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Wie tief darf eine Steckdose sein?

Gefragt von: Valeri Wagner  |  Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2026
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Die Tiefe einer Steckdose hängt von der Wanddicke und dem Verwendungszweck ab, wobei Standard-Unterputzdosen meist 46 mm tief sind, aber auch tiefere (bis 66/73 mm) für mehr Verdrahtungsraum oder flachere (ca. 35 mm) bei Platzmangel existieren, immer unter Beachtung der zulässigen Schlitztiefe in tragendem Mauerwerk, die stark von der Wandstärke abhängt (z. B. bei 17,5 cm Wandstärke max. 10 mm für horizontale Schlitze).

Wie tief dürfen Steckdosen sein?

Die Tiefe kann jedoch variieren. Es gibt verschiedene Modelle zwischen 35 mm und 73 mm Einbautiefe. Am häufigsten werden Schalterdosen zwischen 55 mm und 73 mm verbaut. Die flacheren Einbaudosen zwischen 40 mm und 50 mm kommen immer seltener zum Einsatz.

Können die Steckdosen niedriger als 450 mm sein?

Die Bauvorschriften schreiben nun vor, dass Steckdosen nicht tiefer als 450 mm über dem Boden und Lichtschalter nicht höher als 1200 mm über dem Boden angebracht werden dürfen .

Wie hoch sollten Steckdosen vom Boden entfernt sein?

Die Standardhöhe für Steckdosen beträgt meist 30 cm über dem fertigen Fußboden (ffB), für Küchenarbeitsplatten oft 15-45 cm über der Arbeitsplatte, während Lichtschalter üblicherweise bei 105-110 cm liegen. Spezielle Anforderungen gelten in Bädern, wo sie mindestens 60 cm von Wasserquellen entfernt und in einer Höhe von ca. 105-120 cm sein müssen (Schutzbereich beachten). Feste Geräte wie Backöfen haben eigene Höhen (z.B. 20 cm über dem Boden). 

Welche Tiefe sollte eine Unterputzdose haben?

Unterputzdosen gibt es in verschiedenen Tiefen und Durchmessern, je nach den Anforderungen der Installation. Die Tiefe kann je nach Bedarf zwischen 35 und 66 mm variieren, während der Durchmesser auf 68 mm genormt ist. In der Regel werden Dosen zwischen 46 mm und 66 mm verbaut.

Hohlwanddose - richtige Verwendung/Einsatz

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Wie tief muss man eine Steckdose bohren?

Steckdosen erfordern präzises Bohren, da die Dosen genau in die Wand eingelassen werden müssen. Eine typische Steckdosenbohrung verwendet einen 68-mm-Dosensenker, der auf den Standarddurchmesser von Unterputzdosen abgestimmt ist.

Wie tief muss die Unterputzdose für Shelly sein?

46mm - der Shelly 1 selbst ist etwas unter 19mm dick, bleiben also 27mm. Das was davor geschraubt wird darf also schon mal nicht tiefer als 27mm sein. Eventuell etwas platz für die Anschlußkabel extra - die müssen ja so lang sein das diese zum anschließen herausgezogen werden können, dann aber mit in die Dose passen.

Wie hoch sollte eine Steckdose unten sein?

Die Standardhöhe für Steckdosen beträgt meist 30 cm über dem fertigen Fußboden, aber es gibt spezifische Empfehlungen: neben Türen 105 cm (mittig) für Lichtschalter/Steckdosen-Kombinationen und in der Küche ca. 115 cm über der Arbeitsplatte, während barrierefreies Wohnen Steckdosen in 40 cm Höhe vorsieht. 

Wo platziert man am besten die Steckdosen?

Ideal ist es, die Steckdosen in Kombination mit Lichtschaltern zu platzieren, damit du von überall im Raum aus leicht dran kommst. Vergiss nicht, dass die Steckdosen auch hinter Möbeln erreichbar sein müssen. Plan also ihre Positionierung klug, damit du deine Geräte problemlos anschließen kannst.

Wie hoch ist die Normhöhe für Steckdosen?

Steckdosenmaße werden durch Normen wie die DIN 18015-3 geregelt, die vor allem die Montagehöhe definieren (z.B. 30 cm im Wohnraum, 115 cm über Küchenarbeitsflächen), während die Einbauöffnungen für Unterputzdosen genormt sind (oft Ø 68 mm), aber die Tiefe variiert; bei Steckern sind die Maße des Schuko-Systems (Typ F) 4,8 mm Stift-Durchmesser, 19 mm Abstand, 19 mm Länge.
 

Was machen, wenn zu wenig Steckdosen da sind?

Eine Steckdosenleiste hat viele Vorteile. Zum einen bietet sie viele Anschlussmöglichkeiten für Geräte, ob mit zwei, sechs oder gar zehn Steckdosen. Zum anderen dient sie als eine Art Verlängerungskabel und kann daher flexibel eingesetzt werden.

Welche Kabelstärke sollte man für Steckdosen verwenden?

1,5 mm² für die Beleuchtung und schwach belastete Steckdosen. 2,5 mm² für stark belastete Steckdosen, an denen z. B Wäschetrockner, Geschirrspüler oder Heizkessel angeschlossen sind. 4 mm² für Elektroherde und stärkere Maschinen, z.B. in der Hobbywerkstatt oder Garage.

Wie viele Steckdosen darf man in Reihe schalten?

Die Leistungsgrenze von Mehrfachsteckdosen liegt in der Regel bei 3.500 Watt. Was auf den ersten Blick viel erscheint, kann schon bei drei Elektrogeräten ausgeschöpft sein. Eine Überlastung der Steckdosenleiste durch zu viele Geräte kann zu Kabelbrand führen – im schlimmsten Fall auch zu einem Wohnungsbrand.

Welche Schlitztiefe ist für eine Elektroinstallation zulässig?

Die zulässige Schlitztiefe für Elektroinstallationen hängt stark von der Wanddicke und der Art der Wand (tragend/nicht tragend) ab, um die Statik nicht zu gefährden; in der Regel gelten horizontale Schlitze in tragenden Wänden nur bis 10-15 mm Tiefe bei 17,5-24 cm dicken Mauern und sind bei dünneren tragenden Wänden oft ganz zu vermeiden, während vertikale Schlitze unproblematischer sind. Allgemein gilt: Je dicker die Wand, desto tiefer der Schlitz (z.B. 20-30 mm bei >30 cm Wanddicke), aber immer die Standfestigkeit gewährleisten und bei Unsicherheit statische Berechnungen hinzuziehen.
 

Wie weit sind zwei Steckdosen auseinander?

Der Standardabstand zwischen zwei nebeneinander oder übereinander montierten Steckdosen beträgt genormt 71 bis 72 Millimeter (Mitte zu Mitte), damit Standard-Rahmen passen. Für nicht verbundene, einzelne Unterputzdosen kann der Abstand auch 91 mm betragen, aber die 72 mm sind für Kombinationen (2er, 3er, 4er, 5er-Felder) entscheidend, da alle gängigen Hersteller Rahmen für diesen Abstand anbieten.
 

Wie tief muss eine Steckdose sein?

In Feuchträumen wie Badezimmern müssen besondere Sicherheitsvorschriften beachtet werden. Die DIN VDE 0100-701 gibt klare Vorgaben: Steckdosen sollten mindestens 60 Zentimeter von Wasserquellen entfernt und 1,05 bis 1,20 m über dem Boden installiert werden.

Warum Steckdose unter Lichtschalter?

Die Steckdose unter dem Lichtschalter macht das Ein- und Ausstecken vom z.B. dem Staubsauger einfacher und rückenfreundlicher. Manche stört die Optik allerdings und wollen den Lichtschalter lieber einzeln.

Kann man eine Steckdose falsch herum anschließen?

In der Regel besteht keine Gefahr, diesen Kontakt zu berühren. Aber sicherheitshalber berührt fasst man ihn trotzdem niemals an, denn die Steckdose könnte falsch herum angeschlossen sein oder sie könnte Kriechstrom führen – das ist ein Leckstrom, der ausserhalb des stromleitenden Drahtes fliesst.

Auf welcher Höhe Steckdosen für TV?

Die optimale Höhe für eine TV-Steckdose liegt meist bei etwa 105 cm (Mitte der Dose) über dem fertigen Boden, damit die Steckdosen hinter dem Fernseher verschwinden, wenn die Bildschirmmitte auf Augenhöhe (ca. 100-110 cm) montiert ist. Oft werden auch eine Dose auf etwa 30 cm (für Geräte) und eine höhere Dose (z.B. 105 cm) in einer Installationszone kombiniert, oft mit einem Leerrohr für flexible Verkabelung, um Kabel unsichtbar zu führen.
 

Welche Höhe sollte eine Steckdose für eine Spülmaschine haben?

20 cm – praktisch für fest installierte Geräte

Für große Elektrogeräte wie Spülmaschine, Backofen oder Kühlschrank empfiehlt die DIN 18015-3 eine Steckdosenhöhe von rund 20 cm über OKFF. Diese Höhe ermöglicht es, die Geräte nah an die Wand zu schieben, ohne dass der Stecker stört oder zu stark abgewinkelt wird.

Wo darf man bei Steckdosen nicht bohren?

Installationszonen in Bad und Arbeitsräumen

In den Innenbereichen von Badewannen und im Bereich der Dusche bis zu einer Höhe von mindestens 2,25 Meter oder bis zur Höhe des Wasseranschlusses dürfen keine Steckdosen, Lichtschalter und ähnliches installiert werden.

Kann man aus einer Steckdose zwei Steckdosen machen?

Ja, man kann aus einer Steckdose zwei machen, entweder durch den Einsatz einer speziellen Doppelsteckdose, die in die vorhandene Wanddose passt, oder durch fachgerechtes Nachrüsten einer zweiten Dose (oft mit Adapter), wobei dies bei älteren Installationen ohne FI-Schutz und mit nur zwei Adern herausfordernd sein kann und die maximale Belastung pro Stromkreis beachtet werden muss, um Überlastung und Brandgefahr zu vermeiden.
 

Welche Tiefe sollte eine Unterputzsteckdose haben?

Unterputzdosen für Steckdosen haben meist einen genormten Durchmesser von 68 mm und gibt es in verschiedenen Tiefen, wobei Standarddosen etwa 46–47 mm tief sind, während tiefe Varianten 62–66 mm (manchmal auch mehr) Tiefe bieten, um mehr Platz für Kabel und elektronische Bauteile wie Dimmer zu schaffen. Es gibt auch flachere Dosen (ca. 35 mm), die aber seltener genutzt werden. Für eine einfache Installation und ausreichend Platz empfehlen viele Elektriker die tieferen Dosen (ca. 60-66 mm). 

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