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Wie viel kostet eine Abtreibung mit 16?

Gefragt von: Hanspeter Philipp  |  Letzte Aktualisierung: 27. Februar 2026
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Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs Die Kosten für den eigentlichen Schwangerschaftsabbruch werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Die von Ihnen zu tragenden Kosten belaufen sich auf ungefähr 300 bis 800 € je nach Praxis, Methode und Versicherung.

Ist eine Abtreibung mit 16 Jahren möglich?

Schwanger unter 18 – Ist eine Abtreibung ohne Eltern möglich? Eine Abtreibung ist ohne Einwilligung der Eltern möglich, wenn die Schwangere mindestens 14 Jahre alt ist und der*die Ärztin sie für einwilligungsfähig hält. Sie muss also die Tragweite ihrer Entscheidung überblicken können.

Ist die erste Abtreibung kostenlos?

Nein, eine erste Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nicht automatisch kostenlos, aber die Kosten können für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden; die ärztliche Beratung und Nachsorge zahlt die Krankenkasse immer. Die Kosten für den Eingriff selbst (ca. 300–800 €) trägt man selbst, wenn das Einkommen über einer bestimmten Grenze liegt (oft < 1.500 € netto/Monat), aber man kann eine Übernahme beantragen, wenn man bedürftig ist, wobei dann das Bundesland oder die Krankenkasse zahlt. 

Wer zahlt die Abtreibung bei Minderjährigen?

Liegt eine medizinische oder kriminologische Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch vor, werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Welche Strafe droht für Abtreibung?

Strafgesetzbuch (StGB) § 218 Schwangerschaftsabbruch

(1) Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Abtreibung - wie funktioniert ein Schwangerschaftsabbruch mit Tabletten?

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Kann man im 4. Monat abtreiben?

Das bedeutet, dass eine Schwangerschaft innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate ohne Vorliegen eines medizinischen Grundes abgebrochen werden kann. Voraussetzung ist, dass vor dem Abbruch ein Aufklärungsgespräch stattfindet und der Abbruch von einer Ärztin oder einem Arzt durchgeführt wird.

Wann ist die Spättabtreibung?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wie viel kostet eine Abtreibung als 16-Jähriger?

Die Kosten für eine ambulante Abtreibung liegen zwischen 350 und 500 Euro. Ein stationärer Schwangerschaftsabbruch kostet mehr als 500 Euro. Die Kosten können nicht von der AOK übernommen werden; sie sind von der Frau selbst zu bezahlen.

Kann man ab der 16. SSW noch abtreiben?

In einigen Kliniken können Sie eine Abtreibung vornehmen lassen, sobald Sie einen positiven Schwangerschaftstest haben. Andere Anbieter ziehen es vor, bis 5-6 Wochen nach dem ersten Tag Ihrer letzten Periode zu warten.

Wie viel kostet die Pille zum Abtreiben?

Die Kosten für eine Abtreibungspille (medikamentöser Abbruch) liegen in Deutschland meist zwischen 300 und 600 Euro, da die Medikamente und die ärztliche Betreuung bezahlt werden müssen, aber eine Narkose entfällt. Kostenübernahmen sind bei geringem Einkommen möglich, wenn ein Beratungsschein vorliegt, oder wenn eine medizinische/kriminologische Indikation besteht; die genauen Kosten variieren je nach Praxis und Region.
 

Kann man in der 3. SSW abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.

Was tun, wenn man mit 17 schwanger ist?

Für minderjährige Schwangere, Mütter oder Väter ist das Jugendamt immer eine gute Anlaufstelle. Ihr werdet dort – als Paar oder getrennt, gemeinsam mit den Eltern oder mit einer anderen Vertrauensperson – jederzeit kostenlos beraten.

Kann man direkt beim Frauenarzt abtreiben?

Eine Schwangerschaft kann operativ oder mit Medikamenten abgebrochen werden („Abtreibung“). Der operative Schwangerschaftsabbruch (Absaugung) wird in der Regel ambulant in einer Klinik oder Arztpraxis durchgeführt.

Ist die "Pille danach" eine Abtreibung?

Nein, die Pille danach ist keine Abtreibungspille, sondern ein Mittel der Notfallverhütung, das eine bereits bestehende Schwangerschaft nicht beendet, sondern eine Einnistung der Eizelle verhindern soll, indem sie den Eisprung verzögert oder stoppt. Sie wirkt nur vor der Befruchtung oder sehr früh und hat keinen Einfluss auf eine bereits bestehende Schwangerschaft. Die Abtreibungspille (Mifepriston) ist ein anderes Medikament, das eine bereits eingetretene Schwangerschaft abbricht.
 

Kann man mit 16 ohne Eltern zum Frauenarzt?

Dein Recht auf vertrauliche Beratung und medizinische Behandlung. Jede und jeder Jugendliche ab 15 Jahren kann einer medizinischen Behandlung zustimmen. Das bedeutet, dass du beispielsweise einen Hausarzt oder -ärztin, Gynäkolog*in oder Urolog*in aufsuchen kannst, ohne dass deine Eltern etwas davon erfahren müssen.

Bis wann darf man spätestens abtreiben?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Kann man im 4. Monat noch abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch („Abtreibung“) ist bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag) seit Beginn der letzten Monatsblutung möglich.

Wie lange ist man krank nach einer Abtreibung?

Nach einem Schwangerschaftsabbruch hängt die Krankschreibung stark von der Methode (medikamentös vs. operativ), den individuellen körperlichen und seelischen Folgen und der Art der Arbeit ab; oft reichen wenige Tage bis eine Woche Pause, aber bei körperlich anstrengenden Jobs oder starken Beschwerden können auch 10-14 Tage ratsam sein, wobei der Arzt die genaue Dauer festlegt. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und sich bei starken Schmerzen, Fieber oder starken Blutungen sofort an den Arzt zu wenden, da dies auf Komplikationen hindeuten kann. 

Wer darf abtreiben?

“. Der Schwangerschaftsabbruch muss von einer Ärztin oder einem Arzt vorgenommen werden. Die Ärztin oder der Arzt, die oder der den Abbruch vornimmt, darf nicht die Schwangerschaftskonfliktberatung durchgeführt haben.

Welche Strafe droht bei Abtreibung?

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist. 

Wann sind Abtreibungen kostenlos?

Eine Abtreibung muss nicht bezahlt werden, wenn sie medizinisch oder kriminologisch indiziert ist (dann übernimmt die Krankenkasse komplett) oder wenn die schwangere Frau sozial bedürftig ist und ihren Antrag vorab bei der Krankenkasse stellt, was bei geringem Einkommen (z.B. unter 1.500 € Netto bei DAK-Gesundheit, Stand 2025) und nach einer staatlich anerkannten Beratung möglich ist. Auch Sozialhilfeempfängerinnen, Asylbewerberinnen oder Personen in Einrichtungen, die von Sozialhilfe getragen werden, haben Anspruch. 

Wie schmerzhaft ist eine Abtreibung mit Pille?

Die Abtreibungspille kann für manche Frauen eine unangenehme Erfahrung sein. Die Abtreibungspille verursacht Unterleibsschmerzen, die mehrere Stunden andauern können. Etwa so, wie sehr starke Menstruationskrämpfe. Andere mögliche Nebenwirkungen der Abtreibungspille sind Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und Durchfall.

Ist eine Abtreibung im 7. Monat möglich?

Nach der neuen Rechtslage ist ein Abbruch auch im 7. Bis 8. Monat möglich. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auch ein ungewolltes, behindertes Kind eine Abtreibung überlebt.

Bei welchen Behinderungen darf man abtreiben?

In der Praxis heißt es, dass ein Kind mit Behinderung abgetrieben werden darf, sofern es die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter gefährdet. Egal, ob im zweiten, im fünften oder im neunten Monat.

Was gibt es für Alternativen zur Abtreibung?

Wir haben Informationen über Pflegefamilien für Dich gesammelt!

  • Adoption.
  • Anonyme Geburt.
  • Babyklappe/Babynest.
  • Abtreibung.

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