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Wie übe ich den Rückruf beim Hund?

Gefragt von: Giuseppe Reuter-Fritz  |  Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026
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Rückruftraining beim Hund basiert auf positiver Verstärkung, beginnt in reizarmen Umgebungen mit Schleppleine und einem neuen Signal, bei dem der Hund sofort belohnt wird, wenn er kommt – nie schimpfen, wenn er nicht kommt, sondern ihn abholen und die Belohnung steigern, um eine starke positive Verknüpfung zu schaffen, damit der Hund lernt, dass Rufen immer toll ist. Der Ablauf ist: Leine locker lassen, Hund anlocken, Signal geben, wenn er sich zu dir bewegt, ankommen belohnen (Super-Leckerlis!), Kommando mit "Sitz" oder "Platz" beenden und erst dann "Los" sagen.

Was tun, wenn der Hund nicht mehr auf den Rückruf hört?

Wenn dein Hund auf Rückruf nicht hört, ist das oft ein Zeichen, dass das Kommando an Wert verloren hat oder die Ablenkung zu groß ist; du musst den Rückruf neu aufbauen, indem du ihn extrem positiv machst (Super-Leckerlis, Spiel), ihn mit einer Schleppleine trainierst, um ihn zu sichern, und ihn nie rufst, wenn du weißt, dass er nicht kommt, um das Kommando nicht zu "verbrennen". Beginne drinnen, steigere die Ablenkung langsam und belohne den Hund sofort und überschwänglich, wenn er kommt, sodass der Rückruf eine lohnende Entscheidung für ihn wird. 

Wie bringe ich meinem Hund bei, zu kommen, wenn ich rufe?

Lassen Sie Ihren Hund am Ende der Leine gehen, gehen Sie dann in die Hocke, um kleiner zu sein – wenn Sie nicht so groß sind, wird er bereitwilliger zu Ihnen zurückzukommen. Rufen Sie mit freundlicher Stimme “Struppi komm”. Wenn Sie das Wort “komm” sagen, dann ziehen Sie die Leine ein paar Mal zu sich hin.

Welches Wort für Rückruf Hund?

Für den Hunde-Rückruf eignen sich klare, ungewöhnliche Wörter wie „Hier“, „Komm“, „Zu mir“, aber auch kreative Signale wie „Avanti“, „Zack Zack“, „HopHop“ oder sogar ein Pfeifton, solange das Signal nicht im Alltag genutzt wird und sich von anderen Kommandos unterscheidet, um dem Hund ein zuverlässiges Signal zu geben, dass jetzt etwas Wichtiges kommt. Wichtig ist, dass das Wort kurz, prägnant und einladend klingt, damit der Hund es sofort mit Belohnung und Sicherheit verknüpft.
 

Was bedeutet die 3-3-3 Regel bei Hunden?

Die 3-3-3-Regel ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Adoptivhunden und besagt, dass ein Hund nach 3 Tagen (Orientierung), 3 Wochen (Routinen verstehen) und 3 Monaten (echtes Vertrauen, sich fallen lassen) verschiedene Phasen durchläuft, wobei Geduld entscheidend ist. In den ersten 3 Tagen ist der Hund meist überwältigt und unsicher, nach 3 Wochen kennt er die grundlegenden Abläufe, und nach 3 Monaten hat er sich vollständig eingelebt und zeigt sein wahres Wesen.
 

Zuverlässiger RÜCKRUF: Häufiger Fehler und wie du ihn richtig trainierst!

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Wie lange dauert die schlimmste Zeit der Pubertät beim Hund?

Die sogenannte Phase der Adoleszenz des Hundes ist nicht so heftig mit Verhaltensschwankungen verbunden wie zu Beginn der Pubertät – das Schlimmste sollte also in der Regel nach 12-16 Monaten überstanden sein.

Was ist die 7-7-7-Regel für Hunde?

Wurde aus mindestens 7 verschiedenen Behältern gefressen • Wurde von mindestens 7 verschiedenen Personen gehalten und gestreichelt • Hat mindestens 7 Autofahrten über eine Meile unternommen • War mindestens 7 Mal in einer Transportbox • Hat mit mindestens 7 verschiedenen Spielzeugarten gespielt • Ist auf mindestens 7 verschiedenen Untergründen gelaufen (Gras, Kies, Beton usw.)

Wie trainiere ich den Rückruf?

Um den Rückruf beim Hund zu trainieren, beginne in einer reizarmen Umgebung mit einer Schleppleine, verknüpfe das Kommando ("Hier" oder "Komm") positiv mit hochwertiger Belohnung, sobald der Hund bei dir ist, und steigere langsam die Ablenkung, indem du mit Ablenkungen arbeitest und erst dann den Hund rufst, wenn er gerade fertig mit einer interessanten Beschäftigung (wie Fressen) ist. Wichtig ist, dass der Hund lernt, dass Kommen sich immer lohnt und nicht mit dem Ende des Spaßes verbunden wird, wobei du Ablenkungen kontrollierst und ein positives Erlebnis schaffst.
 

Was heißt "nein" auf Hundesprache?

Das Kommando „Nein“ beim Hund dient als Abbruchsignal, um unerwünschtes Verhalten sofort zu stoppen, z. B. das Anspringen oder das Fressen vom Boden. Trainiert wird es oft mit dem „Nimm-Nein-Spiel“: Biete ein Leckerli, sag „Nein“, schließe die Hand, wenn er es nimmt; wenn er aufgibt, belohne ihn aus der anderen Hand. Wichtig sind eine klare Stimme, das richtige Timing, eine konsequente Handlung (z. B. Hand schließen) und das sofortige Belohnen des erwünschten Abbruchverhaltens (z. B. Blickkontakt suchen), um dem Hund zu zeigen, was stattdessen richtig ist.
 

Was ist ein guter Rückrufbefehl?

Hinweis: Es empfiehlt sich, zwei verschiedene Kommandos zum Rufen Ihres Hundes zu verwenden. Nutzen Sie „Hier“ oder „Los geht’s“ für alltägliche Situationen und reservieren Sie „Komm“ für Momente, in denen ein absolut zuverlässiger Rückruf erforderlich ist, beispielsweise wenn Ihr Hund ein Eichhörnchen sieht und auf eine stark befahrene Straße rennt.

Was tun, wenn der Hund bei einem Rückruf nicht kommt?

Wenn dein Hund auf Rückruf nicht hört, ist das oft ein Zeichen, dass das Kommando an Wert verloren hat oder die Ablenkung zu groß ist; du musst den Rückruf neu aufbauen, indem du ihn extrem positiv machst (Super-Leckerlis, Spiel), ihn mit einer Schleppleine trainierst, um ihn zu sichern, und ihn nie rufst, wenn du weißt, dass er nicht kommt, um das Kommando nicht zu "verbrennen". Beginne drinnen, steigere die Ablenkung langsam und belohne den Hund sofort und überschwänglich, wenn er kommt, sodass der Rückruf eine lohnende Entscheidung für ihn wird. 

Warum kommt mein Hund nicht, wenn ich ihn rufe?

Mangelndes Gehorsamstraining ist eine weitere Hauptursache. Die meisten Hunde sind nicht konsequent an die Leine gewöhnt. Wenn Ihr Hund an der Leine oder in einem ruhigen Raum ohne Ablenkungen nicht gut hört, gibt es keinen Grund zu erwarten, dass er ohne Leine kommt.

Wie lange dauert Rückruftraining?

Nehmen Sie sich 5-10 Minuten Zeit für das Rückruf-Training – länger kann sich Ihr Hund ohnehin nicht konzentrieren. Sie sollten weiterhin zu Beginn in einer absolut ablenkungsfreien Umgebung trainieren.

Welches Kommando für Rückruf?

Die gängigsten Varianten für einen Rückruf sind die Kommandos „Komm“ und „Hier“. Willst du eines der beiden Wörter ausprobieren, raten wir dir zum Kommando „Hier“, weil das Wort hohe Vokale hat.

Was ist die 20-40 Regelung bei Hunden?

Ein "20/40-Hund" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen Hund, der in einigen deutschen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gesetzlich definiert wird: Erreicht ein Hund ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm ODER ein Gewicht von mindestens 20 kg, gilt er als 20/40-Hund. Halter solcher Hunde müssen oft einen Sachkundenachweis erbringen und den Hund bei der Behörde melden, da sie besondere Auflagen erfüllen müssen.
 

Warum kommt mein Hund nicht, wenn ich rufe?

Wenn dein Hund nicht auf den Rückruf hört, liegt es oft daran, dass er gelernt hat, dass Ignorieren sich lohnt (z.B. durch Jagen oder Weglaufen) oder dass der Rückruf negatives wie Anleinen bedeutet. Um das zu ändern, trainiere mit einer Schleppleine in reizarmen Umgebungen, belohne sofort, wenn er kommt (aber erst nach dem Kommando!), vermeide Schimpfen, und bringe ihm bei, dass nach dem Rückruf ein "Sitz" oder "Platz" folgt, bevor er wieder gehen darf.
 

Was ist die 3-3-3 Regel bei Hunden?

Die 3-3-3-Regel für Hunde beschreibt die typischen Phasen der Eingewöhnung nach einer Adoption: Die ersten 3 Tage ist der Hund meist überfordert und unsicher (Überlebensmodus), in den ersten 3 Wochen beginnt er, sich an Abläufe zu gewöhnen und Bindung aufzubauen, und nach etwa 3 Monaten fühlt er sich in der Regel sicher, kennt die Routinen und zeigt sein wahres Wesen. Diese Regel ist ein Leitfaden, der Geduld und realistische Erwartungen fördert, aber die Dauer kann je nach Hund variieren.
 

Wie setze ich Grenzen beim Hund?

Hunden Grenzen zu setzen bedeutet, klare, faire Regeln zu kommunizieren, um Sicherheit und Vertrauen zu schaffen – nicht durch Härte, sondern durch ruhige Konsequenz, Körpersprache und Management der Umgebung. Wichtige Aspekte sind: 

Was kann ich tun, wenn mein Hund den Rückruf ignoriert?

Wenn dein Hund auf Rückruf nicht hört, ist das oft ein Zeichen, dass das Kommando an Wert verloren hat oder die Ablenkung zu groß ist; du musst den Rückruf neu aufbauen, indem du ihn extrem positiv machst (Super-Leckerlis, Spiel), ihn mit einer Schleppleine trainierst, um ihn zu sichern, und ihn nie rufst, wenn du weißt, dass er nicht kommt, um das Kommando nicht zu "verbrennen". Beginne drinnen, steigere die Ablenkung langsam und belohne den Hund sofort und überschwänglich, wenn er kommt, sodass der Rückruf eine lohnende Entscheidung für ihn wird. 

Wie lässt sich ein mangelhafter Rückruf beheben?

Setzen Sie hochwertige Belohnungen ein : Belohnen Sie Ihren Hund jedes Mal mit besonders leckeren Leckerlis oder seinem Lieblingsspielzeug, wenn er zu Ihnen kommt. Dadurch wird eine positive Verknüpfung mit dem Rückruf geschaffen. Tipp: Proteinreiche und stark riechende Leckerlis funktionieren in der Regel besser. Ist Ihr Hund nicht futtermotiviert?

Wie übe ich einen Rückruf?

Um den Rückruf beim Hund zu trainieren, beginne in einer reizarmen Umgebung mit einer Schleppleine, verknüpfe das Kommando ("Hier" oder "Komm") positiv mit hochwertiger Belohnung, sobald der Hund bei dir ist, und steigere langsam die Ablenkung, indem du mit Ablenkungen arbeitest und erst dann den Hund rufst, wenn er gerade fertig mit einer interessanten Beschäftigung (wie Fressen) ist. Wichtig ist, dass der Hund lernt, dass Kommen sich immer lohnt und nicht mit dem Ende des Spaßes verbunden wird, wobei du Ablenkungen kontrollierst und ein positives Erlebnis schaffst.
 

Was besagt die 3-3-3-Regel bei Hundeangst?

Antwort: Die meisten Hunde gewöhnen sich innerhalb der 3-3-3-Regel: 3 Tage zum Entspannen, 3 Wochen zum Erlernen von Routinen und 3 Monate, um sich vollkommen sicher zu fühlen .

Was ist die "3er-Regel" bei Hunden?

Die "3er-Regel" (oft als 3-3-3-Regel bezeichnet) ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Adoptivhunden, die besagt, dass ein Hund nach etwa 3 Tagen (Orientierung), 3 Wochen (Anpassung) und 3 Monaten (Vertrauen und Bindung) in seinem neuen Zuhause ankommt, wobei jede Phase ihre eigenen Herausforderungen und Meilensteine hat, um Stress zu minimieren und Geduld zu fördern.
 

Was besagt die 10-10-10-Regel für Welpen?

10 Minuten im Garten oder an einem dafür vorgesehenen Platz . Etwa 3 Meter Platz zum Lösen, kein streng festgelegter Ort . Und 10 Minuten Aufsicht (bleiben Sie bei Ihrem Welpen, während er sein Geschäft verrichtet).