Zum Inhalt springen

Wie viel kostet eine Hausgeburt?

Gefragt von: Ulla Haag  |  Letzte Aktualisierung: 11. Juni 2026
sternezahl: 4.1/5 (32 sternebewertungen)

Eine Hausgeburt kostet in Deutschland meist zwischen 1.900 und 2.900 Euro für die Pauschale, die Schwangerschaftsvorsorge, Rufbereitschaft und Nachsorge umfasst, wobei die Krankenkasse einen Großteil davon (oft 800-1.500 €) übernimmt, besonders die Hebammen-Rufbereitschaft (200-500 €). Die Kasse zahlt meist die Geburtsbetreuung, aber die Rufbereitschaftspauschale ist oft eine Zuzahlung, deren Höhe von der Hebamme festgelegt wird und zwischen 400 und 1.500 Euro liegt.

Wer bezahlt eine Hausgeburt?

Wer übernimmt die Kosten der Hausgeburt? Bei gesetzlich Versicherten übernimmt die Krankenkasse einen Großteil der Kosten für die Hausgeburt.

Wie teuer ist eine Hausgeburt?

Grundlagen der Kosten einer Hausgeburt

Im Durchschnitt kostet eine geplante Hausgeburt in den Vereinigten Staaten zwischen 3.000 und 7.000 US-Dollar . Dies ist oft deutlich günstiger als die Kosten einer Krankenhausgeburt, die je nach Art und Umfang der erforderlichen Interventionen und Betreuung zwischen 15.000 und 30.000 US-Dollar oder mehr liegen können.

Wie viel bekommt eine Hebamme für eine Hausgeburt?

Auch die mehrwöchige Rufbereitschaft der Hebamme ist ein weiterer Kostenpunkt. Dieser wird von den meisten Krankenkassen mit bis zu 250 Euro (selten 300 Euro) bezuschusst.

Wie hoch ist das Risiko einer Hausgeburt?

Hausgeburten sind für risikoarme Schwangerschaften sicher und vergleichbar mit Geburten in Geburtshäusern, aber nicht für jede Schwangerschaft geeignet; sie erfordern eine erfahrene Hebamme und die Bereitschaft zur Verlegung ins Krankenhaus bei Komplikationen, was laut Studien nur selten (ca. 15-20%) vorkommt, aber das Risiko für das Kind erhöht, wenn es unerwartet eintritt. Medizinische Organisationen betonen die Wichtigkeit der sorgfältigen Auswahl der Schwangeren und die Notwendigkeit eines medizinischen Backups, da bei Notfällen schnell interveniert werden muss.
 

Was kostet eine Hausgeburt & wie sicher ist sie wirklich? Fragen, die ich noch nie beantwortet habe

15 verwandte Fragen gefunden

Welche Nachteile hat eine Hausgeburt?

Welche Risiken birgt eine geplante Hausgeburt? Die meisten Schwangeren, die sich für eine geplante Hausgeburt entscheiden, bringen ihr Kind problemlos zur Welt. Studien deuten jedoch darauf hin, dass geplante Hausgeburten im Vergleich zu geplanten Klinikgeburten mit einem höheren Risiko für Säuglingstod, Krampfanfälle und Erkrankungen des Nervensystems verbunden sind.

Welche Nachteile hat eine Hausgeburt?

Nachteile einer Hausgeburt sind vor allem die eingeschränkte Notfallversorgung, da bei Komplikationen wertvolle Zeit durch den Transport ins Krankenhaus verloren geht und wichtige medizinische Geräte fehlen. Sie ist für Risikoschwangerschaften nicht geeignet, da medizinische Eingriffe wie ein Kaiserschnitt nicht möglich sind. Zudem sind eine große Organisation und die Verfügbarkeit erfahrener Hebammen nötig, und nach der Geburt müssen Reinigung und Wochenbettversorgung selbst organisiert werden. 

Wie viel kostet eine Entbindung in einer Privatklinik?

R 32 100,00 für einen dreitägigen Krankenhausaufenthalt, exklusive Arztkosten und Kosten für sonstige Dienstleister wie z. B. Labor, Physiotherapie usw. Krankenhausgebühr: R 19 300,00 für einen zweitägigen Krankenhausaufenthalt, exklusive Arztkosten und Kosten für sonstige Dienstleister wie z. B. Labor, Physiotherapie usw.

Wie hoch sind die Kosten für die Rufbereitschaft bei einer Hausgeburt?

Ausnahme ist die Rufbereitschaft zur Hausgeburt!

Die Rufbereitschaft der Hebamme zur Hausgeburt ist KEINE vollständige Kassenleistung, wird aber zum kleinen Teil von den Kassen übernommen. Die Kasse trägt zwischen 200- 500€ davon. Die Kosten der Rufbereitschaft ist bei jeder Hebamme individuell.

Ist eine Hausgeburt in der 37. Schwangerschaftswoche möglich?

Hausgeburt im vertrauten Umfeld

Wenn du eine Hausgeburt planst, kennst du deine Hebamme in der Regel bereits aus der Schwangerenvorsorge. Eine Hausgeburt ist ab der 37. Schwangerschaftswoche möglich. Dann beginnt die Rufbereitschaft deiner Hebamme.

Ist eine Hausgeburt alleine möglich?

Auch eine Hausgeburt ohne Hebamme ist grundsätzlich möglich. Bei der sogenannten Alleingeburt kannst du dein Baby ohne medizinische Unterstützung gebären. Bedenke dabei, dass du im Fall einer Komplikation oder anderen Unsicherheiten auf dich allein gestellt bist.

Wie lange waren Hausgeburten üblich?

Bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts waren Hausgeburten in allen Teilen der Welt die vorherrschende Geburtsform.

Wer muss bei einer Hausgeburt dabei sein?

Nach dem Hebammengesetz dürfen Hebammen physiologische Geburten ohne Anwesenheit eines Arztes begleiten, während Ärzte eine Hebamme hinzuziehen müssen.

Wann darf man keine Hausgeburt machen?

Eine Hausgeburt ist drei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin möglich. Die Hebamme ist in diesem Zeitraum in ständiger Rufbereitschaft. Darüber hinaus betreut die Hebamme die werdende Mutter während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett.

Was brauche ich alles für eine Hausgeburt?

Ein oder zwei Bettlaken (auf den wasserfesten Unterlagen). Vier bis fünf mittelgroße (weiche) Handtücher, ideal in Rot, Rosa oder ähnlichen Farbtönen. Einen großen Abfalleimer oder blauen Müllsack □ Behälter oder Tüte für die Plazenta. Eine oder zwei Wärmflaschen oder Moorkissen.

Sind Hausgeburten teuer?

Die zu erwartenden Kosten müssen im Detail immer im Vorfeld zwischen Hebamme/Hebammenteam und Frau*/Familie geklärt werden. Man sollte mit ca. € 1900 - € 3100,- als Pauschalbetrag für eine Hausgeburt rechnen.

Welche Krankenkasse zahlt eine Hausgeburt?

So unterstützt Ihre Krankenkasse Sie

Die Kosten für die Hausgeburt werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Eine Hausgeburt ist der Wunsch einiger Frauen. Werdende Mütter sollten sich aber auch über andere Möglichkeiten der Entbindung informieren. Ihre AOK informiert Sie gern!

Wie viel verdient eine Hebamme pro Hausgeburt?

Dauert eine Geburt länger, sinkt der Stundenlohn schnell. Für eine Hausgeburt bekomme ich etwa 800 Euro, für eine Krankenhausgeburt als Beleghebamme rund 250 Euro. An die Pauschalen ist auch eine Stundenzahl geknüpft: Bei Hausgeburten sind es insgesamt elf Stunden, acht Stunden vor Geburt und drei danach.

Ist eine Hausgeburt für Erstgebärende sicher?

Eine Hausgeburt beim ersten Kind ist möglich und wird als sicher angesehen, wenn die Schwangerschaft gesund und komplikationslos verläuft; oft sind Erstgebärende entspannter, aber die Wahrscheinlichkeit einer Klinikverlegung ist höher (ca. 30%) als bei Folgenden, oft wegen verzögerter Geburt oder auffälliger Herztöne, meist ruhig und nicht im Notfall, aber eine gute Planung der Kliniknähe ist wichtig. Eine 1:1 Betreuung durch die Hebamme in vertrauter Umgebung, weniger medizinische Eingriffe und die Stärkung der Paarbeziehung sind Vorteile, die Krankenkassen unterstützen oft die Kosten. 

Wie viel kostet eine Geburt in einer Privatklinik?

Die Kosten für eine Geburt im Krankenhaus in Deutschland hängen stark vom Versicherungsstatus ab; privat Versicherte erhalten oft bessere Leistungen wie Chefarztbehandlung und Einzelzimmer, was die Gesamtkosten für die Geburt selbst auf ca. 2.000 bis 4.000 Euro (natürliche Geburt) bzw. 3.000 bis 5.000+ Euro (Kaiserschnitt) ansteigen lassen kann, wenn Wahlleistungen hinzukommen, wobei die tatsächlichen Krankenhausrechnungen auch höher ausfallen können, aber meist direkt mit der PKV abgerechnet werden. Für Selbstzahler oder bei fehlender Versicherung können die Kosten bei über 10.000 Euro liegen, wenn alle Leistungen inkl. Privatklinik-Unterbringung betrachtet werden.
 

Wie viel kostet ein Kind bei der Geburt?

Was kosten Babys also insgesamt? Hochgerechnet über 3.300 Euro vor der Geburt, danach monatlich mehr als 600 Euro – das ist nicht gerade wenig. Kein Wunder, dass der Volksmund die Kosten für ein Kind mit einem kleinen Einfamilienhaus vergleicht.

Wie viel kostet eine private Entbindung?

Im Durchschnitt betragen die Kosten für stationäre Aufenthalte in einer Privatklinik im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Entbindung und Wochenbett etwa 8.000 Euro.

Wer bezahlt die Hausgeburt?

Bei einer ambulanten Geburt in einem Geburtshaus müssen die gesetzlichen Krankenkassen nur die Hebamme bezahlen. Weitere Leistungsansprüche, etwa für Unterbringung und Verpflegung, bestehen nicht, urteilte das Bundessozialgericht (BSG (Az.: B 1 KR 15/00 R und 1/01 R).

Welcher Schmerz ist mit einer Geburt vergleichbar?

Geburtsschmerzen werden oft als eine Mischung aus starken Menstruationskrämpfen, Rückenschmerzen und heftigen Magen-Darm-Krämpfen beschrieben, wobei der Schmerz in Wellen kommt und geht, was eine Pause nach jeder Wehe ermöglicht. Manche empfinden es als ziehend, andere als stechend oder dumpf, ähnlich dem Druck, der durch die Dehnung von Muttermund und Beckenboden entsteht, wobei der Körper gleichzeitig Endorphine ausschüttet, die schmerzlindernd wirken können. Es gibt Vergleiche, es fühle sich an wie 20 Knochenbrüche gleichzeitig oder das Treten mit einem Stilettoabsatz auf den Handrücken, aber die Schmerzintensität variiert stark von Frau zu Frau.
 

Wie oft geht eine Hausgeburt schief?

Nach Entbindungen in der Klinik wurden schwere Komplikationen nur in 5,3 von 1.000 Entbindungen gefunden. Die Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Prof. Dr. Klaus Friese, und des Berufsverbandes der Frauenärzte, Dr.

Nächster Artikel
Was die Seele sieht Quest?