die Erwärmung ist zusätzliche Energie nötig, in der Regel Strom oder Gas: Wird das Wasser mithilfe von Gas erwärmt, kostet ein Liter Warmwasser durchschnittlich 2,5-mal so viel wie ein Liter Kaltwasser.