Wie viel Geld dürfen Kinder haben?
Gefragt von: Herr Prof. Klaus-Peter Geißler | Letzte Aktualisierung: 14. September 2026sternezahl: 4.7/5 (32 sternebewertungen)
Kinder dürfen so viel Geld haben, wie ihnen durch Taschengeld, Geschenke oder Ersparnisse zur Verfügung steht; gesetzliche Obergrenzen gibt es nicht, aber Empfehlungen für Taschengeld richten sich nach Alter (z. B. 10-13 Jahre ca. 20-30 €/Monat) und steuerliche Freibeträge für Eltern (2026 ca. 9.756 €/Jahr) regeln Entlastungen, während Kapitalerträge bis 13.132 € steuerfrei sind.
Wie viel Geld darf ein Kind auf dem Konto haben?
Wie viel Geld darf auf ein Kinderkonto? Eine gesetzliche Obergrenze für den Betrag auf dem Kinderkonto gibt es nicht. Eltern sollten jedoch darauf achten, welche Summen sie ihrem Kind auf das Kinderkonto übertragen.
Wie viel Vermögen dürfen Kinder haben?
Über 9.500 EUR steuerfreie Einkünfte
Alles zusammen können Ihre Kinder je bis zu 9.489 EUR an Einkünften steuerfrei vereinnahmen.
Wann werden Kinder zur Kasse gebeten?
Elternunterhalt: Kinder zahlen erst ab 100.000 Euro Jahreseinkommen. Reicht bei den Eltern das Geld für die Pflege im Alter nicht, bittet der Staat bei höheren Einkommen und Vermögen die Nachkommen zur Kasse.
Wie hoch ist die offizielle Taschengeldtabelle für 2025?
Es gibt keine offizielle gesetzliche Taschengeldtabelle, aber das Deutsche Jugendinstitut (DJI) gibt Empfehlungen, die 2025 leicht erhöht wurden und sich an Alter orientieren (z.B. 12-13 Jahre: 20-30€/Monat, 14-15 Jahre: 25-45€/Monat, 16-17 Jahre: 40-60€/Monat), wobei kleinere Kinder wöchentlich 1,50-4€ bekommen. Wichtig ist die individuelle Absprache über die Verwendung des Taschengeldes, das die Kinder an Alltags- und Sozialausgaben heranführt.
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Was empfiehlt das Jugendamt an Taschengeld?
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) empfiehlt Kindern unter 6 Jahren ein Taschengeld von nicht mehr als 2 Euro in der Woche zu geben. Für Kinder zwischen 6 bis 10 Jahren werden 2 bis 4 Euro in der Woche empfohlen. Ab einem Alter von 10 Jahren sollen Eltern ihren Kindern das Taschengeld monatlich auszahlen.
Wie viel Geld sollte man mit 12 Jahren bekommen?
Ein 12-Jähriger sollte je nach Empfehlung 20 bis 30 Euro pro Monat bekommen, oft als monatliches Taschengeld, mit dem er altersgerechte Ausgaben wie Süßigkeiten, kleine Spielsachen oder Comics selbst bestreiten soll; wichtig ist eine regelmäßige Auszahlung, die unabhängig vom Verhalten erfolgt, um den Umgang mit Geld zu lernen, wobei die genaue Höhe auch vom Familieneinkommen abhängt.
Wie lange sind Eltern verpflichtet, ihre Kinder finanziell zu unterstützen?
Eltern sind in Deutschland verpflichtet, Kinder finanziell zu unterstützen, bis diese ihre erste berufsqualifizierende Ausbildung (Lehre oder Studium) abgeschlossen haben, also bis sie selbst für ihren Unterhalt sorgen können – eine starre Altersgrenze gibt es nicht, aber meist endet die Pflicht nach der ersten Ausbildung. Die Unterhaltspflicht besteht auch über die Volljährigkeit (18 Jahre) hinaus, solange das Kind sich in einer Ausbildung befindet, und kann bei Behinderung sogar lebenslang andauern, wenn das Kind nicht selbstständig arbeiten kann.
Wie prüft das Sozialamt das Vermögen der Kinder?
Das Sozialamt prüft das Vermögen der Kinder bei Elternunterhalt nur, wenn das Jahreseinkommen eines Kindes über 100.000 € brutto liegt; in diesem Fall werden Einkommen und Vermögen herangezogen, um die Elternunterhaltspflicht zu ermitteln, wobei Freibeträge für Selbstbehalt, Altersvorsorge und selbstgenutztes Eigenheim (Wohnvorteil angerechnet) berücksichtigt werden. Fehlt es an Hinweisen auf dieses hohe Einkommen, bleibt Vermögen (Kapital, Immobilien) unberücksichtigt. Die Prüfung erfolgt meist erst bei Verdacht und fordert Einkommensnachweise (z. B. Steuerbescheide) an.
Kann das Sozialamt Schenkungen an Kinder zurückfordern?
Das Sozialamt kann Schenkungen an Kinder innerhalb einer 10-Jahres-Frist zurückfordern, wenn der Schenker (z.B. ein Elternteil) später bedürftig wird (z.B. wegen Pflegekosten) und auf Sozialhilfe angewiesen ist; die Rückforderung erfolgt über einen Anspruch § 93 SGB XII, wobei das Amt den Rückforderungsanspruch des Schenkers übernimmt, um die Kosten zu decken, solange der Beschenkte nicht selbst verarmt.
Wie rette ich mein Geld vor dem Pflegeheim?
Um Ihr Vermögen vor Pflegeheimkosten zu schützen, müssen Sie frühzeitig handeln und rechtliche Schritte planen, da Schenkungen und Vermögensübertragungen nur dann wirksam sind, wenn sie mindestens 10 Jahre vor dem Pflegefall erfolgen, um Rückforderungen des Sozialamtes zu vermeiden. Wichtige Strategien sind der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung, die Nutzung von Testamenten und Erbverträgen zur Vermögenssicherung (wie Behindertentestamente oder Vor-/Nacherbschaft) und das Ausnutzen von Schenkungssteuerfreibeträgen.
Ist es besser, zu Lebzeiten Geld den Kindern zu schenken?
Ein wesentlicher Vorteil von Schenkungen zu Lebzeiten liegt in der Möglichkeit, Steuern zu sparen. Das deutsche Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht sieht großzügige Freibeträge vor, die alle 10 Jahre neu genutzt werden können: 400.000 Euro pro Kind. 500.000 Euro für Ehegatten/eingetragene Lebenspartner.
Wird Vermögen des nicht volljährigen Kindes angerechnet?
Anrechnung von Vermögenserträgen: Ein minderjähriges Kind kann die Gewährung des Unterhalts insoweit verlangen, als die Einkünfte seines Vermögens und der Ertrag seiner Arbeit zum Unterhalt nicht ausreichen. Vermögenssubstanz ist grundsätzlich anrechnungsfrei (§ 1602 Abs. 2 BGB).
Bei welcher Summe prüft das Finanzamt das Konto?
Kundinnen und Kunden brauchen bei Bar-Einzahlungen über 10.000 Euro jetzt einen Herkunftsnachweis. Wer mehr als 10.000 Euro in bar bei seiner Bank vorbeibringt, muss nachweisen können woher das Geld kommt. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin erhofft sich davon einen Beitrag zur wirksameren Bekämpfung von Geldwäsche ...
Kann ich meinem Kind 50.000 Euro überweisen?
Kann ich meinem Kind 50.000 Euro überweisen, ohne Steuern zu zahlen? Ja, Eltern können ihren Kindern bis zu 400.000 Euro alle zehn Jahre steuerfrei schenken.
Wie viel Geld darf ich auf dem Girokonto haben, ohne Strafzinsen zu zahlen?
Um Strafzinsen (Verwahrentgelte) zu vermeiden, müssen Sie das Guthaben auf Ihrem Konto unterhalb der individuellen Freigrenze Ihrer Bank halten, wobei viele Institute aktuell wieder Freibeträge zwischen 50.000 € und 100.000 € anbieten, manche sogar mehr, oder Sie nutzen Tagesgeld- oder Festgeldkonten, die oft bessere Konditionen ohne Strafzinsen haben, aber auch Sparerpauschbeträge für Kapitalerträge beachten. Die genaue Summe hängt stark von Ihrer Bank ab, da die Freigrenzen variieren – manche haben Strafzinsen schon ab 10.000 € verlangt, während andere heute positive Zinsen bieten.
Wie viel Vermögen darf ein Kind haben?
Grundfreibetrag für volljährige Personen
Januar 2023 bleibt während der Karenzzeit von einem Jahr ab erstmaliger Antragstellung ein Vermögen in Höhe von 40.000 Euro für die erste und weitere 15.000 Euro für jede weitere Person einer Bedarfsgemeinschaft geschützt.
Wie erfährt das Sozialamt von Schenkung?
Das Sozialamt erfährt in der Regel von einer Schenkung, wenn die verschenkende Person einen Antrag auf Sozialleistungen stellt. Hierbei müssen Schenkungen der vergangenen zehn Jahre mitgeteilt werden.
Wie lange zurück prüft das Sozialamt, ob Vermögen vorhanden war?
Das Sozialamt prüft in der Regel bis zu 10 Jahre rückwirkend, ob Sie Vermögen verschenkt haben, um diese Schenkungen nach § 528 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) zurückzufordern, wenn Sie selbst bedürftig werden, etwa bei Pflegebedürftigkeit. Die 10-Jahres-Frist beginnt mit dem Datum der Schenkung, nicht mit dem Datum der Antragstellung. Hat die Schenkung länger als 10 Jahre zurückgelegen, ist eine Rückforderung meist ausgeschlossen.
Wie lange sind Eltern für volljährige Kinder unterhaltspflichtig?
Pflicht der Eltern
Eltern sind - als Verwandte in gerader Linie - nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1601 BGB) grundsätzlich verpflichtet, ihren volljährigen Kindern während einer Ausbildung, also auch während eines Studiums, Unterhalt zu zahlen.
Wie lange muss ich mein Kind finanziell unterstützen, wenn es nicht arbeiten will?
18-Jährige, die noch zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder studieren, können von ihren Eltern Unterhalt verlangen. Denn Eltern müssen die schulische und berufliche Ausbildung ihres Kindes finanzieren, auch wenn es schon volljährig ist (§ 1610 Abs. 2 BGB).
Was müssen Eltern zahlen, wenn das Kind studiert?
Eltern müssen ihren studierenden Kindern Unterhalt zahlen, wobei der Bedarfssatz für auswärts wohnende Studierende seit 2025 in der Regel 990 € pro Monat beträgt (inkl. bis zu 440 € für Miete). Hinzu kommen Kosten für Krankenversicherung und Studiengebühren, während eigene Einkünfte (BAföG, Job) den Anspruch mindern können. Die genaue Höhe hängt vom Einkommen der Eltern ab, aber der Grundbedarf ist festgelegt.
Wie viel Sackgeld für 12-Jährige?
Für 12-Jährige liegt die empfohlene Taschengeldhöhe meist zwischen 20 und 30 Euro pro Monat, wobei auch wöchentliche Zahlungen von 3 bis 4 Euro für jüngere Kinder als Basis dienen. Wichtig ist, dass der Betrag zu den individuellen Ausgaben (Snacks, Kino, kleine Hobbys) passt und auch das Erlernen des verantwortungsvollen Umgangs mit Geld gefördert wird, eventuell durch Budgetgeld für größere Anschaffungen.
Wofür sollte ich als 12-Jähriger mein Geld ausgeben?
Ältere Kinder und junge Teenager sparen eher für Kleidung, Online-Spiele, Apps, Bücher, Zeitschriften und Unternehmungen mit Freunden . Sie sparen möglicherweise auch für größere Anschaffungen wie ein neues Fahrrad oder eine Spielkonsole.
Wie viel Geld sollte man mit 13 auf dem Konto haben?
Wie viel Taschengeld Kinder und Jugendliche erhalten sollten, hängt vom Alter ab. Laut Taschengeldtabelle des Deutschen Jugendinstituts liegt ein angemessenes Taschengeld zwischen 2 EUR pro Woche für Jüngere und bis zu 75 EUR pro Monat für 18-Jährige.
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