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Wie viel kostet ein Leasing?

Gefragt von: Birte Freund-Heuer  |  Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026
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Leasingkosten umfassen mehr als nur die monatliche Leasingrate; sie setzen sich aus der Rate (abhängig von Fahrzeug, Laufzeit, Kilometerleistung, Anzahlung/Sonderzahlung) und zusätzlichen Kosten wie Versicherung, Steuern, Wartung, Reifen, Überführungs- und Zulassungskosten zusammen, wobei die tatsächlichen Gesamtkosten die Rate oft deutlich erhöhen können und durch den Leasingfaktor (Rate im Verhältnis zum Brutto-Listenpreis) vergleichbar sind. Ein guter Richtwert für Privatpersonen ist, wenn die monatliche Rate unter 10 % des Nettoeinkommens liegt.

Wie viel kostet Leasing im Monat?

Die Leasing-Kosten pro Monat sind sehr unterschiedlich. Sie beginnen bei ca. 100 € und reichen bis zu 1.000 € und mehr. Im Durchschnitt zahlt ein privater Leasingnehmer nach Angaben des ADAC 295–313 € im Monat.

Welches Auto kann man für 100 € im Monat leasen?

Ja, Auto-Leasing ab 100 € ist möglich, oft für Kleinwagen und E-Autos wie Dacia Spring, Fiat Panda, Opel Corsa oder Skoda Fabia, besonders als Privat- oder Gewerbekunde, meist ohne Anzahlung und über spezielle Plattformen wie GoLeasy, Mobile.de oder LeasingMarkt.de. Die Angebote gelten oft für sofort verfügbare Lagerfahrzeuge oder Neuwagen und umfassen Kilometerleasing, aber Nebenkosten wie Versicherung und Steuer sind extra zu kalkulieren.
 

Wie viel kostet ein E-Auto-Leasing?

E-Auto Leasing Kosten variieren stark, beginnen oft bei unter 100 € pro Monat für Kleinwagen (z.B. Renault, Fiat) und steigen je nach Modell, Laufzeit und Kilometerleistung, mit Beispielen über 300 € für leistungsstärkere Modelle (z.B. VW, Audi), wobei oft spezielle Angebote unter 200 € zu finden sind. Die Rate hängt von Anzahlung, Laufzeit (z.B. 30-48 Monate) und jährlicher Fahrleistung ab, mit Vorteilen durch Förderungen und geringeren Betriebskosten.
 

Ist Leasing wirklich günstiger?

Die Leasingraten sind zwar günstiger als eine Finanzierung. Je nach Marke, Modell etc. können die Raten plus Nebenkosten den Kaufpreis aber durchaus übersteigen. Beim Auto-Leasing (egal, ob privat oder gewerblich) kommen Kosten für Versicherung, Anmeldung, Abholung, Steuern, Inspektionen, Wartungen etc.

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Wie hoch ist die Leasingrate bei 50000 Euro?

Beispiel: Berechnung der Leasingrate ohne Anzahlung

Abschreibung: (50.000€−20.000€)÷48=625€

Was ist der Nachteil beim leasen?

Die Nachteile beim Leasing sind vor allem, dass man kein Eigentümer wird, sondern das Fahrzeug nur nutzt, was bedeutet, dass alle Raten verbraucht sind und kein Vermögenswert entsteht, sowie die strikten Vertragsbedingungen (Kilometerbegrenzung, Wartungspflicht in Markenwerkstätten, schwer vorzeitige Kündigung) und die potenziellen Mehrkosten bei der Rückgabe durch Schäden oder Mehrkilometer. 

Wo ist der Haken beim Leasing?

Der "Haken" beim Leasing sind versteckte oder unterschätzte Folgekosten und Pflichten: Überraschungen bei der Rückgabe (Mehrkilometer, übermäßige Schäden), die fehlende Eigentumsbildung und die starre Laufzeit mit oft teuren vorzeitigen Kündigungen. Auch die Verpflichtung zur Vollkasko und das Risiko beim Restwertleasing sind Fallstricke, da der Leasingnehmer die Differenz zahlen muss, wenn der Restwert am Ende niedriger ist als kalkuliert. 

Wann lohnt es sich, ein Auto zu Leasen?

Auto-Leasing lohnt sich, wenn Sie regelmäßig ein neues Auto fahren, niedrige, planbare monatliche Kosten bevorzugen, Wertverlust vermeiden möchten und keine langfristige Bindung wünschen; besonders attraktiv ist es für Selbstständige und Firmen, die steuerliche Vorteile nutzen wollen, während es für Privatpersonen ohne Steuervorteile hauptsächlich um Flexibilität und den Wunsch nach aktuellen Modellen geht, so die ADAC, Mobile.de und ZDFheute Seiten https://www.adac.de/fahrzeugwelt/magazin/finanzierung/auto-leasing-mit-kaufoption/, https://www.mobile.de/magazin/artikel/leasing-vor-und-nachteile-im-ueberblick,.
 

Ist es besser, ein Auto zu Leasen oder zu kaufen?

Firmenwagen-Leasing bietet Unternehmern finanzielle Flexibilität und schont die Liquidität, da statt einer hohen Kaufsumme nur monatliche Raten anfallen. Diese sind zudem steuerlich absetzbar. Der Kauf eines Firmenwagens hingegen bindet Kapital, ermöglicht aber eine langfristige Nutzung und Abschreibung des Fahrzeugs.

Was ist das billigste Leasingauto?

Das günstigste Leasingauto hängt von den Konditionen ab, aber Marken wie Dacia (z.B. Sandero, Spring), Citroën, Skoda, Renault und Fiat bieten oft die niedrigsten Raten, teilweise schon ab unter 100 € pro Monat, insbesondere bei Angeboten ohne Anzahlung und mit geringer Laufleistung oder bei Modellen wie dem Dacia Spring oder Suzuki Swift. Die tatsächliche Rate hängt stark von Laufleistung, Laufzeit und Ausstattung ab, wobei Kleinwagen und E-Autos oft die besten Deals haben. 

Wie viel Geld sollte man für ein Auto finanzieren?

Die Höhe der Autofinanzierungsrate hängt von Zinsen (aktuell oft 5–8 %), Laufzeit (Faustregel max. 4 Jahre) und Kreditsumme ab; eine gute Richtlinie ist, dass die monatliche Gesamtbelastung (inkl. Versicherung, Sprit) nicht mehr als 10–15 % des Nettoeinkommens ausmachen sollte, wobei die reine Kreditrate idealerweise nicht über 10 % des Nettogehalts liegt (z. B. 200–400 € bei 2.500 € Netto). 

Ist Leasing immer mit Anzahlung?

Der Leasingvertrag ist eine klare Abmachung zwischen dem Leasinggeber und Leasingnehmer. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Fahrzeug-Leasing ohne oder mit Anzahlung handelt. Der Leasingnehmer bezahlt die festgelegten Gebühren und erhält im Gegenzug das Recht auf die Nutzung des PKW.

Wie viel vom Gehalt erhält man für Leasing?

Die monatliche Leasingrate sollte in einem angemessenen Verhältnis zum monatlichen Nettoeinkommen stehen. Als Faustregel gilt, dass die Rate nicht mehr als 15 bis 20 Prozent des Nettoeinkommens betragen sollte.

Was ist ein guter Leasingpreis?

Welcher Leasingfaktor ist gut? Allgemein lässt sich sagen, dass Angebote mit einem Leasingfaktor unter 0,5 außerordentlich gut sind. Sehr gute und gute Angebote befinden sich zwischen 0,5 und 1,0. Als akzeptabel gelten alle Konditionen mit einem Faktor zwischen 1,0 und 1,3.

Welche Neuwagen gibt es für 10.000 Euro?

Neuwagen unter 10.000 € sind heute vor allem bei Kleinstwagen und Basismodellen von Marken wie Dacia (Sandero), Mitsubishi (Space Star), Kia (Picanto) und Fiat (Panda) zu finden, wobei oft spezielle Aktionspreise oder Restposten nötig sind; es handelt sich meist um die einfachsten Ausstattungslinien mit geringem Verbrauch, aber begrenzter Ausstattung. Auch ältere Modelle der VW-Konzern-Zwillinge (Up!, Mii, Citigo) oder der Toyota Aygo waren früher in dieser Preisklasse, aber die aktuelle Marktlage erschwert dies.
 

Wer zahlt beim Leasing die Reparatur?

Beim Leasing zahlt grundsätzlich der Leasingnehmer die Kosten für Wartung und Reparaturen, da er das Fahrzeug nutzt und instand halten muss, aber der Leasinggeber bleibt Eigentümer. Ausnahmen sind Schäden, die unter die Garantie oder Gewährleistung fallen, sowie Reparaturen, die durch einen Wartungs- und Verschleißschutz (Servicepaket) abgedeckt sind, was vertraglich vereinbart werden muss. Bei Beschädigung bei Rückgabe haftet der Leasingnehmer und muss die Kosten tragen. 

Wann sollte man kein Auto leasen?

Wenn man der Eigentümer eines Fahrzeugs sein möchte, dann ist Leasing nicht das Richtige. Ebenso wenig eignet sich Auto-Leasing, wenn man die Verpflichtung scheut, Serviceintervalle und Wartungstermine einzuhalten oder wenn man das Fahrzeug nur über einen kürzeren Zeitraum benötigt.

Ist beim Leasing die Versicherung dabei?

Nein, beim Standard-Leasing ist die Kfz-Versicherung (meist Vollkasko) nicht automatisch enthalten, sondern muss vom Leasingnehmer selbst abgeschlossen werden – oft als Pflicht im Vertrag festgelegt. Nur bei speziellen "All-Inclusive-Leasing"-Paketen oder Auto-Abos sind Versicherung (und oft Wartung/Reparaturen) bereits in der Rate inkludiert, was eine genaue Prüfung der Vertragsdetails erfordert. 

Warum macht Leasing keinen Sinn?

Leasing macht oft keinen Sinn, weil man nie Eigentümer wird, feste Verträge schwer kündbar sind, zusätzliche Kosten bei Mehrkilometern oder Schäden drohen und man an Servicepartner gebunden ist; langfristig kann es teurer sein als ein Kauf, da man für die Nutzung zahlt, aber am Ende nichts besitzt. Wer Wert auf Eigentum und Flexibilität legt oder unsichere Einkommensverhältnisse hat, für den kann Leasing nachteilig sein, da man das Fahrzeug am Ende zurückgeben muss und keine Vermögenswerte aufbaut.
 

Wer zahlt Kratzer bei Leasing?

Gehen Schäden über die üblichen Gebrauchsspuren und Verschleißmängel hinaus, muss der Leasingnehmer nicht die Reparaturkosten, sondern nur den sogenannten Minderwert zahlen. Der Leasingnehmer haftet nur für übermäßige Abnutzung (Paragraf 538 BGB).

Was sind die 5 größten Fehler beim Auto-Leasing?

Die 5 größten Fehler beim Auto-Leasing sind: 1. Das riskante Restwert-Leasing wählen, ohne den Restwert realistisch einzuschätzen, was zu hohen Nachzahlungen führt; 2. Die Fahrleistung falsch einschätzen, was bei Mehrkilometern teuer wird; 3. Die GAP-Versicherung fehlt, die die Differenz zwischen Restschuld und Wiederbeschaffungswert bei Totalschaden abdeckt; 4. Das Fahrzeug bei der Rückgabe übermäßig beschädigen lassen (über normale Abnutzung hinaus); und 5. Die vertraglichen Pflichten (Wartung in Vertragswerkstätten, keine Umbauten) ignorieren, was ebenfalls zu Kosten führt.
 

Für wen macht Leasing Sinn?

Leasing lohnt sich für Personen und Unternehmen, die regelmäßig ein neues Auto fahren wollen, planbare Kosten schätzen, Wert auf neueste Technik legen und sich nicht um den Wiederverkauf kümmern möchten, insbesondere bei mittlerer Laufzeit (12-36 Monate) und moderater Jahresleistung; Gewerbekunden profitieren zusätzlich von steuerlichen Vorteilen, während Privatkunden bei langfristigem Bedarf oder hoher Fahrleistung besser kaufen sollten, um Eigentum aufzubauen.
 

Wie lange sollte man ein Auto leasen?

Der Grossteil der Neuwagen hat eine Händlergarantie zwischen 3 und 4 Jahren. Damit übereinstimmend sollten die meisten Leasingverträge eine Laufzeit von 3 bis 4 Jahren haben. Das letzte, was du willst, ist nach Ablauf der Garantie für die Wartung und den Unterhalt eines Autos aufkommen, das dir nicht gehört.

Was ist sinnvoller, leasen oder finanzieren?

Leasing bietet mehr Flexibilität beim Fahrzeugwechsel. Wenn Sie alle 2 bis 3 Jahre ein neues Auto fahren möchten, ist Leasing möglicherweise die bessere Wahl. Bei der Finanzierung sind Sie langfristiger gebunden, haben dafür aber mehr Freiheiten bei der Fahrzeugnutzung und -gestaltung.

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