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Wie viel Haftgrund pro m2?

Gefragt von: Friedrich Kirsch  |  Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026
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Der Verbrauch an Haftgrund pro Quadratmeter liegt meist zwischen 50 und 200 ml/m², kann aber je nach Saugfähigkeit des Untergrunds und dem spezifischen Produkt variieren (z.B. 60-100 g/m² oder 0,15-0,3 l/m²), oft auch verdünnt, was den Verbrauch senkt. Sie müssen die Angaben des Herstellers auf dem Gebinde beachten, da die Verdünnung (z.B. mit Wasser) den Materialverbrauch beeinflusst und unterschiedliche Untergründe (Gips, Beton) eine andere Saugfähigkeit haben.

Wie viel Grundierung pro m2?

Die Menge an Grundierung pro Quadratmeter (m²) variiert je nach Saugfähigkeit des Untergrunds, liegt aber meist zwischen 0,05 und 0,2 Litern pro m²; stark saugende Untergründe benötigen mehr (bis 0,2 L/m² oder mehr), während glatte Oberflächen weniger benötigen. Es ist entscheidend, das technische Merkblatt Ihres spezifischen Produkts zu prüfen und einen Wassertest durchzuführen: Wasser, das schnell einzieht, bedeutet einen saugenden Untergrund, der mehr Grundierung braucht, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, wie z.B. bei Mikrozement oder stark saugenden Wänden. 

Wie trage ich am besten Haftgrund auf?

Gleichmäßig die Haftgrundierung und vollflächig auf den Untergrund sprühen. Der Haftgrund soll noch feucht sein, sobald man den Mörtel aufbringt. Dient als Versiegelung, die ein Aufquellen des Holzes verhindert. Sorgt für guten halt von Mörtel, Spachtelmasse oder Farbe.

Kann man zu viel Tiefengrund auftragen?

Den Tiefengrund nimmt man nur bei saugenden Untergründen. Meistens 1:3 oder 1:4 mit Wasser gemischt. Wenn das Verhältnis nicht stimmt oder zu viel aufgebracht wird, verglast die Oberfläche. Da hilft nur noch abschleifen und neu beginnen.

Was ist besser, Haftgrund oder Tiefengrund?

Tiefengrund wird in der Regel dickflüssiger aufgetragen und kann je nach Bedarf auch mehrfach aufgetragen werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass Haftgrund für saugfähige Untergründe und die Verbesserung der Haftung, Tiefengrund für nicht saugfähige Untergründe und die Verfestigung der Oberfläche verwendet wird.

Grundierung: Haftgrund oder Tiefengrund? Wir erklären dir den Unterschied.

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Wann sollte man keinen Haftprimer verwenden?

(Hinweis: Haftgrundierungen werden nicht für die Anwendung auf abblätternder Farbe empfohlen).

Wann sollte man Haftgrund verwenden?

Haftgrund: wenn Farbe oder Putz besser haften soll

Haftgrund wird aufgetragen, damit Mörtel, Estrich oder Beton besser halten und widerstandsfähiger werden. Auf glatten Untergründen sorgt er zudem dafür, dass neue Schichten wie Putz, Fliesen oder Farbe fest haften und nicht so leicht reißen oder abbröckeln.

Wie lange sollte man Tiefengrund einwirken lassen?

Wie lange muss Tiefengrund trocknen (Trocknungszeit)?

Auch wenn der Tiefengrund oberflächig bereits nach 2 bis 4 Stunden trocken wirkt, sollte man die Fläche mit dem Tiefengrund mind. 24 Stunden trocknen lassen, bevor du mit den Arbeiten weitermachst.

Was passiert, wenn man keinen Tiefengrund benutzt?

Wenn eine Wand kreidet, lösen sich Pigmente aus der Beschichtung einer Wandfarbe. Voraussetzungen, die ohne eine Grundierung der Wand fürs anschließende Tapezieren oder Streichen schlecht sind – sie beeinträchtigen die Haftkraft der Tapete oder Farbe.

Warum Streifen nach dem Streichen?

Der Grund: Wenn Sie die Farbe nicht verstreichen, ist an den Kanten und Ecken im Vergleich zur restlichen Wand mehr Farbe. Dadurch wirken die Stellen dunkler und streifig.

Was sind häufige Fehler beim Grundieren?

Zu wenig oder zu viel Produkt verwenden

Beginnen Sie mit einer erbsengroßen Menge Primer und verstärken Sie die Deckkraft bei Bedarf. Zu wenig Primer sorgt möglicherweise nicht für die gewünschte Haltbarkeit, während zu viel Primer dazu führen kann, dass die Foundation verrutscht, anstatt auf der Haut zu haften.

Wie viele Schichten Haftgrund?

Die Grundierung oder der Grundierfüller dient u.a. als Rostschutz und Haftgrund für die nächsten Lackschichten. Der Auftrag erfolgt in 2-3 Schichten mit Zwischentrocknung (ca. 15 min bei 20°C), daher muss die erste Schicht nicht unbedingt deckend sein.

Kann man einfach nur die Grundierung auftragen?

Primer sind die perfekte Grundlage für Make-up und eignen sich auch hervorragend für die Anwendung allein . Sie sorgen für einen ebenmäßigen Teint, gleichen den Hautton aus und neutralisieren Rötungen durch Irritationen. So können Sie problemlos auf Foundation verzichten und trotzdem frisch und gepflegt aussehen.

Wie viel Liter Grundierung pro m2?

Für einen gleichmäßigen Anstrich wird eine Farbmenge von etwa 0,1 bis 0,2 Liter pro Quadratmeter benötigt, abhängig von der Deckkraft der Farbe und der Beschaffenheit des Untergrunds.

Wie dick sollte die Grundierung aufgetragen werden?

Wie dick sollte die Grundierung beim ersten Auftragen sein? Die Oberfläche sollte gleichmäßig bedeckt sein , aber rechnen Sie damit, dass die darunterliegende Farbe noch durchscheint; möglicherweise müssen Sie zwei Anstriche auftragen.

Wie trägt man Haftgrund auf?

Haftgrund wird mit einer Bürste, Rolle oder einem Sprühgerät gleichmäßig auf einen sauberen, trockenen Untergrund aufgetragen, um die Saugfähigkeit zu regulieren und Haftung für nachfolgende Schichten (Putze, Farbe) zu gewährleisten. Nach dem Auftrag, der nicht tropfen sollte, wird das Material idealerweise mit einer Bürste in den Untergrund eingearbeitet, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, bevor es trocknet (Trocknungszeit je nach Hersteller beachten).
 

Welche Nachteile hat Tiefengrund?

Der lösungsmittelhaltige Tiefengrund dringt tiefer in den Untergrund ein und trägt besser zur Festigung bei. Zudem ist er mit Lösemittel verdünnbar. Ein Nachteil ist, dass Lösungsmittelreste einige Wochen lang ausgasen können was zu einer Geruchsbelastung führt und möglicherweise die Gesundheit beeinträchtigen.

Was passiert, wenn man vor dem Streichen nicht grundiert?

Die Beschaffenheit des Untergrunds einer Wand wirkt sich direkt auf das Streichergebnis aus. Wird ein poröser, sandender, stark saugender oder feuchter Untergrund vor dem Streichen der Wandfarbe nicht grundiert, kann diese nicht optimal haften.

Was ist der Unterschied zwischen Tiefengrund und Haftgrund?

Der Hauptunterschied liegt im Anwendungsbereich: Tiefengrund ist für stark saugende, sandende Untergründe (Putz, Gipskarton) gedacht, um sie zu verfestigen und die Saugfähigkeit auszugleichen, damit Farbe nicht „verbrennt“. Haftgrund hingegen wird auf glatten, nicht saugenden Flächen (Beton, glatter Estrich, Fliesen) verwendet, um eine griffige Oberfläche zu schaffen, damit Farbe, Putz oder Tapete besser haften. Tiefengrund dringt tief ein, Haftgrund wirkt oberflächlich als Haftvermittler.
 

Was passiert, wenn man Grundierung nicht trocknen lässt?

Schlechte Haftung: Ist die Grundierung nicht vollständig getrocknet und ausgehärtet, kann der darauf aufgetragene Deckanstrich möglicherweise nicht richtig haften und zum Abblättern der Farbe oder Blasenbildung führen.

Kann man Tiefengrund mit einer Rolle Auftragen?

Tiefengrund trägt man mit einer Malerrolle (kurzer bis mittellanger Flor, je nach Oberfläche) oder einem Quast gleichmäßig auf die staub- und fettfreie Wand auf, wobei man darauf achten muss, den Untergrund nicht zu sättigen, sondern nur so viel aufzutragen, bis er nicht mehr saugt, um Nasenbildung zu vermeiden und nach Herstellerangaben trocknen zu lassen, bevor man mit dem Streichen oder Tapezieren beginnt.
 

Wann sollte man Haftgrund und wann Tiefengrund verwenden?

Ganz einfach: Tiefengrund eignet sich für saugende und sandende Untergründe. Er sorgt dafür, dass die Oberfläche stabil wird und keine Feuchtigkeit zu schnell aufsaugt. Haftgrund hingegen kommt bei nicht saugenden, glatten Flächen zum Einsatz.

Wie lange muss man Haftgrund trocknen lassen?

Die Trocknungszeit für Haftgrund variiert, aber typischerweise ist er nach 1 bis 4 Stunden staubtrocken und überstreichbar, mit einer vollen Durchtrocknung, bevor man weiterarbeitet, oft nach 6 bis 12 Stunden oder sogar 24 Stunden, abhängig von Produkt, Untergrund (saugend oder nicht) und Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit; Herstellerangaben sind entscheidend.
 

Welcher Tiefengrund ist der beste?

Beste Tiefengrund im Ranking: Ihr persönlicher Spitzenreiter in unserer Rangliste.

  • Super Haftgrund 500062 von MEM.
  • Super-Tiefgrund von MEM.
  • Tiefgrund LF von BTEC.
  • Tiefengrund von Auro.
  • Tiefengrund von Plid.
  • Tiefengrund LF von Bauhandel24.
  • Tiefengrund LF HT01 von Hausa.
  • Spezial Grundierung W519-10L von WO-WE.

Kann ich Tiefengrund auf eine feuchte Wand auftragen?

Eine nasse Wand verhindert das Eindringen des Tiefengrunds. Rühren Sie den Tiefengrund vor dem Verarbeiten kräftig durch. Prüfen Sie, ob der Tiefengrund gebrauchsfertig ist oder ob Sie eine Verdünnung vornehmen müssen.

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