Wie teuer sind 4 Zahnimplantate?
Gefragt von: Giesela Wegner B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2026sternezahl: 4.4/5 (71 sternebewertungen)
Vier Zahnimplantate kosten in Deutschland grob zwischen 9.000 € und 15.000 € pro Kiefer, je nach Art der Versorgung (fester Zahnersatz wie eine Brücke oder herausnehmbare Prothese), Materialqualität und Klinik, wobei das populäre All-on-4®-Konzept oft um die 10.000 € kostet und eine Komplettversorgung ermöglicht. Die Kosten variieren stark, da sie neben den Implantaten auch die Krone, den Aufbau und eventuelle Vorbehandlungen wie Knochenaufbau umfassen.
Wie viel Kosten 4 Zahnimplantate?
Die Kosten für vier Zahnimplantate variieren stark je nach Art der Versorgung, liegen aber oft zwischen 7.000 € und 15.000 € oder mehr pro Kiefer, wobei eine „All-on-4“-Lösung für festsitzenden Zahnersatz grob bei 13.000 € bis 15.000 € pro Kiefer startet und herausnehmbare Prothesen auf 4 Implantaten ab ca. 7.000 € möglich sind. Die genauen Kosten hängen von Material, Labor, Aufwand (z. B. Knochenaufbau) und dem gewählten Zahnarzt ab, wobei gesetzliche Krankenkassen nur einen kleinen Festkostenzuschuss leisten.
Wie viel Kosten feste dritte Zähne auf nur 4 Implantaten?
Feste Zähne auf nur 4 Implantaten (All-on-4) kosten pro Kiefer in der Regel zwischen 9.000 € und 15.000 €, oft starten die Preise aber schon ab ca. 12.000 €. Diese Kosten können je nach Klinik, Material, dem Behandlungsaufwand (z. B. Knochenaufbau nötig?) und ob Ober- oder Unterkiefer behandelt wird, variieren, wobei der Oberkiefer oft etwas teurer ist. Gesetzliche Krankenkassen geben nur einen Festzuschuss für die Regelversorgung (herausnehmbare Prothese), daher sind private Zahnzusatzversicherungen ratsam.
Wie lange dauert das Einsetzen von 4 Implantaten?
In der Regel erfolgt das Setzen von Implantaten unter Lokalanästhesie. Es besteht die Möglichkeit, mehrere Implantate pro Eingriff zu setzen, wobei wir je Implantat eine Dauer von rund 15 Minuten einkalkulieren.
Wie viele Zähne erhält man mit 4 Implantaten?
Jede All-on-4-Prothese umfasst typischerweise 14 Zähne , darunter 4 Schneidezähne, 4 Prämolaren, 2 Eckzähne und 4 Molaren. Die Implantate sind so konzipiert, dass ein komplettes Gebiss mit 14 Zähnen auf nur 4 Implantaten ruht. Vier Titanpfosten werden eingesetzt, um eine festsitzende Zahnprothese mit 10 bis 14 Zähnen zu tragen.
Wie teuer ist ein Zahnimplantat: Infos über Kosten
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Wie viel kostet eine Zahnbrücke mit 4 Implantaten?
Eine Implantatbrücke für 4 Zähne kostet je nach Situation (2 oder 4 Implantate) und Material etwa 5.000 € bis 10.000 € oder mehr pro Kiefer, wobei 4 Zähne auf nur 2 Implantaten oft 4.800 € bis 7.000 € kosten, während eine Lösung für Zahnlosigkeit (All-on-4) ab ca. 9.000 € bis 15.000 € startet. Der Eigenanteil ist hoch, da die Krankenkasse nur einen Festzuschuss zahlt.
Wie lange schmerzen nach 4 Implantaten?
Denken Sie daran: Schmerzen nach der Zahnimplantation sind eine normale Reaktion des Körpers auf Manipulationen. Wenn Beschwerden und Schmerzen nicht länger als sieben bis zehn Tage nach der Prothese bestehen bleiben, während die Intensität mit jedem folgenden Tag nachlässt, wird dies als Norm angesehen.
Wie lange ist man krank nach 4 Implantaten?
Sportlichen Menschen empfehlen wir für 2 Tage (in Einzelfällen auch mehrere Wochen) eine Auszeit vor körperlicher Ertüchtigung. Etwas mehr Ruhe als sonst sollten sich auch die übrigen Implantat-Patienten gönnen. Bis der langlebige Zahnersatz komplett eingeheilt ist, kann es bis zu 4 Monate dauern.
Wann ist es zu spät für ein Zahnimplantat?
Bis zu welchem Alter sind Implantate möglich? Implantate sind erst nach abgeschlossenem Knochenwachstum ab etwa 18 Jahren möglich. Das heißt, dass bei Jugendlichen keine Implantate gesetzt werden können. Nach oben gibt es keine Grenzen.
Wie schmerzhaft ist ein Implantat setzen?
Nein, das Setzen eines Zahnimplantats ist dank örtlicher Betäubung in der Regel schmerzfrei; Patienten spüren meist nur Druck, ähnlich wie bei einer Füllung. Leichte Wundschmerzen oder Schwellungen können danach auftreten, sind aber mit normalen Schmerzmitteln gut kontrollierbar und vergleichen sich oft mit denen nach einer Zahnextraktion, aber weniger schlimm.
Was zahlt die Krankenkasse bei Implantaten?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen nicht für das Implantat selbst, da dies als Privatleistung gilt, sondern nur einen Festzuschuss für den Zahnersatz (Krone, Brücke), der darauf befestigt wird, basierend auf der sogenannten Regelversorgung (oft eine Brücke). Der Zuschuss beträgt in der Regel 60 % der Kosten für diese Standardversorgung, kann aber mit Bonusheft und bei Härtefällen auf bis zu 75 % oder mehr steigen. Den Großteil der Implantat- und Suprakonstruktionskosten müssen Patienten selbst tragen, es sei denn, es liegt ein medizinischer Ausnahmefall (z.B. nach Unfall, Tumor) vor.
Kann man sich alle Zähne ziehen lassen und durch Implantate ersetzen?
Ja, es ist möglich, jeden einzelnen Zahn durch ein Implantat zu ersetzen, aber nicht notwendig. Wir empfehlen in diesem Fall die All-on-4™-Methode, bei der der Zahnersatz auf in der Regel 4 bis 6 Implantaten befestigt werden.
Wie viel kostet es, alle Zähne komplett neu zu machen?
Die Kosten für eine komplette Zahnsanierung sind sehr variabel und hängen stark von der Methode ab, reichen aber oft von einfachen Vollprothesen ab ca. 1.000 € pro Kiefer bis zu hochwertigen Implantatversorgungen (z. B. All-on-4) für 12.000 € oder mehr pro Kiefer, mit privaten Eigenanteilen zwischen 3.000 € und 40.000 € für das gesamte Gebiss, wobei die Krankenkasse einen Festzuschuss leistet. Günstigere, herausnehmbare Lösungen wie Teilprothesen liegen bei ca. 500–3.000 €, während Implantate pro Stück 1.500–4.000 € kosten können.
Wie hoch ist der Eigenanteil bei einem Implantat?
Der Eigenanteil für ein Zahnimplantat ist hoch, da die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) das Implantat selbst (die künstliche Wurzel) nicht bezuschussen (100 % Eigenanteil), sondern nur einen Festzuschuss für den Zahnersatz (Krone/Brücke) leisten, der je nach Bonusheft bis zu 70 % der Kosten der Regelversorgung deckt, aber die Mehrkosten für hochwertigere Materialien trägt der Patient vollständig. Der Eigenanteil für ein einzelnes Implantat liegt oft zwischen 1.000 € und 3.500 € oder mehr, abhängig von Material, Aufwand (z.B. Knochenaufbau) und gewählter Versorgung.
Kann man alle Zähne auf einmal machen lassen?
Ja, man kann alle Zähne auf einmal machen lassen, besonders mit modernen Techniken wie All-on-4® oder All-on-6®, die oft in einem einzigen Eingriff festen Zahnersatz auf Implantaten ermöglichen ("Feste Zähne an einem Tag"), selbst wenn noch Zähne gezogen werden müssen. Alternativ ist auch eine vollständige Sanierung mit sofortiger Anfertigung einer Prothese möglich, die bei schlechtem Knochenangebot oder um Kosten zu sparen, eine Option darstellt, wobei diese jedoch nicht so fest sitzt wie Implantat-getragener Zahnersatz. Die Entscheidung hängt vom Zustand Ihrer Zähne, Knochenangebot und Budget ab, aber eine schnelle Versorgung ist heute oft machbar.
Welche Alternativen gibt es zu Zahnimplantaten?
Alternativen zum Zahnimplantat sind vor allem Zahnbrücken (festsitzend, oft Nachbarzähne beschleifen), herausnehmbare Prothesen (Teil-, Voll-, Klammer-, Teleskop-, Geschiebeprothesen) für günstigere und weniger invasive Lösungen sowie kieferorthopädische Lückenschlüsse, die die eigenen Zähne bewegen, um die Lücke zu schließen, erklärt Kieferorthopäde Dr. von Rom. Jede Option hat Vor- und Nachteile bezüglich Kosten, Aufwand und Langzeitergebnis, die vom Zahnarzt individuell abgewogen werden müssen.
Wie viele Jahre hält ein Implantat?
Zahnimplantate sind sehr langlebig und können bei guter Pflege 15 Jahre, 20 Jahre oder sogar ein Leben lang halten, wobei die Erfolgsquoten nach 10 Jahren oft über 90 % liegen; entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen dem Implantatkörper (hält oft ein Leben lang) und dem darauf sitzenden Zahnersatz (Krone/Brücke), der je nach Material und Beanspruchung nach 10–15 Jahren erneuert werden muss. Faktoren wie perfekte Mundhygiene, Nichtrauchen und regelmäßige Kontrollen sind für die Langlebigkeit des gesamten Systems ausschlaggebend.
Was besagt die 3/2-Regel bei Zahnimplantaten?
Die 3/2-Regel ist bei Zahnimplantaten von grundlegender Bedeutung. Sie gibt vor, wie Implantate im Kieferknochen platziert werden sollten. Laut dieser Regel sollte das Implantat zwei Drittel der Knochenhöhe ausmachen . Dies gewährleistet Stabilität und Belastbarkeit beim Beißen und Kauen.
Wann sollte man keine Implantate machen lassen?
Gesundheitliche Gründe, die gegen Zahnimplantate sprechen:
Bestrahlung eines Knochens (z.B. aufgrund eines Tumorleidens) Schwere Erkrankung von Herz, Leber, Niere oder des Blutes. Generalisierte Erkrankung des Bindegewebes oder des Knochens (z.B. rheumatische Erkrankungen) Erhöhte Blutungsneigung.
Wie viele Sitzungen braucht man für ein Implantat?
Für eine Zahnimplantation sind in der Regel zwei bis drei Sitzungen erforderlich. In der ersten Sitzung wird eine umfassende Untersuchung durchgeführt, um festzustellen, ob das die/der Patient*in geeignet für eine Implantation ist. In der zweiten Sitzung wird das Implantat selbst eingesetzt.
Wie sieht ein infiziertes Zahnimplantat aus?
Häufige Anzeichen einer infizierten Implantatstelle
Rotes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch um das Implantat . Mundgeruch oder ein unangenehmer Geschmack im Mund. Anhaltende, dumpfe oder pochende Schmerzen im Bereich des Implantats. Sichtbarer Eiter (Exsudat) oder Blutungen beim Zähneputzen.
Wie lange dauert die Wundheilung nach Zahnimplantation?
Zahnimplantate benötigen typischerweise 2 bis 6 Monate zum Einheilen, wobei der Unterkiefer (ca. 2-4 Monate) schneller heilt als der Oberkiefer (ca. 4-6 Monate). Dieser Prozess, die Osseointegration, ist entscheidend, damit das Implantat fest mit dem Knochen verwächst, und kann durch individuelle Faktoren (z.B. Knochenqualität, Gesundheit) variieren. Sofortimplantationen ermöglichen eine sofortige Belastung, erfordern aber spezielle Bedingungen.
Ist das Einsetzen eines Zahnimplantats sehr schmerzhaft?
Ein Zahnimplantat ist während des Einsetzens dank lokaler Betäubung kaum schmerzhaft, oft weniger schlimm als eine Zahnextraktion, und die Schmerzen danach sind meist leicht bis mäßig, mit herkömmlichen Schmerzmitteln gut beherrschbar und klingen nach wenigen Tagen bis maximal zwei Wochen ab, wobei gute Mundhygiene und Nachsorge wichtig sind. Langfristige oder starke Schmerzen können auf Komplikationen wie Entzündungen hindeuten und sollten zahnärztlich abgeklärt werden.
Wie merkt man, dass ein Zahnimplantat abgestoßen wird?
Symptome einer Zahnimplantat-Abstoßung sind anhaltende Schmerzen, starke Schwellung, Rötung und Überwärmung des Zahnfleischs, Eiterbildung, schlechter Geschmack, Mundgeruch sowie ein wackelndes oder bewegliches Implantat, wobei eine echte Abstoßung selten ist und meist auf Entzündungen (Periimplantitis) hinweist; bei diesen Anzeichen muss sofort der Zahnarzt aufgesucht werden, da eine frühe Behandlung entscheidend ist, um Komplikationen zu vermeiden.
Wann darf ich nach einer Implantat-OP wieder die Zähne putzen?
Nach einer Implantat-OP wird der Wundbereich in den ersten Tagen ausgespart und nur mit speziellen antibakteriellen Mundspülungen (z.B. Chlorhexidin) gereinigt, während die restlichen Zähne normal geputzt werden, aber vorsichtig. Nach einigen Tagen bis Wochen (abhängig vom Heilungsverlauf und Fädenziehen) beginnt man wieder mit einer sehr weichen Zahnbürste rund um das Implantat, meidet aggressive elektrische Bürsten und Mundduschen, um die Heilung nicht zu stören, bis alles gut verknöchert ist.
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