Wie viel kostet eine Abtreibung in Deutschland?
Gefragt von: Elly Dorn B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026sternezahl: 4.1/5 (22 sternebewertungen)
Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs Die von Ihnen zu tragenden Kosten belaufen sich auf ungefähr 300 bis 800 € je nach Praxis, Methode und Versicherung. Bei stationärer Aufnahme im Krankenhaus müssen Sie einen Tagessatz selbst bezahlen.
Ist die erste Abtreibung kostenlos?
Nein, eine erste Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nicht automatisch kostenlos, aber die Kosten können für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden; die ärztliche Beratung und Nachsorge zahlt die Krankenkasse immer. Die Kosten für den Eingriff selbst (ca. 300–800 €) trägt man selbst, wenn das Einkommen über einer bestimmten Grenze liegt (oft < 1.500 € netto/Monat), aber man kann eine Übernahme beantragen, wenn man bedürftig ist, wobei dann das Bundesland oder die Krankenkasse zahlt.
Wie viel kostet die Pille zum Abtreiben?
Die Kosten für eine Abtreibungspille (medikamentöser Abbruch) liegen in Deutschland meist zwischen 300 und 600 Euro, da die Medikamente und die ärztliche Betreuung bezahlt werden müssen, aber eine Narkose entfällt. Kostenübernahmen sind bei geringem Einkommen möglich, wenn ein Beratungsschein vorliegt, oder wenn eine medizinische/kriminologische Indikation besteht; die genauen Kosten variieren je nach Praxis und Region.
Was muss ich tun, wenn ich abtreiben will?
Wenn Sie in Deutschland eine Abtreibung planen, müssen Sie zuerst eine staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatung aufsuchen, um einen Beratungsschein zu erhalten, der den Abbruch bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei macht; danach müssen Sie eine Ärztin oder einen Arzt finden, der den Abbruch durchführt, der entweder medikamentös oder operativ erfolgen kann, abhängig von der Schwangerschaftswoche. Es gibt zwei Hauptwege: medikamentös (bis ca. 7. SSW) oder operativ (bis ca. 12. SSW), und Sie benötigen dafür eine Bescheinigung der Beratung und müssen sich an eine Praxis oder Klinik wenden.
Welche Strafe droht bei Abtreibung?
Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist.
Schwangerschaftsabbruch: Was Ärzte nicht sagen dürfen | Quarks Exklusiv
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Kann man im 4. Monat abtreiben?
Das bedeutet, dass eine Schwangerschaft innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate ohne Vorliegen eines medizinischen Grundes abgebrochen werden kann. Voraussetzung ist, dass vor dem Abbruch ein Aufklärungsgespräch stattfindet und der Abbruch von einer Ärztin oder einem Arzt durchgeführt wird.
Werde ich jemals für eine Abtreibung vergeben bekommen?
Vielleicht fragen Sie sich: „Vergibt Gott Abtreibung?“ Ja, das tut er . In Psalm 32,1 beschreibt David, wie gesegnet jemand ist, dem seine Sünden vergeben sind. „Gesegnet“ bedeutet glücklich und führt zu tiefer Freude und Zufriedenheit.
Wie schmerzhaft ist eine Abtreibung?
Ja, eine Abtreibung kann Schmerzen verursachen, aber das Ausmaß ist je nach Methode (medikamentös oder operativ) und individuell verschieden; operative Abbrüche werden oft unter Vollnarkose durchgeführt, während medikamentöse Abbrüche starke Menstruationskrämpfe und Blutungen auslösen können, die aber gut mit Schmerzmitteln behandelt werden können.
Wie schnell ist der Abtreibungstermin?
Ein Abtreibungstermin kann sehr schnell vergeben werden, oft innerhalb weniger Tage nach der ersten Kontaktaufnahme, abhängig vom Bundesland und der gewählten Methode (medikamentös oder operativ), wobei gesetzlich eine 3-tägige Bedenkzeit nach der verpflichtenden Beratung einzuhalten ist; die Frist für einen Abbruch liegt meist bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW) bzw. 14. SSW (nach letzter Periode), mit unterschiedlichen Fristen für Medikamente (oft bis 9. SSW) und Operationen (oft bis 12. SSW).
Warum darf man bis zur 12. Woche abtreiben?
In Deutschland erlaubt das Gesetz einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche (eigentlich Ende der 14. SSW) nach einer verpflichtenden Beratung (§ 218a StGB), weil in dieser frühen Phase die Abwägung zwischen dem Grundrecht der Schwangeren auf Selbstbestimmung und dem Schutz des ungeborenen Lebens eine Straffreiheit ermöglicht, da das Fötus noch nicht als voll entwickelt gilt und die Risiken für die Mutter in dieser Phase geringer sind als später. Eine weitere Option besteht bei medizinischer Indikation (Gefahr für Leib/Leben der Mutter) oder kriminologischer Indikation (z.B. Vergewaltigung) auch über die 12. Woche hinaus, da hier die Notlage der Frau im Vordergrund steht.
Kann man direkt beim Frauenarzt abtreiben?
Eine Schwangerschaft kann operativ oder mit Medikamenten abgebrochen werden („Abtreibung“). Der operative Schwangerschaftsabbruch (Absaugung) wird in der Regel ambulant in einer Klinik oder Arztpraxis durchgeführt.
Was ist, wenn ich im ersten Monat schwanger bin und das Baby nicht will?
Eine Schwangerschaft im ersten Monat gilt als frühes Stadium. In diesem Stadium ist ein Schwangerschaftsabbruch medikamentös möglich . Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch wird als medikamentöser Schwangerschaftsabbruch bezeichnet. Er ermöglicht einen sicheren und effektiven Abbruch einer Schwangerschaft im ersten Monat.
Kann man in der 3. SSW abtreiben?
Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.
Kann man ab 16 abtreiben?
Ja, mit 16 kann man abtreiben, da man in diesem Alter in der Regel als einwilligungsfähig gilt und meist keine Zustimmung der Eltern benötigt, wenn der Arzt die Reife zur Entscheidung bejaht, aber eine verpflichtende Erstberatung bei einer anerkannten Stelle (wie Pro Familia) ist erforderlich. Es ist wichtig, sich an spezialisierte Beratungsstellen zu wenden, die Unterstützung und Informationen bieten und auch anonyme Hilfe ermöglichen, auch ohne dass die Eltern davon erfahren.
Welche Abtreibung ist günstiger?
Kosten nach der Beratungsregelung
Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.
Was tun bei ungewollter Schwangerschaft?
Bei einer ungewollten Schwangerschaft solltest du dich umgehend an eine ärztliche Beratungsstelle (z.B. Pro Familia, AWO) oder deinen Gynäkologen/ Hausarzt wenden, um alle Optionen (Schwangerschaftsabbruch, Austragen mit Unterstützung) zu besprechen und einen notwendigen Beratungsschein zu erhalten; auch anonyme Hilfe gibt es beim Hilfetelefon 0800 40 40 020. Die Beratung ist kostenfrei, vertraulich und ergebnisoffen, um dir bei der Entscheidungsfindung zu helfen, bevor du ggf. eine Abtreibung in Betracht ziehst, die in Deutschland meist innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei möglich ist.
Kann man im 4. Monat noch abtreiben?
Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch („Abtreibung“) ist bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag) seit Beginn der letzten Monatsblutung möglich.
Wie lange ist man krank nach einer Abtreibung?
Nach einem Schwangerschaftsabbruch hängt die Krankschreibung stark von der Methode (medikamentös vs. operativ), den individuellen körperlichen und seelischen Folgen und der Art der Arbeit ab; oft reichen wenige Tage bis eine Woche Pause, aber bei körperlich anstrengenden Jobs oder starken Beschwerden können auch 10-14 Tage ratsam sein, wobei der Arzt die genaue Dauer festlegt. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und sich bei starken Schmerzen, Fieber oder starken Blutungen sofort an den Arzt zu wenden, da dies auf Komplikationen hindeuten kann.
Ist eine Abtreibung im 7. Monat möglich?
Nach der neuen Rechtslage ist ein Abbruch auch im 7. Bis 8. Monat möglich. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auch ein ungewolltes, behindertes Kind eine Abtreibung überlebt.
Wie lange Bettruhe nach Abtreibung?
Nach einem Schwangerschaftsabbruch ist aus medizinischer Sicht keine Bettruhe erforderlich. Durch die einsetzende Hormonumstellung kann es aber sein, dass Frauen sich körperlich oder seelisch erschöpft fühlen. Nach zwei Tagen können sie alles tun, solange es ihnen gut geht.
Hat das Baby Schmerzen bei einer Abtreibung?
Untersuchungen hätten demnach den ernstzunehmenden Befund gezeigt, dass das Nervensystem des Babys schon so weit entwickelt ist, dass bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die Möglichkeit von Schmerzerfahrung besteht. Wenn aber ungeborene Kinder Schmerz empfinden, spüren sie sicher Schmerz in einer Abtreibung.
Wann beginnt ein Embryo zu fühlen?
Ein Embryo beginnt schon sehr früh, Reize wahrzunehmen, oft schon ab der 8. Woche reagiert er auf sanfte Berührungen, aber das Nervensystem für Schmerzempfinden ist erst um die 26. Schwangerschaftswoche (SSW) voll ausgebildet, und die ersten bewussten Kindsbewegungen spürt man als Mutter meist zwischen der 18. und 20. SSW, wenn das Baby kräftiger wird.
Wie viel Prozent bereuen eine Abtreibung?
Studie zu Abtreibungen: 95 Prozent der Frauen bereuen ihre Entscheidung nicht. Trauer, Reue, Schuldgefühle: Die Mehrheit der Frauen, die abgetrieben habe, empfinden diese Gefühle nicht. Vielmehr sind sie erleichtert und halten ihre Entscheidung auch Jahre später noch für die richtige – wie eine US-Studie jetzt zeigt.
Kann eine Frau alleine über eine Abtreibung entscheiden?
Die Entscheidung, ob Sie Ihre Schwangerschaft abbrechen lassen, liegt allein bei Ihnen. Diese höchstpersönliche Entscheidung kann und darf niemand anderes für Sie treffen. Schwangerschaftsabbrüche werden in verschiedenen Kulturen und Religionen unterschiedlich wahrgenommen werden.
Was muss man tun, um eine Abtreibung zu bekommen?
Die Schwangere muss den Schwangerschaftsabbruch verlangen. Sie muss mindestens drei Tage vor dem Eingriff eine Schwangerschaftskonfliktberatung durch eine staatlich anerkannte Beratungsstelle wahrgenommen und von dort den für einen Abbruch vorgeschriebenen Beratungsschein erhalten haben.
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