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Wie viel Gold auf dem Mond?

Gefragt von: Ayse Wiesner MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 18. April 2026
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Es gibt Gold auf dem Mond, aber die Konzentration ist deutlich geringer (ca. 1200-mal weniger) als auf der Erde, da der Mond seltener von Gold-liefernden Asteroiden getroffen wurde; die genaue Menge ist unbekannt, aber es wird vermutet, dass Goldvorkommen in Asteroiden und Meteoriten existieren, die den Mond treffen, was Planetoiden-Bergbau in der Zukunft denkbar macht.

Wie viel Gold gibt es auf dem Mond?

Schätzungen zufolge beträgt die durchschnittliche Goldkonzentration im Mondgestein etwa 0,005 Teile pro Million (ppm), im Vergleich dazu beträgt die durchschnittliche Konzentration auf der Erde etwa 1,3 ppm.

Wie viel Gold gibt es im Universum?

So lässt die Analyse von Meteoriten darauf schließen, dass ein abbauwürdiger 100 Meter großer Planetoid im Durchschnitt 43 Tonnen Platin und 6 Tonnen Gold enthält. Das entspricht einem aktuellen Marktwert von etwa 2,3 Milliarden US-Dollar für Platin und 350 Millionen US-Dollar für Gold.

Wie viel Gold steckt noch in der Erde?

Es gibt keine exakte Zahl, aber Schätzungen zufolge wurden bisher rund 200.000 bis 244.000 Tonnen Gold gefördert, wovon etwa 216.000 Tonnen heute oberirdisch existieren (Schmuck, Barren, Zentralbanken) und ca. 54.000 Tonnen noch unterirdisch abbaubar sind. Das gesamte bisher geförderte Gold würde einen Würfel mit ca. 22 Metern Kantenlänge bilden.
 

Kann Gold völlig wertlos werden?

Nein, Gold wird praktisch nie völlig wertlos, da es seit Jahrtausenden als Wertspeicher und Knappheitsgut geschätzt wird und immer eine Nachfrage bestehen wird. Ein Totalverlust ist extrem unwahrscheinlich; der Wert schwankt zwar stark (Preisverfall möglich), aber Gold behält seine Kaufkraft über lange Zeiträume und dient als Absicherung gegen Inflation und Währungsrisiken. Zukünftige Asteroidenbergwerke könnten den Preis langfristig beeinflussen, aber ein Wertverlust ist nicht kurzfristig zu erwarten.
 

Woher stammt das Gold auf der Erde? | Harald Lesch

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Hat Gold jemals an Wert verloren?

Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Welt und werden seit über 5.000 Jahren als solche eingesetzt. Nie gab es einen Totalverlust, weil Gold wertlos wurde.

Was wäre, wenn ich vor 10 Jahren 1000 Dollar in Gold investiert hätte?

Der Goldpreis kann schwanken, steigt aber im Allgemeinen langfristig. Stand September 2022 betrug das Wachstum über zehn Jahre 12,27 %. Das bedeutet, dass eine Investition von 1.000 US-Dollar in Gold im Jahr 2012 im Jahr 2020 einen Wert von 1.122 US-Dollar gehabt hätte .

Wie lange gibt es noch Gold auf der Welt?

Gold ist nicht unendlich verfügbar. Experten schätzen die heutigen, im Boden liegenden Reserven auf etwa 50.000 Tonnen. Bei einer jährlichen Förderung von 3.000 Tonnen könnten die Reserven in 16 Jahren erschöpft sein.

Kann man dort noch Gold abbauen?

Der Geist des Goldrausches lebt heute in Form der modernen Goldsuche weiter. Zwar sind die leicht zu findenden Nuggets längst verschwunden, doch sowohl Hobby-Goldsucher als auch professionelle Bergleute waschen weiterhin Flüsse, durchsuchen alte Minen und erkunden unerschlossene Gebiete nach Gold .

Wie viele Jahre wird es noch Gold auf der Welt geben?

Wie lange dauert es noch, bis das Gold ausgeht, und was passiert dann? Schätzungen basierend auf den bekannten Reserven lassen vermuten, dass der Goldabbau bis 2050 wirtschaftlich nicht mehr rentabel sein könnte, obwohl neue Aderfunde diesen Zeitpunkt wahrscheinlich etwas nach hinten verschieben werden.

Wie viel Gold gibt es im Universum?

Wissenschaftler schätzen die Gesamtmenge an Gold im beobachtbaren Universum auf etwa 1,8 × 10⁴⁵ kg . Das würde ausreichen, um 300 Trillionen Erden aus reinem Gold herzustellen oder jeden Planeten in jeder Galaxie mit einer 4 Meter dicken Goldschicht zu überziehen.

Wann gibt es kein Gold mehr?

Wann ist alles Gold abgebaut oder wie lange reichen die Reserven? "Derzeit werden die Reserven auf circa 50.000 Tonnen Gold geschätzt, bei einer jährlichen Förderung von etwa 3000 Tonnen", berichtet die Professorin aus Bochum. Die Reserven könnten demnach in etwa 16 Jahren erschöpft sein.

Ist Gold im Meerwasser enthalten?

Ja, es gibt Gold im Meerwasser, aber in extrem geringen Konzentrationen (Milliardstel Gramm pro Liter), weshalb eine wirtschaftliche Gewinnung aus dem offenen Ozean derzeit nicht möglich ist. Höhere Konzentrationen finden sich bei heißen Quellen am Meeresboden („Schwarze Raucher“), wo bis zu 10.000 kg Gold in Geothermalreservoirs vermutet werden, aber auch dort ist der Abbau extrem aufwendig. Die Herausforderung liegt in der extremen Verdünnung und den tiefen Lagen, auch wenn historisch viele Versuche unternommen wurden, Gold effizient zu extrahieren. 

Ist Gold begrenzt auf der Welt?

Das weltweite Angebot ist physisch begrenzt. Ende 2024 betrug der globale „oberirdische“ Goldbestand rund 216.000 Tonnen. Dazu kommen wirtschaftlich gewinnbare Reserven von gut 50.000 Tonnen – der Rest steckt extrem verdünnt in der Erdkruste oder ist im Erdkern für immer unerreichbar.

Wie viel Gold ist im Erdkern?

Gold ist gar nicht so selten, wie man vielleicht denkt. Doch 99,999 Prozent der globalen Vorräte an Gold und anderen Edelmetallen sind rund 3.000 Kilometer tief im Erdkern eingeschlossen und liegen damit weit außerhalb der Reichweite des Menschen.

Was gibt es wertvolles auf dem Mond?

Davon hat der Mond einige: Seltene Metalle wie Gold, Platin, Iridium und Rhenium und das Gas Helium-3 warten auf dem Mond auf die Forscher. Helium-3 gilt als wertvollster Rohstoff auf dem Erdtrabanten. Es enthält im Kern zwei Protonen aber nur ein Neutron und hat dadurch die größte bekannte chemische Reaktionsträgheit.

Wird man irgendwann Gold herstellen können?

Dank des heutigen Stands der Forschung wissen wir, dass Gold sogar älter ist als die Erde selbst. Es entstand vor Abermillionen von Jahren im Weltraum – durch eine sogenannte Supernova. Aus diesem Grund ist eine natürliche Goldherstellung auf der Erde nicht möglich.

Kann man Gold vergraben?

Sogenannte Metallsonden sind praktisch die einzige Möglichkeit, vergrabenes Gold zu finden.

War Gold schon mal wertlos?

Krisen lassen den Goldkurs steigen

Manche sagen, das Gold sei seinem Ruf als Krisenwährung gerecht geworden. Trotzdem ernüchtert der Blick auf die Zahlen: Zwischen 1973 und 2003 stieg der Goldpreis gemittelt übers Jahr nur in 16 Jahren. In 13 Jahren hingegen verlor das Gold an Wert.

Warum hat Deutschland so viel Gold?

Deutschland hat so viel Gold wegen einer Kombination aus historischem Aufbau während des Wirtschaftswunders, der Rolle als krisensichere Reserve (Vertrauen in den Euro) und einer tief verwurzelten Sparmentalität der Bürger, die Gold als sichere Wertanlage in unsicheren Zeiten sehen. Die Reserven wurden in den 1950er und 60er Jahren aufgebaut, teilweise durch Zahlungsbilanzüberschüsse und die <<<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Zahlungsunion" class="external">Europäische Zahlungsunion</a>>> (EZU), und dienten als Absicherung gegen Währungsrisiken und zur Stärkung des Finanzsystems. Heute machen die Goldreserven rund 68 % der Währungsreserven der Bundesrepublik aus und sind strategisch in Frankfurt, New York und London gelagert.
 

Wie groß wäre ein Würfel mit allem Gold der Welt?

Ein Würfel mit dem gesamten Gold, das die Menschheit bisher gefördert hat, wäre etwa 22 Meter hoch, was überraschend klein erscheint, da das meiste Gold in Schmuck, Anlagen (Münzen, Barren), Zentralbankreserven und der Industrie steckt und nicht im Meer versinkt. Aktuelle Schätzungen gehen von einer Kantenlänge zwischen 21 und 22,4 Metern aus, wobei die Zahl jährlich leicht wächst.
 

Wie viel Geld sollte man in Gold haben?

Traditionell heißt es, nicht mehr als 5 bis 10 Prozent eines privaten Vermögens in Gold anzulegen. Wenn Sie also ein Gesamtvermögen von 100.000 Euro besitzen, sollten Sie demnach nicht mehr als 5.000 bis 10.000 Euro in Gold investieren.

Ist Gold eine sinnvolle Geldanlage?

Ja, Gold gilt als gute Beimischung (ca. 5-10 %) für ein diversifiziertes Portfolio, da es als Wertspeicher in Krisenzeiten dient, vor Inflation schützt und das Gesamtrisiko ausgleicht, obwohl es keine Zinsen oder Dividenden abwirft und starken Preisschwankungen unterliegt, daher ist es eher für den langfristigen Vermögensschutz als als Hauptanlage gedacht.
 

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