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Wie viel kostet ein Übergabeeinschreiben?

Gefragt von: Kaspar Merz  |  Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2026
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Die Kosten für ein Einschreiben setzen sich aus dem normalen Briefporto und einem Aufpreis zusammen; ein Einschreiben mit Übergabe (Standard) kostet zusätzlich 2,65 €, das Einwurfeinschreiben 2,35 €, und das Einschreiben mit Rückschein 4,85 € (Stand 2025/2026), zuzüglich des Basisportos je nach Briefgröße.

Was kostet ein Übergabeeinschreiben 2025?

Die Kosten für nationale Einschreiben liegen 2025 zwischen 3,30 € und 7,75 €. Außerdem werden einige Produkte wie das Prio Einschreiben nicht mehr angeboten.

Wie hoch ist ein Übergabe-Einschreiben versichert?

"Einschreiben Wert" (auch "Wertbrief") ist ein spezieller Service der Deutschen Post für den sicheren Versand von Wertsachen und Bargeld, der höhere Haftung bietet: Bis zu 500 € bei Sachwerten und bis 100 € bei Bargeld (gegen Aufpreis zum Porto), während Standard-Einschreiben nur bis 25 € versichert sind, um den Versand nachweisbar zu machen und bei Verlust oder Beschädigung den Schaden abzudecken. 

Wie funktioniert ein Einschreiben mit Übergabe?

Beim EINSCHREBEN übergibt der Zusteller der Deutschen Post die Sendung an den Empfänger, seinen Bevollmächtigten oder einen anderen Empfangsberechtigten. Der Zusteller lässt sich den Empfang der Sendung per Unterschrift bestätigen. Die Zustellung erfolgt in der Regel am nächsten Werktag nach Einlieferung.

Was ist das sicherste Einschreiben?

Das sicherste Einschreiben hängt vom Zweck ab: Für den <<rechtssicheren Zugang bei Fristen ist das Einschreiben mit Rückschein oft am besten, da es eine vom Empfänger unterschriebene Empfangsbestätigung gibt, die im Streitfall als Beweis dient, auch wenn der Empfänger die Annahme verweigert und der Brief zurückkommt (Zustellfiktion bei Behördenbriefen). Bei sensiblen Dokumenten, die nur dem Empfänger persönlich übergeben werden sollen, ist das Einschreiben Eigenhändig ideal. Für einen einfachen Zugangsnachweis bei geringerem Wert reicht oft das Einwurfeinschreiben, da der Postbote die Einlage in den Briefkasten dokumentiert.
 

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Was ist besser, ein Einschreiben mit Einwurf oder ein Einschreiben mit Rückschein?

Für den sichersten Nachweis, besonders bei fristgebundenen Angelegenheiten wie Kündigungen, ist das Einschreiben mit Rückschein besser, da der Empfänger den Erhalt mit seiner Unterschrift bestätigt, was vor Gericht als starker Beweis gilt. Das Einwurfeinschreiben ist günstiger und beweist nur, dass der Brief in den Briefkasten geworfen wurde, was bei Bestreiten des Empfängers rechtlich angreifbar sein kann (Anscheinsbeweis), aber für viele Fälle ausreicht, wenn keine Anfechtungen erwartet werden.
 

Wie hoch sind die Preise für Einschreibenrückscheine ab 2025?

Das Einschreiben mit Rückschein 2025 kostet zusätzlich zum Briefporto 4,85 € und wird mit einem digitalen Verfahren abgewickelt, bei dem der Empfänger digital unterschreibt und Sie den Rückschein als Beleg digital erhalten – das alte rosa Formular wird nicht mehr verwendet, aber seit 2025 müssen Sie die Absenderadresse gut lesbar auf die Vorderseite schreiben, damit der Rückschein an Sie zurückkommt. Wichtig: Seit 2025 gibt es auch längere Postlaufzeiten, was behördliche Fristen beeinflusst, und das „Einschreiben Eigenhändig“ wurde eingestellt, so die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). 

Wer haftet, wenn ein Einschreiben nicht ankommt?

Anders verhält es sich, wenn ein Brief-Einschreiben verspätet oder gar nicht zugestellt wird. In diesem Fall haftet die Deutsche Post bis zur Höhe des unmittelbaren Schadens, jedoch maximal mit 20 Euro.

Wie hoch ist der Preis für einen Postzustellungsauftrag ab 2025?

Die Kosten für einen Postzustellungsauftrag (PZA) wurden 2025 erhöht: Ab dem 1. Juli 2025 liegt der Grundpreis bei 5,62 € (zuvor 3,45 €), wobei einige Anbieter wie PostModern den Preis auf 5,35 € (zzgl. MwSt.) anpassen, während spezifische Mengenrabatte für Geschäftskunden möglich sind, wie etwa ab 10.000 Sendungen für 4,19 €. Zusätzlich gibt es neue allgemeine Briefportos, z.B. der Standardbrief kostet 95 Cent. 

Was ist ein Übergabeeinschreiben?

Ein Übergabe-Einschreiben ist eine Versandart, bei der der Postbote die Sendung persönlich gegen eine Unterschrift des Empfängers (oder einer anderen empfangsberechtigten Person wie Ehepartner/erwachsene Kinder) aushändigt, um einen rechtsverbindlichen Zustellungsnachweis zu erbringen; wird der Empfänger nicht angetroffen, wird die Sendung zur Abholung bei der Post hinterlegt. Es ist besonders geeignet für wichtige Dokumente wie Kündigungen, Verträge oder Zeugnisse, da der Zugang nachgewiesen werden kann, aber Vorsicht bei Fristen. 

Wann gilt ein Übergabeeinschreiben als zugestellt?

Ein Einschreiben gilt rechtlich als zugestellt, wenn es dem Empfänger persönlich übergeben wird (Einschreiben mit Rückschein) oder – bei Einwurfeinschreiben – in den Briefkasten eingeworfen wird, was als Zugang am nächsten Tag (bzw. am nächsten Werktag) angenommen wird, sofern kein Einwurf zur Unzeit erfolgte. Bei persönlicher Übergabe sorgt die unterschriebene Empfangsbestätigung für den Nachweis, während beim Einwurf der Einlieferungsbeleg und der elektronische Auslieferungsbeleg (oder Zeugenbeweis) den Zugang belegen, so www.ergo.de. 

Ist ein Einwurfeinschreiben rechtssicher?

Ein Einwurfeinschreiben ist bedingt rechtssicher: Es beweist den Einwurf in den Briefkasten und gilt oft als Zugangsnachweis (Anscheinsbeweis), besonders in Verbrauchersachen (z. B. Kündigungen, Widerrufe), aber Gerichte (insbesondere das Bundesarbeitsgericht) sehen es bei wichtigen Willenserklärungen im Arbeitsrecht oft nicht mehr als ausreichend an, da der Inhalt nicht nachgewiesen wird und Empfänger behaupten können, der Umschlag sei leer gewesen. Für absolute Rechtssicherheit bei Kündigungen sind Gerichtsvollzieher oder Boten, die Kenntnis vom Inhalt erlangen, zu bevorzugen.
 

Kann ich ein Einschreiben mit eBrief verschicken?

Ein E-Brief Einschreiben ist der digitale Weg, um wichtige Dokumente sicher zu versenden, wobei Druck, Kuvertierung und Frankierung online erledigt werden und die Zustellung postalisch erfolgt – oft mit Sendungsverfolgung und Zustellnachweis. Anbieter wie Deutsche Post E-POST (E-POST) oder andere Dienstleister ermöglichen es, Briefe digital zu erstellen und als Einwurf-Einschreiben oder sogar Einschreiben mit Rückschein zu versenden, was rechtliche Verbindlichkeit schafft. Sie wählen die Versandart online aus, laden den Inhalt hoch und erhalten eine Bestätigung.
 

Wann erhöht DHL die Preise für Geschäftskunden?

Ja, DHL hat und plant Preiserhöhungen, insbesondere für Geschäftskunden ab 2026, aber auch für Privatkunden, die teils bereits ab Januar 2025 und für internationale Sendungen ab Juli 2025 wirksam wurden, begründet mit gestiegenen Kosten für Personal, Investitionen und Betrieb, wobei Preise für nationale Päckchen und Pakete moderat steigen.
 

Was ist ein Einschreiben mit Übergabe?

Ein "Einschreiben mit Übergabe" (auch Standard-Einschreiben genannt) bedeutet, dass der Postbote das Dokument persönlich an den Empfänger oder eine bevollmächtigte Person übergibt und eine Unterschrift als Zustellungsnachweis einfordert, was wichtig für Kündigungen, Verträge oder Bewerbungen ist, wobei man den Einwurf-Einschreiben-Service als Alternative für weniger kritische Fälle in Betracht ziehen kann, da er einfacher und weniger risikoreich für die Zustellung ist. 

Was ist das beste Einschreiben?

Das "beste" Einschreiben hängt vom Zweck ab: Für höchsten Beweis bei wichtigen Dokumenten wie Kündigungen oder Behördenschreiben sind Einschreiben mit Rückschein (persönliche Übergabe mit Unterschrift) oder eigenhändiges Einschreiben (nur an Empfänger selbst) am sichersten, während das Einschreiben Einwurf für Fristsachen genügt, da der Einwurf in den Briefkasten genügt, um den Zugang zu beweisen. 

Welcher Brief ist der sicherste?

Einschreiben bieten gegenüber Standard-Briefen im Streitfall bessere Beweismöglichkeiten vor Gericht, allen voran das Einschreiben mit Rückschein. Das Einschreiben eignet sich daher vor allem im Zusammenhang mit Kündigungen und anderen fristgebundenen Erklärungen.

Welche Nachteile hat ein Einschreiben mit Rückschein?

Beim Einschreiben mit Rückschein erhalten Sie nach dem Zugang eine Benachrichtigungskarte. Auf dieser können Sie genau nachlesen, wer Ihr Schreiben wann in Empfang genommen hat. Der Nachteil: Der Empfänger kann die Annahme verweigern.

Wer hat die Beweispflicht, wenn ein Brief nicht angekommen ist?

Wenn Sie einen Brief nicht erhalten haben, liegt die Beweispflicht grundsätzlich beim Absender, der beweisen muss, dass der Brief bei Ihnen angekommen ist, insbesondere bei wichtigen Dokumenten wie behördlichen Bescheiden. Der Empfänger muss den Nicht-Erhalt nicht beweisen, da dies "ein Nichts beweisen" wäre. Bei Einschreiben (Rückschein) wird der Zugang einfacher nachgewiesen. Bei einfachen Briefen ist der Zugang schwerer zu beweisen, da es keinen Anscheinsbeweis gibt, dass der Brief tatsächlich ankam, es sei denn, es liegt eine besondere Konstellation vor (z.B. Behördenschreiben).
 

Wie stelle ich einen Brief rechtssicher zu?

Um einen Brief rechtssicher zuzustellen, nutzt man am besten das Einschreiben mit Einwurf (Beweis, dass es im Kasten ist) oder Rückschein (persönliche Übergabe mit Unterschrift), eine Zustellung durch einen Boten (z.B. Freund, Familie, professioneller Dienst) mit Dokumentation (Fotos, Protokoll), oder beauftragt einen Gerichtsvollzieher für höchste Sicherheit, da der Absender beweisen muss, dass der Empfänger den Zugang hatte. Die einfachste Variante für eine nachweisbare Zustellung ist das Einschreiben.
 

Was kostet ein Übergabeeinschreiben?

Ein Einschreiben bei der Deutschen Post kostet zusätzlich zum normalen Briefporto einen Aufpreis, der je nach Variante variiert: Einschreiben Einwurf (2,35 €), Einschreiben Standard (2,65 €), Einschreiben Rückschein (4,85 €) und Einschreiben Wert (4,45 €) – Stand 2025. Die Gesamtkosten sind also das Basisporto (z.B. 0,90 € für einen Standardbrief) plus diese Zusatzgebühr.
 

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