Wie teuer sollte ein Leasing sein?
Gefragt von: Herr Prof. Friedbert Friedrich | Letzte Aktualisierung: 8. Januar 2026sternezahl: 4.5/5 (30 sternebewertungen)
Ein Leasing sollte finanziell tragbar sein, idealerweise nicht mehr als 15–20 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens ausmachen, wobei auch Nebenkosten wie Versicherung (Vollkasko Pflicht!), Steuern, Wartung und Kraftstoff einberechnet werden müssen. Eine gute Orientierung ist der Leasingfaktor (Rate im Verhältnis zum Brutto-Listenpreis), bei dem unter 0,7 als sehr gut, 0,7 bis 0,9 als gut und unter 1,0 als akzeptabel gilt, wobei aktuelle Angebote oft unter 0,7 liegen.
Wie hoch sollte die Leasingrate sein?
Eine gute Leasingrate erkennst du am Leasingfaktor: Je niedriger der Wert (Rate / Listenpreis), desto besser ist das Angebot. Ein Wert unter 1,0 gilt als gut, unter 0,75 als sehr gut, und unter 0,5 als Top-Angebot. Beachte, dass ein niedriger Faktor oft durch spezielle Aktionen erreicht wird und die Gesamtkosten (inkl. Anzahlung, Service, Laufzeit) immer im Blick bleiben sollten, um ein wirklich faires Angebot zu bewerten.
Wie viel sollte ein Leasingauto Kosten?
Die Leasingrate basiert auf Faktoren wie Anzahlung, Laufzeit und der vereinbarten Kilometerleistung. Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche Leasingrate in der ADAC Fahrzeugwelt bei 313 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von 38,5 Monaten und einer Fahrleistung von 13.130 Kilometern.
Warum macht Leasing keinen Sinn?
Wie andere Arten der Finanzierung hat auch Leasing nicht nur Vorteile, sondern kann auch mit Nachteilen verbunden sein: Leasingnehmer sind nicht Eigentümer des Leasingobjektes. Leasingnehmer trägt Kosten für Reparaturen am geleasten Objekt. Kündigung eines Mietvertrags oft nur mit hohen Kosten möglich.
Wie hoch ist die Leasingrate bei 50000 Euro?
Beispiel: Berechnung der Leasingrate ohne Anzahlung
Abschreibung: (50.000€−20.000€)÷48=625€
Auto durchgerechnet: Was lohnt sich mehr – kaufen, finanzieren oder leasen?
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Wo ist der Haken bei Leasing?
Einen Haken gibt es beim Leasing nicht. Folgende Punkte sollten Leasingnehmer jedoch beachten: Das Leasingfahrzeug geht am der Vertragslaufzeit zurück an die Leasinggesellschaft.
Ist es sinnvoll, privat ein Auto zu leasen?
Privatleasing ist sinnvoll, wenn Sie häufig das Auto wechseln, Wert auf niedrige monatliche Raten, neueste Technik und planbare Kosten legen, aber kein Eigentümer werden möchten (typisch für 2-4 Jahre Laufzeit). Es ist weniger sinnvoll, wenn Sie das Auto langfristig fahren, viele Kilometer zurücklegen oder es als Wertanlage betrachten, da Sie am Ende nichts besitzen und keine Steuervorteile haben.
Was ist sinnvoller, Leasing oder kaufen?
Ob Leasing oder Kaufen besser ist, hängt von Ihren Prioritäten ab: Kaufen lohnt sich, wenn Sie das Auto langfristig behalten, Wertverlust ignorieren können und Eigentum wollen; Leasing ist ideal für regelmäßige neue Modelle, planbare Kosten, wenig Anfangsinvestition und geringe Sorgen um Wiederverkauf/Wartung, erfordert aber, dass Sie am Ende das Auto zurückgeben. Für eine Entscheidung sollten Sie Ihre Fahrleistung, gewünschte Flexibilität und die Gesamtkosten (inkl. Wartung, Versicherung) vergleichen.
Was besagt die 90%-Regel beim Leasing?
Barwerttest: Um als Finanzierungsleasing zu gelten, muss der Leasingvertrag bestimmte Rechnungslegungskriterien erfüllen, wie zum Beispiel, dass der Barwert der Leasingzahlungen einen bestimmten Schwellenwert (in der Regel 90 %) des beizulegenden Zeitwerts des Vermögenswerts bei Beginn des Leasings übersteigt .
Wer zahlt beim Leasing die Reparatur?
Beim Leasing zahlt grundsätzlich der Leasingnehmer die Kosten für normale Reparaturen und Wartungen, da er das Fahrzeug nutzt, außer es gibt spezielle Vereinbarungen. Anders sieht es bei Garantiefällen oder wenn ein Wartungspaket (Servicepaket) im Vertrag enthalten ist – dann übernimmt der Leasinggeber (oder dessen Paket) die Kosten. Bei Unfällen zahlt die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung (bei Fremdverschulden) oder die eigene Kaskoversicherung des Leasingnehmers.
Was ist ein guter Leasingpreis?
Eine gute Leasingrate erkennst du am Leasingfaktor: Je niedriger der Wert (Rate / Listenpreis), desto besser ist das Angebot. Ein Wert unter 1,0 gilt als gut, unter 0,75 als sehr gut, und unter 0,5 als Top-Angebot. Beachte, dass ein niedriger Faktor oft durch spezielle Aktionen erreicht wird und die Gesamtkosten (inkl. Anzahlung, Service, Laufzeit) immer im Blick bleiben sollten, um ein wirklich faires Angebot zu bewerten.
Was sind die 5 größten Fehler beim Auto-Leasing?
Die 5 größten Fehler beim Auto-Leasing sind: Falsche Einschätzung der jährlichen Kilometerleistung, Abschluss eines riskanten Restwertleasings ohne ausreichende Absicherung, Vernachlässigung der vertraglichen Wartungspflichten in Vertragswerkstätten, mangelnde Absicherung durch eine GAP-Versicherung und unzureichende Vorbereitung auf die Rückgabe, was zu teuren Nachzahlungen führt. Vermeiden Sie hohe Kosten, indem Sie Kilometerleistung realistisch wählen, auf Kilometerleasing ohne Restwert-Klausel setzen, immer eine GAP-Versicherung abschließen und den Wagen bei Rückgabe gut prüfen.
Was ist besser, Auto leasen oder bar bezahlen?
Weder Leasing noch Barkauf sind pauschal besser; es hängt von Ihrer Situation ab: Barkauf ist ideal bei viel Liquidität und wenn Sie das Auto lange fahren wollen, da Sie es besitzen, Rabatte bekommen und keine Zinsen zahlen. Leasing eignet sich, wenn Sie regelmäßig ein neues Auto fahren möchten, da Sie eine feste Monatsrate haben, das Auto nicht besitzen und Wertverlustrisiken beim Leasinggeber liegen, aber Rückgabekosten drohen können. Für Firmen ist Leasing oft steuerlich vorteilhaft, für Privatleute ist der Kauf meist günstiger, wenn die Zinsen niedrig sind.
Welche Leasingdauer ist die beste?
Die "beste" Leasinglaufzeit hängt von Ihren Bedürfnissen ab: 24 Monate bieten oft den besten Kompromiss zwischen Flexibilität, Garantie und Kosten, da Sie meist innerhalb der Herstellergarantie bleiben, ohne TÜV-Kosten zu haben. 36 Monate sind beliebt, da sie gut zur 3-Jahres-Händlergarantie passen, während 48 Monate niedrigere Raten für eine längere Nutzung bieten, aber Sie selbst für den TÜV zahlen müssen. Für maximale Flexibilität gibt es auch kürzere Laufzeiten (z.B. 12 Monate).
Wie viel Gehalt braucht man für Leasing?
Für das Leasing gibt es kein starres Mindesteinkommen, aber eine Faustregel besagt, dass die monatliche Leasingrate nicht mehr als 15–20 % Ihres monatlichen Nettoeinkommens betragen sollte, wobei ein regelmäßiges, sicheres Einkommen (z. B. unbefristeter Arbeitsvertrag) und eine gute Bonität (SCHUFA) entscheidend sind. Empfänger staatlicher Leistungen haben es oft schwer, während eine Sonderzahlung die Raten senken kann.
Worauf sollte man beim Leasing achten?
Beim Leasing muss man vor allem Vertragskonditionen (Laufzeit, Kilometerleistung, Anzahlung, Nebenkosten), den Fahrzeugzustand bei Rückgabe (Pflege, Reparaturen, Inspektionen) und die Kostenstruktur genau prüfen, um teure Überraschungen zu vermeiden, wie Mehrkilometer- oder Verschleißkosten und unerwartete Ausgaben für Steuern, Versicherung und Wartung. Ein sorgfältiger Blick auf Laufleistung und Zustand ist entscheidend für die Gesamtkosten.
Für wen rechnet sich Leasing?
Leasing lohnt sich für Personen und Unternehmen, die Wert auf planbare Kosten, Flexibilität und regelmäßig neue Fahrzeuge mit neuester Technik legen, ohne sich langfristig zu binden oder sich um den Wiederverkauf zu kümmern. Es ist ideal für diejenigen, die moderate jährliche Fahrleistungen haben und ihr Auto nach 2-4 Jahren wechseln möchten; Firmen können zudem von steuerlichen Vorteilen profitieren, indem sie Leasingraten absetzen.
Wie rechnet man einen Leasing aus?
Um Leasingkosten zu berechnen, addiert man die monatliche Abschreibung (Kaufpreis minus Restwert, geteilt durch Laufzeit) und die monatlichen Zinsen ((Kaufpreis plus Restwert) geteilt durch 2, multipliziert mit dem Zinssatz/12). Zusätzlich wichtig ist der Leasingfaktor (Rate / Bruttolistenpreis * 100) als Vergleichsmaßstab, sowie Nebenkosten wie Überführung, Wartung und Mehrkilometerkosten. Online-Rechner helfen bei der schnellen Kalkulation.
Wie funktioniert 0 Prozent Leasing?
Beim Null-Leasing handelt es sich um einen Leasingvertrag ohne Anzahlung. Neben möglichen Übernahmekosten zahlt der Leasingnehmer lediglich eine monatliche Rate für die Nutzung des Autos. Diese fällt in der Regel etwas höher aus als mit Anzahlung.
Wie lange sollte man maximal ein Auto finanzieren?
Die 20/4/10-Regel ist eine Faustformel für die Autofinanzierung. Sie besagt, dass mindestens 20% des Kaufpreises als Anzahlung geleistet, die Finanzierungsdauer auf maximal vier Jahre begrenzt und die monatliche Rate nicht mehr als 10% des Nettoeinkommens betragen sollte.
Was ist billiger, Leasing oder Kredit?
Ergebnis: Aktuell kommen Kredite etwas günstiger als Leasingfinanzierungen. Im Gegensatz zu Leasingfinanzierungen wird bei Krediten auf einmalige Kreditbearbeitungsgebühren verzichtet.
Hat man beim Leasing eine Schlussrate?
Die Schlussrate beim Leasing ist ein hoher Restbetrag am Vertragsende, der durch niedrige monatliche Raten finanziert wird, um die monatliche Belastung zu senken. Sie ist die Option, das Fahrzeug zu kaufen, den Restbetrag weiter zu finanzieren (Anschlussfinanzierung) oder das Objekt an den Händler zurückzugeben. Beim klassischen Leasing wird der Restwert des Fahrzeugs ermittelt, während bei einer Ballonfinanzierung (3-Wege-Finanzierung) die Schlussrate vertraglich festgelegt wird, oft am geschätzten Restwert orientiert.
Wer zahlt Reparaturen bei Leasing?
Beim Leasing zahlt in der Regel der Leasingnehmer (Sie) die meisten Reparaturen und Inspektionen, da er das Fahrzeug nutzt, es sei denn, der Schaden fällt unter die Herstellergarantie oder es wurde ein Wartungs- und Verschleißpaket (Full-Service-Paket) abgeschlossen, das diese Kosten abdeckt. Unfälle und selbst verursachte Schäden sind fast immer Ihre Verantwortung, oft mit einer Vollkaskoversicherung und ggf. GAP-Deckung.
Was ist der Nachteil an Leasing?
Die Hauptnachteile beim Leasing sind, dass Sie nie Eigentümer werden (das Auto gehört dem Leasinggeber), Sie an feste Laufzeiten gebunden sind und keine vorzeitige Kündigung möglich ist, sowie das Risiko von Nachzahlungen bei Überschreitung der Kilometerleistung oder Schäden bei der Rückgabe, plus der Pflicht zu Wartung in Vertragswerkstätten. Zudem müssen oft teure Vollkaskoversicherungen abgeschlossen werden, und Sie müssen alle vertraglichen Vorgaben (z.B. Werkstattbindung) einhalten, was die Flexibilität einschränkt.
Was passiert, wenn ein Leasingauto einen Totalschaden hat?
Wenn ein Leasingauto einen Totalschaden erleidet, zahlt die Kaskoversicherung den Wiederbeschaffungswert an den Leasinggeber, der Leasingvertrag endet meist, und der Leasingnehmer muss möglicherweise eine Differenz zwischen Versicherungsleistung und Restforderung des Leasinggebers zahlen, was durch eine GAP-Deckung (Gap-Versicherung) verhindert werden kann. Ohne GAP-Versicherung können Sie auf den Restraten sitzen bleiben; mit GAP übernimmt diese Zusatzversicherung die Lücke zwischen dem, was die Versicherung zahlt, und dem, was der Leasinggeber noch will.
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