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Wie viel kostet Heizung und Strom?

Gefragt von: Hugo Brückner-Hanke  |  Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2026
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Strom- und Heizkosten hängen stark vom Energieträger, der Dämmung und dem Verbrauch ab, wobei Heizen mit direktem Strom (z.B. Nachtspeicher) teurer ist (oft über 4.000 €/Jahr für ein Haus), während Wärmepumpen durch Nutzung von Umweltwärme effizienter sind (oft nur 70 €/Monat für eine Wohnung). Spezielle Heizstromtarife sind meist günstiger als normaler Haushaltsstrom, aber Gas ist oft noch kostengünstiger, je nach aktuellen Preisen. Wichtig sind ein Blick auf die Stromrechnung und der Vergleich von Heizstromtarifen.

Wie viel kostet Strom und Heizung im Monat?

Die monatlichen Kosten für Strom und Heizung variieren stark je nach Haushaltsgröße, Verbrauch und Energieart, liegen aber oft zwischen 150 € und 300 € oder mehr, wobei Stromkosten für 1-3 Personen etwa 40-100 €/Monat ausmachen (zzgl. Heizung) und Heizkosten je nach Energieträger (Gas, Öl, Wärmepumpe, Fernwärme) zwischen ca. 100 € und 150 € monatlich für ein Einfamilienhaus betragen können, wobei Stromkosten (Heizen) oft deutlich höher sind. 

Wie hoch sind die Kosten für eine Heizung mit Strom?

Elektroheizungen haben je nach Typ unterschiedliche Kosten: Mobile Heizlüfter gibt es ab ca. 20 €, Infrarotheizungen ab 100 €, Flächenspeicherheizungen um 200-500 €, während Fußbodenheizungen 20-100 €/m² kosten; allerdings sind die laufenden Stromkosten bei Elektroheizungen oft sehr hoch (35+ Cent/kWh) und können die Anschaffungspreise schnell übersteigen, besonders in schlechter gedämmten Häusern, wo die jährlichen Kosten schnell 1.000 € pro Raum erreichen können. 

Wie hoch sind die Heizkosten bei 50 qm pro Monat?

Die monatlichen Heizkosten für eine 50-qm-Wohnung liegen je nach Energieträger, Dämmung und Heizverhalten meist zwischen 60 € und 150 €, oft mit ~70 € (günstiger Anbieter) bis ~90 € (Grundversorgung) bei Gas als Richtwert, können aber bei schlechter Dämmung oder Heizstrom deutlich höher ausfallen (z.B. über 100 €/Monat). Durchschnittlich sind 10–15 € pro m² (also 500–750 €/Jahr, ca. 40–60 €/Monat) gute Werte, während über 15 €/m² (ca. 750 €/Jahr oder mehr) als hoch gelten.
 

Wie viel kostet es, pro Tag zu heizen?

Die täglichen Heizkosten variieren stark je nach Energieträger, Wohnungsgröße und Dämmung, liegen aber oft zwischen wenigen Euro (z.B. 1-3 € für Wärmepumpe/Pellets/Fernwärme in gut gedämmten Objekten) und über 10 € (z.B. bei älteren Gas- oder Ölheizungen), wobei Stromheizungen noch teurer sind, aber dank Wärmepumpen effizienter werden. Ein Beispiel: Eine 100m² Wohnung mit Gasheizung kann im Winter 10-18 € pro Tag kosten, während eine Wärmepumpe bei 150m² eher 7-9 € pro Tag verbraucht. 

Energiepreise: Wärmepumpe oder Gas - was spart wirklich Heizkosten? | NDR Info

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Was kostet 8 Stunden heizen?

Heizen Sie etwa acht Stunden pro Tag, liegt der Verbrauch der Infrarotheizung in diesem Beispiel bei glatten 10 kWh. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von etwa 40 Cent pro Kilowattstunde (Drei-Jahres-Mittel 2022) ergeben sich für den Betrieb dieses Geräts also Kosten von 720 Euro jährlich.

Wie hoch sind die Heizkosten für eine 60 qm große Wohnung?

Die Heizkosten für eine 60-qm-Wohnung variieren stark, liegen aber oft monatlich zwischen ca. 40 € und 110 € (oder mehr), abhängig von Gebäudetyp (Altbau/Neubau), Dämmung und Heizsystem, mit Durchschnittswerten um 70-90 €/Monat bei Gasheizung in Mehrfamilienhäusern (ca. 10-15 €/qm/Jahr). Für eine genaue Schätzung multiplizieren Sie 60 m² mit den Heizkosten pro Quadratmeter, wobei ein mittlerer Wert bei etwa 10-18 €/qm/Jahr liegt, was für 60 qm 600 bis 1080 € pro Jahr (50-90 €/Monat) bedeutet, aber auch deutlich höher (z.B. 150 €/Monat) ausfallen kann. 

Wie viele Gebühren pro Monat für 2 Personen?

Die monatlichen Gaskosten für 2 Personen variieren stark, liegen aber oft zwischen 30 € und 100 €, abhängig von Wohnungsgröße, Dämmung, Heizverhalten und dem aktuellen Gaspreis, wobei ein durchschnittlicher 2-Personen-Haushalt mit Heizung und Warmwasser zwischen 5.000 und 10.000 kWh pro Jahr verbraucht. Bei günstigen Tarifen und kleineren Wohnungen (ca. 50-70 m²) können Kosten unter 80 € pro Monat möglich sein, während größere Wohnungen (ca. 100 m²) auch 100 € oder mehr verursachen können, besonders in der Grundversorgung. 

Wie viel Heizkosten sind normal für 1 Person?

Die durchschnittlichen Heizkosten für eine Person liegen je nach Wohnungsgröße und Heizart oft zwischen 70 € und 150 € pro Monat (ca. 8–15 €/m²/Jahr), wobei kleinere Wohnungen (z.B. 30-50 m²) bei ca. 40–80 €/Monat liegen können und größere bei 80–160 €/Monat. Bei Gas verbraucht eine 50-m²-Wohnung etwa 7.000–8.000 kWh/Jahr (ca. 700–900 €), während ein Altbau mit 50 m² Heizkosten von 165 € bis über 900 € verursachen kann, je nach Brennstoff. 

Wie viel kostet es, die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen?

180 - 220 (wir rechnen im Beispiel mit 200 Tagen) für die Gesamtsumme einer jährlichen Heizperiode erhalten. Wir haben festgestellt, dass wir für die 1000 Watt Konvektorheizung täglich 2,56 € einplanen müssen, um 8 Stunden am Tag mit einem Tarif von 32 Cent pro kWh zu heizen (bzw. 2,00 € bei 25 Cent pro kWh).

Ist es billiger, mit Strom zu Heizen als mit Gas?

Nein, Heizen mit Gas ist in der Regel deutlich günstiger als Heizen mit Strom, da der Preis pro Kilowattstunde (kWh) Gas oft nur ein Drittel oder weniger von dem für Strom beträgt, selbst wenn man spezielle Heizstromtarife berücksichtigt; Gasheizungen haben zwar höhere Anschaffungskosten, aber die hohen Betriebskosten einer reinen Elektroheizung machen diese meist unwirtschaftlich, außer für seltene Nutzung, wobei Wärmepumpen eine effizientere elektrische Alternative darstellen können. 

Ist Heizen sehr teuer?

Ja, Heizen ist teuer und wird oft als großer Kostenfaktor im Haushalt angesehen, wobei die Kosten stark von Energieträger, Wohnfläche, Gebäudedämmung und aktuellem Preisniveau abhängen, wobei Gas und Öl derzeit teurer sind als Wärmepumpen, aber es große Schwankungen gibt. Die Preise sind durch den CO₂-Preis und die Energiekrise gestiegen, aber dank besserer Wärmeerzeuger wie der Wärmepumpe oder Holzpellets kann man Kosten sparen. 

Was sind die 10 größten Stromfresser im Haushalt?

Die größten Stromfresser im Haushalt sind oft alte oder ineffiziente Geräte wie Kühlschrank & Gefrierschrank, Wäschetrockner, Geschirrspüler und die Waschmaschine, gefolgt von Elektroherd und Beleuchtung, aber auch permanente Verbraucher wie Fernseher, PC & Router (Standby) sowie Heizungspumpen tragen erheblich bei; elektrische Heizungen für Warmwasser sind die absoluten Spitzenreiter, wenn vorhanden. Der Stromverbrauch hängt stark von Alter und Nutzung ab, aber diese Geräte dominieren die Energiebilanz. 

Ist es normal, pro Monat 100 Euro Strom zu bezahlen?

100 Euro Strom im Monat sind für einen 3-Personen-Haushalt ein realistischer Durchschnittswert (ca. 3.000 kWh/Jahr), aber auch für Singles mit höherem Verbrauch oder kleinere Familien möglich, je nach Strompreis und Geräten. Bei 1-Personen-Haushalten sind eher 35-60€ üblich, während 4-Personen-Haushalte oft 100€+ zahlen (ca. 3.700-4.000 kWh/Jahr). Die Kosten hängen stark von Personenanzahl, Wohnfläche, Stromtarif und elektrischen Großgeräten ab. 

Ist es teuer, mit Strom zu heizen?

Ja, Elektroheizungen sind oft teuer im Betrieb, da Strompreise pro Kilowattstunde deutlich höher sind als für Gas oder Öl, aber die Anschaffungskosten sind meist geringer, besonders bei Einzelgeräten oder Flächenheizungen. Ihre Wirtschaftlichkeit hängt stark vom Einsatzzweck (z.B. selten genutzte Räume, Ferienhaus) und der Dämmung ab; bei schlechter Dämmung und als Hauptheizung sind sie wegen der hohen Stromkosten meist nicht zu empfehlen, es sei denn, sie werden mit Photovoltaik kombiniert.
 

Sind 250 € Nebenkosten viel?

Ob 250 € Nebenkosten viel sind, hängt stark von der Wohnungsgröße (Quadratmeterzahl) ab, da der Durchschnitt bei 2 bis 3 €/m² liegt – bei einer größeren Wohnung (z. B. 80-90 m²) sind 250 € im Bereich des Üblichen oder etwas darüber, bei einer kleineren Wohnung (z. B. 60 m²) wären sie dagegen hoch. Aktuell sind die Kosten durch Energiepreise und Inflation gestiegen, weshalb höhere Beträge normal sind, aber sie sollten immer im Verhältnis zur Wohnfläche und Ausstattung stehen.
 

Wie viel kostet Strom und Gas im Monat für 2 Personen?

Für 2 Personen liegen die monatlichen Kosten für Strom und Gas je nach Verbrauch und Tarif meist zwischen ca. 100 € und 200 € (eher 150 €-300 €, wenn Gas auch für Warmwasser genutzt wird), wobei Strom oft 60-120 € und Gas 70-150 € monatlich ausmachen kann – mit großen Schwankungen durch Verbrauch, Wohnfläche (ca. 70-100m²) und aktuelle Preise (Stand Ende 2025). Ein 2-Personen-Haushalt verbraucht durchschnittlich etwa 2.000-3.500 kWh Strom und 8.000-16.000 kWh Gas (Heizung/Warmwasser) pro Jahr. 

Was verbraucht ein 2-Personen-Haushalt an Heizung?

Der Heizverbrauch für 2 Personen liegt oft zwischen 8.000 und 12.000 kWh pro Jahr, abhängig von Wohnungsgröße und -dämmung, wobei Wohnungen meist sparsamer sind (ca. 125-140 kWh/m²) als Einfamilienhäuser (ca. 160 kWh/m²). In einer 70-m²-Wohnung wären das beispielsweise rund 10.000 kWh, während ein Einfamilienhaus über 100 m² mehr verbraucht. Wichtige Faktoren sind das Heizverhalten, die Dämmung und ob Warmwasser über Gas erzeugt wird.
 

Wie hoch sind die Heizkosten für eine 70 qm große Wohnung?

Die Heizkostenspanne für eine durchschnittliche 70 Quadratmeter große Wohnung mit zentraler Gasheizung lag im Abrechnungsjahr 2024 zwischen 630 und 1.560 Euro. Die großen Kostenunterschiede entstehen durch viele Faktoren. Der wichtigste: der energetische Sanierungsstand des Hauses.

Was ist die teuerste Art zu Heizen?

Die teuerste Heizart ist meistens die Elektroheizung, insbesondere Nachtspeicheröfen oder einfache Elektroheizgeräte, da Strom pro Kilowattstunde (kWh) teurer ist als andere Brennstoffe, was zu sehr hohen Betriebskosten führt, obwohl Fernwärme je nach Anbieter und Preisentwicklung auch sehr kostspielig sein kann. Ölheizungen können durch steigende Preise und CO2-Abgaben ebenfalls zu den teuren Optionen zählen, während Wärmepumpen und Holzpellets oft die günstigsten Alternativen sind, wenn auch Wärmepumpen mit hohem Strompreis teurer werden können.
 

Warum sind die Heizkosten 2025 so hoch?

Gründe seien vor allem der steigende CO2-Preis und höhere Gasnetzgebühren wegen sinkender Kundenzahlen. Bei Fernwärme und Holzpellets sei in den nächsten 20 Jahren mit einer Verdoppelung der Kosten zu rechnen. Am günstigsten entwickeln sich laut der co2online-Prognose die Kosten beim Heizen mit Wärmepumpen.

Wie viel zahlt man für Heizung im Monat?

Die monatlichen Heizkosten variieren stark nach Wohnfläche, Dämmung und Energieträger, aber für eine durchschnittliche 100-m²-Wohnung liegen die monatlichen Kosten bei Gas oft zwischen ca. 80 € (günstiger Anbieter) und 130 € (Grundversorgung), während eine 70-m²-Wohnung bei Öl sogar 120 € bis 200 € oder mehr im Monat kosten kann, mit jährlichen Durchschnittskosten von etwa 1.000 € bis 1.500 € für Gas und Öl. Effiziente Wärmepumpen sind günstiger, oft unter 100 €/Monat, während Fernwärme preislich im Mittelfeld liegt. 

Wie hoch sind die Nebenkosten bei einer 60qm Wohnung?

Für eine 60 m² Wohnung liegen die Nebenkosten in Deutschland meist zwischen ca. 150 € und 210 € pro Monat, basierend auf dem Richtwert von 2,50 € bis 3,50 € pro Quadratmeter (Stand 2024/2025), wobei die tatsächlichen Kosten stark variieren je nach Energieeffizienz, Heizungsart, Wasserverbrauch und regionalen Gebühren (Grundsteuer, Müll). Ein Beispiel nennt 175 € bis 190 €. 

Welche Heizung hat den niedrigsten Wärmeverbrauch?

Die günstigste Heizung im Verbrauch ist oft die Wärmepumpe (besonders mit Photovoltaik), da sie sehr effizient ist und aus 1 kWh Strom 3-6 kWh Wärme erzeugen kann. Auch Pelletheizungen sind aufgrund des Brennstoffpreises sehr günstig im Betrieb, ebenso wie Gasheizungen (trotz Preisschwankungen). Für die reine Ergänzung oder in selten genutzten Räumen sind Elektroheizungen (wie Infrarotheizungen) in der Anschaffung günstig, aber teuer im Stromverbrauch. 

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